Die Kunst der Steak-Marinade: Rezepte und Gewürzmischungen für ein unvergessliches Geschmackserlebnis

Gewürze verleihen Fleisch einen besonders aromatischen Charakter. Neben Salz und Pfeffer gibt es Gewürzmischungen, die dem Grillfleisch einen unverwechselbaren Geschmack geben. Grillfleisch kannst du auf zwei Arten würzen: mit BBQ Rub oder mit Marinade. Rubs sind trockene Gewürzmischungen, eine Marinade basiert auf Flüssigkeit.

Steak-Marinaden sind der Schlüssel zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Sie verleihen dem Fleisch nicht nur eine würzige Note, sondern sorgen auch für eine zarte Textur. Die Kunst der Marinade liegt in der richtigen Kombination von Zutaten, die das Aroma des Steaks hervorheben und gleichzeitig seine Struktur verbessern. In der Welt der Marinaden gibt es unzählige Variationen: Von klassischen Kombinationen aus Öl, Essig und Kräutern bis hin zu exotischen Mischungen mit Sojasauce und Ingwer. Jede Marinade hat ihren eigenen Charakter und kann individuell angepasst werden, um den persönlichen Geschmack zu treffen. Besonders wichtig ist die Balance zwischen Säure und Öl. Während die Säure das Fleisch zart macht, sorgt das Öl dafür, dass die Aromen tief in das Fleisch eindringen. Ein gutes Gwürz kann diesen Prozess unterstützen und das Steak zu einem echten Highlight machen.

Was ist ein Rub?

Rubs (englisch „to rub“ = einreiben) kommen vor dem Grillieren auf das Fleisch. BBQ Rubs bestehen aus unterschiedlichen Gewürzen und/oder Kräutern. Sie werden sanft in das Fleisch einmassiert oder mit den Fingern gut angedrückt. Manche streuen die Rubs auch einfach nur aus einer Streudose über das Grillgut. Besondere Effekte erreicht man, wenn man das Fleisch nach dem „Rubben“ vakuumiert oder in Folie einwickelt und so die Aromen einziehen lässt. Man spricht beim „Rubben“ vom trockenen Marinieren. Anders als die Marinade wird ein Rub nicht mit Öl oder anderen Flüssigkeiten verrührt, sondern ist komplett trocken.

Der Rub bietet sich als Abwechslung zu einer Marinade an, denn so kannst du dein Grillfleisch völlig anders würzen und erzielst neue Geschmackskompositionen. ein wesentlicher Bestandteil des Barbecues. eine leckere, aromatische Kruste. Ein guter BBQ-Rub besteht aus mehreren Komponenten, die im Zusammenspiel eine abgerundete Gewürzkomposition ergeben. Grundsätzlich gilt, dass man die Gewürze nicht zu fein mahlen sollte. Zum Zerkleinern bietet sich ein Mörser oder eine Gewürzmühle an. Wenn du eine kleine Kaffeemühle hast, kannst du auch diese benutzen, jedoch ausschliesslich zum Gewürze mahlen.

Damit der Rub gut am Grillgut haftet, kannst du, wenn du magst, das Fleisch mit ein wenig Öl, Honig oder Senf einreiben. Es reicht auch aus, wenn du die Hände mit etwas Wasser befeuchtest und den Rub dann einmassierst. Wie bei den meisten Rezepten gibt es auch beim Rub verschiedene Ansätze und du kannst ganz nach deinem Geschmack vielerlei Akzente setzen. Die Gesamtkomposition sollte harmonisch sein.

Wie verwendet man ein BBQ Rub?

Ein Rub ist wirklich schnell und einfach anzuwenden. Auch bei dieser Methode streust du den Rub auf und massierst ihn, wenn du möchtest, gut ein. Danach lässt du das Fleisch bei Raumtemperatur (höchstens 15-30 Minuten) oder im Kühlschrank bis zu 24 Stunden ruhen. So kann der Rub gut einziehen und das Fleisch nimmt die Aromen besser auf. Während der Ruhezeit reagiert der Fleischsaft mit den Gewürzen und das Fleisch bekommt einen intensiveren Geschmack. Dünne Stücke wie Pouletbrustfilet oder Fischfilet: ca.

Rubs kannst du über längere Zeit aufbewahren. Mische eine grosse Portion deines Lieblings-Rubs und fülle ihn in einen Gewürzstreuer. Diesen lagerst du gut verschlossen, kühl und dunkel. Der Platz über dem Herd ist kein guter Ort für Rubs, denn die Hitze und der Kochdunst würden dem Aroma und der Qualität schaden. Sollte deine Gewürzmischung nach einiger Zeit klumpen, trockne einige Reiskörner in der Gusseisenpfanne und gebe sie mit in den Streuer. Die Körner absorbieren die Feuchtigkeit.

Wie wird ein Rub hergestellt?

leckeren Rub selbst zu machen. Traue dich ruhig, deine eigenen Kompositionen zu entwickeln und experimentiere mit Gewürzen und Kräutern. Als Grundlage kannst du dich an den vier Geschmacksrichtungen - süss, sauer, salzig und bitter - orientieren und mit Gewürzen und Kräutern spielen. Bist du noch unsicher beim Würzen, halte dich zunächst an die bewährten BBQ-Rub-Rezepte und wandele diese nach und nach deinem persönlichen Geschmack ab.

Magic Dust Rub selber mischen - Gewürzmischung kaufen oder mischen?

Nachfolgend ein kleiner Ausflug in die Welt der Gewürze, der dir vielleicht einige Anregungen gibt. Verwende für einen Rub immer Gewürze von hoher Qualität. Sicherlich kannst du manche Gewürze bereits gemahlen kaufen, Pfeffer beispielsweise solltest du aber immer frisch mahlen. Um den Geschmack zu verstärken, röste die ganzen Pfefferkörner vor dem Zerkleinern in einer kleinen, heissen Gusseisenpfanne (oder im Deckel eines Dutch Oven) an. Wenn sie duften, nimm sie sofort heraus und lasse sie abkühlen.

  • Piment ist eines der ältesten Gewürze der Welt und ein Wunderwerk an Aromen. Kolumbus hielt die kleinen rötlich-braunen Beeren zunächst für Pfeffer, so kam Piment zu seinem Namen. Piment stammt vom spanischen „pimienta“ ab und das heisst nichts anderes als Pfeffer. Der süsslich-würzige Geschmack von Piment ist eine der Grundzutaten für die jamaikanische Jerk-Gewürzmischung und wird vor allem im Nahen Osten und in der Karibik zum Würzen von Grillfleisch und Meeresfrüchten verwendet. Echter Jamaikapiment hat übrigens das intensivste Aroma. Das Gewürz Piment harmoniert wunderbar mit Pfeffer, Nelken, Ingwer, Lorbeer, Zimt und Muskatnuss.
  • Nelken findest du in vielen Grillsaucen, es ist aber auch ein typisches Gewürz im Ketchup. Geschmacklich zurückhaltend sind Gewürznelken sicherlich nicht, aber sie sind in kleinen Mengen verwendet sehr aromatisch. Ihr herausragendes Merkmal ist eine würzig-brennende Schärfe mit einer leicht süsslichen Note.
  • Kardamom zählt zu den ältesten Gewürzen und wird besonders gerne für Weihnachtsgebäck verwendet. Das beliebte BBQ-Gewürz begeistert mit süsslichem, würzigem Geschmack.
  • In der südamerikanischen, afrikanischen und indischen Küche wird Kreuzkümmel - auch Cumin genannt - sehr geschätzt. Der kleine Samen bereichert Rubs und Barbecue-Saucen und gibt ihnen ein unverwechselbares Aroma. Von diesem Gewürz solltest du nicht zu viel nehmen, da es schnell zu dominant wird. Geschmacklich ist Kreuzkümmel vollkommen anders als der heimische Kümmel. Für das besondere Röstaroma bräunst du die ganzen Samen in einer fettfreien Pfanne, bis ihnen ein herrlicher Duft entströmt.
  • Goldgelbe Senfkörner sorgen zerstossen oder gemahlen für eine angenehme Schärfe.
  • Paprikapulver ist nicht nur eines der weltweit beliebtesten Gewürze, sondern eine wesentliche Zutat in Rubs und BBQ-Saucen. Das Pulver gibt es in süsslich-mild bis hin zu scharf. Die edelsüsse Variante schmeckt milder als das rosenscharfe Pulver, das allerdings auf der Scoville-Scale nur einen Wert zwischen 100 und 500 erreicht.

Marinade oder Rub?

Rubs oder Marianden geben dem Fleisch einen unglaublich leckeren Geschmack und die Rubs kannst du ganz einfach zu Hause selber herstellen. Du brauchst dazu nicht viel: Die gewünschten Gewürze, vermischen und fertig! Wenn du noch auf der Suche nach einem leckeren Rub, wo die Gewürzen super harmonieren bist, dann wirst du bei diesen 16 BBQ Rub Rezepten sicherlich fündig. 10 min.

Marinieren heute

Eine Marinade ist eine säure- und fetthaltige, gewürzte Flüssigkeit oder Paste. Ein rohes Stück Fleisch wird über längere Zeit mit der Marinade in Kontakt gebracht. Alles mit dem Ziel, den Geschmack des Fleisches zu verstärken und es zarter zu machen. Diese Aufgabe übernehmen die drei Grundzutaten, die es in jeder Marinade hat:

ZutatKonkrete ZutatAufgabeEffektHast du gewusst?
SäureEssig, Wein, Zitronensaft, Bier, Buttermilch etc.Die Säure lockert Muskelfasern und Bindegwebe.Das Fleisch wird zarter.Heute ist erwiesen, dass dieser Effekt nur an der Fleischoberfläche wirkt.
AromenKräuter, Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch, Gemüse etc.Verschiedene Aromen aromatisieren das Fleisch.Der Eigengeschmack des Fleisches wird unterstrichen.Heute ist erwiesen, dass die meisten Aromen nur die Fleischoberfläche würzen.
FettVerschiedene flüssige ÖleDas Öl löst Aromen.Fettlösliche Aromen werden wahrnehmbar.Fett transportiert keine Aromen ins Innere des Fleisches, es macht gewisse Aromen lediglich wahrnehbar.

Salz kann mehr!

Wahrscheinlich hast du bereits vielerorts gelesen oder gehört, dass Salz nichts in Marinaden zu suchen hat. Es mache das Fleisch zäh und trocken. Und tatsächlich, Salz entzieht allen Lebensmitteln, mit denen es in Berührung kommt, Wasser. Der Prozess dahinter nennt sich Osmose. Doch das ist nur die halbe Sicht! Denn etwas später als die Osmose beginnt ein anderer Prozess, genannt Diffusion. Dabei bewegt sich Salz von einer salzigen Umgebung in eine weniger salzige. In unserem Fall heisst das: von der Fleischoberfläche ins Innere des Fleisches.

Zusammengefasst bedeutet das: Nach dem Salzen von rohem Fleisch tritt zunächst Saft aus. Dieser wird aber - samt gelöstem Salz - nach einiger Zeit auch wieder aufgesogen. Es ist alles eine Frage der Zeit. Und die haben wir beim Marinieren! Salz in einer Marinade ist also nicht von vornherein verboten. Vor allem bei grossen Fleischstücken, die du über mehrere Stunden marinierst, zeigt nur eine Marinade mit Salz die gewünschte Wirkung:

  • Das Fleisch wird bis ins Innerste gewürzt, sein Eigenaroma wird verstärkt.
  • Das Fleisch wird saftiger, da Salz die Proteine im Fleisch verändert, sodass diese Wasser anziehen und speichern.
  • Das Fleisch wird zarter, da Salz die Muskelfasern im Fleisch lockert, sie lassen sich dadurch leichter zerkauen.

Ob Salz oder nicht - lasse dich von den kontroversen Meinungen nicht irritieren! Wir empfehlen dir, eine eigene kleine Versuchsreihe zu starten, bei der du zwei gleiche Stücke Fleisch mit und ohne Salz marinierst. So kannst du aufgrund eigener Erfahrungen entscheiden, welche Methode dich eher überzeugt.

Aromen

Viele Aromen in Kräutern und Gewürzen sind fettlöslich. Aber Fleisch besteht zum grossen Teil aus Wasser und dieses stösst Fett ab. Das bedeutet, dass viele Aromen gar nicht ins Fleisch gelangen. Fleisch bis ins Innerste zu aromatisieren, gelingt dir nur mit wasserlöslichen Aromen. Diese findest du zum Beispiel in Zwiebeln und Knoblauch.

Aber dennoch machen sich Kräuter gut in Marinaden. Verwende vor allem Kräuter, die nicht so schnell verbrennen. Dazu gehören Lavendel, Lorbeer, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Für mehr Aromen im Innern kannst du grössere Stücke Fleisch mit Kräutern, Dörrfrüchten, Speck, Brot oder Gemüse spicken. Dafür schneidest du mit einem spitzen Messer mehrere kleine Taschen ins Fleisch, die du anschliessend nach Belieben füllst. Oder du kannst dir dein Fleisch in der Metzgerei zum Spicken vorbereiten lassen. Die Profis arbeiten dafür mit sogenannten Spicknadeln. Arbeitest du mit Gewürzen wie Pfeffer, Senfkörnern, Koriander, Kreuzkümmel, Wacholder etc., solltest du diese immer frisch mahlen bzw. mörsern, so schmecken sie viel intensiver.

Dauer

Wie lange das Marinieren dauert, hängt vom Rezept und von der Fleischsorte ab. Poulet braucht weniger lang als ein Kotelett, während es andere Stücke gibt, die sogar mehrere Tage in der Marinade vertragen. Es gilt, länger ist nicht immer besser. Vor allem die Säure kann die Fleischoberfläche unangenehm breiig machen. Streiche die Luft aus dem Beutel und verschliesse ihn gut. So bleibt das Fleisch rundum mit der Marinade in Berührung. Den Beutel im Kühlschrank auf einem Teller lagern, für den Fall, dass etwas ausläuft.

Selbstverständlich kannst du dein Fleisch auch in einer Schale marinieren, dabei wird aber ein grosser Teil der Marinade auf den Boden des Gefässes fliessen. Wenn du so marinierst, solltest du das Fleisch mehrmals wenden. Denk daran, das Gefäss mit Folie abzudecken.

Kühlen nicht vergessen

Die Vorgänge, die eine Marinade in Gang setzt, brauchen Zeit. Das Fleisch sollte während des Marinierens immer im Kühlschrank liegen.

Rauchalarm

Ob du die Marinade beim Garen auf dem Fleisch lässt, kommt vor allem auf die Gartemperatur und die Grösse des Fleischstückes an. Je heisser und länger du garst, desto eher verbrennt die Marinade - und das wollen wir auf keinen Fall. Vor allem wenn du bei direkter Hitze, also direkt über der Glut oder der Gasflamme, grillierst, solltest du die Marinade immer entfernen, denn da entstehen Temperaturen bis zu 300 °C. Dabei verbrennt die Marinade und beissende Rauchschwaden sind garantiert. Am besten entfernst du die Marinade mit Haushaltspapier.

Zucker

Hast du mit einer Marinade gearbeitet, die Zucker enthält, kannst du dein Fleisch gegen Ende der Garzeit noch ein paarmal mit dieser Marinade bestreichen. Der Zucker karamellisiert und es entsteht eine schmackhafte Glasur. Behalte das Fleisch dabei immer im Auge - die Marinade kann immer noch sehr schnell verbrennen!

Hygiene

Hast du Marinade übrig, die noch nicht am Fleisch war, kannst du deinem Fleisch in den letzten Garminuten ein würziges Finish verpassen. Dazu trägst du die Marinade grosszügig mit einem Pinsel auf und lässt sie Farbe annehmen. Aber Achtung, je nach Gartemperatur verbrennt dieses Finish schnell! Eine weitere Möglichkeit, Marinadenreste zu verwerten, besteht darin, sie auf mindestens 70 °C zu erhitzen und als Sauce zum marinierten Fleisch zu servieren. Auf keinen Fall solltest du Marinade, die bereits am Fleisch war, aufbewahren oder kalt essen.

Die Geheimnisse einer gelungenen Marinade

Eine gelungene Marinade ist mehr als nur eine Mischung aus Zutaten. Sie ist das Ergebnis von Erfahrung und dem Verständnis, wie Aromen zusammenwirken. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Säure. Sie hilft, das Fleisch zart zu machen, indem sie die Proteine im Fleisch aufbricht. Zitronensaft, Essig oder auch Joghurt sind beliebte saure Zutaten. Doch Vorsicht: Zu viel Säure kann das Fleisch zäh machen.

Ein weiteres Geheimnis ist die Würze. Hier kommen unsere speziellen Gwürzmischungen ins Spiel. Sie verleihen der Marinade eine einzigartige Note und sorgen dafür, dass das Steak seinen vollen Geschmack entfaltet. Zu guter Letzt spielt die Einwirkzeit eine wichtige Rolle. Eine Marinade benötigt Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Je nach Dicke des Steaks kann dies von wenigen Stunden bis über Nacht dauern.

Unsere spezielle Marinade: Zutaten und Zubereitung

Unsere spezielle Marinade ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und Experimentierfreude. Sie kombiniert sorgfältig ausgewählte Zutaten, die dem Steak eine unvergleichliche Würze und Zartheit verleihen. Mit dieser Marinade wird Ihr Steak zu einem kulinarischen Highlight. Besuchen Sie unseren Online-Shop, um diese und andere Gwürze zu entdecken und bringen Sie neuen Geschmack in Ihre Küche.

Der Einfluss der Marinade auf Zartheit und Geschmack

Die richtige Marinade kann den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen und einem herausragenden Steak ausmachen. Sie beeinflusst sowohl die Zartheit als auch den Geschmack des Fleisches entscheidend. Die in der Marinade enthaltenen sauren Komponenten, wie Zitronensaft oder Essig, tragen dazu bei, die Fleischfasern aufzulockern. Dies führt zu einer merklichen Zartheit, die das Steak beim Verzehr förmlich auf der Zunge zergehen lässt.

Gleichzeitig sorgt die Kombination aus Öl und Gwürzen dafür, dass die Aromen tief in das Fleisch eindringen. Das Ergebnis ist ein intensiver Geschmack, der das Steak zu einem echten Genuss macht. Ein weiterer Vorteil der Marinade ist, dass sie das Steak vor dem Austrocknen schützt. Das Öl bildet eine Schutzschicht, die verhindert, dass das Fleisch beim Grillen oder Braten zu viel Feuchtigkeit verliert.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Richtig marinieren

Das richtige Marinieren ist entscheidend, um das volle Potenzial Ihrer Marinade auszuschöpfen.

  1. Vorbereitung: Beginnen Sie mit einem frischen, hochwertigen Stück Fleisch.
  2. Fleisch einlegen: Legen Sie das Steak in einen verschließbaren Plastikbeutel oder eine flache Schale.
  3. Verschließen und kühlen: Verschließen Sie den Beutel fest oder decken Sie die Schale ab.
  4. Vorbereitung zum Grillen: Nehmen Sie das Steak etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annehmen kann.

Mit diesen Schritten wird Ihr Steak perfekt mariniert und bereit für den Grill.

Tipps zur Auswahl des perfekten Fleischstücks

Die Wahl des richtigen Fleischstücks ist entscheidend für ein gelungenes Steak.

  • Qualität vor Quantität: Achten Sie auf die Herkunft des Fleisches.
  • Marmorierung: Ein gutes Steak sollte eine feine Marmorierung aufweisen.
  • Fleischsorte: Beliebte Stücke für Steaks sind Ribeye, T-Bone und Filet. Jedes hat seinen eigenen Charakter und Geschmack.
  • Frische: Frisches Fleisch hat eine leuchtend rote Farbe und riecht neutral.
  • Dicke: Für ein saftiges Steak sollte das Fleisch mindestens 2,5 cm dick sein.

Perfektes Timing beim Marinieren für optimale Ergebnisse

Das Timing beim Marinieren ist entscheidend, um das Beste aus Ihrem Steak herauszuholen. Die Einwirkzeit beeinflusst sowohl die Zartheit als auch den Geschmack des Fleisches.

  • Kurzzeitmarinade: Wenn es schnell gehen muss, reichen 30 Minuten bis 1 Stunde.
  • Mittlere Marinierzeit: Für ein intensiveres Aroma lassen Sie das Steak 4 bis 6 Stunden in der Marinade.
  • Längere Marinierzeit: Über Nacht, also etwa 12 bis 24 Stunden, sorgt für die maximale Geschmacksentfaltung.

Die richtige Marinierzeit hängt auch von den Zutaten der Marinade ab. Eine Marinade mit hohem Säuregehalt sollte kürzer einwirken, um das Fleisch nicht zu zersetzen. Experimentieren Sie mit den Zeiten, um den perfekten Geschmack für Ihr Steak zu finden.

Genussvoller Abschluss: Das Steak richtig zubereiten

Nach dem Marinieren ist die richtige Zubereitung der letzte Schritt zu einem perfekten Steak.

  • Raumtemperatur: Lassen Sie das Steak vor dem Grillen etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.
  • Grill oder Pfanne vorheizen: Stellen Sie sicher, dass der Grill oder die Pfanne gut vorgeheizt ist.
  • Direkte Hitze: Beginnen Sie mit direkter Hitze, um das Steak von beiden Seiten scharf anzubraten.
  • Kerntemperatur: Nutzen Sie ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur zu überprüfen.
  • Ruhen lassen: Lassen Sie das Steak nach dem Grillen 5 Minuten ruhen.

Mit diesen Schritten wird Ihr Steak nicht nur zart, sondern auch geschmacklich ein Genuss.

Warum unsere Marinade einzigartig ist

Unsere Marinade hebt sich durch ihre einzigartige Kombination von Zutaten und Aromen ab. Sie wurde entwickelt, um jedem Steak eine unvergleichliche Würze und Zartheit zu verleihen.

  • Ausgewählte Gwürze: Unsere Gwürzmischungen sind das Herzstück der Marinade.
  • Vielseitigkeit: Unsere Marinade ist nicht nur für Steaks geeignet.
  • Einfachheit: Trotz ihrer Raffinesse ist die Marinade einfach zuzubereiten und erfordert keine exotischen Zutaten.

Die Einzigartigkeit unserer Marinade liegt in ihrer Fähigkeit, jedem Gericht eine besondere Note zu verleihen.

Das Santa Maria Valley: Rub Rezept

Das Santa Maria Valley zwischen der Bay Arena und Los Angeles ist eine der besten Weinregionen Kaliforniens. Im westlichen Teil haben sich die Weinbauern vor allem auf Chardonnay und Pinot Noir spezialisiert, im Osten wird u.a. Bordeaux angebaut. Die Region zählt zu den kalifornischen BBQ-Hotspots und begeistert BBQ-Fans aus aller Welt. Für ein fein gewürztes Steak nach Santa Maria Art geht man seit mehr als 50 Jahren in die Far Western Tavern oder schaut bei Jocko’s vorbei. Auch hier stehen fantastische BBQ-Spezialitäten auf der Karte. Das Tri Tip oder auch Bürgermeisterstück genannt ist ein Muskel zwischen der Hüfte und der Kugel und ist stark marmoriert. Zu erkennen ist der Cut an seiner markanten Dreiecksform. Tri Tip in den 1950er Jahren bekannt. Und da Not bekanntlich erfinderisch macht, behalf er sich damit, dass er den Muskel nicht zu Hackfleisch verarbeitete, sondern ihn würzte und auf den Grill legte.

Alle Zutaten gut miteinander vermischen. Tri Tip grosszügig mit dem Rub bestreuen und einmassieren. Zugedeckt ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. 10 min.

Kansas City Rub Rezept

Woher der Begriff Barbecue stammt, ist nicht wirklich sicher belegt. Die Spanier benutzten den Ausdruck Barbacoa nach ihrer Landung in der Karibik für die Methode der Eingeborenen, Fleisch über Holzfeuer langsam zu garen. Neben Memphis, Texas und North Carolina gehört auch Kansas City dazu. Hier werden vor allem Rippchen serviert, die mit einer Gewürzmischung eingerieben und mit einer dickflüssigen, rotbraunen Sauce auf Tomaten- oder Ketchup-Basis einfach himmlisch gut schmecken. Kansas City - die Welthauptstadt des Barbecue - begeistert mit mehr als 100 Grillrestaurants. Aussergewöhnlich sind auch die mehr als 200 Brunnen der Stadt, die einzigartigen Museen und natürlich die Jazzklubs. Kulinarische Highlights findest du u.a. im Gates oder dem Bryant’s.

Was liegt also näher, Rubs nach der grössten Stadt im US-Bundesstaat Missouri zu benennen? Und da in Kansas City die BBQ Sauce ein wichtiger Bestandteil beim Barbecue ist, darf der Rub ruhig etwas zurückhaltender in seinen Aromen sein. Dieser Kansas City Rub vereint wenige Gewürze, eine Hauptzutat ist hier der braune Zucker. Wie bei vielen typischen Rubs nach Kansas-City-Art entdeckst du hier Zwiebel- und Knoblauchpulver sowie pfeffrige Noten. Fleisch grosszügig mit dem Rub bestreuen und das Gewürz einmassieren. 10 min.

Jamaican Jerk Rub Rezept

Feurig, würzig, exotisch! Der Jamaican Jerk Rub ist eine vielseitige Würzmischung, die aus der kreolischen Küche stammt und sich hervorragend für Schweinefleisch und Poulet eignet. Auch Gemüsegerichten gibt sie mit ihrem tropisch-fruchtigem Aroma einen exotischen Kick. Jerk Pork und Jerk Chicken sind jamaikanische Spezialitäten. Überall an den Strassen siehst du die russig-schwarzen Blechtonnen, aus denen würziger Duft aufsteigt. Abends trifft man sich und geniesst die leckeren Pouletschenkel. Gewürzt werden sie mit Pfeffer, Zimt, Muskat und Kräutern. sogar die berühmteste.

Jerk Pork mit einer der Saucen, deren Zutaten geheim gehalten werden. Alle Zutaten im Blitzhacker mischen. 10 min.

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