Die Zubereitung von knusprig gebratenen Gerichten mit Mehl eröffnet eine Welt voller geschmacklicher Möglichkeiten. Ob traditionelle italienische Klassiker oder kreative Variationen - die richtige Technik und die passenden Zutaten sind der Schlüssel zum Erfolg. Hier finden Sie eine umfassende Anleitung und Inspiration für Ihre Küche.
Piccata Milanese: Ein italienischer Klassiker
Piccata Milanese - DAS BESTE REZEPT
Wer nach Italien oder ins Tessin reist, wird nicht um sie herumkommen: die Piccata Milanese. Doch was genau ist das für ein Gericht? Die Piccata Milanese ist ein italienisches Gericht, bei dem in Mehl gewendete und in Ei und Paniermehl getauchte Fleischscheiben gebraten werden. Traditionell wird dafür Kalbfleisch verwendet, aber auch Hähnchenfleisch ist eine häufige Variante.
Der Geschmack einer Piccata Milanese ist herzhaft, knusprig und aromatisch. Die Panade aus Mehl, Ei und Paniermehl verleiht dem Fleisch eine knusprige Textur, während das Fleisch selbst saftig und zart bleibt. Die Verwendung von Zitronenscheiben gibt dem Gericht eine frische und leicht säuerliche Note, die gut mit dem Geschmack der panierten Fleischscheiben harmoniert. Die Piccata Milanese erfreut sich grosser Beliebtheit und zählt zu den Köstlichkeiten der italienischen Küche. Sie kann sowohl als Hauptgericht mit Beilagen wie Pasta oder Gemüse als auch als Teil eines Sandwiches oder Salats serviert werden.
In diesem Fall wird sie mit Safranrisotto serviert. Doch einem Risotto sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Die Wahl der Zutaten kann je nach Region und persönlichem Geschmack variieren.
Hier sind einige beliebte Risotto-Variationen:
- Risotto al Tartufo: Diese Variante wird mit Trüffeln zubereitet, entweder mit schwarzen oder weissen Trüffeln.
- Risotto al Radicchio: Hier wird Radicchio, eine Art von rotem Chicorée, verwendet, um dem Risotto eine leicht bittere Note zu verleihen.
Zutaten für Piccata Milanese mit Safranrisotto:
| Zutat | Menge (ungefähre Angaben) |
|---|---|
| Kalbschnitzel | 100 gr. |
| Ei | 10 gr. |
| Parmesan | 20 gr. |
| Mehl | 40 gr. |
| Butter | 50 gr. |
| Schinkenstreifen | 40 gr. |
| Champignons | 50 gr. |
Die Kalbschnitzel mit dem zerschlagenen Ei und Parmesan gut im Mehl drehen, panieren und knusprig goldgelb anbraten. Ebenso die Schinkenstreifen und die Champignons im Butter anbraten. Beim Anrichten auf die Piccata geben und mit Gartenkresse oder einem Bouquet Petersilie garnieren. Die gehackten Zwiebeln leicht anbraten, dann den Risotto zugeben und mitrösten. Das Safranpulver beigeben. Anschliessend mit Weisswein ablöschen und mit der Hühnerbouillon auffüllen und ca. 25 min köcheln lassen. Wenn nötig wieder mit Bouillon auffüllen, bis der Risotto noch ganz leicht bissig fertig ist. Am Schluss mit geriebenem Parmesan und mit dem Mascarpone abschmecken, bis er fein cremig aussieht. Piccata auf den Risotto legen und servieren.
Goldige Egli-Knusperli im Bierteig
Piccata Milanese - DAS BESTE REZEPT
Bei goldigen Egli-Knusperli werden selbst Gourmets schwach.

Zutaten und Zubereitung:
- Mehl, Backpulver, Bier, Wasser und Öl zu einem dickflüssigen, glatten Teig rühren.
- Ei darunterrühren.
- Teig mit Salz und Pfeffer würzen.
- Inzwischen für die Tatarsauce Schalotte, Kapern, Gurken und Petersilie fein hacken. Schnittlauch fein schneiden. Alles mit Mayonnaise, Crème fraîche und Zitronensaft verrühren.
- Öl in der Fritteuse oder im Bräter auf ca. 170 °C erhitzen.
- Filets portionenweise im Mehl wenden, leicht abklopfen.
- Durch den Bierteig ziehen, gut abtropfen lassen.
- Im Öl 3-4 Minuten goldbraun frittieren, herausheben und auf Haushaltspapier abtropfen lassen.
- Zitrone vierteln, Egli-Knusperli mit Zitronenviertel und Tatarsauce servieren.
Bitte beachte: Wenn du die Mengenangaben selbst anpasst, kann es passieren, dass dir das Rezept nicht perfekt gelingt.
Knusprige Mozzarella mit Kapern
Zutaten und Zubereitung:
- Paniermehl und Haferflocken in einem tiefen Teller mischen.
- Ei mit Knoblauch in einem tiefen Teller verklopfen, Mehl auf einen Teller geben, würzen.
- Mozzarellakugeln im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abschütteln.
- Zuerst im Ei, dann im Paniermehl wenden, Panade gut andrücken.
- Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen.
- Kapern ca. 3 Min. knusprig braten, auf Haushaltpapier abtropfen.
- Mozzarelle rundum je ca. 2 Min. knusprig braten.
- Senf, Aceto und Öl in einer Schüssel verrühren, würzen.
- Cherry-Tomaten und Salat beigeben, mischen, anrichten.
- Knusprige Kapern und Mozzarelle darauf anrichten.
Pfannenbrot ohne Hefe
Ich habe einen wunden Punkt in der Küche: die Hefe. Claudio von den anonymen Köchen hat mir schon eines seiner Sauerteig-Haustierchen, die man regelmässig füttern muss, angeboten. Ich habe dankend abgelehnt. Ich bin keine Bäckerin. Das liegt mir einfach nicht. Während die anderen Blogger ihre glamourösen Backerfolge feiern, gehe ich stillschweigend zum Bäcker meines Vertrauens am anderen Ende der Stadt. Das Brot wird dann aber restlos aufgefuttert. Denn gutes Brot bleibt schon mal eine Woche frisch. Manchmal reichts aber zeitlich nicht für den Einkauf beim Bäcker und der Brotkasten bleibt leer.
Ich habe kürzlich bei Magaretha Jüngling einen sehr schönen Apéro mit selbstgemachtem Fladenbrot und einem Randen-Joghurt-Dip gegessen. Das Fladenbrot entstammt zwar auch ihrer eigenen Hefe, doch hat sie es in der Pfanne kurz und unkompliziert knusprig gebraten. Ich tue es ihr gleich, doch die Welt soll es mir verzeihen: ich helfe mir mit Backpulver aus. In England kennt man dieses Rezept unter dem Namen Griddle Scones. Wobei Griddle so etwas wie Grill bedeutet. Ich möchte nochmals betonen, dass es niemals so gut schmeckt wie das leckere Fladenbrot von Margaretha. Relativ zum geringen Aufwand kann es sich aber durchaus sehen lassen.
Zubereitung:
- Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.
- Das verquirlte Ei und die Buttermilch in einer separaten Schüssel vermischen. Das Eiergemisch anschliessend langsam und vorsichtig mit der Mehl vermischen.
- Den noch etwas feuchten Teig auf eine bemehlte Oberfläche stürzen und zu einem ca. 2 bis 3 cm dicken Fladen formen.
Kalbskopf gebacken
Das Schweizer Menü Kalbskopf gebacken ist ein traditionelles Rezept aus dem Jahre 1913, ist einfach zubereitet und schmeckt sehr fein.
Zubereitung:
- Wasser wird aufgekocht und gesalzen.
- Der Kalbskopf wird darin weich gekocht, vorsichtig herausgenommen und in mundgerechte Stücke geschnitten.
- Danach werden die Fleischstücke beiseite gestellt, bis sie kühler sind.
- Anschliessend werden Mehl, Eier und Paniermehlin jeweils einem Teller zum Panieren vorbereitet.
- Die Fleischstücke werden zuerst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss im Paniermehl gewendet.
- Das Fett wird in einer Pfanne erhitzt und die paniert Kalkskopfstücke darin von allen Seiten knusprig goldgelb angebraten.
Zum Gericht empfehlen wir einen feinen Kartoffelsalat zuzubereiten und zu servieren.
Wiener Schnitzel mal anders
Das klassische Wiener Schnitzel war gestern. Nun ist es an der Zeit, kreativ zu werden! Wir pimpen unsere Panade mit zwei einfachen Zutaten und verleihen unseren Kalbsplätzli noch mehr Crunch und Geschmack.
Zubereitung:
- Teigwaren nach Packungsanleitung garen.
- In der Zwischenzeit Paniermehl mit Maisgriess und Pistazien auf einem flachen Teller mischen. Mehl auf einen zweiten flachen Teller geben. Eier mit Salz in einem tiefen Teller verquirlen.
- Die Kalbsplätzli zuerst in Mehl, dann im Ei und schliesslich in der Paniermehlmischung wenden. Die Panade gut andrücken.
- Teigwaren abgiessen. Basilikum klein schneiden, mit dem geraffelten Gemüse und den Teigwaren in einer grossen Schüssel gut verrühren und zur Seite stellen.
- Mayonnaise mit Limettensaft, Salz und Pfeffer verrühren und unter die Teigwaren mischen.
- Bratbutter in einer grossen Pfanne mittelstark erhitzen. Plätzli hineingeben und auf beiden Seiten während je 2-3 Minuten knusprig braten.
- Sofort mit dem Teigwarensalat servieren. Nach Belieben Zitrone dazu reichen.
Dazu passt Rüeblisalat.
Marinaden und Panaden: Die perfekte Kombination
Das Kochen mit Marinaden und Panaden kann den Geschmack und die Textur vieler Gerichte verbessern. Marinaden verleihen Fleisch, Fisch und Gemüse einen intensiveren Geschmack und machen sie zarter. Panaden hingegen sorgen für eine knusprige, goldbraune Kruste, die jedem Bissen eine angenehme Textur verleiht.
Marinaden: Geschmack und Zartheit
Marinaden sind Flüssigkeiten, die verwendet werden, um Lebensmittel zu würzen und zu zart machen. Sie bestehen meist aus einer Kombination von Säure, Öl und Gwürzen. Die Säure in der Marinade hilft dabei, die Struktur des Lebensmittels aufzulockern und es zarter zu machen.
Arten von Marinaden:
- Essigbasierte Marinaden: Ideal für Fleisch und Gemüse, da die Säure das Gewebe auflockert und zart macht.
- Zitrusmarinaden: Marinaden mit Zitronen- oder Limettensaft verleihen dem Lebensmittel eine frische, zitrusartige Note.
- Weinmarinaden: Werden häufig für rotes Fleisch wie Rind oder Lamm verwendet. Der Wein fügt Tiefe und Komplexität hinzu und hilft, das Fleisch zu zart machen.
- Ölmarinaden: Diese Marinaden verwenden Öl als Hauptzutat und sind besonders gut geeignet für Gemüse und Geflügel.
- Spezielle Gwürzmarinaden: Kombinieren verschiedene Gwürze wie Paprika, Kreuzkümmel und Chili mit Öl oder Joghurt.
- Süsse Marinaden: Enthalten oft Honig, Zucker oder Fruchtsäfte. Diese Zutaten karamellisieren während des Kochens und verleihen dem Lebensmittel eine süssliche Kruste.
Panaden: Knusprige Kruste
Panaden sind Mischungen, die verwendet werden, um Lebensmitteln eine knusprige Kruste zu verleihen. Sie bestehen in der Regel aus Paniermehl, das durch das Reiben von trockenem Brot oder Brötchen hergestellt wird. Panko ist eine spezielle Art von Paniermehl aus Asien. Es wird ausschliesslich aus dem Inneren von Weissbrot hergestellt und hat eine gröbere Struktur als herkömmliches Paniermehl.

Arten von Panaden:
- Klassische Panade: Besteht aus Mehl, Ei und Paniermehl. Sie ist ideal für Fleisch, Fisch und Gemüse.
- Panko-Panade: Eine spezielle Art von Paniermehl aus Japan. Es wird aus dem Inneren von Weissbrot hergestellt und hat eine gröbere Struktur als herkömmliches Paniermehl.
- Kräuter-Panade: Hier wird das Paniermehl mit getrockneten oder frischen Kräutern wie Petersilie, Thymian oder Rosmarin vermischt.
- Käse-Panade: Enthält geriebenen Käse, der dem Paniermehl beigemischt wird. Hartkäse wie Parmesan eignen sich besonders gut.
- Nuss-Panade: Für eine Nuss-Panade werden gemahlene Nüsse wie Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse verwendet.
- Cornflakes-Panade: Cornflakes werden zerkleinert und als Ersatz für Paniermehl verwendet.
- Spezielle Gewürzpanaden: Enthalten eine Mischung aus verschiedenen Gwürzen wie Paprika, Kreuzkümmel oder Chili im Paniermehl.
Knöpfli mit gerösteten Zwiebeln
Knöpfli mit gerösteten Zwiebeln - eine gluschtige Beilage für viele Gerichte.
Zutaten:
- Knöpflimehl
- Salz
- Milchwasser (1/2 Milch / 1/2 Wasser)
- frische Eier
- Salzwasser, siedend
- Butterflöckli
Zwiebelschweitze:
- Zwiebeln, in Ringen
- Salz
- Mehl
- Pfeffer
- Bratbutter zum Braten
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