Chinesische Nudeln Sorten: Eine kulinarische Reise durch Asien

Die Welt der Nudeln ist vielfältig und reicht weit über die europäischen Klassiker hinaus. Während in Europa Pasta aus Ei und Weizenmehl dominiert, bieten die asiatischen Länder eine schier unendliche Auswahl an Nudelsorten, die aus Reis, Stärke oder Buchweizen hergestellt werden. Diese Vielfalt spiegelt sich in den unterschiedlichen Formen und Geschmacksrichtungen wider, die für jedes Gericht die passende Nudelsorte bereithalten.

Wer nach Asien blickt, sieht, dass es noch viel mehr Nudelvarianten auf der Welt zu entdecken gibt. Ob als schneller Snack, als Streetfood oder gehoben im Restaurant: Traditionell zählen Speisen mit Ramen in Japan zu denen, die am häufigsten verzehrt werden.

Hier ist ein Überblick über einige der beliebtesten chinesischen Nudelsorten:

Ramen

Ramen sind sowohl eine japanische Nudelsorte als auch eine Suppe, in der die Nudeln serviert werden. Ramen werden aus Weizenmehl, Salz, Wasser und einem leicht salzigen Mineralwasser, kansui genannt, hergestellt. Sie haben verschiedene Längen und Formen und sind mal dünn, mal dick, mal gerade oder auch gefaltet.

Ramen-Nudeln werden mit Fleisch- oder Gemüsebouillon serviert, die in der Regel mit Sojasauce oder Miso-Paste gewürzt wird. Als Topping dienen häufig dünne Scheiben Schweinefleisch (chāshū), getrocknete Meeresalgen (nori) sowie etwas Bambus (menma) und Frühlingszwiebeln.

Ramen

Udon

Ebenfalls aus Japan, der Heimat von Kikkoman, stammen die Udon-Nudeln. Ähnlich wie europäische Nudeln werden sie aus Weizenmehl, Speisesalz und Wasser hergestellt. Sie sind die dicksten Nudeln in der japanischen Küche und werden oft in heisser Bouillon serviert. Die Bouillon besteht aus Fischsud (dashi), Sojasauce und Mirin, eventuell gewürzt mit etwas Chilipfeffer (shichimi).

Garniert wird mit fein gehackten Frühlingszwiebeln, Krabben und Gemüse in Tempura-Teig (kakiage) oder frittiertem Tofu (aburaage) und kamaboko, einer halbmondförmigen Fischpastete. Udon-Nudeln, Bouillon und Garnierung variieren von Region zu Region.

Udon-Nudeln lassen sich gut anbraten und passen als Yaki-Udon gut zu verschiedenen Gemüsen und Fleisch oder Fisch. In Sommer werden sie auch gern kalt gegessen.

Unsere Bio Udon-Nudeln werden aus hochwertigem Vollkornweizen gefertigt und nach traditionellen Methoden produziert. Sie bieten einen authentischen Geschmack und eine optimale Konsistenz, die sich perfekt für unterschiedlichste Gerichte eignet.

Ob für eine herzhafte Nudelsuppe, sautierte Gerichte oder frische Sommersalate - die Verarbeitung der Udon-Nudeln ist einfach und vielseitig. Der schonende Herstellungsprozess sorgt dafür, dass die natürlichen Eigenschaften der Zutaten erhalten bleiben und das Produkt höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Nudeln nehmen Soßen und Brühen ideal auf und bieten so ein harmonisches Geschmackserlebnis.

Die Bio Udon-Nudeln von Lima sind das Ergebnis eines sorgsamen Handwerks, das sich auf Jahrhunderte alte Techniken stützt. Mit ihrer breiten, glatten Form und der leicht elastischen Konsistenz eignen sie sich perfekt, um die Aromen von Brühe, Soßen und sautiertem Gemüse aufzunehmen.

Egal ob heiß oder kalt, die Einsatzmöglichkeiten der Nudeln sind nahezu unbegrenzt. In wärmenden Suppen entfalten sie ihre volle Stärke, indem sie Bouillon und Soßen wie Sojasauce aufnehmen und geschmacklich ergänzen. Auch in herzhaften Pfannengerichten mit frischem Gemüse, Sesam und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln sind sie ein echter Genuss.

Für eine perfekte Konsistenz einfach in Wasser und Salz kochen, bissfest garen, abtropfen lassen und nach Belieben weiterverarbeiten.

Unsere Bio Udon-Nudeln gehören zu den beliebtesten Nudelsorten und stehen für authentischen Genuss. Sie werden in Japan traditionell hergestellt und aus 100 % natürlichen Zutaten gefertigt - ganz ohne künstliche Zusätze oder Konservierungsstoffe.

Diese getrockneten Udon-Nudeln sind ein Muss für alle, die ein klassisches Gericht in Japan zu Hause zubereiten möchten. Die vielseitigen Nudelarten lassen sich in zahlreichen Gerichten verarbeiten, von geschmackvollen Ramen bis hin zu gebratenen Pfannengerichten.

Die vorgekochten Udon-Nudeln, besonders beliebt als Sanuki Udon, sind die perfekte Basis für kreative Rezepte. Mit einer Packungsgröße von 250 g eignen sie sich ideal für zwei bis drei Portionen. Ihre Zubereitung ist einfach: Die Nudeln kurz in kochendem Wasser erhitzen und anschließend mit frischen Zutaten kombinieren.

Spitzkohl in feine Streifen schneiden, mit Tofu und Chilis scharf anbraten und mit Sojasauce ablöschen. Für eine knusprige Variante passen geröstete Tempura-Stücke oder Gemüse und Fleisch, die vorher in Scheiben geschnitten wurden.

Die Nudeln lassen sich vielseitig kombinieren - ob als Dip-Gericht mit aromatischer Sauce, gebraten mit knackigem Gemüse oder in einer herzhaften Flüssigspeise. Die japanischen Nudeln sind zu jeder Jahreszeit genauso gut warm serviert in einer Suppe oder mit einer herzhaften Soße oder sautiertem Gemüse, wie kalt in frischen Sommersalaten.

Soba

Die braun-grauen Soba-Nudeln sind traditionell ein wichtiger Bestandteil insbesondere der japanischen Küche, auch Washoku genannt. Sie bestehen aus Buchweizenmehl und Wasser und erhalten dadurch ein unverkennbares, leicht nussiges Aroma. Durch das Hinzufügen von grünem Teepulver werden sie manchmal auch grünlich.

Soba-Nudeln werden traditionell entweder kalt mit verschiedenen Dips serviert oder auch als Einlage in Nudelsuppen. Die Bouillons bestehen dann meist aus Fischsud (dashi) und Sojasauce. Wie bei den Udon-Nudeln orientiert sich auch die Garnierung von Soba-Nudelgerichten an der Jahreszeit.

Die Toppings sind in der Regel die gleichen wie bei Udon-Nudeln. Eine Besonderheit: Soba-Nudeln werden in den meisten Regionen Japans traditionell zum Jahreswechsel (toshikoshi) zubereitet - denn sie sollen Glück bringen.

Somen

Somen-Nudeln sind sehr fein. Weiss und lang ausgeformt, bestehen sie aus Weizenmehl, Speisesalz und Wasser. Im Vergleich zu Udon-Nudeln sind sie dünner. Die fast durchsichtigen Fadennudeln enthalten wenig Kohlenhydrate und Fett.

Eiskalt werden Somen-Nudeln im Sommer in Japan gerne gegessen.

Shirataki

Hergestellt werden Shirataki-Nudeln aus der Konjakwurzel, haben allerdings wenig Eigengeschmack, sodass sie das Aroma von Saucen gut aufnehmen und in nahezu allen asiatischen Gerichten Verwendung finden.

Shirataki-Nudeln, die aus Konjakwurzelmehl gemacht werden, gelten als «Pasta zum Abnehmen».

Reisnudeln

Die typisch asiatischen Reisnudeln bestehen aus Reismehl und Wasser. Zur Zubereitung werden sie nicht extra gekocht, sondern nur mit kochendem Wasser übergossen, in dem sie dann je nach Dicke und Breite unterschiedlich lang quellen. Serviert werden Reisnudeln als Beilage zu Wok-Gerichten, in Salaten oder auch in Suppen.

Sie zählen zu den meist verwendeten Zutaten der ostasiatischen Küche und eignen sich in der Regel ideal für eine glutenfreie Ernährung. Reisnudeln haben kaum Eigengeschmack. Sie nehmen Aromen von Saucen gut auf und lassen sich für vielerlei Gerichte verwenden.

Du möchtest gerne glutenfreie Reisnudeln probieren, hast aber eher Lust auf die italienische Küche? Dann suchst du sicher nach originaler Reispasta aus feinstem Reismehl!

Glasnudeln

Auch Sie leben glutenfrei? Asiatische Glasnudeln sind nahezu durchsichtig - eine Tatsache, der sie auch ihren Namen verdanken. Sie werden aus Stärke, meistens gewonnen aus Mungobohnen, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Tapioka oder Hanf, sowie Wasser hergestellt. Erhältlich sind sie dann in getrockneter Form.

Garnieren Sie Ihr nächstes Wok-Gericht mit frittierten Glasnudeln. Glasnudeln sind ebenfalls beliebt in Salaten, Gemüsepfannen oder Wok-Gerichten.

Dangmyeon sind koreanische Glasnudeln, die aus Süßkartoffelstärke hergestellt werden.

Glasnudeln müssen nicht gekocht werden. Bei ihnen reicht es bereits, wenn du sie kurz in Wasser einweichst. Am Ende der Garzeit werden sie dann zu dem Gericht dazugegeben. Damit sie nicht zusammenkleben, solltest du die Glasnudeln ebenfalls mit kaltem Wasser abschrecken.

Mie-Nudeln

Diese Nudeln, auch als Mie-Nudeln bekannt, enthalten zusätzlich zu Weizenmehl, Wasser und Salz viel Ei. Deshalb ähneln sie in Aussehen, Geschmack und Zubereitung ein wenig unseren klassischen Spaghetti. Sie besitzen jedoch aufgrund des hohen Eigehalts einen intensiven Geschmack und eignen sich besonders für Gerichte mit herzhaften Saucen, weil sie diese mit ihrer raueren Oberfläche sehr gut aufnehmen können.

Die als dichte Knäuel angebotenen Mie-Nudeln sind sozusagen die Allzweck-Teigwaren aus Asien.

Weitere Nudelsorten

Neben den bereits genannten Nudelsorten gibt es noch eine Vielzahl weiterer Varianten, die in der asiatischen Küche Verwendung finden. Dazu gehören unter anderem:

  • Joongmyeon Nudeln: Die Basis für schmackhafte Stir-Fry-Gerichte
  • Kalguksu Nudeln: Dicke, flach geschnittene Weizennudeln für herzhafte Suppen und Eintöpfe
  • Pancit Bihon und Pancit Canton: Must-haves für Liebhaber der philippinischen Küche
  • Wonton Nudeln und Chow Mien Nudeln: Klassiker der indonesischen Küche
  • Mie Goreng Nudeln: Perfekt für dein nächstes Bami Goreng

Diese Tabelle fasst die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Nudelsorten zusammen:

Nudelsorte Hauptzutaten Besondere Eigenschaften Verwendung
Ramen Weizenmehl, Salz, Wasser, Kansui Verschiedene Längen und Formen Suppen
Udon Weizenmehl, Salz, Wasser Dicke Nudeln Suppen, gebratene Gerichte
Soba Buchweizenmehl, Wasser Nussiges Aroma Kalt mit Dips, Suppen
Somen Weizenmehl, Salz, Wasser Sehr feine Nudeln Salate, Suppen
Shirataki Konjakwurzelmehl, Wasser Kalorienarm Verschiedene Gerichte
Reisnudeln Reismehl, Wasser Glutenfrei Wok-Gerichte, Salate, Suppen
Glasnudeln Mungobohnen-, Kartoffel-, Süsskartoffel-, Tapioka- oder Hanfstärke, Wasser Durchsichtig Wok-Gerichte, Salate
Mie-Nudeln Weizenmehl, Wasser, Salz, Ei Intensiver Geschmack Gerichte mit herzhaften Saucen

Viele asiatische Nudelgerichte sind schnell gemacht, da die meisten Nudeln sehr kurze Kochzeiten haben oder nur rasch eingeweicht werden müssen.

Mit dieser Vielfalt an Nudelsorten steht einer abwechslungsreichen und authentischen asiatischen Küche nichts mehr im Wege. Ob du ein Kenner der chinesischen Küche oder ein Fan der japanischen Klassiker bist, es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

So schnell und einfach kann man Ramen Nudeln selber machen

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