Erdnussöl zum Braten geeignet: Eine umfassende Betrachtung

Erdnussöl ist ein vielseitiges Speiseöl, das in verschiedenen Küchen weltweit Verwendung findet. Besonders in der asiatischen Küche hat Erdnussöl eine lange Tradition. Es wird aus Erdnüssen gewonnen, die in vielen tropischen und subtropischen Gebieten kultiviert werden. Die Erdnüsse werden geschält, getrocknet und zerkleinert, bevor das Öl herausgepresst wird. Für eine höhere Ausbeute wird oft zusätzlich chemisch extrahiert.

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Eigenschaften von Erdnussöl

Erdnussöl hat eine mattgelbe Farbe und entwickelt beim Braten den typischen Geruch von gerösteten Erdnüssen. Kaltgepresstes Bio-Erdnussöl zeichnet sich durch einen süss-milden Erdnussgeschmack aus. Es wird bei unter 10 °C fest und sollte daher nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Erdnüsse werden vor der Pressung nicht geröstet, wodurch das native Bio-Erdnussöl milder und weniger intensiv ist als geröstetes Erdnussöl.

Die Fettsäurezusammensetzung von nativem Erdnussöl erlaubt den Einsatz in der warmen und sogar heissen Küche. Erdnussöl enthält ca. 48 % einfach ungesättigte Fettsäuren, etwa 30 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren und 20 % gesättigte Fettsäuren. Es enthält ausserdem etwa 48 % einfach ungesättigte Fettsäuren und 34 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Erdnussöl weist eine sehr variable Zusammensetzung auf, welche vom Anbaugebiet abhängt. Es hat einen positiven Effekt auf den Blutdruck und den Cholesterinwert. Ausserdem wirkt es stimulierend auf das Immunsystem und hilft gegen bestimmte Haarschuppen.

Erdnussöl in der Küche

Aufgrund seines hohen Rauchpunkts ist raffiniertes Erdnussöl besonders gut für das heisse Braten und zum Frittieren mit der asiatischen Rundpfanne geeignet. In Asien wird Erdnussöl häufig als Wok-Öl zum Dünsten, Garen und Frittieren verwendet. Der typisch nussige, aber milde Geschmack des kalt gepressten Erdnussöles harmoniert besonders gut mit asiatischen Gemüse- oder Fleischgerichten. Neben dem Braten und Dünsten ist Erdnussöl auch für die Zubereitung von Dips geeignet.

Es ist ideal zum Braten, Frittieren, Backen, Dünsten und Garen. Der kernige, exotische Duft von Erdnüssen ist ein wunderbarer Begleiter von Fleisch, Fisch und Wurzelgemüse. Aber auch Bratkartoffeln erhalten durch Erdnussöl eine spannende Note.

Ob zum Anbraten und Braten oder als Zugabe zu einem fertigen Gericht - ein leckerer Spritzer Öl kann dazu beitragen, den Geschmack und die Textur Ihrer Mahlzeit zu verbessern. Bei richtiger Anwendung kann Speiseöl das Erhitzen Ihrer Speisen verbessern, seinen Geschmack verstärken und sogar gesundheitliche Vorteile mit sich bringen.

Vergleich mit anderen Ölen

Pflanzenöle haben unterschiedliche Eigenschaften, Konsistenzen und Geschmacksrichtungen. Zum Kochen gibt es viele Öle, die den Zweck erfüllen. Viele haben einen neutralen Geschmack, der Ihrem Gericht keinen starken Geschmack verleiht. Möglicherweise eignen sich Öle mit intensivem Geschmack am besten zum Anrichten und Garnieren von Mahlzeiten nach dem Kochen.

Der Rauchpunkt ist die Temperatur, bei der ein Öl zu brennen und zu zerfallen beginnt. Jede Ölsorte hat einen anderen Rauchpunkt. Sobald das Öl zu zerfallen beginnt, werden freie Radikale freigesetzt, die die Körperzellen schädigen und zu Krankheiten und Alterung führen können.

Rapsöl: Öle mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, wie Raps- oder Erdnussöl, zählen zu den gesünderen Alternativen, da sie zur Senkung des schlechten Cholesterins beitragen. Gleichzeitig erhöhen sie das gute Cholesterin. Rapsöl ist eines der Öle mit dem höchsten Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren (62 %) sowie 31 % mehrfach ungesättigten und 7 % gesättigten Fettsäuren. Nach Oliven- und Sonnenblumenöl hat Rapsöl den zweithöchsten Gehalt an herzgesunden, einfach ungesättigten Fettsäuren. Es kann als Salatdressing sowie zum Backen und Braten verwendet werden.

Olivenöl: Olivenöl ist eines der beliebtesten und vielseitigsten Speiseöle. Es wird häufig in mediterranen Gerichten verwendet und Köche bezeichnen es als eines der gesündesten Speiseöle. Es ist reich an Antioxidantien und Omega-Fettsäuren und soll gut für Herz und Gehirn sein. Beim Kochen hat Olivenöl einen relativ niedrigen Rauchpunkt von 160 °C (320 °F) und ist daher nicht für Methoden wie Frittieren geeignet. Allerdings kann Olivenöl Salatdressings eine wunderbare Textur verleihen und eignet sich hervorragend zum Beträufeln kalter Gerichte. Extra natives Olivenöl wird kaltgepresst und behält auch bei niedrigen Temperaturen seinen unverwechselbaren Geschmack und sein besonderes Aroma. Olivenöl eignet sich auch gut zum Sautieren und Braten bei niedrigen oder mittleren Temperaturen.

Pflanzenöl: Allerdings bezieht sich Pflanzenöl in Flaschen im Allgemeinen auf eine Mischung verschiedener Öle. Der Rauchpunkt von Pflanzenöl ist mit 220℃ (428℉) höher als der von Olivenöl, weshalb viele Menschen es lieber zum Kochen von Gerichten bei heißeren Temperaturen verwenden. Es hat außerdem einen milderen Geschmack als Olivenöl und ist daher eine gute Wahl zum Kochen, ohne ihm Geschmack zu verleihen.

Kokosöl: Im Gegensatz zu Rapsöl und Olivenöl hat Kokosöl bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz. Im abgekühlten Zustand ähnelt seine Konsistenz eher Butter als flüssigem Öl und ist lange haltbar. Aufgrund der Konsistenz von Kokosöl bei niedrigen Temperaturen ist es nicht die beste Wahl für Salatdressings oder kalte Gerichte. Kokosöl eignet sich jedoch hervorragend als Milchersatz beim Backen und kann zum Braten und Sautieren bei niedrigen bis mittleren Temperaturen verwendet werden.

Avocadoöl: Im Vergleich zu anderen Ölen hat Avocadoöl einen hohen Rauchpunkt von 270℃ (520°F). Avocadoöl hat einen leichten, butterartigen Geschmack, der Marinaden eine schmackhafte Note verleihen kann.

Sesamöl: Sesamöl ist eine beliebte Zutat in asiatisch inspirierten Gerichten. Normales Sesamöl hat eine helle Farbe und einen relativ neutralen Geschmack. Obwohl Sesamöl ein guter Allrounder zum Braten, Grillen, Sautieren und Frittieren ist, kann die geröstete Variante einige Zutaten überwältigen.

Vorteile von Erdnussöl

Das Öl sollte aber nicht nur aufgrund seiner guten Eignung zur Verwendung in der Küche und seines aromatischen Geschmacks eingesetzt werden, sondern auch aufgrund seiner günstigen Zusammensetzung an verschiedenen Fettsäuren. Erdnussöl ist länger haltbar als andere Öle.

Neben dem Einsatz in der Küche erfreut sich natives Erdnussöl mit seinem milden, nicht bitteren Geruch grosser Beliebtheit als Hautpflegeöl. Es kann als reichhaltige Pflege pur auf die Haut aufgetragen werden oder mit der täglichen Feuchtigkeitspflege für Gesicht und Körper gemischt werden.

Pflanzenöl im Test: Diese Öle sind gesund und zum Braten | Dr. Julia Fischer | ARD Gesund

Lagerung von Erdnussöl

Sowohl unbehandeltes als auch raffiniertes Erdnussöl sollte für besonders lange Haltbarkeit gut verschlossen im Dunklen und kühl gelagert werden.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Eigenschaften von Erdnussöl zusammenfasst:

Eigenschaft Wert
Fettsäuren 48 % einfach ungesättigt, 30 % mehrfach ungesättigt, 20 % gesättigt
Rauchpunkt Hoch (besonders raffiniertes Öl)
Geschmack Mild, nussig
Verwendung Braten, Frittieren, Dünsten, Garen, Dips, Hautpflege
Lagerung Dunkel und kühl

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