Mit einer Gusseisenpfanne gelingt Ihnen das perfekte Steak. Die massive Gusseisenpfanne bietet die perfekte Wärmeleitung und sorgt für besonders leckere Röstaromen. Dank hervorragenden Brateigenschaften und einer extrem langen Haltbarkeit ist eine Gusspfanne meist eine Anschaffung, die mehrere Generationen hält.
Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie mit einer Gusseisenpfanne ein saftiges Steak mit perfekter Kruste zubereiten können. Erfahren Sie mehr über die Vorteile von Gusseisen, die richtige Vorbereitung und die besten Techniken für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.

Warum eine Gusseisenpfanne für Steaks?
Gusseisen eignet sich ganz besonders für jede Art von Zubehör. Die Materialien wie Edelstahl, Gusseisen und Carbonstahl sind ausschlaggebend für die Qualität des Bratergebnisses. Gusseisen ist dabei besonders hervorzuheben für seine perfekte Hitzeleitfähigkeit und stabile Wärmespeicherung, was köstliche Koch- und Grillergebnisse garantiert. Pfannen und Wokpfannen aus Carbonstahl heizen sehr schnell auf und sind ideal für scharfes Anbraten.
Mit einer Gusseisenpfanne wurden schon zu Omas Zeiten die leckersten Steaks und Bratkartoffeln gebraten und der beste Schmorbraten zubereitet. Denn das brutzelnde Fleisch in der Gusseisenpfanne erhält durch die besonders hohe Wärmeleitfähigkeit und die perfekte Hitzeverteilung köstliche Röstaromen. Da liegt daran, dass Gusseisen eine sehr gute Wärmespeicherung bietet.
Beim Braten von Steaks z.B. wird durch die perfekt aufgeheizte Pfanne viel weniger Bratzeit benötigt, um ein tolles Branding zu erhalten.
Die richtige Vorbereitung
Selbst die grösste Mühe lohnt sich nicht, wenn das Grundprodukt von schlechter oder nur ungenügender Qualität ist. Ganz entscheidend für das perfekte Rindersteak ist die Fleischqualität. Oftmals werden in Supermärkten Steaks zu Aktionspreisen verkauft, die zwar in der Auslage schön aussehen, sich während des Bratens aber in eine zähe Schuhsohle verwandeln. Meist hat dies mit dem Reifegrad des Fleisches zu tun.
So wichtig wie das Braten selbst ist die Vorbereitung. Nimm das Fleisch ca. 45 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Würdest du das Fleisch vom Kühlschrank direkt in die Pfanne legen, wäre dessen Kern viel zu kalt und das gute Stück würde von aussen zwar gar, innen aber noch roh sein.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Steakzubereitung
Für das weitere Gelingen sind wir nun selber verantwortlich. Was wir wollen, ist eine flächendeckende, goldbraune Kruste auf beiden Seiten des Steaks. Innen drin die gewünschte Garstufe. Je besser und schneller wir diese Kruste aufbauen können, desto besser wird das Steak. Denn die Kruste schliesst das Steak, sodass kein Saft dem Steak entkommen kann.
Hier ist eine detaillierte Anleitung, um das perfekte Steak in einer Gusseisenpfanne zuzubereiten:
- Die richtige Pfanne wählen: Am idealsten wäre eine Gusseisenpfanne, der hohe Temperaturen nichts anhaben können. Das Nonplusultra wäre eine Gusseisenpfanne, die mit Streifen am Boden ein Grillrost-Muster zaubert.
- Die Pfanne vorbereiten: Aus diesem Grund wird die Pfanne zuerst so richtig heiss gemacht. Ist sie genügend erhitzt worden, gibst du ca. 3 EL Fett hinein. Dazu solltest du ein Fett bzw. Öl mit hohem Rauchpunkt (gibt an, wann das Fett verbrennt) wählen. Geeignet ist dafür z.B. Butterschmalz bzw.
- Das Steak anbraten: Lege das Steak nun vorsichtig in die Pfanne und brate es bei grosser Hitze auf jeder Seite 3 Minuten scharf an.
- Garstufe bestimmen: Lege den Daumen auf den Zeigefinger und drücke mit der anderen Hand auf den Handballen. Für das Ertasten von „well done“ (ganz durchgebraten) legst du den Daumen und den kleinen Finger zusammen und drückst wiederum auf den Handballen. Diese Prozedur kannst du mit einem praktischen Kerntemperaturmessgerät auch umgehen.
- Aromen hinzufügen: Kurz bevor die Steaks nun also die gewünschte Garstufe erreicht haben, reduzierst du die Hitze auf die kleinste Stufe und gibst einen grosszügigen Esslöffel Butter und je zwei Zweige Rosmarin und Thymian in die Pfanne.
- Im Ofen garen (optional): Hast du keine weiteren Zutaten im Backofen, dann kannst du das Steak auch auf eine weitere, noch einfachere Art zubereiten. Heize dazu den Ofen ca. 20 Minuten vor dem Anbraten der Steaks auf 100°C vor (unbedingt Ober- und Unterhitze wählen). Die Steaks legst du nach dem Anbraten nun für ca. 8-10 Minuten (Garstufe medium) auf ein Backgitter, welches du in die Mitte des Ofen schiebst (darunter ein Blech als Auffangschale einschieben).
- Ruhen lassen: Hat das Fleisch die gewünschte Garstufe erreicht, stellst du den Ofen ab, ziehst das Backgitter mit dem Fleisch etwas heraus und lässt es dort in der Restwärme nochmals für ca. 5 Minuten ruhen.
- Würzen und Servieren: Erst ganz zum Schluss vor dem Servieren würzt du die Steaks nun mit Fleur de Sel und Pfeffer.
Profikoch Erklärt: so gelingt das perfekte Steak
Ist nun der Herd sein Geld nicht wirklich wert, brauchen wir Hilfe von einer guten Pfanne. Etwas vom Besten was es gibt, ist immer noch die gute alte Gusseisenpfanne der Grossmutter. Super dick und schwer, sodass sie viel Hitze aufnimmt und diese auch über einen längeren Zeitraum an das Steak weitergeben kann. Sie wirkt ein wenig wie ein Hitzespeicher. Deswegen ist der "Krusten-Effekt" in der Gusseisenpfanne besonders gut.
Wenn das Steak schön marmoriert ist, wie beispielsweise bei einem US Prime Striploin oder dem Pata Negra Pluma, fliesst das Fett beim ersten Kontakt mit der heissen Pfanne direkt unter das Steak und frittiert es im eigenen Fett. Das hilft enorm, um eine perfekte Kruste zu bilden. Hat man etwas magereres Fleisch, wie etwa das Handselected Swiss Beef Entrecôte, kann man auch etwas Hilfe von einem hitzebeständigen Öl, wie etwa Erdnuss- oder Traubenkernöl annehmen.
Tipps für das Wenden und Aromatisieren
Einer unserer Kunden und begnadeter Koch aus England, Heston Blumenthal, hat uns mal beigebracht, man solle das Steak alle 20 Sekunden wenden. Hier gehen die Meinungen auseinander. Wir können das nur empfehlen. Wichtig ist, dass das geschmolzene Fett und Öl immer wieder unter das Steak gelangt, damit die gesamte Fläche des Steaks davon profitieren kann. Also ruhig immer wieder leicht anheben und unter das Steak fliessen lassen.
Ist die schöne Kruste geschaffen, Hitze in der Pfanne um die Hälfte reduzieren und auf gewünschte Garstufe bringen. Die Temperatur vom Steak messe ich immer in der Mitte vom Fleisch mit unserem Temperatur Messgerät. Am Schluss noch etwas Butter und etwas Rosmarin wie auch Thymian in die Pfanne geben. Die heisse Butter nimmt die Aromen der Kräuter wunderbar auf und man kann mit einem Löffel die flüssige Butter mehrmals über das Steak verteilen diesen Prozess nennt man arrosieren.
Am besten auf ein leicht vorgewärmtes Gitter legen (nicht zu heiss, sonst versaut man sich am Ende noch die Garstufe), mit Alufolie leicht abdecken (nicht komplett verschliessen, sonst ist die Kruste wieder hin) und 5 Minuten stehen lassen. Achtung: Die Hitze wandert nun weiter ins Steak. Das können gut und gerne bis zu 5° C sein - also immer etwas vor der gewünschten Garstufe aus der Pfanne nehmen.
Pflege und Reinigung der Gusseisenpfanne
Allerdings ist eine gewisse Vorsicht im Umgang geboten, denn Gusseisen weist ein relativ hohes Gewicht auf und ist nicht bruch- und kratzfest. Unbeschichtet ist es korrosionsanfällig, bei entsprechender Pflege aber ausgesprochen robust, hitzeresistent und langlebig - gut gepflegte Gusspfannen halten oft über mehrere Jahrzehnte. Wichtig: Bei der Reinigung von Gusseisenprodukten nur mit heißem Wasser reinigen, um die natürliche Antihaftbeschichtung, die sogenannte Patina, nicht zu zerstören.
Gusspfannen sind nicht nur für Gasgrills geeignet, sondern generell besonders vielseitig einsetzbar. Sie können auf den unterschiedlichsten Hitzequellen eingesetzt werden. Da die Gusspfanne einen flachen Boden besitzt, kann sie direkt auf die vorhandene Herdart gestellt werden und ist direkt einsetzbar.
Eine Gusseisenpfanne benötigt normalerweise eine regelmäßige und gute Pflege, damit das Material keinen Rost ansetzt. Die Gusseisenpfanne ist damit "ready to use" und muss nicht zunächst eingebrannt werden. Dennoch hat eine ausreichend starke Patina Vorteile, da sich hier auch eine guter Antihafteffekt einstellt und die Reinigung nach der Benutzung leichter fällt.
Nach der Benutzung der Gusseisenpfanne ist vor Allem die Reinigung und Lagerung entscheiden für eine lange Haltbarkeit. Nach jeder Verwendung baut sich die schützende Patina in der Pfanne weiter auf und schützt das Gusseisen vor Rostflecken.
Für die Zubereitung in der Gusspfanne sollten immer Silikon oder andere nicht kratzende Materialien als Grillbesteck verwendet werden. Die empfindliche Patina verträgt sich darüber hinaus auch nicht mit entfettenden Spülmitteln. Bei einer Gusspfanne reicht es völlig aus restliche Verkrustungen z. B. mit einem Ringreiniger oder einem Guss-Schaber zu entfernen und die Pfanne danach mit einem Küchentuch auszuwischen.
Gusseisenpfannen-Sets
Mit diesem hochwertigen 3er-Set aus extra großen Bratpfannen aus Gusseisen wird das Braten zum Vergnügen! Dieses Bratpfannen-Set enthält drei Gusseisenpfannen mit einem Durchmesser von 17, 21 und 27 cm. Jede Steakpfanne ist perfekt für das Kochen zu Hause oder auf dem Campingplatz.
Die Grillpfanne ist für alle Herdarten geeignet, einschließlich Gas-, Elektro-, Keramik-, Halogen-, Festbrennstoff- und Induktionsherde. Sie ist auch für die Verwendung auf einem Holzkohlegrill geeignet. Die Pfannen sind vorbehandelt und gewährleisten jahrelange, zuverlässige Leistung.
Diese Steakpfannen haben einen glatten, flachen Boden und sind daher ideal für die Zubereitung von Bratkartoffeln, Rührei, Rösti, Steaks, Würstchen, usw. Die Gusseisenpfanne zeichnet sich durch eine nicht haftende Oberfläche aus und leitet die Wärme gut. Zur richtigen Pflege bitte unbedingt die Pflegehinweise und -tipps beachten. Die Steakpfanne sollte mit heißem Wasser und ohne Spülmittel gereinigt werden.

Alternativen zur Gusseisenpfanne
Dabei gibt es drei Typen: mit Antihaftbeschichtung, aus Edelstahl und aus Gusseisen. Zum Anbraten oder auch zum Kurzbraten von Fleisch - wie beispielsweise für ein saftiges Steak - kannst du eine Bratpfanne verwenden. Bratpfannen mit abnehmbaren Griffen eignen sich auch für den Ofen.
- Bratpfanne mit Antihaftbeschichtung: Die Bratpfanne mit Antihaftbeschichtung - meist «Teflonpfanne» genannt - ist vielseitig einsetzbar für alle Arten von Kurzbratstücken, für Fleischgerichte mit Saucen und sogar für Ragouts. Sie ist beim Kochen unkompliziert, denn selbst heikle Speisen bleiben nicht kleben.
- Bratpfanne aus Edelstahl: Bratpfannen aus Edelstahl sind ideal für hohe Temperaturen und eignen sich gut zum scharfen Anbraten, beispielsweise von Steaks. Auch die Zubereitung von Fleischgerichten mit Saucen gelingt gut in der Edelstahl-Bratpfanne. Praktisch: Du kannst sie zum Fertiggaren eines Gerichtes auch in den Ofen stellen.
Gusseisenpfannen für jeden Bedarf
Hier sind einige inspirierende Gusseisenpfannen für jeden Gebrauch:
- Der Schweizer Klassiker: Kuhn Rikon Black Star: Die Black Star von Kuhn Rikon ist vielseitig im Einsatz und unzerstörbar. Weil sie komplett aus Eisen ist, dient sie dir zuhause auf dem Herd genauso gut wie auf deinem Campingtrip oder auf dem Grill.
- Der Exote: Gusseisen-Wok: Der Gusseisen-Wok speichert die Hitze, damit du richtig loslegen kannst mit asiatischem Kochen.
- Der Grillersatz: Staub Grillpfanne: Damit du trotzdem schöne Grillstreifen in deine Steaks, Hamburger und Gemüse bekommst, empfehle ich dir eine Grillpfanne. Auch hier gilt (wie beim Wok): Vorheizen!
- Der bunte Franzose: Le Creuset Schmortopf: Dank diversen Farbvarianten sind die Töpfe nicht nur Kochgeschirr, sondern Hingucker.
- Der Skandi-Look: Cocotte von Morsø: Ob auf der Herdplatte, im Ofen oder auf dem Grill. Mit der Cocotte von Morsø machst du immer eine gute Figur. Den Deckel dieses Topfs kannst du auch als Grillplatte verwenden.