«Hot town, summer in the city», sangen The Lovin' Spoonful anno 1966. Damals wie heute bedeutet das auch: Cocktail Hour findet vermehrt an der frischen Luft statt. Und entsprechend verlangen die Drinks nach frischeren Noten. Nichts gegen einen Manhattan oder Old Fashioned mit ihren dunklen, tiefen Geschmacksprofilen, aber nun sind spritzige, zitrussige Sommerdrinks angesagt. Longdrinks, Spritzers, Highballs. Mit Tonic, Ginger Beer, Limettensaft und Co. als Mixer.
Okay, Corona hat uns also diese textilen Maulkörbe verpasst, die Arbeit genommen, Ferien und Konzerte vermasselt, das Ausgehen abgewöhnt. Etwas aber hat es uns zurückgegeben, ein Ritual, das in jenen Immer-schneller-immer-dringender-immer-länger-Zeiten davor in Vergessenheit geraten war: die Cocktailstunde. Meldet man sich nach (nicht) erledigter Arbeit telefonisch, so von Home-Office zu Home-Office, bei Freunden, die man in normalen Zeiten nun treffen würde, erwischt man sie oft bei Drinks: schon beim Genuss oder noch bei der Zubereitung. Shaker und Seiher werden aus den hinteren Lagen der Wohnzimmerschränke wieder hervorgekramt, Martini-Gläser entdeckt und entstaubt.
Die Zwangsversesshaftung mit Videokonferenzmarathon und Schularbeitenüberwachen verlangt abends nach Trost, nach einem adäquaten Drink. Hier kommt nur der Cocktail infrage, denn er sorgt dreifach für Ablenkung, Abwechslung und Exotik im Heim. Kaum ein Getränk lässt sich so gut nach Stimmung, Wetterlage und Kühlschrankinhalt ausrichten, es changiert zwischen salzig, sauer, süss, bitter und herb. Angeblich kann man mit nur vier Alkoholika 70 verschiedene Cocktails mixen.
Ihre Vollendung wiederum erfordert Konzentration, Präzision, Organisation, Verantwortung - die Zutaten wollen vorhanden und vorbereitet sein. Man muss also rechtzeitig den Eiswürfelvorrat prüfen, zarte Minzblätter zupfen, Sirup anrühren (natürlich nur mit braunem Zucker), Zitronen wässern, Salzkrusten zaubern, Zesten abreiben. Aufwendig, aber möglich - im Gegensatz zu Nudeln und Mehl sind Zitronen und Oliven ja Gott sei Dank selten ausverkauft.
Ein guter Mixed Drink braucht Gewissenhaftigkeit und Zeit, und Letztere haben die meisten von uns gerade zur Genüge. Wein geht also gar nicht, der landet viel zu schnell im Glas, Bier ebenso, ausserdem ist man der Corona-Extra-Witze müde. Da wendet man sich lieber ernsten Fragen zu: Gehen statt Limetten auch Zitronen? Schmeckt der Whiskey Sour mit Eiweiss besser? Sollte man eine Margarita-Variante mit Pisco probieren?
Der allzeit praktische Spruch aus British-Empire-Tagen soll sich auch in gegenwärtigen Krisenlagen bewähren dürfen. Schliesslich waren Cocktails ursprünglich, das heisst im 18. und 19. Jahrhundert, belebende, auf jeden Fall stark alkoholische Drinks, die Angelsachsen schon morgens zu sich nahmen. Sie sollten alle möglichen Leiden kurieren, vermutlich in erster Linie den Kater vom Vorabend, und die allgemeine Befindlichkeit verbessern. Seinerzeit mixten sie noch Apotheker, der Beruf des Barkeepers kam erst sehr viel später auf. Ihre Bitterspirituosen aus Kräutern und Gewürzen galten als Heilmittel, wie Alkohol generell - und später kurioserweise auch Zigaretten. So was muss doch auch gegen den Corona-Blues helfen.
Wie viele guten Dinge entstammt die Cocktail-Hour einer schlechten Idee. Sie ist eine Folge der Prohibition. Als das Volstead-Gesetz 1920 bittere amerikanische Realität wurde, traf man sich in «Speakeasies», in Flüsterkneipen, und gab sich den «Happy Hours» hin. Erst dann ging es in die Restaurants, in denen kein Alkohol serviert werden durfte, offiziell jedenfalls nicht. Die Qualität der Hinterzimmer-Spirituosen war oft grauenvoll. Bier und Wein waren schwer zu bekommen, selbstgebrannter Fusel musste herhalten. Gin löste Whisky als Grundzutat ab, weil er nicht lange lagern und altern muss und illegal hergestellt werden konnte. Zum Badewannen-Gin kamen minderwertige Liköre, deren miesen Geschmack Aromen, Honig, Fruchtsäfte überdecken sollten. Süssliche Cocktails trinken sich ausserdem schneller - ein wichtiger Faktor, wenn jederzeit eine Razzia anstehen kann.
Als Amerika einsah, dass die Prohibition einzig Kriminalität und Alkoholkonsum gefördert hatte, hob es sie im Dezember 1933 wieder auf. Der Cocktail und seine Stunde hatten sich da längst etabliert. Franklin Roosevelt machte seine «Cocktail-Time» zum geselligen Ritual im Weissen Haus, the president himself mixte dann für engste Berater und Familie. Die Corona-Ausgangssperre hat bisher nur den «Quarantini» hervorgebracht, allerdings ohne Rezept, sowie den «Trumptini» (zu gleichen Teilen Bleich- und Desinfektionsmittel). Es fehlt also bis jetzt der passende Apéro zur abendlichen Balkon-Arie. Schon damit die «Spritz mit Strohhalm und Orangenscheibe vor Sonnenuntergang»-Fotos in den sozialen Netzwerken endlich abgelöst werden.
Beim Apéro geht’s nicht einfach ums Trinken. Er ist ein soziales Ritual, das gepflegt sein will. Aber bitte nicht zu früh am Abend, auch wenn es immer irgendwo auf der Welt «five o’clock» schlägt.
Die besten Sommer-Cocktails
Und heuer empfehlen wir die folgenden Sommer-Cocktails:
Hennessy Ginger
Okay, beginnen wir etwas kontraintuitiv mit einem Cognac-Drink. Doch, doch - mit passenden Zutaten mundet Cognac auch im Sommer.

Zutaten:
- 45 ml Hennessy V.S Cognac
- 1 dl Ginger-Ale
- 1 Limettenschnitz
- 1 Stück kandierter Ingwer, b. Bedarf
Zubereitung:
Cognac in ein mit Eisstücken gefülltes Longdrinkglas geben und mit Ginger-Ale auffüllen. Limettenstück über dem Glas ausdrücken, dann mit ins Glas geben. Bei Bedarf mit 1-2 Stückchen kandierten Ingwer garnieren.
Für die ganz Ambitionierten unter euch gibts auch die Möglichkeit, ihn selbst zuzubereiten - Bsp.-Rezept hier.
Campari Amalfi
Ein Evergreen ... oder eher - öh - Everorange?
Zutaten:
- 4 cl Campari
- 8 cl Bitter Lemon
- 1 Spritzer Grapefruitsaft
- Grapefruitschnitz
Zubereitung:
Grapefruitschnitz und Eis in ein Highball- oder Weinglas füllen. Mit Campari und Bitter Lemon auffüllen. Einen Spritzer Grapefruitsaft dazugeben. Mit einem Grapefruitschnitz garnieren.
Daiquiri Claro
Eine Variation des klassischen Daiquiri - hier mit Rum Ambar:

Zutaten:
- 4 cl Rum Eminente Ámbar Claro
- 2 cl Limettensaft
- 2 cl Agaven-Sirup
- 1-2 Spritzer Aguardiente
Zubereitung:
Rum, Limettensaft und Sirup in einen mit Eiswürfeln gefüllten Cocktailshaker geben und energisch schütteln. In ein eisgekühltes Cocktailglas oder Nick and Nora Glass abseihen. 1-2 Spritzer Aguardiente ins Glas geben.
Jalapeño Margarita
Mit Agave statt Zuckersirup, weshalb dieser Drink etwas weniger übersüsst als eine Standard-Margarita daherkommt. Mit viel Citrus für die Frische und Jalapeño für den Kick.

Zutaten:
- 5 cl Tequila
- 2 cl Agavensaft
- 2 cl frischer Limettensaft
- 1 frische Jalapeño
- Tajín (oder ein Mix aus Salz, Zucker und Chilipulver)
Zubereitung:
Tajín auf einen kleinen flachen Teller geben. Den Rand einer Margarita-Schale oder eines Double Rocks Glass mit einem Limettenschnitz benetzen und dann in den Tajín wenden, sodass ein feiner Gewürzrand entsteht. Zwei Scheiben Jalapeño schneiden und für die Garnitur beiseitelegen. Restliche Jalapeño grob hacken (inklusive Kerne) und in einen mit Eiswürfeln gefüllten Cocktailshaker geben. Tequila, Agavensaft und Limettensaft dazugeben und energisch schütteln. Durch ein zusätzliches Sieb in das Glas abseihen und mit Jalapeño-Scheibchen garnieren.
Coco Collins
Gestatten, Tom Collins' karibische Cousine!
Zutaten:
- 5 cl Rum Reserva
- 2 cl Limettensaft
- 1,5 cl Kokosnuss-Sirup
- etwas Mineralwasser
Zubereitung:
Rum, Limettensaft und Kokos-Sirup in ein mit Eiswürfeln gefülltes Collins-Glas geben und vorsichtig umrühren. Mit Mineralwasser auffüllen.
Suzie Americano
Gewissermassen die französische, sommerliche Variation des Americano: Hier kommt der Enzian-Liqueur Suze zum Einsatz und der rote Vermouth wird durch weissen ersetzt.
Zutaten:
- 3 cl Suze
- 3 cl weisser Vermouth
- Mineralwasser
- Grapefruitzeste
Zubereitung:
Suze und Vermouth in ein mit Eiswürfeln gefülltes Highball-Glas geben, mit Sodawasser auffüllen und leicht umrühren. Mit einem Stück Grapefruitzeste abspritzen und diese mit ins Getränk geben.
Naked and Famous
Eines jener zwei Drinks, die als «Trenddrink des Sommers 2025» nominiert waren. Und den, den wir von watson zum Sieger kürten. «The Thinking Woman's Aperol Spritz», gewissermassen.

Zutaten (für ein Glas):
- 2 cl Aperol
- 2 cl frisch gepresster Limettensaft
- 2 cl Mezcal oder Tequila Blanco
- 2 cl Strega oder Chartreuse Jaune oder Dolin Génépy
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln gefüllten Cocktailshaker geben und energisch schütteln. In ein eisgekühltes Coupe-Glas oder Weinglas abseihen. Mit einem Limettenrädchen garnieren.
Zutaten (Chargenmenge für eine Gartenparty):
- 2 dl Aperol
- 2 dl Limettensaft
- 2 dl Strega oder Chartreuse Jaune oder Dolin Génépy
- 1,5 dl eiskaltes Wasser
- 1,3 dl Mezcal oder Tequila blanco
- 1,3 dl Tequila reposado
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Glaskrug geben, mit Eis auffüllen und vorsichtig umrühren. In die gewünschte Anzahl mit Eiswürfeln gefüllten Weingläser einschenken und mit Limettenrädchen garnieren.
Glen Ginger Highball
Whisky Highballs werden in Japan allüberall getrunken und meist ein simpler - und durchaus erfrischender - Whisky-Soda-Longdrink. Diese dezidiert schottische Variante ist etwas raffinierter:
Zutaten:
- 45 ml Glenmorangie Scotch Whisky
- 10 ml Vermouth Rosé
- 1-2 Spritzer Orange Bitters
- 1 Spritzer Angostura
- Ginger Ale
- Orangenzeste
- kandierter Ingwer, bei Bedarf
Zubereitung:
Scotch, Vermouth sowie beide Bitters in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrink-Glas geben. Mit Ginger-Ale auffüllen und vorsichtig rühren. Mit einem Stück Orangenzeste und bei Bedarf auch ein Stück kandierten Ingwer garnieren.
Coronarita
Zum Abschluss eines der spassigsten - und zugleich erfrischendsten - Drinks die es gibt! Und obwohl es ordentlich trashy aussehen mag, ist dieser Cocktail absolut delikat.

Caipirinha: So einfach könnt ihr den Cocktail-Klassiker selber machen | REZEPTE
Heute gibt's CoronaRitas! Der perfekte Drink zur aktuellen Lage. Alternativ wird er auch Mexican Bulldog oder Mexican Car Crash Cocktail genannt - was irgendwie ebenfalls zum aktuellen Chaos passt. Und irgendwie trashy ist er auch - mit der Bierflasche, die da rein gekippt wird und allem. Passt doch zu unseren Pyjamahosen, die wir seit 4 Wochen nicht mehr ausziehen und dem allgemeinen Fatalismus, der sich breit macht. Aber vor allem: Das Ding ist superfein und erfrischend, imfall.
Zutaten:
- 6 cl Tequila Blanco 100% Agave
- 1,5 cl Triple Sec (Grand Marnier o.Ä.)
- 3 cl frisch gepresster Zitronensaft
- 3 cl frisch gepresster Limettensaft
- 3 cl Zuckersirup
- 1 eiskalte «Coronita» o.Ä. 210 ml Flasche mexikanisches Bier
- 1 Limettenschnitz
Zubereitung:
In einem mit Eiswürfeln gefüllten Cocktailshaker Tequila, Triple Sec, Zitrussaft und Zuckersirup hineingeben und energisch schütteln. Ein Pint Glass oder ähnlich grosses, stabiles Glas zur Hälfte mit Eiswürfeln füllen. Den Inhalt des Cocktailshakers in das Glas abseihen. Bierflasche öffnen und umgekehrt in das Glas stellen. Mit einem Limettenschnitz garnieren und mit einem Papierstrohalm trinken.
Idealerweise nimmt man dafür jene kleine 210-ml-Bierfläschchen, «Coronitas» genannt. Es geht aber auch mit üblichen 3-dl-Flaschen oder gar mit Dosen - einfach aufpassen, wegen dem Umkippen, okay?
Nehmt ein grosses Bierglas, damit das Ding nicht umkippt. Pint-Grösse, etwa. In Bars und Restaurants bekommt man CoronaRitas in grossen Margarita-Schalen, aber dazu braucht man den eigens dafür gemachten Flaschen-Clip, damit das Teil nicht umkippt.
Den Rand eines stabilen Bierglases mit einem Limettenschnitz benetzen und etwas salzen (eigentlich fakultativ, da man den Drink im Idealfall mit einem Röhrchen trinkt).
Ja, Varianten gäbe es auch. Eine Frozen-Variante mit Crushed Ice, etwa. Oder man nimmt Tequila Reposado statt Blanco mit Blutorangensaft statt Zitronensaft, Agavensirup statt Zuckersirup ... du darfst durchaus kreativ werden. Vor allem eines gilt: Es muss Spass machen.
Weitere Cocktail-Inspirationen
Rick Wassenaar weiss, was es für einen gelungenen Cocktail braucht. Der Barkeeper hat Cocktails zusammengestellt, die Feriengefühle aufkommen lassen.

Russian Orange - der etwas andere Caipirinha

Zutaten:
- 1 Orange
- 1 Esslöffel Rohrzucker
- 6 cl Vodka
- 1 cl Cointreau
- Crushed Ice
Zubereitung:
Man gebe die zerstückelte Orange in ein Glas und zerdrückt diese. Den Rohrzucker hinzufügen und mischen. Das Glas mit Crushed Ice befüllen und Vodka beigeben. Zum Schluss einen Zentiliter Cointreau hinzufügen, mischen und geniessen. Eine halbierte und entsteinte Birne auf das Crushed Ice legen. Nun den Cointreau in die Pflaume füllen und anzünden.
Lady in Red - der fruchtig-süsse Appetizer

Zutaten:
- 2 cl weisser Vodka
- 2 cl roter Vodka
- 2 cl schwarzer Vodka
- 2 cl Passoa
- 10 cl Orangensaft
- 10 cl Ananassaft
- Eiswürfel
Zubereitung:
Ein Glas halb mit Eiswürfeln befüllen und beiseitestellen. Alle übrigen Zutaten in einen Shaker geben und kräftig schütteln. Den Inhalt langsam ins Glas füllen. Zum Garnieren dieses fruchtigen und süssen Cocktails eignen sich gemäss dem Experten vor allem ein Ananasstück oder ein Stück Honigmelone.
Florida Milk - die Alternative zum normalen Frappé

Zutaten:
- 14 cl Milch
- 14 cl Orangensaft
- 1 cl Zitronensaft
- 1 cl Grenadine-Sirup
- Eiswürfel
Zubereitung:
Die Gläser vor dem Befüllen im Tiefkühler zu lagern. Die Milch, den Orangensaft, den Zitronensaft und den Grenadine-Sirup in einen Shaker geben. Eis hinzufügen und schütteln.
Summer Sweet - der spritzige Antialkoholische

Zutaten:
- 8 cl Orangensaft
- 8 cl Ananassaft
- 2 cl Grenadine-Sirup
- 12 cl Gingerale
- Eiswürfel
Zubereitung:
Den Orangen- und Ananassaft mit einigen Eiswürfeln in einen Shaker geben und schütteln. Ein Glas nehmen und dieses bis zur Hälfte mit Eiswürfeln befüllen. Anschliessend den Shaker-Inhalt ins Glas geben und mit Gingerale auffüllen. Wahlweise kann auch Mineralwasser benutzt werden. Am Schluss den Grenadine-Sirup über den Cocktail geben.
Right Place von David Gandert

Zutaten:
- 2 Spritzer Fee Brothers Lemon Bitters
- 4 cl Grüntee-Basilikum-Essenz
- 6 cl frischer Granatapfelsaft
- 3 cl frischer Limettensaft
- 2,5 cl Monin Orgeat (Mandelsirup)
- 2 cl Bols Pomegranate
- 5 cl The London No. 1 Gin
- Frisches Basilikum
Zubereitung:
Alle Zutaten in den Shaker geben und das Basilikum kurz muddlen. Danach kräftig shaken und doppelt abseihen in ein grosses Longdrinkglas mit viel Eis. Mit Granatapfel und Basilikum dekorieren.
Mai Tai - Sommerdrink mit Rumaroma

Zutaten:
- 1 cl frischer Ananassaft
- 3 cl Monin Orgeat (Mandelsirup)
- 3 cl frischer Limettensaft
- 2 cl Grand Marnier
- 6 cl Appleton Estate 12y (Rum)
Zubereitung:
Alle Zutaten shaken und in ein Tumblerglas mit Eis abseihen. Mit frischer Minze und Orangenzeste dekorieren.
Orange Gimlet - Gin mit erfrischender Orange

Zutaten:
- 2 bis 3 Spritzer The Seventh Sense Orange Bitter
- 1,5 cl frischer Limettensaft
- 3 cl Roses Lime Juice Cordial
- 6 cl Beefeater 24 Gin
Zubereitung:
Alle Zutaten in einem Rührglas mit viel Eis verrühren und in einem Tumblerglas auf Eis servieren. Mit einer Orangenzeste dekorieren.
Monkey 47 Sloe Gin Fizz - spritzig und fruchtig

Zutaten:
- Soda
- 1 cl Cranberrysaft
- 2 cl Zuckersirup
- 3 cl frischer Limettensaft
- 6 cl Monkey 47 Sloe Gin
Zubereitung:
Alle Zutaten ausser das Soda kräftig shaken und in ein Longdrinkglas mit Eis abseihen. Mit Soda auffüllen und mit Minze und Limettenzeste dekorieren.
Virgin Bellini - fruchtig, mit oder ohne Alkohol

Zutaten:
- Frischer Zitronensaft
- Zuckersirup
- Gingerale
- Frische Pfirsiche
Zubereitung:
Im Mixer mit entkerntem Pfirsich, Zuckersirup und frischem Zitronensaft ein Pfirsichmark herstellen. Das Mark in einen mit Eis befüllten Shaker geben und das Gingerale mit einem Barlöffel vorsichtig unterheben. Danach mit einem Barsieb in eine gekühlte Cocktailschale ohne Eis abseihen. Variante mit wenig Alkohol: Champagner anstatt Gingerale verwenden.
Virgin Passionfruit Mojito - fruchtig und frisch

Zutaten:
- 4 bis 5 frische Limettenachtel
- 1 frische Passionsfrucht
- Ginger Beer
- 3 cl Monin-Passionsfrucht-Sirup
- 4 cl Passionsfruchtsaft
Zubereitung:
Limettenachtel mit Sirup, Saft, Minze und dem Ausgelösten von einer frischen Passionsfrucht zusammen in einem Glas kurz muddlen. Danach den Drink mit Eis befüllen und mit Fever Tree Ginger Beer auffüllen. Den Drink kurz umrühren und mit Minze sowie einer halben Passionsfrucht dekorieren.
Virgin Raspberry Daiquiri - halbgefroren

Zutaten:
- 1 Barlöffel Himbeerkonfitüre
- 2,5 cl frischer Limettensaft
- 2 cl Monin-Himbeersirup
- 8 cl dunkler Beerensaft
- 6 bis 8 frische Himbeeren (zur Dekoration)
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen elektrischen Mixer geben und mit viel Eis blenden/mixen. So entsteht ein halbgefrorener Drink. Diesen in eine gekühlte Cocktailschale giessen und mit frischen Himbeeren dekorieren.
Brom-Beer - ein beeriger Biercocktail

Zutaten:
- Frische Brombeeren
- 2 cl blumiger Gin
- 3 cl frisch gepresster Zitronensaft
- 2 cl Rohrzuckersirup
- India-Pale-Ale-Bier
Zubereitung:
2 bis 3 frische Brombeeren direkt ins Glas geben und mit einem Stössel zerdrücken, Glas bis zur Hälfte mit Crushed Ice füllen. 4 Beeren mit Gin, Zitronensaft und Zuckersirup mit Würfeleis kräftig shaken. Mit einem Doppelsieb (Double Strain) ins Glas auf Crushed Ice abseihen, langsam mit India Pale Ale auffüllen und vorsichtig verrühren. Mit Brombeere und Minzblatt garnieren.
Sloe Gin Sour - mit Lagerbier

Zutaten:
- 5 cl Sloe Gin (Gin-Likör mit Schlehen)
- 3 cl Zitronensaft, frisch gepresst
- 2 cl Grenadinesirup
- 3 Tropfen Angostura Bitters
- 5 cl Lagerbier
Zubereitung:
Zutaten mischen und den Drink mit 5 cl Lagerbier auffüllen. In einem Longdrink-Glas servieren, mit Minze und Himbeeren garnieren.
Schoko-Bier-Cocktail

Zutaten:
- Eiswürfel
- 4,5 cl Whisky
- 1,5 cl Crème de Cacao
- 1,7 dl Guiness Draught
Zubereitung:
Eiswürfel in einen Shaker füllen. Whisky und Crème de Cacao zugeben und schütteln. In ein vorgekühltes Glas abseihen und mit Bier aufgiessen. Glasrand mit Crème de Cacao garnieren.
Zusammenfassung der Cocktail-Rezepte
Hier ist eine Tabelle mit einigen der oben genannten Cocktail-Rezepte, um Ihnen einen schnellen Überblick zu verschaffen:
| Cocktail Name | Hauptzutaten | Besondere Noten |
|---|---|---|
| Hennessy Ginger | Cognac, Ginger-Ale, Limette | Erfrischend, würzig |
| Campari Amalfi | Campari, Bitter Lemon, Grapefruit | Bitter, zitrusartig |
| Daiquiri Claro | Rum, Limettensaft, Agavensirup | Klassisch, leicht süß |
| Jalapeño Margarita | Tequila, Agavensaft, Jalapeño | Scharf, erfrischend |
| Coronarita | Tequila, Triple Sec, Corona Bier | Spaßig, erfrischend |
Diese Tabelle bietet eine schnelle Referenz für die Hauptzutaten und Geschmacksrichtungen der verschiedenen Cocktails, um die Auswahl für Ihre nächste Cocktailstunde zu erleichtern.