Erfrischendes Orangen-Dessert: Ein einfaches Rezept

Ein köstliches Dessert muss nicht kompliziert sein. Mit diesem einfachen Rezept zaubern Sie im Handumdrehen ein erfrischendes Orangen-Dessert, das Ihre Gäste begeistern wird. Ob für den nächsten Kindergeburtstag oder als krönender Abschluss eines winterlichen Festmahls, dieses Dessert ist ein Highlight für jeden Anlass.

Dieses fruchtige Rezept für Orangencreme mit Mascarino verführt nicht nur Naschkatzen. Es ist ein tolles Dessert für jeden Anlass. Ein köstliches Dessert gelingt Ihnen mit diesem einfachen Rezept.

Orangen Curd mit Zimt: Eine besondere Note

Wenn ich an gefüllte Cupcakes denke, denke ich sofort an die englische Eiercreme mit Zitronen für Süssspeisen. Aber muss es immer Zitrone sein? Definitiv nein. Mir läuft bereits das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an den Orangen Curd mit Zimt denke. Der Klassiker unter ihnen ist der Lemon Curd, aber man kann ich aus fast alles Fruchtsäften kochen. Auf dem Blog habe ich bereits einige Versionen vorgestellt wie der Rhabarber Curd oder Brombeer Curd. Die dicklich eingekochte Creme aus Orangensaft kann auch nur als Brotaufstrich verwenden, aber ich mag den Curd aber am liebsten als Füllung und fürs Topping in Cupcakes wie hier im Lemon Poppy Seed Cupcakes.

Ebenso lässt sich so eine Biskuitrolle oder Torte befüllen. Oft findet man auch den Curd in Macarons oder Guetzli.

Orangen Curd Rezept mit Vanille | Orangencreme einfach selber machen

Zutaten für den Orangen Curd

  • Orange und Zitrone heiss abwaschen und trocknen.
  • Jeweils die Schale fein abreiben, darauf achten das nichts Weisses mitkommt.
  • Früchte halbieren und auspressen, sollte etwa 150ml Orangensaft und 40ml Zitronensaft geben.
  • Zucker, Eier, Eigelb, Orangenabrieb und Zitronenabrieb in einen Topf geben und mit einem Spiral Schwingbesen oder Schwingbesen verrühren.
  • Salz, Zimt Orangen- und Zitronensaft hinzufügen und gut verrühren.

Zubereitung des Orangen Curd

  1. Topf auf mittlerer Stufe erhitzen, Masse darf nicht kochen, ansonsten gerinnt das Ei.
  2. Nach circa 12 Minuten dickt die Masse ein.
  3. Die Masse ist fertig, wenn du einen Löffel eintauchst und anschliessend mit dem Finger über den Löffel streichst und ein «Strasse» zurückbleibt die nicht mehr zusammenfliesst.
  4. Orange Curd vom Herd nehmen und durch ein feines Sieb streichen in eine saubere Schüssel.
  5. Anschliessend kalte Butter-Würfel einrühren.
  6. Anschliessend in zwei saubere, sterile Gläser füllen.
  7. Verschliessen und im Kühlschrank aufbewahren.

Ganz ehrlich unter uns, ich könnte den Orangen Curd mit Zimt einfach so pur Löffeln. Wenn ich noch etwas übrighaben, gebe ich ihn gerne in ein Natur Joghurt, dass ist Genuss pur.

Die vielseitige Orange: Mehr als nur ein Frühstückssaft

Die Orange ist die sonnig-süsse Muntermacherin zum Frühstück und brilliert auch sonst mit ihrer Vielseitigkeit. Salate, Saucen, Kuchen, Guetzli und Desserts: Die orange Südfrucht macht im Alltag, an Festtagen und besonders im Advent immer eine gute Figur.

Orangensaft zum Frühstück: Ein guter Start! Ein Glas frisch gepresster Orangensaft gehört für viele Menschen einfach zu einem gesunden Zmorge. Den Tag mit einem orangen Vitaminkick zu beginnen, macht Spass - und frisch!

Dabei geht manchmal vergessen, dass Orangen recht viel Zucker enthalten, «O-Saft» enthält sogar etwas mehr Kalorien als Cola. Fruchtsäfte sollten deshalb bewusst und in Massen getrunken werden. Als Durstlöscher zwischendurch sind ungesüsste Tees oder Wasser besser geeignet.

Unser Tipp: Auch mit Wasser verdünnter Orangensaft schmeckt und man muss dabei nicht auf den fruchtigen Genuss verzichten.

Fruchtige Salate mit Orangen

Die Orange begleitet uns weiter durch den Tag: Besonders gut passt sie zu bitteren Salate wie Chicorée, Cicorino rosso oder Trevisano. Die saftigen Fruchtstücke verleihen jedem Wintersalat eine angenehme Frische.

Traumpaare ergeben sich auch mit Randen, Rüebli oder Fenchel: Die zuckerhaltigen Gemüse werden mit einem Schuss Orangensaft in der Sauce in ihrem Eigengeschmack unterstützt. Damit die beliebteste Winterfrucht keinen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, sollte man nur die Orangenfilets verwenden.

Chicorée-Orangen-Salat Die klassische Kombination im Winter: Chicoreé und Orangen.

Fleisch und Fisch à l’orange

Das bekannteste pikante Gericht mit Orange ist wohl der französische Klassiker Canard à l’orange. Doch nicht bloss Ente schmeckt an einer Orangensauce, sondern auch Rind, Kalb, Schwein und Poulet. Sogar Fisch und Crevetten harmonieren mit der Orange. Für die Sauce können sowohl die Orangenfilets als auch der Orangensaft verwendet werden.

Ein grilliertes Stück Fleisch lässt sich im Winter mit einer selbstgemachten Orangenbutter veredeln. Für die Butter verwendet man die fein abgeriebene Schale und den frischen Saft.

Ein feines Orangen-Chutney verleiht Ihrem Gericht eine exotische Note. Damit das Chutney seinen intensiven Geschmack erhält, verwendet man das Fruchtfleisch und die Schale.

Die Orange im Advent

Ein Advent ohne Orangen: Undenkbar! In der Adventsbäckerei kommt die Orange vielfältig zum Einsatz. Die frische, abgeriebene Schale verleiht Gebäck ein bitter-fruchtiges Aroma. Eine klassische Kombination ist Orange mit dunkler Schokolade.

Spitzbuben lassen sich statt mit Himbeergelee auch mit Orangenkonfi füllen, und für die Glasur von fruchtigen Zimtsternen kann man zur Abwechslung die Puderzuckerglasur mit Orangen- statt mit Zitronensaft anrühren.

Die Orangenschale, mit dem Sparschäler abgeschält und in dünne Streifen geschnitten, ergibt eine hübsche Dekoration. Die farbigen Stängelchen schmücken Desserts, Gebäcke und Tellerränder. Eine Spezialität aus der Schale der Bitterorange ist das Orangeat. Unter anderem verleiht es Christstollen, Panettone und Florentinern ihren einzigartigen Geschmack.

Und auch als Deko leistet die Orange gute Dienste: Eine mit Nelken besteckte Orange beim Hauseingang verströmt bereits weihnächtliche Stimmung.

Orangen-Punsch

Dieser alkoholfreie Orangen-Punsch aus der Schatztruhe von Betty Bossi wärmt an kalten Wintertagen Leib und Seele von Jung und Alt.

  • 5 dl Wasser
  • 1 Zimstange
  • 1 Orange (dünn abgeschälte Schale)

Die Zutaten in einer Pfanne aufkochen. 4 Beutel Hagebuttentee zufügen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Alles absieben, in die Pfanne zurückgiessen.

Je 2½ dl Blutorangensaft und weissen Traubensaft zugeben, bis vors Kochen bringen. Je 2 Esslöffel Zitronensaft und Honig hineingeben, verrühren. 1 Orange, klein gewürfelt, in vorgewärmte Gläser verteilen, Punsch darübergiessen und sofort servieren.

Beliebte Blondorangen

Die Orange ist zwar eine klassische Winterfrucht und insbesondere in der Adventszeit aus Küche und Backstube nicht wegzudenken. Blondorangen aus Südeuropa sind bei uns aber bereits ab Oktober und bis Mai erhältlich. Auch im Hochsommer müssen wir nicht auf Blondorangen verzichten, sie kommen dann aus Übersee.

Orangen enthalten ca. 44 kcal pro 100 g Fruchtfleisch und sind reich an Vitamin C. Sie werden gerne auch Vitamin-C-Bomben genannt, jedoch steckt z.B. in Broccoli mehr als doppelt so viel Vitamin C als in Orangen - aber der Gedanke an Broccolisaft zum Frühstück macht leider nicht wirklich froh ...

Sorten: Die am meisten verbreiteten Blondorangen heissen Valencia Late, Jaffa- oder Shamouti-Orange, Baladi- und Hamlin-Orange. Bekannt sind auch die Navel-Orangen, die manchmal eine kleine Ausstülpung am unteren Ende der Frucht haben.

Die süsse Orange stammt ursprünglich aus China oder Südostasien und ist in Europa etwa seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Der in nördlichen Teilen Deutschlands noch gebräuchliche Begriff Apfelsine bedeutet nichts anderes als «Apfel aus China». Es gibt keinen Unterschied zwischen Apfelsinen und Orangen.

Blutorangen bringen Farbe in den Winter

Blutorangen haben eine etwas kürzere Saison als ihre blonden Schwestern, nämlich von Mitte Dezember bis April - ein guter Grund, die dunklen Schönen ausgiebig zu geniessen.

Die rote Farbe ist aber nicht nur schön, sondern ein Anzeichen für gesunde Inhaltsstoffe: die Antioxidantien. In Blutorangen stecken davon 2- bis 3-mal mehr drin als in Blondorangen.

Es gibt verschiedene Blutorangen-Sorten: Die bekanntesten sind Moro und Sanguinello, die besonders saftig und etwas säuerlich sind, und die süssere Tarocco, die am meisten Vitamin C enthält.

Mandelcake mit Blutorangen-Gelee

Das Rezept zu diesem farbenfrohen Wintercake findest du im Betty Bossi Buch Getränkte Kuchen.

Blutorangen-Jelly-Tannen

  • 2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  • 0,75 dl Blutorangensaft mit 1 EL Zucker und ½ TL Ingwerpulver aufkochen, Pfanne von der Platte nehmen, Gelatine ausdrücken, daruntermischen, in die Tannenbäumli-Form giessen.

Tannenbäumli ca. 2 Std. kühl stellen, aus dem Kühlschrank nehmen, sorgfältig aus den Formen lösen. Haltbarkeit: in einer Dose, lagenweise mit Backpapier getrennt, gut verschlossen im Kühlschrank ca. 1 Woche.

Tipp: Auch andere Formen eignen sich für die Jellys.

Blutorangen in Bestform

Schnelle, leichte Dessert-Idee mit den winterlichen Vitaminspendern:

  • 3 dl Blutorangensaft
  • 2 EL Zucker
  • 1 Vanillestängel, längs halbiert
  • 1 frisches Ei
  • 1 EL Maizena

Zutaten in einem hitzebeständigen Messbercher oder in einer Pfanne verrühren. Bei mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen, Creme durch ein Sieb in Gläser giessen, auskühlen.

Tipp: Schoggiwürfeli in Gläser geben, Creme darübergiessen oder die Creme mit je 1 EL Dessert extrafin verzieren.

Weitere Orangen-Köstlichkeiten

Orangeat Die kandierte Schale der Bitterorange ist ganz oder gewürfelt erhältlich. Sie ist ein wichtiger Bestandteil von Weihnachtsgebäck wie Florentinern, Christstollen und Panettone.

Orange am Stiel Auch Vitamine schmecken am Stiel einfach noch besser. Stecken Sie Orangenschnitze an Spiesse, tauchen Sie diese in flüssige Schokoladeglasur und anschliessend zum Beispiel in Himbeerstreusel, Nonpareilles, gemahlene Nüsse oder Kokosraspel.

Süsses und Saures zum Weiterlesen

Hast du Lust auf noch mehr Zitrus-Genuss? Dann könnten dich diese beiden Magazinbeiträge auch interessieren:

  • Mandarinen, Clementinen & Co. sind bei uns untrennbar mit der Vorweihnachtszeit, mit Samichlaustag und Advent verbunden.
  • Zitronen und ihr Saft sind gesund und wahre Bodyguards des Immunsystems. So soll das darin enthaltene Vitamin C Erkältungen seltener ausbrechen lassen oder nach Ausbruch die Symptome mildern. Die Zitrone ist aber auch beim Kochen eine wichtige Zutat, und ganz nebenbei kann ihr frischer Duft üble Gerüche vertreiben.

Orangen-Tiramisu

Entdecken Sie die erfrischende Variante des klassischen Tiramisu mit Orangen. Ein leichtes und fruchtiges Dessert, das Ihre Gäste begeistern wird.

Zutaten

  • ca. 200 g Löffelbiskuits
  • Orangenzesten oder -schnitze zur Garnitur

Zubereitung

  1. Crème: Abgeriebene Schale, Zucker und Mascarpone gut verrühren, Quark beimischen. Rahm steif schlagen, darunterziehen.
  2. Flüssigkeit: Abgeriebene Schale und Saft mischen, in einen Teller geben.
  3. Schichten: Die Hälfte der Löffelbiskuits in die Flüssigkeit tauchen, sofort in die Form legen, Orangenwürfeli und die Hälfte der Crème darauf verteilen. Restliche Biskuits in die Flüssigkeit tauchen, darauflegen, mit der Crème abschliessen.
  4. Sofort geniessen oder bis zum Servieren kühl stellen. Kurz vor dem Servieren garnieren.

Das Tiramisu kann am Vortag zubereitet werden.

Weitere Tiramisu-Variationen

  • Birnen-Tiramisu ohne Ei
  • Tiramisu ohne Ei
  • Bratapfel-Tiramisu im Glas
  • Apfel-Tiramisu
  • Zwetschgen-Tiramisu
  • Mandarinen-Tiramisu
  • Erdbeer-Tiramisu
  • Tiramisu-Brownies
  • Aprikosen-Tiramisu

Mit diesem einfachen Rezept für ein erfrischendes Orangendessert können Sie Ihre Familie und Freunde verwöhnen. Lassen Sie es sich schmecken!

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