Knusprig, knuspriger - entdecken Sie das Cantuccini Rezept zum Nachbacken. In diesem Artikel erfahren Sie alles über das traditionelle, italienische Mandelgebäck, vom Ursprung über die Geschichte bis hin zur Zubereitung und den verschiedenen Genussvarianten.

Woher kommen Cantuccini und was ist das Besondere an ihnen?
Das schöne Städtchen Florenz gilt als Geburtsstätte der original italienischen Mandelkekse, die in der Toskana auf keiner Dessertkarte fehlen dürfen. Eine der Hochburgen für echte Cantuccini ist Prato, unweit von Florenz. Das italienische Gebäck wird deshalb auch als Biscotti di Prato bezeichnet. Cantuccini werden in ganz Italien und darüber hinaus geschätzt.
Speziell geröstete Mandeln und hochwertige Zutaten machen die kleinen Kekse so köstlich. Cantuccini werden doppelt gebacken und als längliche Laibe in Scheiben geschnitten. In Italien wird das beliebte Gebäck traditionell zum Dessertwein oder Caffè gereicht.
Die Geschichte der Cantuccini
Überlieferungen zufolge geht die Geschichte des Cantucci auf die Römer zurück. Die römischen Soldaten schnitten das Brot diagonal auf und backten es ein zweites Mal, um es haltbarer zu machen. Im Jahre 1691 wurden Cantucci das erste Mal von der ältesten italienischen Sprachgesellschaft der „Accademia della Crusca“ erwähnt. Sie definierten das Gebäck als „in Scheiben geschnittene Kekse aus gesiebtem Auszugsmehl, Zucker und Eiweiß“.
Im Staatsarchiv von Prato kann man das erste Rezept aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bewundern. Es stammt von dem Pfarrer Amadio Baldazzi. Berühmt wurde das mürbe Gebäck durch Antonio Mattei, einem Konditor aus Prato. Zunächst wurde seine Konditorkunst im Jahre 1861 bei einer italienischen Ausstellung prämiert. Einige Jahre später wurden sie auf der Pariser Weltausstellung ausgelegt und ehrenvoll erwähnt.
Cantuccini wurden mit der Zeit so wichtig, dass dies zu einer Trennung führte. Es gab die „Kekse aus Prato“, welche auf das Rezept von Mattei zurückgingen. Auf der anderen Seite gab es die toskanischen Kekse, die oft auch Hefe und andere Zutaten enthielten. Das italienische Gebäck ist noch heute Stolz dieser Region.
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Wie werden Cantuccini zubereitet?
Nur Zucker, Salz, Mandeln, Vanilleschote und Eier kommen in den Teig, fünfundzwanzig Minuten backen - fertig. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Wir zeigen dir wie die Mandelkekse am besten gelingen.
Welche Zutaten du benötigst:
- 175 g Mandeln geschält o. ungeschält
- 1 Vanilleschote
- 250 g Mehl
- 5 Tropfen Bittermandelöl
- 180 g Zucker
- 25 g weiche Butter
- 1 TL Backpulver
- 2 Eier
Cantuccini Rezept - Schritt für Schritt Anleitung
Arbeitszeit: ca. 1 Stunde | Backzeit 25 Minuten
- Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Mark der Vanilleschote, Bittermandelöl, Salz, Eier und Butter gut verkneten. Die Mandeln unterkneten. Anschließend stellst du den Teig mindestens 30 Minuten kalt.
- Schneide den Teig in 6 Teile und forme ihn jeweils in ca. 25 cm lange Rollen. Die Rollen in Zucker wälzen. Das Backblech mit Backpapier auslegen und die Rollen mit ausreichendem Abstand auflegen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 190 °C 15 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Anschließend die Rolle schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
- Diese mit der Schnittfläche zurück auf das Backblech geben und noch einmal 10 Minuten bei 190 °C backen. Die Cantuccini müssen zum Schluss goldbraun sein.
Wie du den Klassiker noch verfeinern kannst?
Neben der Grundrezeptur kannst du den Klassiker mit allerhand Zutaten geschmacklich abwandeln. Zum Beispiel mit Nüssen, Schokolade oder Trockenobst. oder Haselnüsse
Wie man die Plätzchen am besten aufbewahrt?
Am besten bewahrst du Cantuccini in einer luftdichten Dose auf. Achte darauf, dass die Plätzchen wirklich gut ausgekühlt sind, sonst können sie zu weich werden.
Eine zu weiche Konsistenz kann neben der Lagerung auch durch das Überspringen eines der beiden Backvorgänge passieren, diesen Fehler solltest du für ein gutes Ergebnis unbedingt vermeiden. Das gleiche gilt für einen zu kurzen Backvorgang. Damit sie nicht zu dunkel werden, einfach im Ofen mit etwas Backpapier abdecken.
Wie werden Cantucci gegessen?
Was wären die Mandelplätzchen ohne Vinsanto? Der Dessertwein ist auch ein sehr bekanntes Produkt aus der Toskana. Leicht gekühlt und von samtiger Konsistenz wird dieses Duo in vielen Restaurants am Ende eines Menüs gereicht. Am besten genießt du beides zusammen.
Die Kekse sollten allerdings nicht in den Süßwein getaucht werden, sondern zusammen mit diesem verzehrt werden. Es wäre auch schade um die Konsistenz. Cantuccini sind nicht hart, sie sind fein und mürbe.
Klassisch werden Cantucci natürlich zu einem feinen Espresso gereicht. Sie passen auch hervorragend zu Eiscreme oder veredeln diverse Süßspeisen, wie Cremes oder Parfait. Die Kekse sind auch eine hervorragende Basis für einen Cheesecake.
Kaffee-Kekse: Eine köstliche Ergänzung
Kaffee-Kekse sind mehr als nur ein süßes Gebäck. Sie vereinen die herbe Note von Kaffee mit den feinen Aromen von Zucker, Schokolade, Nüssen oder Vanille. Laut den bereitgestellten Rezepten ist der Einsatz von Instant-Espressopulver oder Espresso ein häufiger Bestandteil, der dem Teig oder der Füllung das typische Kaffeearoma verleiht. Die Vielfalt der Rezepte spiegelt die Flexibilität des Rezepts wider: von einfachen Mürbeteig-Keksen bis hin zu gefüllten Keksen oder Kaffeebohnenformen.
Zutaten für Kaffee-Kekse
Die Zutaten für Kaffee-Kekse variieren je nach Rezept, doch es gibt einige Grundbestandteile, die in den meisten Fällen enthalten sind. Die genauen Mengen können je nach Rezept variieren, doch die Grundzutaten bleiben meist gleich. Einige Rezepte enthalten zusätzliche Aromen wie Zimt, Kardamom oder Vanille, um das Aroma abzurunden.
Zubereitung des Teigs
Die Zubereitung des Teigs ist ein entscheidender Schritt bei der Herstellung von Kaffee-Keksen:
- Vorbereitung der Zutaten: Alle Zutaten sollten vor der Zubereitung vorbereitet werden.
- Mischen der Grundzutaten: In einer Rührschüssel werden Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker zunächst mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine zu einer cremigen Masse verarbeitet.
- Zusammenmischen mit Mehl und Kaffee: Das Mehl, Instant-Espressopulver und ggf. Kakao werden in die Schüssel gegeben und mit den Händen oder einem Handrührgerät zu einem glatten Teig geknetet.
- Kühlung des Teigs: Der Teig muss für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen, damit er sich leichter ausrollen und ausstechen lässt.
- Ausrollen und Ausstechen: Der Teig wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und mit einem Ausstecher zu verschiedenen Formen ausgestochen. Bei einigen Rezepten wird auch ein Schnapsglas oder ein Glas als Ausstechform verwendet.
- Backen der Kekse: Die ausgestochenen Kekse werden auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und bei 175-180 Grad Ober- und Unterhitze für etwa 7-14 Minuten gebacken.
- Auskühlen lassen: Die Kekse müssen nach dem Backen vollständig abkühlen, bevor sie weiterverarbeitet werden können.
Füllungen und Glasuren
Einige Rezepte enthalten Füllungen oder Glasuren, die dem Keks eine zusätzliche Geschmacksebene verleihen:
- Kaffeecreme-Füllung: Eine selbstgemachte Kaffeecreme ist eine beliebte Füllung für Kaffee-Kekse. Dazu werden Butter, Zucker und Espresso zu einer cremigen Masse gemischt.
- Schokoladenfüllung: Eine weitere gängige Füllung ist Schokolade. Die Schokolade wird in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad geschmolzen und in die Kekse gefüllt.
- Kaffee-Glasur: Eine Kaffee-Glasur wird aus heißem Kaffee, Zucker und etwas Speiseöl hergestellt. Sie wird entweder über die gesamte Keks-Oberfläche geschmiert oder als Dekoration verwendet.
- Schokoladen-Kuvertüre: Einige Rezepte enthalten Schokoladen-Kuvertüre, die über dem Keks verteilt wird. Die Kuvertüre wird in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad geschmolzen und dann mit einem Spritzbeutel auf die Keks-Oberfläche aufgetragen.
- Kaffeebohnen-Dekoration: Einige Rezepte schlagen vor, die Kekse mit Schokoladen-Mokkabohnen zu verzieren.
Tipps und Tricks für perfekte Kaffee-Kekse
Die Zubereitung von Kaffee-Keksen erfordert einige Vorbereitung und Aufmerksamkeit, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen:
- Kühlung des Teigs: Es ist wichtig, dass der Teig vor dem Ausrollen und Ausstechen mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruht. Dies verhindert, dass der Teig sich beim Ausrollen zusammenzieht oder bricht.
- Verwendung von Backpapier: Backpapier ist eine unverzichtbare Utensilie, um die Kekse nicht an dem Backblech kleben zu lassen.
- Verwendung von Ausstechformen: Ausstechformen sind eine praktische Möglichkeit, die Kekse in verschiedenen Formen auszustechen.
- Temperaturkontrolle beim Backen: Die Backtemperatur und -zeit sind entscheidend für das Ergebnis. Einige Rezepte empfehlen, die Kekse bei 175 Grad für 7-10 Minuten zu backen, andere bei 180 Grad für 12-14 Minuten.
- Abkühlzeit: Die Kekse müssen nach dem Backen vollständig abkühlen, bevor sie weiterverarbeitet werden können.
- Verwendung von Schokolade: Bei der Verwendung von Schokolade oder Kuvertüre ist es wichtig, dass sie langsam über einem heißen Wasserbad geschmolzen wird.
- Verzierung: Die Verzierung der Kekse kann individuell gestaltet werden.
Kaffee-Kekse als Geschenk
Kaffee-Kekse sind nicht nur eine leckere Nascherei, sondern auch ein beliebtes Geschenk, besonders in der Weihnachtszeit. Sie können in einer Schachtel verpackt werden und sind ideal als Gastgeschenk oder als süße Aufmerksamkeit für Freunde und Familie.
Einige Ideen zur Präsentation:
- Verpackung in Schachteln oder Tüten
- Verzierung mit Schokoladen-Mokkabohnen
- Verzierung mit Kuvertüre oder Glasur
- Verwendung von Schleifen oder Etiketten
- Kombination mit Kaffee
Spezielle Varianten von Kaffee-Keksen
Neben den klassischen Rezepten gibt es auch einige spezielle Varianten, die das Aroma und den Geschmack der Kekse abrunden oder verstärken:
- Kaffeebohnen-Kekse: Einige Rezepte schlagen vor, die Kekse in Form von Kaffeebohnen herzustellen.
- Gefüllte Kaffee-Kekse: Einige Rezepte enthalten Füllungen wie Kaffeecreme, Schokolade oder Vanillecreme.
- Italienische Kaffee-Kekse: In Italien sind Kaffee-Kekse besonders beliebt. Ein gängiges Rezept besteht aus Zartbitter-Schokolade, Mehl, Puderzucker, weicher Butter, einem Eigelb und Espresso.
- Fruchtige Kaffee-Kekse: Einige Rezepte enthalten Fruchtaromen wie Zitronen- oder Orangenaroma, die das Aroma des Kaffees abrunden.
- Nuss-Kaffee-Kekse: Nüsse sind eine beliebte Zutat in Kaffee-Keksen.

Zusammenfassung
Kaffee-Kekse sind eine leckere und beliebte Nascherei, die sich hervorragend als Begleitung zum Kaffee eignet. Sie vereinen die herbe Note von Kaffee mit den feinen Aromen von Zucker, Schokolade, Nüssen oder Vanille. Die Zubereitung der Kekse ist einfach und erfordert nur wenige Zutaten. Die Rezepte sind vielfältig und anpassbar.
Hier eine Tabelle mit den verschiedenen Varianten und ihren Besonderheiten:
| Keks-Variante | Besonderheit |
|---|---|
| Kaffeebohnen-Kekse | Form einer Kaffeebohne |
| Gefüllte Kaffee-Kekse | Mit Kaffeecreme, Schokolade oder Vanillecreme gefüllt |
| Italienische Kaffee-Kekse | Mit Zartbitter-Schokolade und Espresso |
| Fruchtige Kaffee-Kekse | Mit Zitronen- oder Orangenaroma |
| Nuss-Kaffee-Kekse | Mit verschiedenen Nüssen |
Egal ob Cantuccini oder Kaffee-Kekse, diese italienischen Köstlichkeiten sind eine Bereicherung für jede Kaffeetafel und ein Genuss für alle Sinne.
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