Aromen der türkischen Küche: Gefüllte Quitten und mehr

Die türkische Küche ist bekannt für ihre reichen Aromen und die Vielfalt an Gerichten. Sie bietet nicht nur Döner, sondern auch viele andere köstliche Speisen, die das Potenzial zum Lieblingsessen haben. Mit wenigen Zutaten lassen sich fantastische Gerichte mit orientalischem Einschlag zaubern.

Ein Kochbuch zeigt, wie man mit maximal 10 Zutaten köstliche Gerichte mit orientalischem Einschlag kochen und backen kann. Es finden sich Rezepte für Meze, Gemüse, Fleisch, Fisch sowie Süßes für jede Gelegenheit.

Gastfreundschaft mit Mezze und Kleinigkeiten

Was gibt es Schöneres, als mit der Familie oder Freunden an einem Tisch zu sitzen und gemeinsam zu essen? Genau das macht die türkische Küche mit ihren geselligen Mahlzeiten aus. Die Vorspeisen und Meze eignen sich perfekt, um vorbereitet zu werden und zusammen zu essen.

  • Sigara Börek - Schafskäseröllchen
  • Frischkäsecreme, Hummus und Cacik
  • Löffelsalat
  • Kisir

Gemüse satt - vegan und vegetarisch

Die ursprüngliche Küche der Türkei bedient sich an mediterranem Gemüse, hocharomatischen Kräutern, Gewürzen und frischen Zutaten. Genau deshalb schmecken auch vegetarische und vegane Gerichte so lecker. Hier sind einige Beispiele:

  • Mücver - Zucchinipuffer
  • Menemen - türkisches Rührei
  • Imam Bayildi - Gefüllte Auberginen
  • Türlü - Buntes Ofengemüse

Die Royal Botanic Gardens Kew im Südwesten Londons beherbergen auf 320 Hektar fast 17’000 Pflanzenarten. Viele davon sind essbar, und diese Obst- und Gemüsevielfalt ist Grundlage einer bunten vegetarischen Rezeptsammlung.

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Fleisch und Fisch

Sucuk, Lammfleisch und fangfrischer Fisch sind aus der türkischen Küche nicht wegzudenken. Mit diesen Zutaten lassen sich schnelle und einfache Familiengerichte zaubern. Einige besondere Zutaten wie z.B. Weinblätter bekommt man in jedem türkischen Supermarkt.

  • Fisch im Weinblatt - z.B. mit Wolfsbarsch
  • Kichererbsen-Rindfleisch-Topf
  • Lamm-Gemüse-Topf
  • Gefüllte Paprika mit Reis und Hackfleisch

Süßes & Gebäck

Die Klassiker Baklava und Engelshaarkuchen kennt jeder, der türkische Restaurants besucht.

Zum Nachtisch lockt eine Prise mediterraner Orient mit Baklava und Quitten in Sirup.

Ein typisch türkisches Frühstück

Ein gemütliches Frühstück mit der Familie und Freunden gehört zu den schönsten Freuden. Am Wochenende werden wir dabei mit allerlei Leckereien verwöhnt. Während der Woche frühstückt man eher schlicht: Brot, Käse, Oliven und Tee genügen in der Regel. Je nach Region kann es auch mal eine Suppe sein oder ein Leberspiesschen. Am Wochenende wird das einfache Basis-Zmorge durch alle möglichen kalten und warmen Köstlichkeiten erweitert und das Frühstück dient einem ausgedehnten Zusammensein mit der Familie.

Seit einigen Jahren ist es in grösseren Städten sogar hip geworden, sich mit Familie und Freunden zu Brunch-Büffets in speziellen Restaurants zu treffen. Das Angebot ist meist grossartig.

Typische Bestandteile eines türkischen Frühstücks sind:

  • Weissbrot, z.B. Pide-Fladenbrot, Lavash-Fladen, Poğaça-Brötchen oder Simit-Sesamkringel
  • türkischer Weisskäse (Feta) aus Schaf- oder Ziegenmilch
  • grüne und schwarze Oliven
  • Tomatenschnitze oder -scheiben
  • Gurkenstücke
  • Früchte der Saison

Kaffee trinkt man übrigens erst nach dem Frühstück. Ebenso können warme Komponenten zu einem reichhaltigen anatolischen Frühstück gehören wie z.B.:

  • Rührei
  • Menemen (Rührei mit Tomaten)
  • Sucuklu yumurta (Rührei mit gebratener Gewürzwurst)
  • gebratene Sosis-Wurststückchen (eine Art Wienerli)
  • Mücver (Zucchettiküchlein)
  • Suppen

Türkische Meze selber machen

Türkische Meze lassen sich leicht zubereiten. Hier eine kurze Anleitung:

  1. Von den Gemüsesorten ein wenig für die Garnitur zur Seite legen.
  2. Für den Bulgur zunächst den Bulgur in Salzwasser al dente machen, abschütten, abkühlen. Paprika, Paradeiser und ein klein bisschen Zwiebel zum Bulgur Form und mit ein klein bisschen Saft einer Zitrone und Olivenöl anmachen.
  3. Für Cacik Joghurt glatt rühren, Gurke, die frisch fein geschnittene Minze sowie den Knoblauch einrühren. Mit Salz nachwürzen.
  4. Für den Schafskäse zunächst den Schafskäse würfeln und mit den Oliven vermengen. Mit etwas Olivenöl anmachen. Den frischen, fein geschnittenen Schnittlauch darunter mengen.
  5. Für Sigara böreği zunächst Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken, mit frisch fein geschnittener Petersilie mischen und in mit Olivenöl bestrichenen Yufkateigstücke zu Päckchen einschlagen. In der Bratpfanne mit wenig Olivenöl und mit der Nahtstelle nach unten braten.
  6. Für Sucuck die Sucucksscheiben in einer Bratpfanne rösten.
  7. Für die Nusspaste Walnüsse mit Paradeismark und Kreuzkümmel, Grenadinesirup, Salz und Olivenöl im Handrührer zu einer Paste vermahlen. Mit schwarzem Sesamsaat bestreut zu Tisch bringen.
  8. Für den Salat den Romanasalat reinigen, in zarte Streifen schneiden und gemeinsam mit dem zurückbehaltenen Gemüse in einer Schüssel mit Zitronensaft und Olivenöl anmachen.

Die türkische Küche bietet also für jeden Geschmack etwas. Ob herzhafte Fleischgerichte, leichte Gemüsevariationen oder süße Köstlichkeiten - die Vielfalt ist beeindruckend und lädt zum Ausprobieren ein.

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