Was gehört neben Fussball zu den grossen Passionen der Neapolitaner? Richtig, das Essen. Genauer gesagt: die Pizza. Schliesslich gilt Neapel als die Wiege dieser Spezialität. Hier ist ein Rezept, mit dem Sie im Handumdrehen eine köstliche Pizza zubereiten können.

Tortilla Pizza: So schnell geht's
Die Tortilla Pizza ist für viele die schnellste Pizza der Welt. Warum? Weil man 1. keinen Hefeteig zubereiten muss und 2. weil sie nur ganz kurz backen muss - auch kürzer als gekauften Pizzateig.
Diese Pizzen sind perfekt für eine kleine Geburtstagsrunde für Kinder oder Teenies. Denn jeder kann seine eigene Pizza nach Lust und Laune belegen, und in nur wenigen Minuten ist sie gebacken und zum Essen bereit. Und Mama oder Papa haben keinen Stress, sondern können z.B. am Vortag den Belag schneiden und im Kühlschrank lagern und dann nur noch den Backofen öffnen und schliessen. 😉 Zudem werden alle Kids happy sein, denn wer liebt keine Pizza und dann hat noch jeder seine eigene vor der Nase mit seinem Wunschbelag.
Auf ein Backblech passen zwei Stück, und bei Umluft kann man locker 4 oder 6 Stück auf einmal backen. Ich versuche immer die Vollkorntortillas zu nehmen, damit sie länger satt halten.
Das Gute ist, dass man den Kids auch mehr Gemüse “unterjubeln” kann, denn der Teig ist seeehr dünn, und somit isst man automatisch mehr Gemüse als sonst viel Weizenmehl der sich im Hefeteig befindet. ☝ D.h. Als ich die Pizza zum ersten Mal gemacht habe, war ich zuerst skeptisch, ob das wirklich an Pizza erinnern wird. Aber dann, nach dem ersten Biss, war ich begeistert! Meine Familie ebenfalls und hat gleich gesagt, dass müssen sie zu Hause nachmachen.
Variationen für jeden Geschmack
Diese Pizza kann man natürlich in verschiedenen Varianten zubereiten, so z.B. statt Tomatensauce Pesto verwenden. Oder Saure Sahne, Griechischer Joghurt usw. dann erinnert es an eine Flammwaie. Créme Fraîche geht natürlich auch, hat aber reichlich Fett! 😏 Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Also los geht`s kreiert eure eigne schnellste Pizza der Welt! wenig Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Oregano, Basilikum bzw. ...
Die Grundlagen des perfekten Pizzateigs
Was sind die wichtigsten Zutaten für das beste selbstgemachte Pizzateig-Rezept? Das richtige Mehl, eine gute Hefe, Körperkraft und reichlich Zeit! Das richtige Mehl ist ein italienisches Typo 00. Als Pizzamehl ist es mittlerweile auch hierzulande häufig zu finden. Das Besondere daran ist der Mahlgrad, der für einen feinen, festen, elastischen Teig sorgt. Wenn du kein Pizzamehl 00 finden kannst, nimmst du Type 405 - das ist nicht identisch, aber ähnlich.
Die beste Hefe für das ultimative Pizzateig Rezept ist Bierhefe. Sie erzeugt einen unverwechselbaren Geschmack. Allerdings ist funktionierende Bierhefe nicht so einfach zu bekommen. Option 1 ist Weissbier. Es enthält immer etwas Hefe, die das Bier trüb macht. Filtere die Hefe von zwei Bieren ab und verwende sie für deinen Pizzateig. Aber Achtung: Es ist nicht gesagt, dass die Hefe aktiv ist. Am besten setzt du einen Vorteig mit etwas Wasser, etwas Zucker und einem Löffel Mehl an. Der sollte nach 30 Minuten Blasen werfen.
Köperkraft ist wichtig, weil du beim Kneten des Teiges die Glutenstruktur mechanisch aufbaust. Gluten ist das Klebeeiweiss im Weizenmehl und das sorgt für die Elastizität. Nun kommt noch der Faktor Zeit. Lass deinen Pizzateig fermentieren - am besten 24 Stunden. 48 Std.
Viele Zutaten sind für den Teig gar nicht nötig, eigentlich nur kalkarmes Wasser, Hefe, etwas Olivenöl, Salz und Mehl. Kräuter gehören nicht in den Teig, sie kommen in die Tomatensauce oder auf die fertige Pizza. Da eine gute italienische Pizza aus nur wenigen Zutaten besteht, müssen diese von bester Qualität sein. Nur dann bekommst du ein schmackhaftes Endprodukt. Das beginnt beim Mehl für Pizza.
Wichtig ist der Anteil an Klebereiweiss, auch bekannt als Gluten. Das ist ein natürlicher Bestandteil von Weizen, Roggen und vielen anderen Getreidearten, der sich aus Eiweissen zusammensetzt. Für die Herstellung von Pizzateig empfiehlt sich ein Mehl mit hohem Proteingehalt zwischen 12,5 und 14 Prozent. Handelsübliches deutsches Weizenmehl hat meist einen geringen Klebereiweissanteil, während italienisches Pizzamehl Tipo 00 einen Proteingehalt von 14 Prozent aufweist.
Tipp: Verwende in Bezug auf die Mehlmenge immer 60 Prozent Wasser.
Ein leckerer Pizzateig benötigt gar nicht viele Zutaten. Dafür brauchst du aber etwas Geduld, damit die Hefe schön arbeiten kann. Mehl und Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben und gründlich verrühren. Nach und nach das kalte Wasser langsam zugiessen und den Teig ca. 5 Minuten verkneten. Salz zugeben und so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit Olivenöl bestreichen (am besten mit einem Pinsel). Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Du wirst sehen, wie schön der Teig nochmals aufgeht.
Teig nochmals verkneten und portionieren. Teiglinge anschliessend nochmals ca. 2 Stunden ruhen lassen. Auch hier vergrössern die Teiglinge nochmal das Volumen. Jetzt kann die Pizza belegt und dann im Pizzaofen oder alternativ auf einem Pizzastein im Grill gebacken werden.

Pizza backen auf dem Grill
Bereite deinen Grill für indirekte starke Hitze vor. So kann die Wärme von den gegenüberliegenden Seiten des Grills auf die Pizza abstrahlen. Hättest du direkt unter dem Pizzastein zu viel Hitze, würde der Boden verbrennen und die Oberseite mit dem Belag nicht mal gebräunt.
Beim Gasgrill zündest du die äusseren Brenner an und stellst sie auf die höchste Stufe. Platziere den Pizzastein in der Mitte des Grillrostes und schliesse den Deckel. In der Regel ist der Stein nach ca. 10 Minuten ausreichend heiss.
Während der Pizzastein auf Temperatur kommt, formst du die Pizzaböden. Nach dem Ruhen der Teiglinge geht es nun ans Formen. Bestreue die Arbeitsfläche und den Pizzaheber mit Mehl. Wichtig ist, dass du den Pizzaheber wirklich gut bemehlst, sonst klebt dir die Pizza am Boden fest. Auch deine Hände bemehlst du leicht.
Nimm eine Teigkugel, drücke sie behutsam flach zu einem Kreis und ziehe den Boden aus. Arbeite nicht mit dem Rollholz, sonst drückst du zu viel Luft aus dem Teig. Teigkreis mit beiden Händen am Rand fassen und etwas über die Arbeitsfläche heben. Nun den Kreis vorsichtig, aber schnell mehrmals in eine Richtung drehen, bis du einen schönen, gleichmässigen Teigboden erhältst.
Eine gute Pizza braucht nicht viel Belag. Für die Tomatensauce nimmst du am besten geschälte Tomaten aus der Dose mit einem niedrigen Säuregehalt wie z. B. San Marzano. Die Tomaten salzt du leicht und zerdrückst sie mit der Hand. So hat sie Sauce die perfekte Konsistenz.
Mozzarella lässt du im Sieb abtropfen, damit nicht zu viel Feuchtigkeit auf den Teigboden kommt.
Den Pizzastein auf dem Grill gut vorheizen. 10-15 Minuten bei 350 bis 450 Grad sind perfekt. Lege die Pizza mit Hilfe des Pizzahebers auf den vorgeheizten Pizzastein und schliesse den Deckel. Nach ca. 7 Minuten bei 260-270 Grad Celsius ist deine perfekte Pizza fertig. Unten ist sie schön knusprig und stellenweise kräftig gebräunt, der Belag ist ebenfalls leicht gebräunt und blubbert leise.
Jetzt hebst du die Pizza mit dem Pizzaheber auf ein Schneidebrett und schneidest sie mit dem Pizzaschneider in handliche Stücke. Träufle noch etwas Olivenöl darüber und bestreue sie mit frischen Basilikum-Blättchen - Buon Appetito.
Die ideale Backzeit für die perfekte Pizza vom Grill liegt bei 90 Sekunden bei 450 Grad Celsius. Je höher die Temperatur, desto kürzer die Backzeit und desto besser das Ergebnis. Mit Briketts dauert es etwas länger (ca. 7-8 Minuten), mit Holzkohle geht es schneller (ca. 4-5 Minuten), da du hier höhere Temperaturen erreichst.
Natürlich haben wir für die perfekte Pizza vom Grill auch das passende Pizza Zubehör!
Pizzateig und Hefe gehören untrennbar zusammen? Nicht unbedingt, es gibt verschiedene Gründe, die für Pizzateig ohne Hefe sprechen. Zum Beispiel, weil du nicht viel Zeit hast. Damit der Pizzateig auf dem Grill trotzdem luftig aufgeht, brauchst du ein anderes Triebmittel - am besten Backpulver. Für einen Pizzateig ohne Hefe nimmst du pro 500 g Mehl 2,5 TL Backpulver.
Wer an Zöliakie leidet oder Gluten nicht gut verträgt, braucht nicht auf knusprigen Grillgenuss zu verzichten. Damit dein Pizzateig glutenfrei wird, nimmst du eine passende Mehlalternative, die kein Gluten oder nur verschwindend geringe Mengen enthält. Dazu gehören beispielsweise Mais-, Reis- oder Buchweizenmehl. Probiere am besten aus, welche Variante dir am besten schmeckt. Wer keine eigenen Experimente wagen möchte, greift zu fertigen glutenfreien Backmischungen speziell für Pizzateig oder zu entsprechenden Universalmischungen.
Pizzateig mit Backpulver ist zwar nicht original italienisch, aber eine gute Option, wenn es schnell gehen soll - oder wenn du keine Hefe magst. Dafür kannst du ein Pizzateig-Rezept deiner Wahl verwenden. Statt einem Päckchen Trockenbackhefe fügst du einfach 5 TL Backpulver hinzu. Der Pizzateig mit Backpulver sollte dann allerdings nicht so lange fermentieren.
Auch wenn klassischer Pizzateig aus Weizen hergestellt wird, ist das kein Muss. Möchtest du deinen Weizenkonsum etwas reduzieren und bist auf der Suche nach einem Mehl, das sich beim Backen ähnlich verhält? Dann bist du mit Dinkelmehl gut beraten. Du kannst das Weizenprodukt damit 1:1 ersetzen, ohne etwas beachten zu müssen.
Der Magen knurrt, der Hunger ist gross und du hast keine Lust, nun noch über eine Stunde zu warten, bis der Pizzateig endlich aufgegangen ist? Verständlich! Das heisst aber noch lange nicht, dass du auf deine selbstgemachte Pizza verzichten musst. Du kannst dir die Gehzeit ganz einfach sparen, indem du auf die Hefe im Teig verzichtest. Greife stattdessen zu Backpulver!
Ersetzen lässt sich Hefe auch mit Quark und Öl, was in Amerika sehr beliebt ist. Fügst du statt einem Päckchen Trockenbackhefe 250 g Quark und 75 ml Öl hinzu, erhältst du einen dicken blasenwerfenden Boden.
Wenn du doch wenigstens 30 Minuten Zeit hast, kannst du auch einen Blitz-Pizzateig mit Hefe zubereiten.
Pizzateig besteht im Grunde nur aus fünf Zutaten: Mehl, Öl, Wasser, Salz und Hefe. Keine davon stammt von tierischen Quellen, weshalb jeder klassische Pizzateig vegan ist. Allerdings spaltet sich die vegane Community beim Thema Hefe dennoch. Deklariert wird sie zwar als nicht-tierisch, allerdings handelt es sich hierbei um lebende Organismen. Es gibt durchaus vegan lebende Personen, die deshalb auch auf Hefe verzichten. Erwartest du Gäste, dann frage lieber im Vorfeld nach, wie sie zum Thema veganer Pizzateig stehen.
Du möchtest auf deine Ernährung achten und viele kurzkettige Kohlenhydrate vermeiden? Dann ist ein Low Carb Pizzateig ohne Mehl genau richtig für dich. Wie wäre es mit einem Pizzaboden aus Blumenkohl? Koche zunächst den Blumenkohl weich und zerdrücke ihn mit einer Gable, nachdem du das Wasser abgegossen hast. Vermenge den Blumenkohl mit Käse und dem Ei und würze es mit Salz und Pfeffer und anderen Gewürzen deiner Wahl. Verteile die Masse auf ein Backblech und belege sie mit deinen Wunschzutaten.
Pizza geniessen und dabei noch auf die Linie achten, geht das? Klar, ketogener Pizzateig macht es möglich! Er verzichtet komplett auf Getreidemehl und ist damit völlig frei von Kohlenhydraten. Die einfachste Grundlage, um eine ketogene Pizza zuzubereiten, liefern dir Mozzarella und Frischkäse. Vermenge die Zutaten gleichmässig und würze sie nach belieben. Lege den Teig auf einem Backblech aus und belege ihn wie du es möchtest.
Neapel gilt als der Geburtsort der Pizza. Hörst du also vom Pizzateig Neapel, ist das klassische Grundrezept gemeint. Verrühre die Trockenhefe mit dem lauwarmen Wasser und lasse sie für 10 Minuten stehen. Gebe in der Zwischenzeit alle trockenen Zutaten in eine grosse Schüssel und verrühre sie mit einem Schneebesen. Danach gibst du das Wasser-Hefe- Gemisch und das Öl hinzu. Verknete alles mit den Händen für 10 Minuten lang. Sobald der Teig schön geschmeidig ist, lässt du ihn für 30 Minuten, zugedeckt, an einem warmen Ort aufgehen. Jetzt kannst du den Teig nach belieben belegen.
Wer online nach Backrezepten sucht, stösst schnell auf einen ganz besonderen YouTube-Account: Sallys Welt. Hier findest du unzählige Anleitungen und Tipps für verschiedenste Genüsse. Selbstverständlich gibt es auch Rezepte für Pizzateig von Sally. Mische zuerst das Wasser mit der Hefe und etwas Zucker. Während die Wasser-Hefe Mischung geht, verrührst du die übrigen Zutaten. Gebe die Mischung und das Öl hinzu und knete ihn ordentlich durch. Lasse den Teig im Anschluss gehen, bis er sein Volumen verdoppelte hat.
Der Thermomix gehört mittlerweile zu den beliebtesten Hilfsmitteln in der Küche. Selbstverständlich kann er auch hervorragenden Pizzateig herstellen! Alles, was du tun musst, ist, die Zutaten, die dir auf dem Bildschirm angezeigt werden, einzuwerfen und zuzuschauen, was das Gerät daraus zaubert. Hierbei kannst du dich an deinem Lieblingsrezept für Pizzateig orientieren.
Wenn es besonders schnell gehen soll, geht nichts über die gute alte Tiefkühlpizza. Aber es muss nicht immer eine gekaufte sein. Am besten frierst du ihn flach und nicht als Kugel ein. Nachdem der Teig schön aufgegangen ist, rollst du ihn wie gewohnt aus. Mitsamt Backpapier landet er dann flach im Tiefkühler. Möchtest du gleich mehrere Teige einfrieren, kannst du sie auf diese Weise flach übereinanderstapeln.
Wenn der Pizzateig klebt, hast du ihn eventuell noch nicht lange genug geknetet. Die Zutaten brauchen etwas Zeit, um sich ordentlich zu vermengen. Erst wenn das Mehl das Wasser vollständig aufgesogen hat, zeigt sich, wie es wirklich um die Konsistenz deines Teigs bestellt ist. Ist er auch nach mehreren Minuten kneten noch sehr klebrig?
Macht gekaufter oder selbstgemachter Pizzateig das Rennen? Diese Frage scheidet die Geister. Es wird immer Personen geben, die nie von ihrem gekauften Pizzateig abschwören würden. Aber schmeckt es selbstgemacht nicht eigentlich immer ab besten? Klar, das ist Ansichtssache. Fakt ist, dass Backmischungen sowie fertiger gekaufter Pizzateig gute Alternativen für alle sind, die es gern schnell und einfach mögen.
Pizza selber machen? Nichts Einfacheres als das. Seit ich dieses Rezept für mich entdeckt habe, nutze ich kaum mehr gekauften Pizzateig. Ich weiss, Pizzateig ist eine Wissenschaft für sich. Ich habe hier gar nicht den Anspruch an den besten Pizzateig. Das ginge gar nicht.
Mehl: Hochwertiges Mehl ist die Basis. In Italien wird gerne das Typ 00-Mehl genommen. Dieses Mehl ist sehr fein gemahlen. Durch den hohen Glutengehalt (Klebereiweiss) wird der Teig elastisch und lässt sich leicht dehnen, ohne zu reissen. Das sorgt für einen luftig, weichen Rand und eine knusprige Kruste.
Wasser: Die Wassermenge beeinflusst die Konsistenz des Teigs. Ein hydratisierter Teig (mit hohem Wasseranteil) ist weicher und leichter zu dehnen, was zu einer luftigeren Kruste führt.
Hefe: Sie sorgt für die Lockerung des Teigs. Frische Hefe oder Trockenhefe kann verwendet werden. Wichtig ist, dass der Teig ausreichend Zeit zum Gehen hat (und deshalb wenig Hefe verwendet werden kann), damit er die richtige Textur und einen aromatischen Geschmack entwickeln kann.
Salz: Es verstärkt den Geschmack und stärkt das Glutennetzwerk im Teig, was zu einer besseren Struktur führt.
Olivenöl: In manchen Rezepten, so auch hier, wird Olivenöl hinzugefügt, um den Teig geschmeidiger zu machen und ihm mehr Geschmack zu verleihen.
Kneten: Das optimale Kneten des Teigs ist entscheidend, um dem Gluten die Möglichkeit zu geben, zu arbeiten. Dadurch wird der Teig elastisch und dehnbar. Eine Knetzeit von gut 10 Minuten mit der Maschine ist sinnvoll. Falls du von Hand knetest, addiere noch ein paar Minuten dazu.
Wie weisst du, ob der Teig genug geknetet ist? Mach den Fenstertest: Nimm ein kleines Stück Teig und dehne es vorsichtig zu einer dünnen „Fensterscheibe“ aus.
Gehzeit: Geduld ist beim Pizzateig ein wichtiger Faktor. Ein guter Teig sollte mindestens 24 im Kühlschrank gehen. Ich habe den Teig auch schon nach 12 Stunden verwertet, er ist dann einfach noch nicht so gut dehnbar.
Backen: Eine hohe Temperatur des Ofens ist entscheidend, um den Teig schnell und gleichmässig zu backen. Idealerweise sollte der Ofen auf mindestens 250-300 Grad Celsius vorgeheizt werden. Die gängigen Öfen in Schweizer Haushalten erreichen meist nur 240-250 Grad, aber auch das reicht aus. Ein Pizzastein kann dabei helfen, eine besonders knusprige Kruste zu bekommen.
Pizza formen: Du benötigst Tipps, wie man den Tipp optimal formt?
Haltbarkeit: Der Teig ist im Kühlschrank bis zu 5 Tagen haltbar. Du musst, also nicht direkt allen Teig verwenden.
Käse: Zu viel frische Mozzarella macht die Pizza wässrig. Tupfe frische Mozzarella vorher gut ab, damit überschüssige Feuchtigkeit nicht auf der Pizza liegen bleibt.
Belag: Weniger ist mehr.
Frischhefe vs. Trockenhefe: Hast du keine Frischhefe zur Hand, kannst du auch Trockenhefe verwenden. Die Umrechnung ist im 3:1-Verhältnis (Frischhefe zu Trockenhefe). Ca. 1 Gramm Trockenhefe reichen also aus. Ich habe immer zerkrümelte Frischhefe in einem kleinen Schraubglas im Tiefkühlfach.
Das Mehl und Salz in eine grosse Rührschüssel geben. Hefe dazu krümeln. Nun das Wasser und Olivenöl hinzugeben und mit der Maschine oder von Hand für mindestens 10 Minuten gut kneten.Wenn ein glatter Teig entstanden ist, diesen zu einer Kugel formen. In einer Frischhaltebox, eingepinselt mit wenig Olivenöl, in den Kühlschrank geben. Und für 24 Stunden gehen lassen.
Eine, besser zwei Stunden, vor der Zubereitung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Die gewünschte Menge abtrennen und zur Kugel formen. Bei Zimmertemperatur zugedeckt gehen lassen. Nun wird mit den Händen geformt.
Den Teig auf etwas Mehl (besser Griess) geben. Drücke mit den Fingern aus der Teigmitte die Luft gegen den Rand, bis ein grosser Kreis entsteht. Immer den Rand stehen lassen. Den Teig über den Handrücken dehnen.Ist die gewünschte Grösse erreicht, den Teig auf ein Backpapier transferieren und nach Wunsch belegen.
Den Ofen auf mindestens 240 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ich heize das Backblech mit auf, und ziehe die Pizza dann samt Papier auf das Blech rüber. Für 5-8 Minuten auf der untersten Schiene backen. Um ihn weiter zu dehnen, kann man den Teig auch hochheben, und über die Rückseite der Hände ziehen.
Meine liebste Kombi ist eine gute Pizzasauce, mit etwas Parmesan und Cherrytomaten. Ich verwende diese Menge Teig für 2x für 2 Personen. D.h. ich lassen die Hälfte des Teigs so lange im Kühlschrank ruhen, bis ich ihn aufbrauche.
Pizza ist das weitverbreitetste italienische Fastfood der Welt. Am besten schmecken Pizza, Calzone und Co. immer noch in Italien oder zu Hause. Pizza backen ist einfach. Die Qualität der Zutaten ist entscheidend: Das gilt insbesondere für das purste Pizzarezept, die Urmutter aller Pizzen sozusagen, die Pizza Margherita. Ein guter Pizzateig - selbst gemacht oder auch gekauft -, aromatische Tomatensauce aus reifen Tomaten und frischer Schweizer Mozzarella.
Die Pizza belegen kann man mit fast allem, was schmeckt: Salami, Spinat, Prosciutto (Rohschinken), Pilze oder Gemüse. Wir haben ein bisschen Pizzaiolo gespielt und knusprig feine Pizzarezepte für diverse Pizzen, Calzone oder auch Pizza-Schnecken zusammengestellt.
Rezept für schnelle Pizza mit Schinken, Champignons, Zwiebeln und Oliven
Pizza ist wohl das beliebteste Essen der Welt. So zaubern Sie den runden Teigfladen ganz einfach zu Hause. Hier unser Rezept mit mit Schinken, Champignons, Zwiebeln und Oliven, man kann sie aber auch beliebig belegen. Einfach, schnell und knusprig!
Zubereitungszeit: ca. 20 Min. / Ruhezeit: min. 30 Min. Backzeit: 10 Min. Schwierigkeitsgrad: Einfach / Kalorien p. Pizza: 749
Zutaen Für 2 runde Pizzas (30 cm):
- 30 g Hefe
- 1/2 Glas Wasser (lauwarm)
- 3 EL Puderzucker
- 300 g Mehl
- 200 g Griess
- 1 TL Salz
- ca. 100 ml Wasser
- 150 ml Tomatensauce
- 2 Mozzarella
- 4 Scheiben Kochschinken
- 6 - 8 Champignon
- 1 Zwiebel
- 10-15 Schwarze Oliven
- Etwas Origano
Zubereitung:
- Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Puderzucker hinzufügen und gut vermischen.
- In einer grossen Schüssel Mehl, Griess und Salz gut vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken.
- Die Hefe-Mischung hineingiessen und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. So lange kneten bis der Teig schön geschmeidig ist. Etwas Wasser dazugiessesn., wenn nötig ist.
- Zu einer Kugel formen, mit einem Küchentuch zudecken und ca. 30 Min. ruhen lassen.
- Der Teig halbieren, er reicht für 2 runden Pizzas. Den Tisch mit etwas Mehl bestreuen und den Teig dünn und rund ausrollen.
- Die Pizza auf den mit Backpapier zugedeckte Blech legen. Den Teig gleichmässig mit nicht zu viel Tomatensause bestreichen. Mozzarella klein geschnitten auf die Tomatensauce verteilen.
- Pizza mit Schinken und Gemüse belegen, zum Schuss Oliven verteilen.
- Den Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze erhitzen. Salz und Origano drüber streuen.
- Für ca. 10 Minuten backen und heiss servieren.
* Angabe für frische Hefe. Das Rezept ist berechnet für 2 Pizzen.
Tipps für die Zubereitung
- Geben Sie das Pizzamehl und den Spezialdunst Hartweizen in eine grosse Schüssel.
- Tomaten, Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Geschnittene Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und Gewürze beigeben. Auf kleiner Stufe ca.
- Bestäuben Sie die Arbeitsfläche mit Mehl oder Spezialdunst Hartweizen. Rollen Sie die Teigkugeln mit einem Rundholz dünn oder drücken Sie sie mit den Händen auseinander - dabei den Pizzateig am besten mehrmals wenden. Dann den Pizzateig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder in eine Pizzaform legen.
- Heizen Sie den Ofen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze) vor und backen Sie die Pizzen etwa 12-14 Minuten auf der untersten Rille. Der Pizza-Belegung sind keine Grenzen gesetzt.
Es ist nicht zwingend notwendig, beim Pizzateig Spezialdunst Hartweizen einzusetzen. Wenn der Teig beim Auswallen reisst, so muss er wieder zu einer Kugel geformt werden und braucht nochmals 3-4 Stunden Ruhezeit. Wenn beim Auswallen Mehl zum Bestäuben verwendet wird, kann es passieren, dass das am Teig haftende Mehl beim Backen dunkel wird. Hat das Rezept geklappt?
Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe, Wasser und Öl beigeben, mit einer Kelle mischen. Zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 Std. aufs Doppelte aufgehen lassen.
Öl in einer Pfanne warm werden lassen. Zwiebel und Knoblauch andämpfen, Tomatenpüree kurz mitdämpfen. Tomaten, Rosmarin, Zucker und Salz beigeben, aufkochen. Sauce unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 20 Min.
Teig halbieren, 2 Kugeln formen, beide Teige etwas flach drücken, auf wenig Mehl rund auswallen, auf je ein vorbereitetes Blech legen. Die Tomatensauce auf beiden Teigböden verteilen, dabei einen ca. 1½ cm breiten Rand frei lassen, mit Mozzarella, Oliven und Sardellen belegen. Ca. 20 Min. auf der untersten Rille des auf 240 °C vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, Basilikum und Pfeffer darüberstreuen. Die zweite Pizza genau gleich backen.
Nährwerttabelle (ungefähre Werte pro Portion)
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | 749 kcal |
| Fett | 35 g |
| Kohlenhydrate | 75 g |
| Protein | 30 g |
Diese Werte können je nach Zutaten und Portionsgrösse variieren.
Mit diesen Tipps und Rezepten gelingt Ihnen die schnellste und leckerste Pizza der Welt im Handumdrehen!
Schnelles Der perfekte Pizzateig Rezept von Steffen Henssler | Günstige Rezepte
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