Dutch Oven Kochen über offenem Feuer: Tipps und Tricks

Das Kochen in einem Dutch Oven über offenem Feuer oder mit glühenden Kohlen ist eine sehr ursprüngliche Art und übt eine ganz besondere Faszination aus. Sie werden überrascht sein, was mit den gusseisernen Töpfen alles möglich ist.

Der Dutch Oven, ein uraltes Kochutensil aus Gusseisen, hat sich in der modernen Küche als unverzichtbarer Begleiter für das Schmoren, Braten und Backen erwiesen. In Europa wurde der Dutch Oven auch sehr beliebt, und er war ein Statussymbol in wohlhabenden Haushalten.

Im 18. und 19. Jahrhundert galten Feuertöpfe vor allem in den USA und Australien als unverzichtbares Kochutensil. Doch auch in Südafrika fand der Dutch Oven zur damaligen Zeit häufig Verwendung. Bereits damals nutzten Siedler, Trapper und Cowboys teilweise schon mit einem Deckel und Füssen ausgestattete Ausführungen, die aufgrund ihrer Funktionalität zu den Vorläufern moderner Küchenherde zählen. Später wurde der Dutch Oven in der US-Army sogar als offizielles Kochgeschirr eingeführt. Heutzutage werden Feuertöpfe vor allem von Outdoor-Enthusiasten genutzt, mitunter aber auch in der heimischen Küche verwendet.

Ob in der Prärie über einem prasselnden Lagerfeuer, auf der heimischen Terrasse im Kugelgrill oder als Beilagenspender beim grossen Familien-BBQ, der Dutch Oven ist ein Must-have für jeden Glutjünger! Mit dem Multitalent kann man durch seine Ober- und Unterhitze alles zubereiten: gefüllte Datteln im Speckmantel, Pulled Pork, wärmende Suppen, köstliche Beilagen, frisches Brot und noch viel mehr.

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Was ist ein Dutch Oven?

Bei einem Dutch Oven handelt sich es um einen massiven Topf aus Gusseisen, der traditionellerweise mit einem dreibeinigen Fussgestell ausgestattet ist. Feuertöpfe sind nicht nur sehr robust und hitzebeständig, sondern speichern zudem Wärme sehr lange.

Der Name des Dutch Ovens stammt aus der Zeit, als holländische Siedler ihr Kochgeschirr aus den Niederlanden mit in die USA brachten. Daher auch der Name „Dutch“ (niederländisch), und „Oven“ (Ofen). Der Dutch Oven ist ein runder Topf aus Gusseisen mit einem Deckel mit hohem Rand. Seine Form hat sich bis heute nicht geändert.

Wie funktioniert ein Dutch Oven?

Der Dutch Oven kann auf verschiedene Arten betrieben werden. Typischerweise wird er mit Grillbriketts betrieben. Ein Teil der Briketts wird unter den Topf platziert, der Rest auf dem Deckel. Durch die erstklassige Hitzeleitfähigkeit des Gusseisens verteilt sich die Hitze schnell im kompletten Topf.

Alternativ kann der Dutch Oven auch direkt auf ein Feuer gestellt werden, oder man verwendet ihn im Gasgrill.

Verschiedene Wärmequellen für den Dutch Oven

  • Holzkohlebriketts: Einen Dutch Oven mit Briketts zu befeuern, gilt als Klassiker schlechthin. Erst bringst Du die Kohlen in einem Anzündkamin zum Glühen, danach platzierst Du sie unter und gegebenenfalls auch auf dem Feuertopf. Wie viele Holzkohlebriketts erforderlich sind, hängt einerseits vom Volumen des Topfes und andererseits von der angestrebten Temperatur ab, lässt sich aber mithilfe einer vom Hersteller mitgelieferten Tabelle ableiten. Grundsätzlich gilt: Um eine gleichmässige Ober- und Unterhitze zu erhalten, benötigst Du aufgrund der aufsteigenden Hitze etwa doppelt so viele Briketts auf dem Deckel, wie Du unter dem Topf platzierst.
  • Feuerstelle: Du kannst ebenso ein Lagerfeuer machen und den Dutch Oven auf die Glut stellen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Topf über das Feuer zu hängen. Es erweist sich bei dieser Methode jedoch als nachteilhaft, dass sich die Temperatur im Feuertopf nur schwer steuern lässt. Ist das Feuer zu heiss, platzierst Du den Dutch Oven einfach direkt neben der Feuerstelle. Alternativ kannst Du natürlich auch glühende Kohlen aus dem Feuer schaufeln und den Feuertopf so beheizen wie mit Holzkohlebriketts.
  • Gasgrill: Den Feuertopf mithilfe eines Gasgrills zum Kochen zu verwenden, ist ebenfalls möglich. Dazu stellst Du den mit dem Deckel abgedichteten Dutch Oven in den indirekten Bereich des Grills. Den Brenner unter dem Topf verwendest Du nur fürs erste Aufheizen. Die Abdeckung des Grills wird während der Zubereitung geschlossen. Da hier keine Aschereste am Feuertopf haften, gestaltet sich die Reinigung etwas einfacher.
  • Backofen oder Herd: Dir sind die Briketts ausgegangen oder es regnet schon den ganzen Tag? Deswegen muss das Kochen mit dem Dutch Oven aber nicht zwangsläufig ins Wasser fallen. Manche Modelle kannst Du nämlich auch in den Backofen stellen oder auf einer Herdplatte aufheizen. Dafür benötigst Du eine Ausführung ohne Fussgestell.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Sich einen Dutch Oven zu kaufen, lohnt sich auch deshalb, weil Dir das Kochgerät extrem viele Möglichkeiten bietet. Ob Braten, Fleisch- und Fischgerichte, Pasta, Eintöpfe oder Süssspeisen und Brot: Es gibt fast kein Gericht, das sich nicht mit einem Feuertopf zubereiten lässt. Ein Feuertopf ermöglicht es Dir, Dich kulinarisch voll auszutoben. Du kannst Deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Die Wahl der richtigen Dutch Oven Größe hängt von der Anzahl der Personen und dem verwendeten Rezept ab. Als Faustregel gilt, dass pro Person etwa ein Quart (ca. 0,95 Liter) benötigt wird. Ein Dutch Oven von 4 Quart wäre also ideal für eine vierköpfige Familie. Wenn man hauptsächlich Brot backen möchte, kann man mit einem kleineren Dutch Oven auskommen, während für große Eintöpfe oder zum Kochen für Gruppen ein größerer Dutch Oven besser geeignet ist.

Einbrennen des Dutch Ovens

Bevor Du das erste Mal Speisen in Deinem Dutch Oven zubereitest, musst Du das Kochgerät einbrennen. Erst dadurch profitierst Du langfristig von den Vorteilen, die der schmiedeeiserne Topf mit sich bringt. Durch das Einbrennen entsteht nämlich eine Patina, die verhindert, dass Speisen anhaften beziehungsweise anbrennen.

Glücklicherweise kümmert sich oftmals bereits der Hersteller darum, den Feuertopf einzubrennen. Wenn Du auf Meister Messer einen Dutch Oven von Petromax kaufst, kannst Du direkt loslegen, denn die Töpfe werden gebrauchsfertig ausgeliefert. Du solltest den Feuertopf vor der ersten Nutzung jedoch kurz mit warmem Wasser ausspülen.

Erwirbst Du dagegen einen unbehandelten Dutch Oven, musst Du den Topf selbst einbrennen. Das funktioniert wie folgt:

  1. Dutch Oven reinigen: Die heutzutage im Handel erhältlichen Modelle sind oftmals mit einer Schutzschicht versehen, die Du vor dem Einbrennen abwaschen musst. Weiche den Feuertopf mit einem handelsüblichen Waschmittel (kein Spülmittel!) rund zehn Minuten in heissem Wasser ein und wasche das Kochgerät im Anschluss mit einer Spülbürste oder einem Schwamm aus.
  2. Dutch Oven präparieren: Du kannst sowohl eine Einbrenn- und Pflegepaste als auch ein hitzebeständiges Speiseöl - etwa Sonnenblumen- oder Rapsöl, nicht jedoch Olivenöl - verwenden. Mit der Paste beziehungsweise dem Öl reibst Du die Oberfläche des Feuertopfes gründlich ein. Verwendest Du Speiseöl, solltest Du jedoch aufs Haltbarkeitsdatum achten, denn ranziges Öl beeinträchtigt den Geschmack Deiner Speisen stark.
  3. Dutch Oven einbrennen: Anschliessend wird der Topf über dem offenen Feuer, mit Briketts oder im Backofen für rund eine Stunde erhitzt, bis sich eine dunkle Patina bildet. Da hier Rauch entsteht, empfehlen wir Dir jedoch, das Einbrennen im Freien zu erledigen. Damit überschüssiges Öl beziehungsweise überschüssige Paste ablaufen kann, solltest Du den Dutch Oven mit der Öffnung nach unten auf dem Rost platzieren.
  4. Einbrennen bei Bedarf wiederholen: Nachdem das Öl oder die Paste in die feinen Poren des Feuertopfes eingedrungen ist, lässt Du den Topf abkühlen. Spüle den Dutch Oven im Anschluss mit heissem Wasser aus, entferne Rückstände vorsichtig mit einem Tuch und trockne das Kochgerät gut ab. Gegebenenfalls wiederholst Du den Einbrennvorgang noch zwei Mal. Zum Schluss fettest Du den Feuertopf mit der Einbrennpaste oder dem verwendeten Öl ein, woraufhin Dein persönlicher Dutch Oven Testsieger einsatzbereit ist.

Reinigung und Pflege

Falls die Patina Deines Dutch Ovens einmal in Mitleidenschaft gezogen werden sollte oder der Feuertopf rostet, ist er deswegen nicht gleich unbrauchbar.

Die Reinigung von Feuertöpfen gestaltet sich denkbar einfach. Nachdem der Dutch Oven abgekühlt ist, säuberst Du ihn mit heissem Wasser und einer Spülbürste. Besonders einfach lassen sich Speisereste mit einem Ringreiniger aus Edelstahl entfernen.

Was ebenfalls wichtig ist: Eine falsche Lagerung kann dazu führen, dass der Dutch Oven rostet. Damit das nicht passiert, solltest Du den Feuertopf an einem trockenen Ort lagern. Feuchte Luft tut dem Kochgerät nämlich überhaupt nicht gut. Es empfiehlt sich zudem, zwischen Deckel und Topf ein Stück Pappe zu legen.

Rezepte für den Dutch Oven

Mit einem Dutch Oven kannst Du unterschiedlichste Speisen kochen, braten, backen und schmoren. Kurz gesagt: Ein Feuertopf ist ein echter Alleskönner im Bereich Outdoor-Cooking, an dem Du lange Freude hast.

Der Dutch Oven ist ein vielseitiges Kochutensil, das sich besonders bei der Zubereitung von Fleischgerichten bewährt hat. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung und die Fähigkeit, die Aromen zu intensivieren, eignet sich der Dutch Oven ideal für das Garen von Fleisch. Ob Gulasch, Schichtfleisch, Lammkeule oder Entenkeule - der Dutch Oven ermöglicht es, Gerichte zu zubereiten, die zart, saftig und aromatisch sind.

Das Garen im Dutch Oven hat zahlreiche Vorteile, die es ermöglichen, Fleischgerichte besonders intensiv und intensiv aromatisch zu zubereiten.

  • Gleichmäßige Wärmeverteilung: Das Gusseisen des Dutch Ovens sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßig im Topf verteilt wird.
  • Aroma-Konzentration: Durch den geschlossenen Deckel bleibt das Aroma der Zutaten erhalten.

Hier sind einige Beispiele für köstliche Gerichte, die im Dutch Oven zubereitet werden können:

  1. Gulasch: ist eines der klassischen Gerichte, die im Dutch Oven zubereitet werden. Um dieses Gericht zu kochen, wird zunächst Rindfleisch in Öl anbraten, bis es schön gebräunt ist. Danach werden Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie hinzugefügt und glasig gedünstet. Anschließend wird Paprikapulver untergerührt, und alles mit Rotwein abgelöscht. Danach kommen Rinderbrühe, Tomatenmark und Lorbeerblätter hinzu. Der Dutch Oven wird geschlossen und bei niedriger Hitze etwa 2-3 Stunden garen. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und Kümmel abgeschmeckt.
  2. Schichtfleisch: ist ein weiteres beliebtes Gericht, das im Dutch Oven zubereitet wird. Hierbei werden Fleischscheiben, Kartoffeln und Zwiebeln in Schichten eingeschichtet und mit Barbecue-Sauce überzogen. Die Verteilung der Grillbriketts ist entscheidend: 1/3 der Briketts werden unter dem Topf platziert, 2/3 auf dem Deckel. Die Garzeit beträgt etwa 2,5-3 Stunden. Das Fleisch ist dann butterzart und zerfällt von allein.
  3. Lammkeule mit mediterranen Kräutern: Hierbei wird das Fleisch mit Olivenöl, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Salz und Pfeffer eingepinselt. Danach wird es im Dutch Oven mit Wurzelgemüse und Tomatenmark gegart. Die Garzeit beträgt etwa 2-3 Stunden.
  4. Saftige Entenkeule mit Orangenglasur: Hierbei wird das Entenfleisch mit Orangensaft, Zitronensaft, Honig und Kräutern marinieren. Danach wird es im Dutch Oven gegart, wobei die Orangenglasur die Entenkeule besonders saftig und aromatisch macht. Die Garzeit beträgt etwa 2,5-3 Stunden.
  5. Rinderbraten mit Rotweinsoße: Hierbei wird das Rindfleisch in Öl anbraten, bis es schön gebräunt ist. Danach werden Zwiebeln, Knoblauch und Wurzelgemüse hinzugefügt und glasig gedünstet. Anschließend wird Paprikapulver untergerührt und mit Rotwein abgelöscht. Danach kommen Rinderbrühe, Tomatenmark und Lorbeerblätter hinzu. Der Dutch Oven wird geschlossen und bei niedriger Hitze etwa 2-3 Stunden garen. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und Kümmel abgeschmeckt.

Weitere Rezeptideen

  • Brot backen im Dutch Oven:

    Zutaten:

    • 500 g Weizenmehl (z.B. Typ 550)
    • 500 g Roggenmehl (z.B. Typ 997)
    • 700 ml Wasser
    • 1 Hefewürfel
    • 1 EL brauner Zucker
    • 2 EL Salz
    • Gewürze nach Belieben: z.B. je 1 TL Koriandersaat, Fenchel und Kümmel

    Zunächst verrührst Du lauwarmes Wasser mit der Hefe und dem Zucker. Nachdem die Mischung 15 Minuten geruht hat, vermengst Du diese mit dem Mehl, dem Du vorher die zerkleinerten Gewürze beigefügt hast. Den Dutch Oven musst Du circa eine halbe Stunde vorheizen. Der Teig kann direkt in den Feuertopf gelegt werden. Du solltest ihn jedoch mit etwas Mehl bestäuben. Das Brot ist nach circa 45 bis 50 Minuten fertiggebacken.

  • Schichtfleisch im Dutch Oven:

    Im Dutch Oven Schichtfleisch zuzubereiten, lohnt sich vor allem, wenn viele Personen zusammenkommen. Welche Sosse du nimmst und wie Du Dein Fleisch würzt, ist natürlich Geschmackssache. Zuerst reibst Du das Fleisch mit der Würzmischung ein. Danach zerkleinerst Du die Zwiebeln in dünne Ringe. Als Nächstes wird der Boden des Feuertopfes mit den Speckscheiben verkleidet. Anschliessend kippst Du den Topf an und legst das Fleisch sowie die Zwiebelringe (hochkant) schichtweise in den Dutch Oven hinein, bis dieser gefüllt ist. Nachdem alles erledigt ist, schliesst Du den Deckel. Unter dem Feuertopf platzierst Du acht glühende Briketts und auf den Deckel packst Du 16 Briketts (Achtung: Je nach Grösse unterschiedlich). Nun muss das Schichtfleisch rund zweieinhalb Stunden schmoren.

  • Italienische Bolognese aus dem Dutch Oven:

    Du hast Bock auf eine echte italienische Bolognese? Mit dem Dutch Oven lässt sich auch dieses leckere Gericht problemlos zubereiten. Am einfachsten klappt dies mithilfe eines Gasgrills. Doch auch eine Zubereitung über dem Feuer ist möglich. Du beginnst damit, die Zwiebeln sowie Karotten zu schälen und die Selleriestangen zu putzen. Danach schneidest Du das Gemüse ebenso in feine Würfel wie den Pancetta. Im Anschluss erhitzt Du die Butter und das Öl (160° C sind optimal) im Dutch Oven, um den Pancetta für fünf Minuten anzubraten. Jetzt erhöhst Du die Hitze, gibst das Hackfleisch hinzu und brätst dieses unter kontinuierlichem Rühren kräftig an. Die Milch nimmst Du zum Ablöschen, den Weisswein lässt Du später ebenfalls einkochen. Anschliesssend gibst Du die gehackten Tomaten dazu. Nun musst Du die Bolognese nur noch mit Gewürzen abschmecken und sie bei 160 Grad Celsius und ohne Deckel rund drei Stunden köcheln lassen. Hin und wieder solltest Du den Topfinhalt umrühren und falls notwendig, etwas Wasser zugeben.

  • Zimtschnecken aus dem Dutch Oven:

    Zimtschnecken sind ein ursprünglich aus Skandinavien stammendes Gebäck, das im Dutch Oven besonders gut gelingt. Warum? Weil die Hefe durch das vergleichsweise langsame Aufheizen recht viel Zeit zum Arbeiten hat, wodurch Zimtschnecken im Feuertopf sehr fluffig werden. Erst gibst Du das Mehl, die Butter und die Gewürzmischung in eine Rührschüssel. Nachdem Du die Milch in einem Topf auf rund 37 Grad erwärmt hast, löst Du den Zucker und die Hefe darin auf. Anschliessend kippst Du die Mischung in die Schüssel und knetest alles durch, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In der Zwischenzeit bereitest Du die Füllung vor. Dazu musst Du die Butter mit dem Zucker und der Zimt-Gewürzmischung vermengen - und gegebenenfalls auch den Vanillepudding sowie Apfelmus dazugeben. Den Teig rollst Du möglichst dünn zu einem Rechteck aus. Als Nächstes verteilst Du die Füllung gleichmässig. Danach rollst Du den Hefeteig zusammen, schneidest ihn in fünf Zentimeter dicke Stücke und bestreichst diese mit verschlagenem Ei. Jetzt heizt Du Deinen Gasgrill oder den Backofen auf rund 200 Grad Celsius vor. Danach fettest Du den Dutch Oven mit Butter aus. Da der Teig durch die Hitze noch aufgeht, solltest Du die Rohlinge mit fingerbreitem Abstand auf dem Boden des Feuertopfes verteilen. Danach bäckst Du die Zimtschnecken für 60 Minuten mit geschlossenem Deckel. Wie immer kannst Du dieses Rezept ebenso im Freien mit Kohlebriketts oder glühenden Kohlen von einem Feuer umsetzen.

Tipps und Tricks für das Kochen mit dem Dutch Oven

  • Temperaturkontrolle: Die Temperatur wird durch die Anzahl der Briketts geregelt. Eine grobe Regel besagt, dass jede Kohle etwa 10-15 Grad Celsius zufügt.
  • Verteilung der Briketts: Je nachdem, welches Gericht zubereitet wird, ist die Verteilung der Briketts unterschiedlich.
  • Reinigung: Die Reinigung des Dutch Ovens ist relativ einfach, da keine Aschereste entfernt werden müssen.

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