Ob für eine Sommerparty, ein gemütliches Beisammensein oder einfach nur als leckerer Snack zwischendurch - mit den richtigen Vorspeisen können Sie Ihre Gäste oder sich selbst kulinarisch verwöhnen. Hier finden Sie einige inspirierende und einfache Rezeptideen, die garantiert gelingen.

Vegetarische Mezze: Urlaubsfeeling für Zuhause
Tauche ein in das wohlige Gefühl von Sommer, Sonne, Urlaub: Vegetarische Mezze sind wie der Boarding Pass für den fliegenden Teppich. Flugs wird die Küche zur Strandbar am Meer, und selbst Anfänger am Herd zaubern mit den leichten, sonnigen Rezepten Köstlichkeiten auf den Tisch, die im Nu für Urlaubslaune sorgen: knusprige Teigtaschen, schnelle Brote und gegrilltes Gemüse, märchenhaft gewürzte Häppchen und Suppen, Aufstriche, Dips und Cremes, die nur darauf warten, frisches Fladenbrot hinein zu tauchen.
Ganz ohne Fleisch, mit Gemüse, Kräutern, Nüssen und (Hülsen)-Früchten, kreativ, bunt und so richtig einladend zum Ausprobieren, Teilen und in fröhlicher Runde geniessen.
Ananas-Spezialitäten: Sommerliche Frische
Gerade zu den Sommerzeiten ist doch eine saftige Ananas genau das Richtige.
Ananas ist nicht nur lecker, sondern auch überaus gesund. Die Südseefrucht enthält zahlreiche Vitamine und wertvolle Spurenelemente wie Mangan, Zink, Kupfer oder Eisen. Damit nicht genug, verfügt die Frucht ebenso über ein spezielles Enzym. Dank Bromelain hemmt Ananas Entzündungen, fördert die Durchblutung und sorgt für eine gute Verdauung. Die Ananas ist somit ein vielseitiges Früchtchen. Zudem lässt sich das Obst in nahezu jedem Supermarkt kaufen und steht somit immer zur Verfügung.
Wenn nicht das aufwendige Schälen wäre. Das herrlich köstliche Fruchtfleisch der Ananas ist nämlich unter einer schuppigen, harten Schale versteckt, die nicht essbar ist. Auch der Strunk ist weniger appetitlich und eher hart. Um nun an das schmackhafte Innere zu kommen, ist ein aufwendiger Schneideprozess nötig.
Der Ananasschneider: Ein praktisches Küchenutensil
Könnte man meinen, es geht aber durchaus einfacher: Mit einem Ananasschneider lässt sich die Frucht ideal von Schale nebst Strunk trennen - und das binnen kurzer Zeit. Vorbei sind die Zeiten, in der die Ananas mühsam mit Messer und Schäler bearbeitet werden musste. Der Schneider besteht in der Regel aus hochwertigem Edelstahl oder festem Kunststoff.
Wie eine Fahrradpumpe im Miniaturformat wirkend, lässt sich der Schneider nun mit jeder Frucht verbinden. Dabei ist der Ananasschneider wie ein Korkenzieher zu bedienen. Was bleibt, ist das aromatische Fruchtfleisch, das du für weitere Zwecke verwenden oder direkt verspeisen kannst.

Worauf Sie beim Kauf eines Ananasschneiders achten sollten
Siehst du dich nämlich im Internet um, wirst du eine gigantische Reihe von unterschiedlichen Ananasschneidern vorfinden. Einige Modelle kommen solo, andere mit praktischem Zubehör. Doch die Auswahl an unterschiedlichen Schneidern macht den Kauf alles andere als einfach. Wir haben deshalb zahlreiche Ananasscheider im Internet mal genauer unter die Lupe genommen und können verraten, worauf du beim Kauf am besten achten solltest.
Wie ein Spargelschäler, Spiralschneider oder Küchenhobel ist auch ein Ananasschneider ein spezielles Küchenutensil, das dir die Arbeit erleichtern soll. Der Ananasschneider fällt zwar etwas größer aus als viele andere Küchenaccessoires, lässt sich aber hervorragend praktisch bedienen.
Die Anwendung des Ananasschneiders
Um den Schneider nutzen zu können, ist es nötig, die Ananas vom grünen Stamm zu befreien. Nutze dazu ein passendes Küchenmesser, um alle Blätter zu entfernen. Nun kannst du schon das Fruchtfleisch erkennen. Setzt dort den Ananasschneider mittig auf den Strunk an.
Achte jedoch darauf, dass die Ananas einen festen Stand hat, damit du den Schneider auch optimal verwenden kannst. Drehe denn Schneider nun in deine Wunschrichtung, so lange, bis du den Boden der Ananas erreicht hast. Der Ananasschneider trennt nun den Strunk vom leckeren Fruchtfleisch sowie der Schale.
Ziehe nun den Schneider hoch. Der Schneider hat die Ananas perfekt „geschält“.
Einige Ananasschneider besitzen einen praktischen Zerteiler. Dieser ist in verschiedenen Kammern oder Einlässen unterteilt. So lässt sich die Ananas bereits beim Drehen mit dem Schneider in Ringe oder Stücke zerteilen. Eine Möglichkeit, mehrere Arbeitsschritte direkt in einem Durchgang vorzunehmen.
Verschiedene Modelle: Edelstahl oder Kunststoff
Inzwischen gibt es viele verschiedene Ananasschneider im Fachhandel als auch im Internet zu kaufen. Dabei hast du die Wahl, zwischen einem Modell aus Edelstahl oder Kunststoff zu greifen. Wir zeigen nachfolgend auf, welche Unterschiede in Form, Ausführung und Anwendung zu verzeichnen sind.
Ananasschneider aus Edelstahl
Dieser Ananasschneider ist besonders robust und zugleich elegant. Der Korpus ist auch hochwertigem Edelstahl gehalten, während der Griff häufig aus Kunststoff besteht. Das Modell ist überaus langlebig und lässt sich ebenso vorteilhaft reinigen. Auch größerer Kraftaufwand macht ihm nichts aus. Dieser Schneider ist ein solider Begleiter, der zahlreiche Ananas ideal zubereiten kann.
Ananasschneider aus Kunststoff
Der Ananassschneider aus Kunststoff ist etwas kostengünstiger als die Edelstahlvariante und auch leichter in der Anwendung. Allerdings ist er nicht so robust, neigt das Plastik bei hohem Druck dazu, nachzugeben.
Ganz gleich, auf welchen Ananasschneider die Wahl fällt: Bei der Anwendung und Reinigung ist immer auf die scharfen Klingen zu achten.
Kaufkriterien für den idealen Ananasschneider
Da es Ananasschneider in Hülle und Fülle zu kaufen gibt, fällt es vielen Kaufinteressenten schwer, sich für das richtige Modell zu entscheiden. Wenn du dich jedoch mit ein paar Kaufkriterien beschäftigst, lässt sich die Wahl des künftigen Ananasschneiders ideal eingrenzen.
- Material: Der Aufbau des Ananansschneiders ist bei den unterschiedlichen Modellen im Prinzip immer gleich gehalten. Nur in puncto Material können Unterschiede aufkeimen. Dabei hast du die Wahl zwischen Edelstahl oder Kunststoff. Während Plastik billiger in der Anschaffung ist, bereitet Edelstahl über einen langen Zeitraum Freude. Es ist im besten Fall rostfrei, bietet scharfe Klingen und schneidet zuverlässig. Kunststoff sieht hingegen ansprechend aus und ist leichter zu bedienen. Entscheide daher gut, welche Variante für dich am ehesten in Frage kommt.
- Größe: Tatsächlich gibt es Ananasschneider in verschiedenen Größen zu kaufen, denn auch bei Ananasfrüchten gibt es durchaus Unterschiede zu verzeichnen. Neben der normalgroßen Ananas finden sich im Obstregal schließlich auch die kleinen Geschwister in Form von Babyananas an. Für diese ist der große Schneider absolut nicht geeignet.
- Zubehör: Einige Hersteller bieten nicht nur den Ananasschneider an, sondern auch praktische Gadgets an. Das können neben einem Zerteiler auch Aufbewahrungsgefäße oder Messbecher sein. Somit gelingt es auf einfache Art und Weise, die Ananas vorteilhaft zu zerschneiden, ideal aufzubewahren oder weiterzuverarbeiten.
Verwertung des Ananasstrunks
Viele Ananasfreunde lieben zwar das Ananasfleisch, schmeißen den Strunk aber oft weg. Grund ist das sehr feste und faserige Fruchtfleisch, das weniger leicht zu verzehren ist. Da auch der Ananasstrunk jedoch reich an Vitaminen ist, kann dieser ideal im Smoothie verarbeitet werden.
Reinigung des Ananasschneiders
Die Ananas offeriert beim Aufschneiden reichlich Fruchtsaft. Dieses bleibt auch bei Verwendung des Schneiders nicht aus. Daher ist das Küchenutensil nach jeder Anwendung bestmöglich zu reinigen. Die Reinigung ist jedoch alles andere als kompliziert. Halte den Ananasschneider zum Säubern ganz einfach unter warmes Wasser und entferne alle Fruchtrückstände oder Fasern.
Viele Modelle lassen sich auch praktischerweise in den Geschirrspüler geben. Achte jedoch auf die Hinweise des Herstellers und lese vorab die Ananasschneider Anleitung. So bleibt das Gerät lange schön und erhalten.
Mandelmus: Die gesunde Zutat für Babybrei und mehr
Auf der Suche nach der geeigneten Kalzium- und Eisenquelle bin ich sehr schnell auf das Mandelmus gestossen. Bei Vegi-Babys ist Mandelmus unverzichtbar, aber auch allen anderen Babys tut es gut.
Man liest zwar immer, dass man keine Nüsse geben soll - doch geht es hier um ganze Nüsse und es ist wegen der Verschluckungsgefahr, nicht wegen der Allergiegefahr. Als Mus ist ein Mandelmus somit für Kinder unbedenklich. Ausser natürlich, eine Allergie ist bekannt oder wenn die Eltern bereits Nuss-Allergiker sind, dann ist Vorsicht geboten.
Schlussendlich kann ein Mensch jederzeit auf verschiedenste Lebensmittel allergisch reagieren, das ist bei Nüssen so, aber auch bei Samen oder Kernen (Cashews). Samen wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Pinienkerne und Kürbiskerne oder Mohn sind in der Regel keine gefährlichen Allergene. Ist eine Nussallergie bekannt, so kann man beispielsweise die Erdmandel gut als Ersatz verwenden.
Die wertvollen Inhaltsstoffe von Mandelmus
Mandelmus enthält 15 g Eiweiss, Vitamin E, die B-Vitamine, 758 mg Kalium, 300 mg Magnesium, 270 mg Kalzium, 3.7 mg Eisen, etwas Fluor, Zink und Jod. Also eine ganze Palette an wichtigen Mineralien und Vitaminen.
Ich gebe einen Teelöffel pro Tag in den Babybrei, entweder am Mittag anstelle von Rapsöl (das bekommt mein Baby dann dafür im Obstmus) oder ins Obstmus oder auch mal am Abend in den Getreidebrei, wenn ich ihn ohne Milch zubereite. Dann dient das Mandelmus als Kalziumquelle.
Alternativen: Cashewmus und Sesammus (Tahin)
Cashewmus ist übrigens auch etwas was Babys lieben, denn es ist noch süsslicher als Mandelmus. Es hat mit 258 mg etwas weniger Magnesium - aber immer noch sehr viel. Jedoch enthält es weniger Kalzium, nu 43 mg.
Cashews sind ja auch keine richtigen Nüsse. Cashewmus hat zudem viel Zink - was gerade in der Winterzeit fürs Immunsystem wichtig ist. Und es enthält 140mg Fluorid.
Das dritte wichtige Mus für Babybreie (aber auch später kann man dies untermischen) ist das Tahin oder Sesammus. Es enthält viel Eiweiss (17g), viele B-Vitamine, 420g Kalzium - mehr geht fast nicht, Kalium, Magnesium, etwas Eisen und Zink.
Ich mische Tahin auch in den Babybrei aber weniger oft - der Geschmack ist sehr stark. Mein Typ: auch im Obstmus untermischen, dann schmeckt man ihn am wenigsten und es wird von der Fruchtsüsse übertönt. Tahin kann nämlich etwas bitter sein. Ich bin deshalb immer auf der Suche nach einem hellen, feinen Sesammus.
Tunesisches Couscous: Mehr als nur ein Salat
Couscous war noch vor ein paar Jahren höchstens unter Insidern bekannt. Heute ist das anders, Couscous ist im wahrsten Sinne des Wortes «in aller Munde». Wenige kennen jedoch das traditionelle Couscous-Rezept aus dem Maghreb. Das wollen wir ändern und machen heute tunesisches Couscous.
Couscous bringt man heute auch an gutbürgerliche Grillpartys mit - natürlich ebenfalls in Form eines Salats. Nichts gegen Couscous-Salat, auch ich steh da total drauf. Couscous ist aber eigentlich gar nicht der Griess sondern ein nordafrikanisches Gericht, das mit den kleinen Kügelchen aus Hartweizengriess gekocht wird.
Couscous im Maghreb: Ein Nationalgericht
Im Maghreb, also in Marokko, Algerien und Tunesien, ist Couscous-Salat tabu. Couscous ist in der Region aus der es herkommt nämlich so etwas wie das Nationalgericht. Wenn Gäste eingeladen werden, wird Couscous serviert. Immer. Ich muss es wissen, schliesslich ist mein Vater aus Tunesien. Ich habe also Insiderwissen das ich mit euch teilen kann.
Die Geschichte des Couscous
Interessant ist auch die Geschichte des Couscous. Sie geht weiter zurück als die der Pasta in Italien, viel weiter. Während Spaghetti & Co in Italien erst im 12. Jahrhundert auftauchten, war Couscous bei nordafrikanischen Berbern bereits 200 Jahre vor Christus bekannt. Der Legende nach sollen die Berber einst unter einer grossen Hungersnot gelitten haben. Der Anblick der hungernden Menschen hat die Engel zu Tränen gerührt. Die Tränen wurden zu Getreidekörnern und die Menschen mussten nicht mehr hungern.
Eine Theorie besagt sogar, dass die Erfindung der Pasta auf das Couscous zurückgehen soll. Pasta wird im Jahr 1154 das erste Mal schriftlich in einem Bericht des Geographen Al-Idrisi über Sizilien erwähnt. Er spricht von «Fäden aus Weizen», die gekocht wurden. Dazu muss man wissen, dass Sizilien vom früheren 9. bis ins späte 11. Jahrhundert ein arabisches Emirat war und damit ein Zentrum der arabisch-byzantinischen Kultur. Es ist also gut möglich, dass etwas an dieser Theorie dran ist. In der Stadt Trapani, im Westen von Sizilien, findet man heute noch Spuren der arabischen Kultur. «Couscous alla trapanese» die Spezialität der Stadt und steht in fast jedem Restaurant auf der Karte.
Im Maghreb ist Couscous mehr als nur ein Grundnahrungsmittel, es ist ein Symbol für Familie und natürlich für Gastfreundschaft. Der Griess, auch Semoule genannt, wird von den Frauen für die Feier von Hochzeiten und anderen Familienfesten selber hergestellt.
Die Couscous-Macherei
Wenn die Frauen in Tunesien, Algerien oder Marokko zusammen Couscous machen, ist das eine heitere Angelegenheit. Wir würden das wohl ein Couscous-Kränzchen nennen. Sie besprenkeln den Hartweizengriess mit Salzwasser, so dass sich kleine Klumpen bilden. Diese werden dann zwischen den Händen zu den feinen Couscouskörnern zerrieben und auf einem Tuch in der Sonne getrocknet. Natürlich müsst ihr euch die Mühe nicht machen und könnt den fertigen Griess kaufen.
Gekocht wird das Couscous in der sogenannten Couscousière. Das ist ein zweiteiliger Topf in welchem unten die Sauce gekocht und darüber, in einer Art Siebaufsatz, der Griess gedämpft wird. Wahrscheinlich habt ihr keine solche Pfanne. Ihr könnt das Couscous auch einfach mit heissem Wasser aufgiessen, so wie es auf der Packung steht. Wenn ihr aber einmal richtig zubereitetes Couscous gegessen habt, werdet ihr nichts anderes mehr wollen. Geschmack und Konsistenz sind gedämpft um Welten besser - wirklich um Welten!
Eine Pfanne mit Siebaufsatz kann man für wenig Geld kaufen (zum Beispiel hier*). Wir verwenden die auch sonst für alle möglichen Sachen, ob wir nun Reis dämpfen oder Gemüse schonend zubereiten.
Die tunesische Couscous-Sauce
Zurück zum Couscous. Die Sauce ist in Tunesien eine scharfe Tomatensauce mit vieeeeel Gemüse. Eigentlich ist es mehr Eintopf als Sauce. In Algerien und Marokko ist die Sauce nicht scharf und wird etwas anders gewürzt, unter Anderem mit Kurkuma. Sie ist deshalb dort etwas heller und hat eine gelbliche Farbe. Mein Rezept entspricht der tunesischen Variante.
Mein Vater ist ein begeisterter Koch und hat diese Begeisterung (und das Couscous-Rezept) auch mir weitergegeben.
Die Auswahl des Gemüses in unserem Rezept ist nicht in Stein gemeisselt. Kartoffeln und Karotten sind immer dabei. Bei allem anderen könnt ihr reinmachen, was euch schmeckt. Kürbis, Kohl, Zucchetti, Kohlrabi, Herbstrüben, Peperoni, was immer ihr mögt. Zu Couscous gehören auch immer Kichererbsen. Deshalb musste ich das Rezept gar nicht veganisieren, ich lasse einfach das Fleisch weg.
Die Couscous-Gewürze
Genau wie die indische, lebt auch die arabische und die maghrebinische Küche von den Gewürzen. Wichtig ist das Korianderpulver (und nein, das mit dem Esslöffel ist kein Tippfehler). Bevor ihr jetzt zusammenzuckt weil ihr keinen Koriander mögt, kann ich euch beruhigen. Korianderpulver schmeckt komplett anderes als frische Korianderblätter. Das kommt daher, dass es aus den Samen der Pflanze gewonnen wird, nicht aus den Blättern. Für mich ist Korianderpulver eine Must-have in der Küche.
Ras el Hanout kann man mittlerweile in vielen Supermärkten kaufen oder online bestellen. Ich kaufe meines immer in einem kleinen Gewürzladen in Tunesien. Die Gewürzmischungen die man hier kriegt sind aber teilweise auch sehr gut. Auch Harissa kann man hierzulande überall kaufen. Die tunesische Chillipaste gibt der Sauce etwas Schärfe, wie es sich für ein tunesisches Couscous gehört.
Apropos Schärfe. In Tunesien würde man mich auslachen, wenn ich das bisschen Harissa und Paprikapulver als scharf bezeichnen würde. Auf die Menge Sauce sind je ein Teelöffel gerade genug um etwas Pep in die Sache zu bringen, ohne dass die Sauce wirklich scharf wird. Wenn ihr es gerne schärfer mögt, könnt ihr natürlich nach Belieben mehr Harissa oder scharfes Paprikapulver verwenden.
Rezept für Tunesisches Couscous
Jetzt wünsche ich euch viel Spass beim Kochen und guten Appetit - oder «Shahiya Tayiba», wie man in Tunesien sagt.
Zutaten für 4 Personen
- 500 g Couscous
- 3-4 Karotten
- 2-3 Kartoffeln
- 1 Zwiebel gross
- 5 EL Tomatenpüree
- 1 TL Harissa
- 1 Dose Pelati gehackt
- 10 Knoblauchzehen
- 100 g Kichererbsen (über Nacht einweichen)
- ½ Weisskohl
- 500 g Kürbis
- 1 Peperoni grün
- 1 EL Korianderpulver
- 1 TL Chilipulver*
- 1 TL Ras el Hanout* optional
- Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Kichererbsen über Nacht einweichen
- Gemüse vorbereiten:
- Karotten schälen, der Länge nach halbieren und in ca. 5 cm lange Stück schneiden
- Kohl in 4 gleich grosse Stücke teilen
- Kartoffeln schälen und der Länge nach halbieren
- Kürbis entkernen und in 8 gleichmässige Stücke schneiden
- Peperoni waschen, vierteln und entkernen
- 3 Knoblauchzehen schälen, die restlichen von der äusseren Schale befreien, so dass nur noch die Schale der Knoblauchzehen übrig bleibt
- Zwiebel schälen und hacken
- 6 EL Olivenöl in einem hohen Kochtopf heiss werden lassen
- Zwiebeln, Tomatenpüree und Harissa dazugeben und ca.

Mit diesen einfachen und köstlichen Vorspeisen-Rezepten sind Sie bestens gerüstet, um Ihre Gäste zu verwöhnen oder sich selbst eine Freude zu machen. Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!
3 einfache Arten die Ananas richtig zu schälen und schneiden
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