Kopfsalat ist ein beliebter Sommersalat, der sich durch zarte, grüne Köpfe auszeichnet. Er ist anspruchslos und wächst fast überall. Um den Salat erfolgreich im Topf anzupflanzen und zu pflegen, sind einige wichtige Punkte zu beachten.

Die richtige Sorte wählen
Es gibt verschiedene Sorten von Pflücksalat, die sich für den Anbau auf dem Balkon in Töpfen und Kisten eignen. So zum Beispiel Lollo Rosso, Lollo Biondo, roter und grüner Eichblattsalat.
Auch Nüsslisalat eignet sich gut für den Anbau im Topf. Raschwüchsig und ergiebig ist die Sorte «Dunkelgrüner Vollherziger». Besonders robust und winterhart ist die Sorte «Gala». Vollherzige Rosetten entwickelt die Sorte «Korbfüller Duplex». Für den Herbst und Winteranbau ist der Nüsslisalat «Vit» gut geeignet. Schnell und stark wächst die Sorte «Holländischer Breitblättriger».
Standort und Boden
Der Salat stellt keine hohen Ansprüche an den Boden, gedeiht jedoch gut in lockerem, humusreichem, gut durchlässigem Boden. Ein sonniger bis halbschattiger Standort mit gut durchlässigem Boden fördert das gesunde Wachstum des Kopfsalats.
Rucola mag es sonnig und warm. Im Halbschatten dagegen wächst der Kreuzblütler etwas langsamer. Der Boden sollte locker und humusreich sein. Ob im Garten, Hochbeet, Topf oder auf der Fensterbank: Rucola lässt sich wirklich überall anbauen.
Nüsslisalat wächst am besten an sonniger Lage. Ideal ist ein humoser, durchlässiger Boden. Der Salat ist sehr anspruchslos. Somit spielt es keine Rolle, was vorher im Gartenbeet stand.
Wählen Sie einen geeigneten Topf oder eine Kiste aus, die genügend Platz für die Wurzeln bietet und über Drainagelöcher verfügt. Besorgen Sie nährstoffreiche Erde. Am besten mischen Sie der Erde Kompost bei dann brauchen Sie diese später nicht mehr zu düngen.
Aussaat und Pflanzung
Salat kann ab Mitte Februar in der Wohnung vorgezogen werden oder ab Mai direkt ausgesät werden. Da Salat ein Lichtkeimer ist, sollten Sie die Samen nur ganz leicht mit Erde abdecken. Sorgen Sie dafür, dass der Boden immer leicht feucht bleibt, damit die Samen nicht austrocknen.
Die Pflanze sollte nicht zu tief gesetzt werden, da sich ansonsten die Blätter nicht gut entwickeln. Die Setzlinge können ab Mitte bis Ende Mai ins Freie gesetzt werden, wenn keine Frostgefahr mehr besteht und die Temperaturen tagsüber über 10-12 °C liegen.
Von Anfang April bis September kann Salatrauke direkt ins Freiland gesät werden. Streuen Sie die Saatkörner (manchmal gibt es die auch als Saatscheiben) 1 Zentimeter tief in die Erde ein und giessen Sie anschliessend gut. Da Rucola sehr leicht keimt und schnell erntereif ist, lohnt es sich eigentlich nicht, auf Jungpflanzen zurückzugreifen.
Nüsslisalat kann man ab August bis in den November hinein säen. Wer im Frühjahr ernten will, kann diesen Salat auch ab März ins Gartenbeet aussäen. Natürlich lässt sich Nüsslisalat breitwürfig aussäen. Diese Methode ist aber für dessen Pflege deutlich aufwändiger. Das Freihalten von Unkraut und die Ernte gelingen einfacher, wenn die Samen des Nüsslisalates im Abstand von 10-15 cm in Reihen gesät werden.
Nach dem Aussäen des Nèsslisalates ist ein Abdecken des Gartenbeets mit Vlies von Vorteil. Dies fördert das Keimen der Samen. Die optimale Keimtemperatur für Nüsslisalat liegt bei rund 15 °C. Nüsslisaat wächst auch in Mischkultur. Gut verträgt sich der Salat zum Beispiel mit Bohnen, Fenchel, Rüebli, Kohlgewächsen, Tomaten oder Zwiebeln.
Ziehen Sie entlang einer Pflanzschnur eine circa zwei Zentimeter tiefe Saatrille. Alternativ können die Samen im Beet auch breitwürfig ausgesät werden. Dafür sollte die Fläche allerdings weitgehend unkrautfrei sein, damit es beim Unkrautjäten nicht zu Verwechslungen kommt. Entscheiden Sie sich für diese Methode der Aussaat des Feldsalats, sollten Sie ausserdem kontrollieren, ob die einzelnen Pflanzen genügend Platz im Gartenbeet haben. Denn stehen sie zu dicht, können sich die Blattrosetten nicht voll entwickeln und die Blätter vergilben.
Füllen Sie einen Balkonkasten mit Anzuchterde, zum Beispiel mit der COMPO BIO Anzucht- und Kräutererde torffrei. Generell eignet sich jeder Balkonkasten, der Abflusslöcher hat. Streuen Sie die Samen in die Rille und bedecken sie mit Erde. Die Keimdauer des Nüsslisalats beträgt etwa zehn bis vierzehn Tage.
Pflege
Kopfsalat sollte regelmässig gegossen werden, besonders während der Keimung und der Kopfbildung. Eine gleichmässige Feuchtigkeit ist wichtig, doch Staunässe sollte vermieden werden, da diese die Pflanzen schädigen kann. Staunässe sollte vermieden werden, indem regelmässig und mässig gegossen wird. Fruchtwechsel und Mulchen tragen zur Bodenpflege bei.
Rucola wurzelt nur sehr flach und kann sich daher nicht mit Wasser aus tieferen Bodenschichten versorgen. Halten Sie die Erde daher immer oberflächlich feucht. Im Sommer bedeutet das tägliches Giessen. Sie können den Boden vor der Aussaat mit Kompost aufwerten oder beim Kultivieren im Topf eine Gemüseerde nutzen. Halten Sie nach der Keimung den Boden möglichst unkrautfrei!
Düngen ist in der Regel nicht nötig, weil sich der Nüsslisalat mit den Nährstoffen begnügt, welche die Vorkultur im Boden übriggelassen hat.
Salatpflanzen lieben die Sonne. Sorgen sie für einen sonnigen Standort.
Der Nüsslisalat hat als Schwachzehrer einen geringen Nährstoffbedarf. Am besten verwenden Sie für die Düngung einen milden Flüssigdünger, um den Ackersalat bei seinem Wachstum zu unterstützen. Dafür ist zum Beispiel der Gesal BIO Obst- und Gemüsedünger geeignet. Neben richtigem Giessen und Düngen gehört Unkrautjäten zu den wichtigsten Pflegemassnahmen beim Nüsslisalat. Damit sich der Salat gut entwickelt und nicht von Unkräutern überwachsen wird, sollten Sie diese regelmässig aus dem Gemüsebeet entfernen.
Ernte
Sobald der Salat die gewünschte Grösse erreicht hat, können Sie ihn ernten. Das ist meistens nach etwa sechs bis zehn Wochen der Fall. Dazu schneiden oder zupfen Sie die äusseren Blätter ab und lassen Sie die inneren weiterwachsen.
Sobald der Kopf voll ausgebildet ist, sollte der Kopfsalat innerhalb weniger Tage geerntet werden, um die beste Frische und Qualität zu erhalten. Wenn der Kopfsalat zu blühen beginnt, entwickeln sich die Blätter oft eine stärkere Bitterkeit und können zäh werden. Die Blütephase, auch als „Schossen“ bekannt, tritt normalerweise bei höheren Temperaturen oder längerem Wachstum auf. Am besten schmeckt Salat, wenn er frisch gepflückt auf dem Teller landet.
Vier bis sechs Wochen nach der Aussaat ist es bereits so weit: Sie können die Blätter des Rucola je nach Sorte ab einer Länge von 10 Zentimetern ernten. Schneiden Sie diese mit einem scharfen Messer oder einer Schere (eine Papierschere eignet sich besser als eine für den Garten) ab. Wenn Sie die Blätter nicht zu tief abschneiden, wächst der Rucola sogar bis zu dreimal wieder nach! Junge Blätter sind sehr mild und eignen sich besonders für Salate. Grössere, ältere Blätter enthalten deutlich mehr Senföl und können richtig scharf sein. Wenn Sie es etwas milder mögen, sollten Sie daher mit der Ernte nicht allzu lange warten!
Die Ernte ist am einfachsten, wenn die ganze Pflanze direkt über dem Boden geschnitten wird.
Als klassisches Herbst- und Wintergemüse können Sie Nüsslisalat im Zeitraum Oktober bis März ernten. Danach wird es der Pflanze meist zu warm und trocken und sie beginnt zu schossen und zu blühen. Blüten, Blätter, Stängel und sogar die Samen sind dann zwar noch essbar, allerdings verändert sich der Geschmack und wird zunehmend bitter. Schneiden Sie die Rosetten knapp über den Wurzeln mit einem Messer oder einer Haushaltsschere ab. So wachsen neue Blätter nach und Sie können sich mehrmals in der Saison über frischen Salat freuen.
Überwinterung
Der Salat lässt sich im Gartenbeet gut überwintern. Wenn kein Schnee liegt, schützen Tannäste oder Vlies die Pflanzen. Dieser Schutz lässt die Blätter knackig bleiben.
Nüsslisalat ist winterhart - das bedeutet aber nicht, dass er auch die gesamte kalte Jahreszeit über gedeiht. Sobald die Bodentemperatur unter acht Grad sinkt, wächst der Nüsslisalat nicht mehr nach. Indem Sie Vlies auf die Reihen legen, können Sie diesen Zeitpunkt hinauszögern. Lüften Sie an milden Tagen, um einem Pilzbefall vorzubeugen. Steigen die Temperaturen, wächst auch der Nüsslisalat wieder. Mithilfe von Vlies ist die Überwinterung der Pflanze aber gar kein Problem.
Salat auf dem Balkon anbauen - die wichtigsten Tipps von der Aussaat bis zur Ernte
Krankheiten und Schädlinge
Lactuca sativa var. capitata 'Grüner aus Maria Lankowitz' wird gerne von Schnecken angefressen.
Das grösste Problem des Wintergemüses ist Falscher Mehltau, der sich bei feucht-kühlen Wetterbedingungen besonders wohl fühlt. Die Pilzerkrankung erkennen Sie daran, dass es zu Vergilbungen auf der Blattoberfläche kommt. Bei einer Überprüfung der Blattunterseite entdeckt man dann die blassgrauen, später auch violetten Sporenlager des Pilzes. Mittlerweile gibt es aber allerhand Sorten, die robust gegenüber Falschem Mehltau sind. Übrigens: Werden die Pflänzchen braun und sterben allmählich ab? Dann kann Wurzelfäule die Ursache sein.
Basilikum im Topf anpflanzen
Um Basilikum zu pflanzen und richtig zu pflegen, braucht es nur wenige Handgriffe und Tricks. Wir zeigen, Wie sie das würzige Kraut das ganze Jahr über ernten können und wie auch Pflänzchen aus dem Supermarkt problemlos gedeihen.
Die würzigen Blätter schmecken wunderbar als Pesto, auf Pizza, Spaghetti oder im Tomatensalat. Kaum ein mediterranes Gericht kommt ohne aromatischen Basilikum aus. Ein feines Pesto oder als Würze in der Pasta-Sauce: Wer den Geschmack des frischen Krauts zu schätzen weiss, kann es im Garten pflanzen oder im Topf auf dem Balkon ziehen. Frisch geerntet ist das Aroma einfach unvergleichlich. Auf einer hellen, warmen Fensterbank lässt sich das beliebte Gewürzkraut sogar das ganze Jahr über halten.
Wer Basilikum im kleinen Töpfchen aus dem Supermarkt mit nach Hause nimmt, wird wohl enttäuscht werden, denn die Pflanzen sind meist nicht robust und überleben nicht lange. Es sei denn, das Kraut in den kleinen Töpfen ist nicht zu dicht gesät. Das lässt die vielen einzelnen Pflanzen schnell eingehen - meist durch Schimmel. Um lange Freude daran zu haben, gehen Sie wie folgt vor: Pflanze angiessen, herausnehmen und in 2, 3 Pflänzchen zerteilen. Nun einzeln in grössere Töpfe (5 - 15 L gross) in normale Pflanzerde setzen. Alternativ ins Gemüsebeet. Nicht gleich direkt in die Sonne stellen. Die Töpfchen mit dem Würzkraut sind meist Treibhausware, die am Anfang die natürliche UV-Strahlung nicht vertragen.

Standort
In unseren Breitengraden können Sie ihn das ganze Jahr über säen. Dann aber nur zuhause auf der Fensterbank an einem hellen, sonnigen Standort. Die Pflanzen wachsen besonders gut, wenn sie den Sommer über an einem halbschattigen bis sonnigen (ein paar Stunden Schatten ist ideal) und geschützten Ort auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Erwischt die Pflanze allerdings zu viel Sonne, entwickelt sie sehr häufig Bitterstoffe. Dies ist auch der Fall, wenn Sie ihre weissen Blüten stehenlassen.
Aussaat
Um die Würzpflanze zu säen, benötigen Sie einen oder mehrere Töpfe oder eine mehrere Zentimeter hohe Schale, die Sie mit nährstoffarmer Anzuchterde füllen. Wenn Sie einen grösseren Topf (5 - 15 L) nehmen und das Basilikum auf der Fensterbank oder der Terrasse pflegen möchten, müssen Sie es nach dem Säen nicht mehr umpflanzen. Tipp: Wenn Sie die Samen gleich in den Töpfen säen möchten, in dem die Pflanzen später wachsen sollen, dann einfach als oberste Schicht etwas Anzuchterde einfüllen. Darunter verwenden Sie normale Pflanz- oder Gemüseerde.
Und so geht's: Von Mitte März - Anfang April wird gesät. Die Erde angiessen und andrücken. Dann nicht zu viele Samen möglichst gut verteilen. Faustregel zum Abstand: 2, 3 fingerbreit zwischen den Samen Platz lassen. Andrücken, feuchthalten, fertig. Töpfe oder Schale hell bei 20 - 25 Grad aufstellen. Nie austrocknen lassen und eventuell anfangs mit einer Glasplatte abdecken. Tipp: Ein kleines Zimmergewächshaus mit durchsichtigem Deckel ist für ein wachstumsförderndes Mikroklima optimal.
Sollen die Pflanzen später umgetopft werden: Wenn sich 2 Blattpaare gebildet haben, dann sachte pikieren. Gelingt gut mit einer Küchengabel. Achten Sie darauf, dass die Temperaturen nicht mehr unter 10 Grad fallen. Die Erde muss sich für ein erfolgreiches Keimen erwärmt haben. Die Erde sollte locker und nährstoffreich sein. Anzuchterde ist hier nicht nötig, da sich die Pflanzen draussen schneller entwickeln. Sie können die Erde vor dem säen oder einpflanzen mit etwas Kompost verbessern. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig und geschützt sein. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass eventuell in der Erde überdauerte Pilzsporen sich ausbreiten können.
Mischkultur
Tipp für Mischkultur und gute Partner Basilikum und Tomate können Sie gut zusammenanpflanzen. Aufgrund des Wasserbedarfs sind Petersilie und Schnittlauch gute Pflanzpartner. Rosmarin, Thymian oder Salbei indes schlechte. Im Gemüsebeet ist z. B. Salat ein passender Nachbar.
Pflege und Bewässerung
Achten Sie darauf, dass die durstigen Pflanzen nie komplett austrocknen. Sorgen Sie also dafür, dass die Erde immer schön feucht ist. In der Regel können Sie Basilikum täglich giessen. Am besten mit Wasser, das Zimmertemperatur hat. Weniger giessen: Langlebige Kunststoffkübel sind Tontöpfen vorzuziehen. Vor allem, wenn sie klein sind. Die Verdunstung des Giesswassers ist in Kunststoff deutlich geringer. Die Pflanze selber sollte immer trocken bleiben. Giessen Sie das Wasser möglichst nicht über die Blätter. Sonst droht Schimmelbefall.
Basilikum in Töpfen gedeiht besser, wenn Sie ihn einmal pro Woche etwas düngen. Im Garten genügt es, wenn Sie ihn alle 2, 3 Wochen etwas düngen.
Ernte
Bei der richtigen Pflege können Sie lange Basilikum ernten. Auf der Fensterbank in der Küche praktisch das ganze Jahr; im Anbau draussen bis die Temperaturen im Herbst dauerhaft auf unter 10 Grad sinken. Sobald die Pflanzen etwas grössere Blätter bilden, können Sie ernten. Um buschige, ertragreiche Pflanzen zu bekommen, schneiden Sie für die Ernte immer ganze Triebe nach Bedarf und direkt über einem Blattpaar ab. Das fördert das Wachstum und die Bildung neuer Triebe (Verzweigung = mehr Ernte!) Zupfen oder schneiden Sie nie einzelne Blätter. So kann die Pflanze neue Triebe bilden und gedeiht besonders üppig weiter.
Sobald die Pflanze Blüten ansetzt, verlieren die Blätter an Aroma und werden etwas bitter. Einjährige Basilikumarten sterben nach der Blüte ab. Sie müssen dann neues Basilikum säen, um wieder ernten zu können. Nachsäen können Sie bis Ende August. Wer allerdings ausreichend Basilikum hat, kann ruhig auch mal an der einen oder anderen Pflanze die weissen Blüten stehenlassen. Denn: Sie sind richtig gut für Bienen. Und nach dem Verblühen ernten Sie einfach ihre eigenen Samen aus den vertrockneten Blütenständen für den nächstjährigen Anbau.
Bräunliche Blätter sollten Sie ebenfalls entfernen.
Tipp: Auch die Basilikumblüten können Sie in der Küche verwenden. Sie schmecken im Salat sehr gut, haben aber einen eigenwilligen Geschmack. Also unbedingt zuerst probieren.
Schädlinge
Das aromatische Kraut hat praktisch keine Fressfeinde und ist nicht sonderlich krankheitsanfällig. Ausser: Blattläuse. Ein bewährtes Mittel gegen Blattläuse ist eine Brennnesseljauche. Füllen Sie einen Kübel mit frischen Brennesseln und bedecken Sie das Grün mit Wasser. Das Ganze lassen Sie 4 - 10 Tage (abhängig von der Aussentemperatur) stehen. 1 x am Tag umrühren. Danach füllen Sie die Jauche (die leider auch so riecht, wie man vermuten mag) in eine Sprühflasche, 1:10 mit Wasser verdünnt. Nun können Sie die Basilikumpflanzen 1 x täglich einsprühen, bis die Blattläuse weg sind.
Strauchbasilikum
Strauchbasilikum ist der robuste Verwandte des zarten Krautes. Die Blätter dieser Sorte sind deutlich fester und die Pflanze verholzt mit der Zeit zu einem kleinen Strauch. Er hat grünes oder grün-rotes Laub. Grün belaubt blühen sie weiss, die rötlichen Varianten wie die Sorte 'African' Blue' blühen hübsch rosa. Die Blätter können Sie wie die des Genoveser Basilikums oder einer anderen Sorte verwenden.
Vorteile: Die Pflanzbehältnisse dürfen auch mal austrocknen und auch wenn die Blüten bereits blühen, so schmecken seine Blätter nicht bitter und verlieren kein Aroma. Im Gegensatz zu dem feineren Grün der einjährigen Varianten, lassen sich seine Blätter trocknen, ohne allzu grosse Einbussen in Sachen Geschmack. Strauchbasilikum ist mehrjährig und kann an einem kühlen, hellen Ort überwintern. Hierzu schneiden Sie ihn im Herbst um die Hälfte bis max. 2/3 zurück.
Zusammenfassung
Mit der richtigen Vorbereitung, Pflege und Aufmerksamkeit können Sie Ihren eigenen grünen Salat im Topf anbauen und eine reiche Ernte erzielen. Egal, ob Sie sich für Kopfsalat, Rucola, Nüsslisalat oder Basilikum entscheiden, die Freude am eigenen Anbau und der frische Geschmack sind es wert.