Dresdner Stollen Rezept mit Backpulver: Eine Tradition neu interpretiert

Der Dresdner Stollen ist ein Wahrzeichen der deutschen Weihnachtstradition, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1330 zurückreichen. Seit 1996 ist der Name "Dresdner Stollen" marken- und patentrechtlich geschützt. Der Christstollen, ein Kulturgut, das in Deutschland vor allem im Advent und zur Weihnachtszeit auf den Tisch kommt, hat sich über Generationen hinweg als kulinarisches Highlight etabliert. Besonders in Sachsen, insbesondere in Dresden, hat sich der Christstollen zur Ikone der traditionellen Weihnachtsbäckerei entwickelt.

Viele Rezepte wurden über Generationen hinweg weitergegeben. Dieser Artikel bietet eine detaillierte und umfassende Übersicht über traditionelle Rezepte und Techniken, die in verschiedenen Varianten von Omas Rezepten überliefert wurden. Doch es muss nicht immer der klassische Stollen sein. Das Dresdner Lebkuchen Konfekt bietet eine köstliche Alternative, die sich leicht zubereiten und nach Belieben variieren lässt.

In der Vorweihnachtszeit sind nicht nur Kekse ein Dauerbrenner für die Kaffeejause, sondern auch Stollen. Neben dem traditionellen Christstollen, gibt es auch noch Abwandlungen wie Nussstollen, Mohnstollen, Topfenstollen oder Mandelstollen. Damit Ihnen der Stollen zu Weihnachten auch zuhause gelingt, haben wir nicht nur zahlreiche köstliche Stollen Rezepte für Sie gesammelt, sondern auch ein Video für Christstollen und Mini-Stollen gemacht.

Bester Christstollen aller Zeiten! Dresdner Christstollen Rezept Weihnachtsgebäck

Die Geschichte des Dresdner Stollens

Die Entstehung des Christstollens lässt sich fast 700 Jahre zurückverfolgen. Der weltweit berühmte Dresdner Christstollen wurde vor ca. 550 Jahren das Erste mal erwähnt. Der Christstollen hat eine lange und reiche Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1310 aus der sächsischen Stadt Naumburg. Allerdings handelte es sich damals noch nicht um den heute bekannten Stollen, sondern um ein einfaches Hefebrot, das aus Weizenmehl, Hefe, Wasser und Rüböl bestand.

In dieser Form war der Stollen ein Fastenbrot, da Butter oder Milch nicht erlaubt waren. In Dresden, wo der Stollen heute als „Original“ anerkannt ist, hat sich der Stollen über die Jahrhunderte entwickelt. Der Dresdner Christstollen, der seit 2010 eine geschützte Bezeichnung besitzt, enthält neben Rosinen, Butter, süßen und bitteren Mandeln, Orangeat, Zitronat, Mehl, Milch und Hefe eine besonders hohe Butteranteilquote - mindestens 50 % des Mehlanteils.

Stollenkonfekt: Kleine Köstlichkeiten mit großer Tradition

Stollenkonfekt ist eine Miniaturversion des traditionellen Christstollens, die sich ideal zum Servieren auf dem Plätzchenteller eignet. Im Gegensatz zum großen Stollen muss das Konfekt nicht lange durchziehen und kann direkt nach dem Backen genossen werden. Das macht es zu einem beliebten Weihnachtsgebäck für die ganze Familie.

Vorteile des Stollenkonfekts

  • Schnelle Zubereitung: Der Teig ist schnell geknetet und backfertig.
  • Portionsgerecht: Das Konfekt lässt sich leicht portionsweise verzehren.
  • Variationsreich: Das Rezept kann nach persönlichen Vorlieben angepasst werden.
  • Lange Haltbarkeit: Luftdicht verpackt bleibt das Konfekt lange frisch und saftig.

Vielfalt im Geschmack: Zutaten und Variationen

Die Basis für Stollenkonfekt bildet oft ein Quarkstollen-Teig, der ohne Hefe zubereitet wird und somit keine lange Gehzeit benötigt. Traditionell enthält Stollen Rosinen, Rum, Orangeat oder Marzipan, aber diese Zutaten können je nach Geschmack ersetzt oder ergänzt werden.

Alternativen zu traditionellen Zutaten

  • Trockenfrüchte: Wer keine Rosinen mag, kann stattdessen gehackte Zartbitterkuvertüre, Schokoladen Drops oder klein gewürfeltes Nougat verwenden. Auch Cranberries, Sultaninen oder Korinthen sind beliebte Alternativen.
  • Orangeat und Citronat: Für eine fruchtige Note können frisch geriebene Zesten einer Bio-Orange und einer Bio-Zitrone verwendet werden.
  • Rum: Statt Rum kann Saft zum Einweichen der Rosinen verwendet werden, zum Beispiel Orangen- oder Apfelsaft.
  • Nüsse: Gehackte Mandeln können durch andere Nüsse wie Haselnüsse oder Walnüsse ersetzt werden.

Rezeptvarianten

  • Marzipan-Stollenkonfekt: Für eine besonders saftige Variante kann Marzipan in den Teig gegeben werden.
  • Quarkstollenkonfekt: Diese Variante wird ohne Hefe gebacken und sollte möglichst bald gegessen werden.
  • Low Carb Stollenkonfekt: Für eineFigurbewusste Alternative.
  • Veganes Stollenkonfekt: Hier wird auf tierische Produkte verzichtet und stattdessen beispielsweise Dinkelvollkornmehl und selbstgemachtes Marzipan verwendet.

Grundrezept für Stollenkonfekt

Hier ist ein einfaches Grundrezept für Stollenkonfekt, das nach Belieben angepasst werden kann:

Zutaten

Für den Quarkstollen-Grundteig:

  • 150 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • Mark einer Vanilleschote
  • 250 g Speisequark
  • 500 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken, Kardamom und Ingwer (alternativ Lebkuchengewürz) je Gewürz

Einlage nach Wahl:

  • 150 g Trockenfrüchte (z.B. Cranberries, Rosinen, Sultaninen, Orangeat und Zitronat) oder alternativ gehackte Zartbitterkuvertüre, Schokoladen Drops oder klein gewürfelte Nougat-Stücke
  • 50 g gehackte Nüsse (z.B. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)

Zum Bestreichen und Wälzen:

  • Zerlassene Butter
  • Gesiebter Puderzucker

Zubereitung

  1. Vorbereitungen: Das Mark einer Vanilleschote auskratzen. Übrige Zutaten abwiegen und bereitstellen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 165°C Umluft vorheizen.
  2. Quarkstollen-Grundteig: Die weiche Butter mit Zucker und Vanillemark mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Eier nacheinander gründlich unterrühren. Quark in die Masse einrühren.
  3. Teig zubereiten: Mehl mit Backpulver und Gewürzen vermischen. Zusammen mit den Trockenfrüchten und Nüssen nach Wahl zur Butter-Ei-Masse geben und nur so lange miteinander verkneten, bis gerade so ein Teig entsteht.
  4. Stollenkonfekt formen: Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 2-3 cm hohen Rechteck formen und daraus kleine Stollenkonfekt-Happen (je ca. 45g) portionieren.
  5. Backen: Die Stollenkonfekte mit etwas Abstand zueinander auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Für ca. 25 bis 30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
  6. Verzieren: Das noch heiße Stollenkonfekt mit zerlassener Butter bepinseln und in gesiebtem Puderzucker wälzen.
  7. Lagern: Das ausgekühlte Quarkstollen Konfekt luftdicht und trocken lagern.

Tipps und Tricks für das perfekte Stollenkonfekt

  • Nüsse anrösten: Für mehr Aroma können die verwendeten Nüsse vorab für ca. 10 Minuten im Ofen angeröstet werden.
  • Teig nicht zu lange kneten: Der Teig sollte nur so lange geknetet werden, bis die Zutaten sich verbunden haben, da er sonst zäh werden kann.
  • Konfektgröße anpassen: Die Größe der Stollenkonfekte kann je nach Belieben variiert werden. Die Backzeit sollte entsprechend angepasst werden.
  • Butter nicht zu heiß: Die Butter zum Bestreichen sollte nicht zu heiß sein, da sie sonst den Puderzucker schmilzt.
  • Lagerung: Das Stollenkonfekt sollte luftdicht und trocken gelagert werden, um seine Frische und Saftigkeit zu bewahren. Am besten eignet sich eine Plätzchendose aus Metall, die mit Back- oder Butterbrotpapier ausgelegt ist.

Stollenkonfekt im Thermomix zubereiten

Auch im Thermomix lässt sich Stollenkonfekt einfach zubereiten.

Der Christstollen nach Omas Rezept

Die Zutaten für einen Christstollen nach Omas Rezept variieren je nach Region und Familie. Dennoch gibt es einige Grundzutaten, die fast immer enthalten sind.

  • Butter oder Butterschmalz: Die Butter ist ein entscheidender Bestandteil des Stollenteigs und trägt wesentlich zur Saftigkeit und Geschmackskomplexität bei.
  • Mehl: Weizenmehl Typ 405 oder 550 wird bevorzugt.
  • Mandeln (süße und bittere): Mandeln verleihen dem Stollen eine nussige Note und eine besondere Textur.
  • Backpulver oder Salz: Backpulver kann in manchen Rezepten verwendet werden, um den Teig zusätzlich aufzulockern.

Die genaue Menge der Zutaten kann je nach Rezept variieren. So erfordert ein klassischer Stollen etwa 500 g Mehl, 250 g Butter, 200 g Zucker, 100 g Mandeln, 150 g Rosinen, 100 g Zitronat, 100 g Orangeat, 50 g Korinthen, 100 ml Rum, 1/2 Würfel Hefe und 150 ml Milch.

Vorbereitung der Zutaten

Ein entscheidender Schritt in der Vorbereitung des Stollenteigs ist die Vormachung der Rumfrüchte. Dazu werden Rosinen, Korinthen, Zitronat und Orangeat in Rum getränkt und über Nacht ziehen gelassen. Dieser Vorgang verleiht den Früchten ein intensives Aroma und verhindert, dass sie beim Backen trocken werden.

Eine weitere wichtige Vorbereitungsmaßnahme ist das Erwärmen der Milch und das Einbröseln der Hefe. Die Milch sollte nicht zu heiß sein, da sie die Hefe töten könnte. Ein leicht erwärmter Milchanteil (etwa 37 °C) aktiviert die Hefe optimal.

Zubereitung des Stollenteigs

Die Zubereitung des Stollenteigs beginnt mit dem Mischen der trockenen Zutaten. Dazu gehören Mehl, Zucker, Salz, Backpulver und die Gewürze. In einer Schüssel wird ein Krater gebildet, in den die Hefe eingerieben wird. Danach wird die erwärmte Milch langsam in die Schüssel gegossen, während der Teig mit den Händen oder einer Küchenmaschine verknetet wird.

Nachdem der Teig gut geknetet ist, wird er mit einem Schleier oder einem Tuch abgedeckt und an einem warmen Ort etwa 30 bis 60 Minuten gehen gelassen. Während dieser Zeit entfaltet sich die Hefe und der Teig wird lockerer. Anschließend wird der Teig in zwei Hälften geteilt, von denen jede in eine Stollenform oder eine Kastenform gefüllt wird.

Backen des Stollens

Der Backofen wird auf eine Temperatur von 230 °C vorgeheizt. Der Stollen wird zunächst bei dieser Temperatur etwa 10 Minuten gebacken, danach die Ofentemperatur auf 175 °C reduziert und der Stollen für weitere 50 Minuten gebacken.

Formgebung und Verzierung

Die Formgebung des Stollens ist ein wichtiger Schritt, der den finalen Aussehen und die Textur beeinflusst. In traditionellen Rezepten wird der Teig in eine Stollenform oder Kastenform gegeben. Für eine gleichmäßige Formgebung wird der Teig oft gewalzt und die Enden gefaltet. In einigen Rezepten wird auch ein Nudelholz verwendet, um die Teigform zu stabilisieren.

Nach dem Backen wird der Stollen aus dem Ofen genommen und auf einem Gitter vollständig abgekühlt. Nach dem Abkühlen wird der Stollen mit Puderzucker bestreut. Einige Rezepten erwähnen auch die Verwendung von Butter zum Bestreichen, um den Stollen glänzend zu machen.

Lagerung des Stollens

Ein weiterer entscheidender Schritt ist die Lagerung des Stollens. Ein guter Christstollen benötigt mindestens eine bis zwei Wochen Lagerung, um das typische Aroma und die Saftigkeit zu entwickeln. In dieser Zeit sollte der Stollen in einer luftdichten Verpackung gelagert werden, damit er seine Feuchtigkeit behält und nicht austrocknet.

Der Christstollen nach Omas Rezept ist nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein Symbol für Tradition und Familiarität. Die verschiedenen Rezeptvarianten, die über Generationen weitergegeben wurden, spiegeln die regionale Vielfalt und die kulturelle Bedeutung des Stollens wider. Durch die sorgfältige Vorbereitung der Zutaten, die richtige Teigknetung, die optimale Backtemperatur und die richtige Lagerung entsteht ein Stollen, der durch seine Saftigkeit, sein Aroma und seine Textur beeindruckt.

Weitere Stollen Rezepte und Variationen

Neben dem traditionellen Dresdner Stollen gibt es zahlreiche weitere Variationen, die sich durch unterschiedliche Zutaten und Zubereitungsarten auszeichnen.

Apfelstollen

Für den Apfelstollen die Dörrfrüchte fein hacken und mit allen anderen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Mannerstollen

Für den Mannerstollen die Mannerschnitten feinblättrig schneiden.

Christstollentiramisu mit Philadelphia

Für das Christstollentiramisu mit Philadelphia Eier mit Zucker ganz lange fest schaumig schlagen.

Lebkuchen-Tannen selber machen

Lebkuchen-Tannen selber machen könnten nicht einfacher sein! Mein Rezept ist in 20 Min vorbereitet und in rund 1 Stunde sind deine bunt dekorierten Lebkuchen-Tannen fix & fertig zum Geniessen. Ich liebe den herrlich würzigen Geschmack von Lebkuchen. Ein absoluter Klassiker, der beim vorweihnachtlichen Keksebacken keinesfalls fehlen darf. Weil es aber gerade in der schönsten Zeit des Jahres immer ziemlich stressig zugeht, sind mir Rezepte am liebsten, die mit wenig Aufwand grossartig aussehen und noch besser schmecken.

Um die Lebkuchen-Tannen nicht nur zum geschmacklichen sondern auch optischen Highlight zu machen empfehle ich das Streudekor Christmas Party und das XMAS Writing Icing von Dr. Oetker.

Zutaten

  • 500 g Ruchmehl
  • 100 g Rohrzucker
  • 1/2 EL Backpulver Dr.

Zubereitung

  1. Formenboden mit Backpapier auslegen, Formenrand schliessen (ca. 26 cm Ø), Rand mit wenig Butter bestreichen.
  2. Mehl, Zucker, Backpulver,Kakaopulver, Lebkuchengewürz, Honig, Milch, Sonnenblumenöl, Ei und Apfelmostgelée zu einem Teig mischen.
  3. Teig in der vorbereiteten Form verteilen.
  4. Form in die untere Hälfte des kalten Ofens schieben, ca. 45 Min. bei 180 °C backen.
  5. Herausnehmen, etwas abkühlen, Formenrand entfernen, auf einem Gitter auskühlen.
  6. Lebkuchen in 12 Dreiecke schneiden. Je ein Holzstäbchen einstecken.

Ich wünsche dir viel Spass beim Backen!

Weitere weihnachtliche Backideen

Neben Stollen und Lebkuchen gibt es noch viele weitere traditionelle Weihnachtsgebäcke, die in der Adventszeit nicht fehlen dürfen.

Güetzi

Die meisten Güetzi werden aus Mürbteig hergestellt. Die einfache Forme heisst: 1-2-3. 1 Teil Zucker, 2 Teile Fett, 3 Teile Mehl - das sind die Grundzutaten. Wichtig ist, dass man den Teig nicht zu lange knetet, da er sonst bröselig wird und er sich nicht mehr gut auswellen lässt. Sollte dies doch einmal passieren, dann schnell 1-2 Eiweiss unterkneten.

Um das Bröckeln des Teiges zu verhindern zuerst Fett und Zucker (am besten Puderzucker) und evtl. Den Teig ca. Damit zum Beispiel Vanillekipferl möglichst die gleich gross geraten hier folgender Tipp - erst eine gleichmässige Rolle formen und dann immer ca. 1 cm mit dem Messer abschneiden.

Eine schnelle und optisch tolle Glasur erhält man, indem man Schokolasur schmilzt und sich aus Backpapier eine Tüte dreht. So entsteht ein ansprechendes Spritzmuster, dass sich vor allem für Taler, Spritzgebäck und doppelte Marmeladenplätzchen anbietet.

Legen Sie ein Stück Apfel dazu, um das Hartwerden zu verhindern. Ab und zu sollten Sie mal kontrollieren, ob der Apfel schimmelt. Tipp: Nehmen Sie Gebäck mit Honig ca. Mürbe Guetzli bleiben mindestens 3 Wochen in der Blechdose frisch. Es gibt aber auch Geschichten von versteckten Plätzchendosen, die erst im Sommer wiedergefunden wurden.

Ganz sicher ist in diesem Zusammenhang das Vanillegipfeli zu nennen. Butterplätzchen können zu unterschiedlichen Figuren ausgestochen werden. Dann sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, denn diese Plätzchen eignen sich hervorragend zum Verzieren.

Basler Läckerli

Basler Läckerli gehören zweifellos zu den bekanntesten und beliebtesten Lebkuchen. Für einen Besuch hoher Kirchenfürsten mussten sich die Lebkücher, wie damals die Lebkuchenbäcker genannt wurden, etwas besonders leckeres einfallen lassen. In den Ratsbüchern der Basler Akten wird der Name „Läckerli“ erstmals 1720 genannt.

Luzerner Lebkuchen

Eine weitere Schweizer Spezialität sind die Luzerner Lebkuchen, die ursprünglich einfach Honiglebkuchen waren. Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich die Variante mit Birnenhonig bzw. Birnendicksaft und Rahm durch, die heute als typische Zutaten zu den Luzerner Lebkuchen gehören. Es gibt kein Standardrezept und die Gewürzmischung für die süssen Teilchen wird oft streng geheim gehalten.

Panettone

In dieser Aufzählung darf natürlich der italienische Weihnachtskuchen, der Panettone nicht fehlen. Zu Weihnachten buk man dort 3 Brote, in die der Hausherr vor dem Backen das Kreuzzeichen ritzte.

Dundee-Cake

Einen berühmten englischen Weihnachtskuchen dürfen wir hier nicht vergessen: den Dundee-Cake. Er wird als Rührkuchen mit Farinzucker hergestellt und mit Sultaninen, Zitronat und Mandeln verfeinert.

Kletzenbrot

Kletzenbrot, Früchtebrot oder Hutzelbrot ist ein süsses Brot, in das getrocknete Früchte und ganze Nüsse gemischt werden. Kletzen sind mit Schale getrocknete Birnen, als Hutzeln bezeichnet man Birnen, die vor dem Dörren geschält wurden. Früher wurde mit dem Backen des Früchterotes am Andreastag begonnen (30. November) und erst am Weihnachtstag angeschnitten.

Stollen mit Quark und Marzipan

Zutaten

  • Rumrosinen: 275 g Rosinen, 75 ml Rum
  • Füllung: 200 g Dr. Oetker Marzipan, 50 g Butter
  • Knetteig: 100 g Orangeat, 100 g Zitronat, 375 g Mehl, 1 Beutel Dr. Oetker Backpulver, 100 g Zucker, 1 Beutel Dr. Oetker Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz, 1 Msp. Gewürznelken, gemahlen, 1 Msp. Kardamompulver, 1 Msp. Ingwerpulver, 1 Msp. Zimt, gemahlen, 1 Beutel Dr. Oetker Finesse Geriebene Orangenschale, 2 Eier, 100 g Butter oder Margarine, weich, 250 g Magerquark, 100 g Mandeln, gemahlen
  • Zum Bestreichen und Bestreuen: etwa 100 g Butter, etwa 50 g Zucker, etwa 25 g Puderzucker

Zubereitung

  1. Rumrosinen: Rosinen mit Rum vermischen und am besten über Nacht durchziehen lassen.
  2. Vorbereiten: Orangeat und Zitronat fein hacken. Backblech mit dreifach gelegtem Backpapier belegen. Backofen vorheizen. Ober- und Unterhitze: 250 °C, Heissluft: 230 °C
  3. Füllung: Marzipan mit Butter verkneten, in 3 gleich grosse Portionen teilen und jede zu einer knapp 35 cm langen Rolle formen.
  4. Knetteig: Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten, bis auf Mandeln, Zitronat, Orangeat und Rumrosinen, hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Teig aus der Schüssel nehmen, auf leicht bemehlter Arbeitsfläche Mandeln, Zitronat, Orangeat und die Rumrosinen unterkneten. Teig in 3 gleich große Portionen teilen und jeweils zu einer etwa 35 cm langen Rolle formen.
  5. Die Teigrollen der Länge nach flach drücken. Jeweils eine Marzipanrolle darauflegen, den Teig überschlagen (Abb. 1) und andrücken. Zwei gefüllte Teigrollen dicht nebeneinander auf das Backblech legen (Abb. 1).
  6. Die dritte gefüllte Teigrolle mittig daraufsetzen (Abb. 2). Den Stollen backen.
  7. Zum Backen die Backofentemperatur reduzieren. Einschub: in der Mitte des Backofens. Backzeit: etwa 65 Min. Ober- und Unterhitze: 180 °C, Heissluft: 160 °C
  8. Bestreichen und Bestreuen: Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Den Stollen sofort nach dem Backen bestreichen und mit Zucker bestreuen. Den Stollen auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

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