Butterkekse Rezept: Einfach, Schnell und Lecker

Butterkekse sind eine wunderbare Ergänzung zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Sie sind einfach und schnell zubereitet und bieten eine köstliche, zart-buttrige Erfahrung. In der Schweiz werden solche kleinen, süßen Backwaren oft als "Guetzli" bezeichnet. Zimtsterne, Kokosmakronen und kleine Cookies fallen alle unter diese Kategorie. Der Begriff "Plätzchen" hingegen hat deutsche Wurzeln. Große, süße Hefegebäcke wurden früher "Platz" genannt, eine Abkürzung des lateinischen Wortes "Plazenta", was "Kuchen" bedeutet.

Der Keks selbst stammt ursprünglich aus England, wo er als Reiseproviant auf Schiffen diente. Dieser "English Cake" war weniger für den Genuss gedacht, sondern sollte die Seeleute sättigen. Daher enthielt er weniger Zucker, war nahrhafter und ähnelte eher einem Zwieback.

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Grundrezept für Butterkekse

Hier ist ein einfaches Rezept, um Ihre eigenen köstlichen Butterkekse zu Hause zu backen:

  1. Butter und Puderzucker zusammen schaumig schlagen.
  2. Vollmilch unterrühren.
  3. Weissmehl beigeben und kurz untermischen. Achten Sie darauf, den Teig nicht zu lange zu bearbeiten.
  4. Den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Teig zwischen zwei Bogen Backpapier 4 mm dünn ausrollen, mitsamt dem unteren Backpapier auf ein flaches Blech legen und für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler stellen.
  6. Backofen auf 200°C (Unter- und Oberhitze) aufheizen.
  7. Teig mit einem runden Ausstecher (Ø 3,5 cm) ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech absetzen.
  8. Kekse für 10-11 Minuten golden ausbacken.
  9. Kekse direkt nach dem Backen mitsamt dem Backpapier vom Blech auf eine flache Unterlage ziehen und ca. 5 Minuten leicht abkühlen lassen.

Die Kekse sind 1-3 Minuten nach dem Backen noch etwas weich. Wenn sie dann auf eine unebene Unterlage gelegt werden, können sie diese Form leicht annehmen. Ziehen Sie die Kekse daher direkt mit dem Backpapier vom Blech auf eine gerade Tischplatte.

Variationen und Tipps

Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Butterkekse zu variieren und zu personalisieren. Hier sind einige Ideen:

  • Schokoladen-Butterkekse: Nach dem Backen können Sie die Kekse mit geschmolzener Schokolade überziehen. Achten Sie darauf, die Schokolade richtig zu temperieren, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
  • Mandel-Butterkekse mit Himbeerfüllung: Diese Kekse sind eine schwedische Spezialität, bekannt als "Hallongrotta" oder "Himbeer-Höhle". Füllen Sie eine kleine Mulde im Keks mit Himbeermarmelade vor dem Backen.
  • Plätzchen von der Rolle: Für diejenigen, die keine Zeit zum Ausstechen haben, sind Plätzchen von der Rolle eine großartige Alternative. Der Teig ist schnell zubereitet und kann mit verschiedenen Nüssen, getrockneten Früchten oder Aromen verfeinert werden.

Tipp: Achten Sie darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten. Kneten Sie lieber zum Schluss von Hand weiter, ein Teighorn kann Ihnen dabei helfen. Stechen Sie die Kekse aus und stellen Sie sie auf ein mit einer Lochmatte ausgelegtes Lochblech, um ein perfektes Backergebnis zu erzielen.

Schokoladen-Butterkekse selber machen

Schokoladen-Butterkekse sind hausgemacht schnell fertig und schmecken Gross und Klein. Stelle die Kekse mit deinen Kindern her, das macht richtig Spass und ist eine schöne Beschäftigung!

  1. Wenn die 1,5 Minuten vorbei sind, rühre die Schokolade gut um und messe die Temperatur mit einem Thermometer. Die Schokolade sollte eine Temperatur von etwa 45 °C erreichen.
  2. Füge die 75gr nicht geschmolzene Schokolade in die bei 45°C geschmolzene Schokolade hinzu.
  3. Erhitze die Schokolade nicht! Das nennt man Schokolade temperieren.
  4. Wenn die Schokolade gut verteilt ist, klopfe die Form auf die Arbeitsfläche, damit die kleinen Luftblasen aufsteigen können.
  5. Nach gut 10 Minuten, kannst du die Form aus dem Tiefkühler nehmen.
  6. Wie man auf dem 1. Foto sehen kann, lösen sie sich von allein aus der Form.

Achtung! Die Schokolade schmilzt schneller als die vom Supermarkt...

Mandel-Butterkekse mit Himbeerfüllung

Mandel-Butterkekse mit Himbeerfüllung sind revolutionär. Sie passen wegen ihrer Farbe vielleicht zum Valentinstag, aber sie sollten immer gegessen werden. Diese Kekse kommen eigentlich von Schweden. Schon mal von Hallongrotta/Hallongrotor gehört? Der Name bedeutet übersetzt „Himbeer-Höhle“. Macht Sinn, oder? Man macht eine kleine Mulde in den Keks hinein (die Höhle) und füllt das Loch dann mit Himbeermarmelade. Der Name im Englischen (Almond Thumbprint Cookies) bedeutet so viel wie „Daumenabdruck“ - denn eigentlich soll der Daumen verwendet werden, um das Loch zu machen 🙂 Aber man benutzt, was man hat. Ich habe es einfacher gefunden, einen Stil zu benutzen.

Die Marmelade muss vor dem Backen der Kekse in das Loch gefüllt werden. Wenn ihr die Löcher formt, aber dann die Kekse ohne Füllung backt, müsst ihr die Marmelade sofort nach dem Backen hineinfüllen. Ich liebe es, wie die Marmelade „in den Keks schmilzt“ und auch über den Rand hinausläuft. Meine Empfehlung also. Diese Kekse sind unglaublich einfach nachzubacken.

Ich schlage vor, alle Zutaten in kleinen Schüsseln abzuwiegen und bereit zu legen. Ja, es gibt eine geheime Zutat in diesen Keksen … zwar … eigentlich sind es ZWEI! Als ich das rezept getestet habe, habe ich den teig zuerst ohne hinzufügen von Mandeln und dem Bittermandelextrakt gemacht. Die Kekse waren dann zwar schon unglaublich lecker, aber sie mussten noch ein weiteres Level erreichen. Und so kamen die Mandeln hinzu!

Man kann die Mandeln also gut auch weglassen, aber dann muss man noch mehr Mehl hinzufügen, weil der Teig sonst zu klebrig sein wird.

Zubereitung:

  1. Ofen auf 160°C Umluft vorheizen (180°C Unter- /Oberhitze).
  2. In einer anderen Schüssel die Butter und die beiden Zucker cremig-rühren bis die Masse hell und fluffig ist (ca.
  3. Teigbälle formen, die zwischen 15 g und 25 g wiegen. Je grösser der Ball, desto grösser werden die Kekse.
  4. Die noch ungefüllten Kekse Place auf das BAckblech legen. Ein wenig Marmelade in jede Mulde füllen.
  5. Für ca. Während mindestens 10 Minuten abkühlen lassen. Solche Butterkekse sind am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind, denn dann sind sie nicht so „brösmelig“.

Wenn du dieses Rezept ausprobierst, dann schreibe mir gerne einen Kommentar und bewerte das Rezept!

Plätzchen von der Rolle

Hier kommt DAS Plätzchenrezept für Menschen, die wie ich kein Fan von Plätzchen zum Ausstechen sind oder schlichtweg keine Zeit und Lust haben stundenlang in der Weihnachtsbackstube zu stehen. Der Teig ist in 5 Minuten fertig und von der Rolle bis aufs Blech dauert es keine 2 Minuten. Bis zum heutigen Tag habe ich noch nie so viele unterschiedliche leckere Plätzchen in so wenig Zeit gebacken. 100 Stück in einer Stunde. Neuer Rekord. Da sind nicht nur die Plätzchen von der Rolle!

Von der Konsistenz her erinnern mich die Plätzchen von der Rolle an Sablé. Leicht sandig aber nicht trocken. Bei der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ist der Grundteig einmal fertig, kann man so ziemlich alle Nüsse, getrockneten Früchte oder Aromen dazugeben, die einem einfallen und schmecken. Zu beachten ist lediglich, dass die sortenspezifischen Zutaten nicht zu viel Flüssigkeit beinhalten, sonst wird der Grundteig zu feucht und lässt sich nicht mehr zu einer Rolle formen.

Ich habe vom hellen und vom Schoko-Grundteig direkt die doppelte Menge gemacht und zu jeweils 2 Rollen geformt. Die Verarbeitung ist denkbar einfach. Den kalten Teig einfach in Scheiben schneiden. Wer keine Zeit hat den kompletten Teig zu verarbeiten, kann die Rollen auch einfrieren. Später leicht antauen lassen, Scheiben abschneiden und backen. Je nachdem welche Aromen man hinzufügt, können die Plätzchen von der Rolle auch zu Keksen von der Rolle werden und das ganze Jahr gegessen werden.

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten vermischen, dann die weiche Butter hinzugeben und das Eigelb.
  2. Nun die sortenspezifischen Zutaten unterkneten.
  3. Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem scharfen Messer Plätzchenscheiben abschneiden.
  6. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 10-15 Minuten im Ofen backen.

Brunsli

Klassische und weisse Brunsli Varianten:

Zutaten für ca. 30 Stück

  • Ausstechförmchen
  • Backpapier für die Bleche und evtl. ELWhiskey, nach Belieben, oder Wasser
  • Zucker zum Auswallen, nach Belieben

Klassische Brunsli:

Mandeln, Zucker, Salz, Schokolade, Mehl, Kakao und Zimt in einer Schüssel mischen, eine Mulde formen. Eiweiss und Kirsch oder Wasser dazugeben, zu einem Teig zusammenfügen, nicht kneten. Eingewickelt 1 Stunde kühl stellen.

Weisse Brunsli:

Mandeln, Zucker, Salz, Schokolade und Mehl in einer Schüssel mischen, eine Mulde formen. Eiweiss und Whiskey oder Wasser dazugeben, zu einem Teig zusammenfügen, nicht kneten. Eingewickelt 1 Stunde kühl stellen.

Zubereitung:

  1. Teig portionenweise auf Zucker oder zwischen 2 Backpapieren 1 cm dick auswallen.
  2. Formen ausstechen, auf die vorbereiteten Bleche legen.
  3. Mindestens 5 Stunden oder über Nacht bei Raumtemperatur trocknen lassen.
  4. Ofen auf 220°C Heissluft vorheizen (240°C Ober-/Unterhitze).
  5. Im oberen Teil des vorgeheizten Ofens 4-6 Minuten backen.
  6. Herausnehmen, Brunsli sollen noch weich und feucht sein.
  7. Auf dem Blech auskühlen lassen, sorgfältig mit dem Spachtel ablösen.
  8. Brunsli gut verschlossen in einer Blechdose aufbewahren.
  9. Brunsli in Tiefkühlbeutel füllen, tiefkühlen. Haltbarkeit: 3 Monate.

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