Während der Ferienzeit feiert die Redaktion jeden Tag etwas, was uns den Sommer erst recht geniessen lässt. Schauen Sie ab und zu rein - unsere Liste wächst mit jedem Tag.

Ein erfrischender Joghurt-Gurken-Salat ist perfekt für den Sommer.
Die Freude der Heimkehr
Fernweh kennen wir alle. Unberechenbar und übermächtig packt es uns manchmal dergestalt, dass wir uns in seltsame Dinge zwängen: In Flugzeugsitze etwa, in Flip-Flops oder in die Vorstellung, zwei Wochen Tempel gucken in Indonesien könnten auf irgendeine Art erfüllend sein.
Viel lieber kommen wir nach Hause. Die Heimkehr ist der eigentliche Grund, warum wir überhaupt wegfahren. Das wusste schon Homer, dessen «Odyssee» eine 24 Gesänge währende Suche nach dem Daheim ist, das wusste schon Kafka, dessen gleichnamige Novelle von einer tragischen Entfremdung erzählt.
Wie sehr freuen wir uns auf zuhause, wenn wir erst einmal weg waren. Dabei gilt: Je länger der Urlaub, desto grösser die Wertschätzung für alles Zurückgebliebene. Was alles funktioniert in diesem Land, wenn man sich erst wieder darauf achtet.
Wer sich alles interessiert für einen, im Treppenhaus, am Arbeitsplatz, wenn man nur lange genug weg war. Wie sich alles anfühlt, als wäre man eben erst hergezogen.
Die Baustelle mit dem Schild «Gehweg geschlossen bis im Frühling»? Wir umkurven. Der Nachbar, der uns den Abfallsack von der Strasse wieder vor die Tür stellt? Wir grüssen. Die Kühlschranktür, die noch immer nicht richtig schliesst? Wir lachen.
Denn hinter uns liegt ein Sommer voller Wagnis und Abenteuer. Die Berechenbarkeit unserer Alltags, und mag er in Wahrheit noch so kümmerlich sein, tut uns gut - gerade weil wir uns weg gewagt haben, kommen wir uns grossartig vor. (mrm)
Das Hochgefühl der Heimkehr gibt es ab ca 10 Tagen Urlaub - Destination frei wählbar. Preis: variabel. Verkauf: Überall dort, wo es Fernweh gibt.
Coole Kleidung für heisse Tage
Draussen knallt die Sonne. 34 Grad. Sport kannst du vergessen, denke ich. Oder doch nicht? Als notorisch Kühlungssuchender habe ich letzthin die Fennec-4.0-Bekleidungslinie des Schweizer Herstellers X-Bionic entdeckt - und die verspricht Unerhörtes: Dank einem thermoaktiven Material namens Xitanit sollen diese Shorts, Shirts und Caps wie ein Schutzschild gegen die Hitze wirken.

Die Fennec 4.0 Sportkleidung schützt vor der Hitze.
Wobei man sich mit Fennec bewusst jenen Wüstenfuchs als Namensgeber ausgesucht hat, der in Nordafrika allerhöchsten Temperaturen trotzt. Reines PR-Blabla? Es wird Zeit für den Selbsttest.
Erster Eindruck beim Anziehen des silbergrauen Fennec-Tenüs: Obwohl ich sonst Grösse L trage, liegen die absichtlich in XL bestellten Shorts relativ eng an, das T-Shirt ebenso. Muss wohl so sein, vermute ich, damit die Hitze abgeleitet werden kann.
Dann noch die Mütze auf, und los geht’s mit einer ersten Joggingrunde auf der Finnenbahn. Die Sonne brennt. Aber bei mir passiert… nichts. Also kein Anflug von Überhitzung, keine Schweiss-Sturzbäche, kein Fix-und-fertig-Gefühl. Das kann nicht sein, oder?
Zweite Joggingrunde, doch der Ersteindruck bestätigt sich: Es spielt eigentlich keine Rolle, wo ich renne, ich könnte auch in einen Pizzaofen steigen, das Material wehrt alles ab. Fennec fühlt sich an wie eine Rüstung, einfach in filigran.
Dann: Doch noch ein bisschen Schweiss auf der Stirn, mit Betonung auf «ein bisschen». Alles andere wäre wirklich spooky gewesen. Soll ich weiterjoggen? Wäre kein Problem.
Aber man soll’s nicht übertreiben, denke ich, und kehre beschwingt nach Hause zurück. Die Dusche entfällt, weil… der Körper ist ja trocken geblieben. Und ich beschliesse, die Fennec-Kleidung einfach grad anzubehalten - und siehe da: Plötzlich ist auch die Wohnraumtemperatur von 29,5 Grad kein Störfaktor mehr, sondern nur noch eine Zahl. Dem Wüstenfuchs sei Dank. (zas)
Sommerpause für Insta & Co.: Mit Locket wissen, was die andern machen
Jeder Sommer hat seine Hype-App - respektive eine digitale Sau, die aus dem App Store durchs globale Dorf getrieben wird: Meist ist es eine Foto-App, die Bilder mit einem augenfälligen Effekt ausstattet. Je erfolgreicher die App, desto exzessiver wird er verwendet.
Und wenn der Sommer vorbei ist, hat ihn die gesamte Social-Media-Nutzerschaft so satt, dass die dazugehörige App sang- und klanglos in der Versenkung verschwindet.
2022 ist das ein bisschen anders: Es gibt mit Locket zwar eine App mit hervorragenden Downloadzahlen, die allenthalben gelobt wird. Aber sie ist so dezent und aufs Private ausgelegt, dass man das als aktive Hype-Verweigerung auslegen könnte - und als Plädoyer, den Adrenalinpegel in den sozialen Medien zurückzufahren.
Die Locket-App (iPhone und Android) hat einen simplen Gedanken: Sie zeigt Fotos aus dem Bekanntenkreis an - und zwar ohne, dass man die App überhaupt öffnen müsste. Auf dem Homescreen des Smartphones legt man dafür ein sogenanntes Widget an: Das ist ein Bereich zwischen App-Icon und dem eigenen Homescreen anlegen.
In der Locket-App erscheinen dann automatisch die Schnappschüsse eines Freundes oder einer Freundin. Und zwar ohne Benachrichtigung oder sonstigem Aufhebens. Diese Bilder sind nicht auf Likes und Anerkennung aus, sondern als kurzer Gruss gedacht, der die Nutzerinnen und Nutzer dazu bringen sollen, für einen Moment am Leben des anderen teilzunehmen.
Wer das Bild antippt, hat die Möglichkeit, ein Antwortbild aufzunehmen und zu senden. Auf diese Weise entsteht eine bebilderte Erzählung einer Freundschaft. Oder natürlich auch einer Liebesbeziehung: Der Erfinder der App, Matt Moss, hat ihren Alltagsnutzen in der Fernbeziehung mit seiner Freundin ausgetestet.
Damit die App ihren intimen Charakter nicht verliert, ist die Nutzerzahl auf zwanzig beschränkt. Locktet ist nicht die einzige App, die den Rückzug ins Private pflegt, der in Zeiten von Pandemie, Krieg und Krisen vielen ein Bedürfnis ist.
Auch Livein zelebriert Freundschaften fotografisch auf dem Homescreen. Und Bereal ist ein soziales Netzwerk, bei dem man seinen Post auf Aufforderung innerhalb von zwei Minuten senden muss, was die Möglichkeiten der Selbstinszenierung stark beschränkt.
Schutz für die Kopfhaut
Wir alle teilen wohl ein Stück weit dasselbe Trauma, als wir stillhalten mussten, während uns unsere Eltern in den Sommerferien am Strand oder in der Badi rigoros mit Sonnencrème einschmierten.
Das Endresultat: Man war von Kopf bis Fuss mit einer schneeweissen, fettigen und klebrigen Schicht überzogen - auch auf der «äusserst empfindlichen» Kopfhaut, vor der wir stets gewarnt wurden.
Wer nicht den ganzen Tag beim ausgiebigen Planschen und Sandburgen-Bauen ein blödes Dächlikäppli samt Nackenschutz tragen musste, bekam seinen Scheitel nämlich mit einer zünftigen Portion Sonnencrème eingefettet - ruiniert war die Frisur bis zum nächsten Haarwaschtag.
Nun im Erwachsenenalter liegt die Verantwortung, sich keinen Sonnenbrand zuzuziehen, bei einem selbst. Wenn es ab in die Sonne geht, ist es selbstverständlich, dass man die freiliegenden Körperstellen und das Gesicht mit Sonnencrème einschmiert - aber meist nur bis zum Haaransatz.
Denn die Aussicht auf einen fettigen Scheitel und weisse Rückstände in den frisch gewaschenen Haaren ist nicht besonders reizvoll. Doch genau an der Kopfhaut zieht man sich meist die fiesesten und schmerzhaftesten Sonnenbrände zu, da die UV-Strahlung senkrecht von oben auf die Kopfhaut fällt.
Die Folgen sind unangenehm juckende Schwellungen und Rötungen, im allerschlimmsten Fall kann eine verbrannte Kopfhaut zu Hautkrebs führen.
Die Lösung, um der lange ignorierten Kopfhaut endlich Zuwendung zu schenken: Transparente UV-Sonnenschutzsprays, die weder weisse Rückstände noch einen fettigen Scheitel hinterlassen.
Einfach die Augen schliessen, den Atem anhalten und aus einiger Entfernung aufsprayen. Während es transparente Sonnenschutzsprays für das Gesicht tun, gibt es auch welche, die speziell für die Kopfhaut und die Haare entwickelt wurden, zum Beispiel den von der Marke Coola.
Der «Scalp Spray & Hair Sunscreen Mist» ist ein nicht fettender Spray mit Schutzfaktor 30, der die Kopfhaut schützt, ohne das Haar zu beschweren. Auch wenn man ins Wasser springt, bleibt der aufgetragene Spray bis zu 80 Minuten lang wasserfest - und der Scheitel frei von jeglicher Rötung.
Kinderbücher: Sommergefühl zwischen Buchdeckeln
Wenn die kleinen Freundinnen ihre Mückenstiche zählen, ist Sommer in Schweden. Lisa hat 14 auf dem rechten und 5 auf dem linken Bein, Inga auf jedem Bein 9. Man könne eine Rechenaufgabe daraus machen, überlegte Inga. Doch dann fiel ihnen ein, dass sie ja Sommerferien hatten.
«Und da wäre es ja blöd, sich mit Rechenaufgaben aufzuhalten», sagt Lisa im Klassiker «Die Kinder aus Bullerbü» von Astrid Lindgren. Klar ist, dass jedes Kind die Abenteuer von Lasse, Bosse, Ole, Britta, Inga und Lisa, die auf dem Heuboden schlafen oder sich nachts zum Mühlebach schleichen, um den Wassergeist zu sehen, kennen sollte.
Doch auch andere Kinderbücher fangen dieses Sommer-Gefühl prächtig ein. Dazu gehört «Zackarina und der Sandwolf» von Asa Lind. Das Buch ist zwar auch schon volljährig (2004 auf deutsch erschienen), aber die Fragen, die Zackarina stellt und die der Sandwolf ihr übermütig und manchmal philosophisch beantwortet, sind zeitlos.

"Zackarina und der Sandwolf" - Ein Kinderbuchklassiker für den Sommer.
Zackarina will etwa wissen, wo und was sie war, bevor ihre Mama sie im Bauch trug. Der Sandwolf sagt, er sei einst «Glut» gewesen und was sie einmal war, müsse sie doch selber wissen.
Der Sandwolf ist ein liebevolles, verrücktes Fantasietier. Er ist «gross und gelb und sandig wie eine ganze Wüste» und immer da, wenn Zackarina einsam ist, spielen will oder genervt von ihren Eltern ist, die mit ihr in einem Haus nahe am Strand wohnen.
Zackarina zählt übrigens statt Mückenstiche ihre blauen Flecken, die sie lieber «Regenbogenflecken» nennen würde, weil sie so hübsch bunt sind, oder «Fahradflecken», weil sie die meisten bei den Stürzen vom Rad bekommen hat.
Oder einen, weil sie von der Schaukel gesprungen und einen anderen, weil sie auf das Dach vom Holzschuppen geklettert ist. «Blaue Flecken sind eine Art Medaillen, die man bekommt, wenn man gefährliche Sachen macht, oder?», fasst es der Sandwolf zusammen.
Die Welt aus einem noch einmal ganz anderen Blickwinkel erklärt uns auch Rico. Der Junge, der in Berlin in einem Mietshaus wohnt, ist «tiefbegabt». Er beschreibt seine Mitmenschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, überraschend, einfühlsam und sehr lustig. Zusammen mit seinem hochbegabten Freund Oskar erlebt er packende Abenteuer.
Ganz sommerlich zumute wird einem in Band drei «Rico, Oskar und der Diebstahlstein». Das Duo macht sich auf zur Ostsee. Dort staunt Rico über den imposanten Leuchtturm und erklärt das schwierige Wort: «Imposant: beeindruckend, mächtig, auffällig, aber nur mit hinten einem «t» dran.
Und nur, wenn man nicht vorher im Sitzen seine Schuhe am Strand ausgezogen hat. Sonst hat es hinten ein «d» und man muss sich dauernd unauffällig am Hintern kratzen.»
Für Kinder ab 10 Jahre und ihre Eltern sind also dringend die fünf Bücher über Rico und Oskar empfohlen (zwischen 2008 und 2020 erschienen) - oder noch besser die Hörbücher. Denn die liest der Autor Andreas Steinhöfel so grandios selbst, dass sich die Familie wünscht, der Gotthardstau würde ewig dauern. (afo)
Astrid Lindgren: «Wir Kinder aus Bullerbü», Oetinger Verlag, ca 20 Fr Asa Lind: «Zackarina und der Sandwolf», Gulliver Verlag, ca 13 Fr. Andreas Steinhöfel: «Rico, Oskar und der Diebstahlstein» (Bd. 3), Carlsen Verlag, ca. 22 Fr.
Strandlektüre: L'Étranger
Er heisst Arthur Meursault, sie Marie Cardona. Beide leben sie in Algier, sie kennen sich aus dem Geschäft und sehen sich zufällig an einem Sonntag im Sommer in der Badeanstalt am Hafen. Sie treffen sich im Wasser und schwimmen gemeinsam zu einer grossen Boje, auf die sie steigen, um sich auszuruhen.
Er lässt wie zum Spass den Kopf nach hinten sinken, auf ihren Bauch. Sie sagt nichts, die beiden bleiben so liegen, und er spürt im Nacken, wie ihr Bauch pocht. So liegen sie da. Schlafen beinahe ein. Dann, als die Sonne zu stark scheint, springen sie ins Wasser: Er legt die eine Hand um ihre Taille und so schwimmen sie zurück.
Am Abend geht Marie zu Arthur nach Hause und sie schlafen miteinander. Camus beschreibt das Meer und den Menschen in einer Sinnlichkeit, die einzigartig ist.
Arthur Meursault und Marie Cardona sind zwei Weltberühmtheiten. Er ist der Titelheld von Albert Camus’ Roman «L'Étranger» («Der Fremde»), sie seine Geliebte. Das Jahrhundert-Werk erschien 1942, ist einer der meistgedruckten Romane des 20. Jahrhunderts. Und ein Schulbuchklassiker.
Wir erinnern uns an den Deutschunterricht: «L'Étranger» gilt als ein Hauptwerk des Existenzialismus. Was man nicht unbedingt in der Schule lernt: Dass Camus die Sonne, den Strand, das Meer und den Menschen, der schwimmt, in einer Sinnlichkeit beschreibt, die einzigartig ist.
Die Geschichte endet bekanntlich schlecht für den scheinbar gefühlskalten Meursault, er wird als Mörder hingerichtet. Doch in den Szenen am Meer, beim Baden mit Marie, findet selbst derjenige eine Verbindung zur Welt, dem sie ansonsten nur absurd und fremd vorkommt.
Relire Camus? «L'Étranger» ist die ideale Strandlektüre. Und wem es am Meer doch ein wenig zu heiss ist, um zu lesen, der kann es einfacher haben und geht auf Youtube: Luchino Visconti verfilmte den Roman 1967.
Marcello Mastroianni als Arthur und Anna Karina als Marie schwimmen gemeinsam im Meer und stellen so eine der schönsten Badeszenen der Weltliteratur kongenial dar. (MMA)
Schmale KLASSIKER - DEIN Einstieg in Werke der Weltliteratur (Video)
Sommerliche Salate für jeden Geschmack
Mal als Beilage, mal als Hauptgang - wenn es heiss ist, mag jeder von uns etwas, das leichter und frischer daherkommt. Bei sommerlichen Temperaturen wollen wir nicht ständig eine warme Mahlzeit verdrücken müssen. Ab und an tut's es auch einen Salat. Und damit es nicht immer der ewig gleiche ist, kommen hier ein paar Rezeptvorschläge:
Rucola-Salat mit Halloumi, grilliertem Pfirsich und Spargeln

Rucola-Salat mit Halloumi, grilliertem Pfirsich und Spargeln.
Okay, Leute: Bei einigen Rezepten gibts spezifische Mengenangaben. Bei einigen nicht. Dort gilt jeweils: Mengen nach eigenem Gusto und nach Common Sense.
Zutaten:
- Pfirsiche, entkernt und geviertelt
- Spargeln, Enden beschnitten, kurz blanchiert
- Halloumi, in Scheiben geschnitten
- 2 EL kalt gepresstes, natives Olivenöl
- Saft aus halber Limette
- 2 TL Dijon-Senf
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Rucola
Und, ja: Wenn «Olivenöl» steht, ist immer gutes, kaltgepresstes olio extra vergine gemeint, okay? Wir verstehen uns.
Zubereitung:
Auf einer grossen Grillplatte Spargel, Pfirsiche und Halloumi kurz grillieren. Währenddessen Olivenöl, Limettensaft, Senf mit Salz und Pfeffer zu einem Dressing verquirlen und danach alles mit dem Rucola grosszügig anrichten.
Gurkensalat mit sämigem Feta-Dressing

Gurkensalat mit sämigem Feta-Dressing.
Zutaten:
- 2 Gurken
- 200 g Feta
- 2 EL griechischer Joghurt
- Olivenöl (nach Geschmack)
- 1 Bund frischer Dill (zirka 20 g, ergo so ein Portiönli, wie es sie beim Grossverteiler gibt)
- 1 Zitrone
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Mit einer Gabel der Länge nach über die Aussenseite der Gurken fahren, um Rillen zu erzeugen, dann in dünne Scheiben schneiden. In ein Sieb über einer Schüssel geben, mit einer grosszügigen Prise Meersalz bestreuen und 10 bis 15 Minuten beiseite stellen, damit die Feuchtigkeit abtropfen kann.
Derweil den Feta, den Joghurt und eine deftige Prise schwarzen Pfeffer in einer Küchenmaschine pürieren. Gegen Ende des Mixvorgangs nach und nach etwas Olivenöl hinzufügen, bis alles eine leichte, luftige Konsistenz erreicht.
Den Dill grob hacken, dabei ein paar schöne Zweige für später aufbewahren. Die nun abgetropfte Gurke in eine Schüssel geben. Zitronenschale fein reiben, den Saft auspressen, zirka 2 EL Öl darüber träufeln, mit schwarzem Pfeffer würzen, den Dill dazugeben und alles vermengen.
Der «geschlagene» Feta mit der Rückseite eines Löffels auf einer Servierplatte o-Ä.
Feigen-Salat mit Prosciutto und Mozzarella

Feigen-Salat mit Prosciutto und Mozzarella.
Zutaten:
- frische Feigen (je nach Grösse circa 1-2 pro Person), Stielspitzen entfernt
- Prosciutto Crudo
- Mozzarella di Bufala
- Basilikumblätter, zerzupft
- Olivenöl
- Aceto Balsamico di Modena
- ein wenig flüssiger Honig
- etwas Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Feigen am Stielansatz kreuzweise einschneiden, dann mit Daumen und Zeigefinger unten zusammendrücken, sodass sie sich öffnen und das Innere der Frucht zu sehen ist. (Sieht hübsch aus, dient aber vor allem dazu, dass das Dressing in das Innere der Frucht gelangt.)
Je eine Feige locker mit einem Schinkenstück umwickeln. Mozzarella von Hand zerzupfen und rundum verteilen. Basilikum sowie ein wenig Salz und Pfeffer drüberstreuen. Öl und Essig sowie ein wenig flüssiger Honig drüberträufeln.
Ixta Belfrages veganer «Miso Caesar»

Ixta Belfrages veganer «Miso Caesar».
Ottolenghi-Protegé Ixta selbst gibt zu, dass sie die Bezeichnung «ein wenig gewagt» empfindet, «Anführungszeichen hin oder her», da er weder Sardellen noch Ei oder Parmesan enthält. Dennoch geht es hier geschmacklich zumindest in die gleiche Richtung. Und superfein ist's eh.
Zutaten:
Dressing:
- 150 g Kokosjoghurt, ungesüsst
- 1 EL weisse Misopaste
- 1-2 EL Olivenöl
- 1 kleine Knoblauchzehe, zerdrücktetwas fein geriebene Zitronenschale
- 0,5 TL Sesamöl
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (nicht geizen mit dem Pfeffer)
Croutons:
- 4 EL Olivenöl
- 3 EL weisse Sesamkörner
- 1,5 EL Ahornsirup
- 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
- 1-2 TL Chiliflocken
- 1 TL Sesamöl
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (nicht geizen mit dem Pfeffer)
- 200 g Sauerteigbrot, mit Kruste, in 1,5 cm grosse Würfel geschnitten
Salat:
- eine halbe Gurke, längs halbiert und mit einem Teelöffel entkernt, in 2-cm-Stücke geschnitten
- 1-2 Mini-Lattich-Salatköpfe, Strunk entfernt und Blätter getrennt
- 1 kleine Handvoll Basilikumblätter
- Schnittlauch ebenfalls circa eine kleine Handvoll, in 3 cm lange Stücke geschnitten
- Olivenöl, Zitronensaft und Salz
Zubereitung:
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Zutaten für die Croutons in eine grosse Schüssel geben, gut vermischen. Die Brotstücke hinzufügen und gut vermengen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 14-16 Minuten backen, dabei die Croutons nach der Hälfte der Zeit einmal wenden, bis sie knusprig und goldbraun sind. Beiseitestellen und abkühlen lassen.
Derweil die Dressing-Zutaten verquirlen, bis das Miso vollständig untergerührt ist und die Mischung glatt ist. Beiseitestellen. Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Zitronensaft und Salz nach Geschmack anrichten.
Joghurt-Miso-Dressing auf einer Servierplatte verteilen; den Salat darauf geben, danach die Croutons. Mit etwas mehr Zitronensaft und Öl beträufeln.
Gesunde Znüni- und Zvieri-Ideen für Kinder
Znüni und Zvieri haben bei uns einen hohen Stellenwert. Wir könnten nicht ohne sein, und seit ich Kinder habe, esse ich definitiv mehr Früchte zwischendurch. Wer aktive Kinder hat weiss, dass es wichtig für ihre Hirn- und Leistungsfähigkeit ist, dass sie sich gesund und ausgewogen ernähren.
Wrap mit Kiri® Gemüse Füllung

Wrap mit Kiri® Gemüse Füllung.
Dieser Snack eignet sich auch für die Znünibox in den Kindergarten.
Zutaten:
- Für 4 Portionen
- 2 Vollkorn Wraps
- 4 Kiri® Käse
- 1 Löffel Naturjoghurt
- 1 Karotte oder 50 g Randen
Zubereitung:
Den Kiri® mit dem Joghurt in einer Schale glatt rühren. Das Rüebli oder die Rande (oder beides, wer es farbig mag) fein reiben und mit dem Kiri® mischen. Die Wraps halbieren. Die Käsemischung auf den Wraps verteilen, diese eng zusammenrollen und die Rolle fixieren (mit einem Wrap Band, Zahnstocher) oder in Scheiben schneiden.
Pancakes-Sandwiches (Pancakes) mit Heidelbeeren- Kiri® Füllung

Pancakes-Sandwiches (Pancakes) mit Heidelbeeren- Kiri® Füllung.
Pancakes gehen immer. Dieses Rezept braucht etwas mehr Zeit, wenn die Pancakes frisch zubereitet werden. Du kannst aber auch Pancakes vom Vortag verwenden.
Zutaten:
- Für ca. 4 Portionen
- Für die Pancakes:
- 125 g Dinkelmehl, gemischt mit Vollkornmehl
- 1 reife Banane
- 50 ml Mineralwasser
- ca. 90ml Milch nach Wahl
- 2 TL Backpulver
- Öl zum Braten
- Für die violette Füllung:
- 4 Kiri® Frischkäse
- 2 EL Naturjoghurt
- 2 EL TK Heidelbeeren
Zubereitung:
Für die Pancakes das Mehl, Banane in Stücken, Wasser, Milch und Backpulver kurz pürieren. Kleine Pancakes (ca. 1 EL Teig) in einer Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun backen. In einer Schüssel die Kiri® mit dem Joghurt gut vermischen, bis eine einheitliche Masse entsteht.
Die Heidelbeeren darunter geben, so dass die Masse schön violett ist. Die Pancakes damit befüllen und kleine Sandwiches zubereiten.
Gemüsedips mit Kiri®

Gemüsedips mit Kiri®.
Der gesunde Snack für jede Jahreszeit - mit saisonalem Gemüse. Dippst du schon?
Zutaten:
- 2-3 Kiri®
- 1 EL Milch (optional)
- Schnittlauch nach Belieben
- 1 Karotte
- ½ Peperoni oder ½ Gurke (Gemüse der Saison, nach Belieben)
Zubereitung:
2-3 Kiri® in einer Schüssel vermischen, evtl. 1 EL Milch dazugeben, damit es flüssiger wird. Nach Belieben etwas Schnittlauch dazugeben. Das Gemüse in feine Stangen schneiden. Den Kiri®-Dip in einer Schüssel schön anrichten und die Gemüsestäbchen hinein stecken. So können die Kinder die Stäbchen nur noch herausziehen. Eignet sich auch gut für den Kindergarten.