Das Wurstgulasch nach Omas Rezept ist ein beliebtes Familienrezept, das durch seine einfache Zubereitung, deftige Aromen und ideale Kombination aus Wurst, Gemüse und Soße überzeugt. Es ist ein Gericht, das sowohl in der heimischen Küche als auch in der Gastronomie auf Schätzung stößt. Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, zeigen, dass das Wurstgulasch im Wesentlichen aus Wiener Würstchen, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Tomatenmark, Brühe und saurer Sahne oder Creme fraîche besteht.

Die Vielfalt des Wurstgulaschs
Die Rezepte, die in den verschiedenen Quellen vorgestellt werden, unterscheiden sich leicht in der Auswahl der Zutaten und der Zubereitungsweise. Manche Rezepte enthalten z. B. Kartoffeln oder Lyoner statt Wiener Würstchen, andere wiederum betonen, dass das Gericht auch ohne Wurst zubereitet werden kann. Ein weiteres Plus des Wurstgulaschs ist, dass es sich gut abwandeln lässt.
Ein weiteres Rezept, das in den Quellen beschrieben wird, ist das Kartoffelgulasch mit Wurst. Die Vorteile des Wurstgulaschs liegen in der Einfachheit der Zubereitung, der Verwendung von gängigen Zutaten und der Möglichkeit, das Gericht nach Geschmack und Verhältnis der Zutaten zu variieren.
Zutaten und Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einem gelungenen Wurstgulasch. Um die Zubereitung zu erleichtern, empfiehlt es sich, alle Zutaten vor dem Kochbeginn vorzubereiten. Die Zutatenliste für das Wurstgulasch nach Omas Rezept ist in den verschiedenen Quellen recht ähnlich.
Vorbereitung der Zutaten:
- Würstchen in dünne Scheiben schneiden.
- Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein schneiden.
Tipps für die Zubereitung
- Scharfe Messer verwenden: Vor allem beim Schnippeln von Zwiebeln, Knoblauch und Paprika ist es wichtig, scharfe Messer zu verwenden.
- Zutaten nicht vermengen: Um die Aromen optimal entfalten zu lassen, empfiehlt es sich, die Zutaten nicht vor dem Anbraten zu vermengen.
- Hitze kontrollieren: Bei der Zubereitung ist es wichtig, die Hitze zu regulieren, damit sich die Aromen entfalten können, ohne dass das Gericht anbrennt.
Zubereitungsschritte
Anbraten: In einem großen Topf oder einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Speckwürfel darin auslassen, bis sie goldbraun werden. Es ist wichtig, dass die Wurst und das Speck nicht einfach in der Pfanne gebraten werden, sondern langsam angebraten werden.
Gemüse zugeben: Zwiebeln und Knoblauch zum Speck und Würstchen geben und gemeinsam anschwitzen.
Aromen entfalten: Tomatenmark in die Pfanne geben und kurz anrösten. Um die Aromen optimal zu entfalten, ist es wichtig, dass die Zutaten langsam und bei niedriger bis mittlerer Hitze gekocht werden.
Brühe und Tomaten zugeben: Die Rinderbrühe und die gehackten Tomaten in die Pfanne geben.
Aufwärmen und Einfrieren
Ein weiterer Vorteil des Wurstgulaschs ist, dass es sich gut aufwärmen und einfrieren lässt.
Aufwärmen: Das Wurstgulasch lässt sich problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Es kann in einem luftdichten Behälter bis zu 1-2 Tage aufbewahrt werden.
Einfrieren: Für eine längere Haltbarkeit kann das Wurstgulasch auch eingefroren werden. Dazu empfiehlt es sich, die Reste portionsweise in Gefrierdosen zu füllen. Das Wurstgulasch kann im Gefrierfach bis zu 6 Monate aufbewahrt werden.
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Serviervorschläge
Das Wurstgulasch kann mit verschiedenen Beilagen serviert werden, die es noch sättiger und harmonischer machen.
- Brot oder Baguette: Ein frisches Stück Brot oder Baguette ist eine ideale Beilage zum Wurstgulasch. Es ist einfach, schnell zubereitet und passt perfekt zu der cremigen Tomatensoße.
- Nudeln: Nudeln sind eine weitere beliebte Beilage, die gut zum Wurstgulasch passt. Sie sind schnell zubereitet und sorgen für eine sättigende Kombination.
- Kartoffeln: Kartoffeln sind eine klassische Beilage, die gut zum deftigen Aroma des Wurstgulaschs passt. Sie können als Pellkartoffeln oder als Kartoffeln in der Brühe serviert werden.
- Reis: Reis ist eine weitere sättigende Beilage, die gut zum Wurstgulasch passt. In den Quellen wird empfohlen, den Reis in Salzwasser zu kochen und anschließend mit dem Wurstgulasch zu servieren.
Weitere Gulaschvarianten
Neben dem klassischen Wurstgulasch gibt es auch andere Variationen, die in den Quellen erwähnt werden:
Kartoffelgulasch mit Wurst
- Vorbereitung der Zutaten: Die Kartoffeln und Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
- Anbraten: In einem großen Topf Öl erhitzen und die Zwiebeln anschwitzen, bis sie leicht Farbe annehmen.
- Brühe und Tomaten: Die Suppe und die passierten Tomaten in den Topf geben und alles gut vermengen.
Gulaschsuppe
Mit gewürfeltem Rindsschnitzel kann eine Gulaschsuppe schnell zubereitet werden.
Zutaten:
- Rindsschnitzel à la minute
- Peperoni entkernen und in Würfel schneiden
- Kartoffeln in Würfel schneiden
- Zwiebeln und Paprika
- Passierte Tomaten
- Bouillon
- Chorizo
Zubereitung:
- Fleisch in einer grossen Pfanne im Öl hell anbraten.
- Peperoni, Zwiebeln und Paprika dazugeben und mitrösten, bis es gut riecht.
- Mit passierten Tomaten und Bouillon ablöschen und salzen.
- Kartoffeln beigeben.
- Chorizo in Scheiben schneiden und in einer Bratpfanne ohne Fett bei hoher Hitze anbraten.
- Chorizo zur Suppe geben.
Gulaschsuppe eignet sich gut für den Vorrat: Suppe in grösseren Mengen zubereiten und portionenweise tiefkühlen.
Stifado (Griechischer Rindfleischeintopf)
Typischerweise wird es mit zartem Rindfleisch gekocht, mit Zimt, Nelken und frischen Kräutern kombiniert und mit cremigem Zaziki serviert.

Zutaten für 4 Portionen:
- 800 g durchwachsenes Rindfleisch
- 400 g Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- 1 EL Tomatenmark
- 100 ml Rotwein-Essig
- 500 ml Rotwein
- 600 ml passierte Tomaten
- 1 Nelke
- 1 EL schwarze Pfefferkörner
- 1 TL Zimtblüten (im Ganzen)
- 1 Stange Zimt
- 1 EL Paprikapulver
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Zweig Rosmarin
- 3 Zweige Oregano
- 200 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
- 100 ml Olivenöl
- Salz und Pfeffer nach Bedarf
Zubereitung:
- Das Rindfleisch in grobe Stücke schneiden und salzen. Zwiebeln häuten, zwei oder drei im Ganzen lassen oder halbieren, die restlichen in Lamellen schneiden. Knoblauch schälen und hacken.
- In einem Schmortopf Olivenöl erhitzen und das Fleisch in kleinen Mengen nacheinander anbraten, bis es goldbraun ist, dann herausnehmen.
- Etwas mehr Olivenöl in den Topf geben und die Zwiebeln anschwitzen. Gegen Ende den Knoblauch dazugeben. Tomatenmark unterrühren und kurz anrösten.
- Mit Rotwein-Essig ablöschen und die Hälfte des Rotweins dazugeben, kräftig einkochen lassen. Den restlichen Rotwein hinzufügen und erneut einkochen lassen.
- Passierte Tomaten hinzufügen und die Hitze reduzieren. Das Fleisch wieder in den Topf geben.
- Nelke, Pfefferkörner und Zimtblüten in einem Mörser zerkleinern, Paprikapulver hinzufügen und die Gewürzmischung zusammen mit Zimtstange und Lorbeerblättern zum Fleisch geben. Oregano und Rosmarin fein hacken und ebenfalls hinzufügen.
- Alles gut umrühren, bei Bedarf Brühe hinzufügen, den Topf verschließen und das Stifado bei kleiner Hitze 2 Stunden schmoren lassen. Kurz vor dem Servieren frischen Oregano hacken und unterrühren.
Tipp: Um das beste Aroma aus deinem Stifado herauszuholen, lass es nach dem Kochen noch eine Weile ruhen.