Biskuitkekse mit Marmelade sind ein zeitloser Klassiker, der Jung und Alt begeistert. Ob nach Omas traditionellem Rezept oder in einer modernen Variante mit Orange und Schokolade - diese kleinen Köstlichkeiten sind vielseitig und einfach zuzubereiten. Dieser Artikel bietet Ihnen eine umfassende Anleitung zur Herstellung verschiedener Biskuitkekse mit Marmelade, von den einfachen Keksen aus Omas Rezeptbuch bis hin zu raffinierten Varianten für besondere Anlässe.

Omas Rezept für Marmeladenkekse
Dieses Rezept ist ein Klassiker aus dem handgeschriebenen Kochbuch meiner Mutter und seit Generationen beliebt. Es ist einfach zuzubereiten und eignet sich hervorragend, um Kinder in den Backprozess einzubeziehen.
Zutaten:
- 150 g weiche Butter
- 65 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 Eigelb
- 160 g Mehl
- 100 g Gelee (Himbeer-, Johannisbeer- oder Aprikosenmarmelade, durch ein Sieb gestrichen)
- Evtl. Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
- Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
- Die Eigelbe dazugeben.
- Dann das Mehl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.
- Aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese jeweils in der Mitte etwas eindrücken (mit dem Ende eines Kochlöffels oder ähnlichem).
- Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (genügend Abstand lassen).
- Die Mulden mit dem Gelee füllen.
- Bei Umluft 140°C goldbraun backen (ca. 10 Minuten).
- Nach dem Abkühlen evtl. mit Puderzucker bestäuben.
Tipps für Omas Marmeladenkekse:
- Verwenden Sie für den Teig kalte Butter in kleinen Stücken.
- Kühlen Sie die Marmelade vor dem Befüllen, damit sie beim Backen nicht zu flüssig wird.
- Achten Sie darauf, dass die Mulden tief genug sind und der Rand nicht zu dünn ist, damit die Marmelade nicht ausläuft.
- Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Achten Sie darauf, dass der Rand der Kekse goldgelb ist.
Biskuitkekse mit Orange und Schokolade: Eine moderne Variante
Dieses Rezept kombiniert den klassischen Biskuitteig mit dem fruchtigen Aroma von Orange und der Süße von Schokolade. Die erfrischenden Jaffa Cakes sind einfach selbst zu machen und ein echter Genuss.
How to make homemade Jaffa Cakes
Zutaten:
- 2 Eier
- Zucker
- Mehl
- Marmelade
- Orangenmarmelade
- Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch)
Zubereitung:
- Die Eier trennen.
- Das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Dann den Zucker einrieseln lassen.
- Die Eigelbe und das Mehl vorsichtig unterheben. Der Teig sollte sehr fluffig und locker sein.
- Mithilfe eines Teelöffels kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
- Bei 175 °C circa 15 Minuten lang backen.
- Nach dem Backen die Biskuitkekse sofort mit der Marmelade bestreichen. Dann abkühlen lassen.
- Die erkalteten Kekse mit Schokolade überziehen.
Zutaten für Soft Cakes mit Orange:
- 100 g Weizenmehl (Type 405)
- 3 Eier (Gr. M)
- 1 Prise Salz
- Etwas Vanilleextrakt
- 100 g Zucker
Für das Gelee:
- 500 ml Orangensaft
- 4 EL Zucker
- 2 Päckchen Sofort-Gelatine (Pulver)
Für die Glasur:
- 300 g Zartbitterkuvertüre
- 2 TL Kokosöl
Zubereitung der Soft Cakes:
- Eier mit Salz, Vanilleextrakt und Zucker ca. 4 Minuten cremig-dickflüssig aufschlagen.
- Mehl nach und nach dazu sieben und vorsichtig unterheben.
- Biskuitteig in einen Spritzbeutel füllen. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen.
- Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) mit Backpapier belegen. Spritzbeutel vorne ca. 1 cm breit aufschneiden. Ca. 26 große Kleckse (Ø ca. 5 cm) mit etwas Abstand auf das Backpapier spritzen.
- Biskuit im vorgeheizten Backofen ca. 12-15 Minuten goldbraun backen. Vollständig auskühlen lassen.
- Inzwischen für das Gelee Orangensaft mit Zucker in einen Topf geben. Gelatinepulver nach Packungsanleitung mit Wasser anrühren und wenige Minuten einweichen lassen. Gelatine zum Orangensaft-Zuckergemisch geben und bei niedriger Temperatur auflösen lassen.
- Flüssigkeit in eine auslaufsichere Springform oder einen tiefen Teller füllen, sodass die Flüssigkeit ca. 0,5 cm hoch im Gefäß steht. Im Kühlschrank ca. 30 Minuten fest werden lassen.
- Zartbitterkuvertüre grob hacken und bei niedriger Temperatur langsam im Wasserbad schmelzen. Kokosöl zugeben und unterrühren. Kuvertüre ca. 10 Minuten abkühlen lassen.
- Aus dem Gelee mit einem Kreisausstecher (Ø 4cm) ca. 26 Kreise ausstechen. Abgekühlte Biskuitböden umdrehen, damit die glatte Seite nach oben zeigt. Je einen Gelee-Kreis auf einen Biskuitboden legen.
- Mit einem Teelöffel die Kuvertüre auf dem Keks verteilen, bis das Gelee bedeckt und die Schokolade bis zum Rand des Biskuitbodens verteilt ist. Kuvertüre aushärten lassen.
Tipps für Biskuitkekse mit Orange und Schokolade:
- Verwenden Sie frischen Orangensaft für ein intensiveres Aroma.
- Statt Orangensaft können Sie auch andere Fruchtsäfte wie Kirsch-, Himbeer- oder Traubensaft verwenden.
- Achten Sie darauf, dass die Kuvertüre nicht zu heiß wird, da sie sonst ihren Glanz verliert.
- Lagern Sie die Soft Cakes luftdicht in einer gut verschlossenen Aufbewahrungsbox, um sie frisch zu halten.
Ischler Plätzchen: Ein österreichischer Weihnachtsklassiker
Die Ischler Plätzchen sind ein beliebtes Weihnachtsgebäck aus Österreich, das ursprünglich aus der Konditorei Zauner in Bad Ischl stammt. Die zarten Teegebäcke bestehen aus Mürbeteig und einer Füllung aus Johannisbeergelee oder anderer Marmelade und sind mit Schokolade überzogen und mit gehackten Pistazien bestreut.
Zutaten:
- Kalte Butter
- Mehl
- Gemahlene Mandeln
- Zucker
- Zimt
- Salz
- Johannisbeerkonfitüre (oder andere Marmelade)
- Kuvertüre
- Gehackte Pistazien
Zubereitung:
- Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Mehl, den gemahlenen Mandeln, dem Zucker, dem Zimt und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick ausrollen. Die Kekse mit einem runden oder gewellten Plätzchenausstecher ausstechen und auf das vorbereitete Blech legen.
- Die ausgestochenen Plätzchen für etwa 10-15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
- Jeweils ein Plätzchen mit der Johannisbeerkonfitüre bestreichen und ein zweites vorsichtig als Deckel daraufdrücken.
- Die Kuvertüre für die Glasur in feine Stücke hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen.
- Die Oberseite der Plätzchen vorsichtig in die Kuvertüre tauchen und die flüssige Schokolade mit ein paar gehackten Pistazien bestreuen.
- Die Schokolade vollständig aushärten lassen.
Variationen für Ischler Plätzchen:
- Nüsse: Statt Mandeln können Sie auch andere Nüsse wie Haselnüsse verwenden.
- Butter: Die Butter lässt sich durch pflanzliche Margarine ersetzen.
- Konfitüre: Verwenden Sie Ihre Lieblingsmarmelade wie Marillen-, Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade oder eine Schokoladenfüllung.
- Kuvertüre: Verwenden Sie Vollmilch- oder weiße Schokolade statt Zartbitterschokolade.
Baiserplätzchen mit Marmelade: Ein hübsches Last-Minute-Geschenk
Diese Plätzchen sind nicht nur lecker, sondern auch ein echter Hingucker.
Zutaten:
- 150 g Mehl
- 90 g weiche Butter
- 20 g Puderzucker
- 1 Eigelb
Für das Baiser und die Füllung:
- 2 Eiweiß, sauber getrennt
- 1 Prise Salz
- 110 g feiner Zucker
- 1-2 Tropfen Zitronensaft
- 50-80 g Lieblingsmarmelade
Zubereitung:
- Aus Mehl, Butter, Puderzucker und Eigelb einen glatten Teig herstellen. Diesen zu einem flachen Rechteck formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühlen.
- Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen, 4 cm Kreise ausstechen, auf das Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen 5 Min. vorbacken.
- Backblech aus dem Ofen holen, Backofen auf 100 Grad runterregeln.
- Eiweiß mit Salz steif schlagen. Sobald das Eiweiß beginnt aufzuschäumen, den Zucker langsam einrieseln lassen. Ca. 10 Min. lang zu Eischnee aufschlagen. Zitronensaft dazugeben.
- Eischnee in einen Spritzbeutel mit französischer Tülle füllen und Kreise auf die abgekühlten Plätzchen spritzen. Im Backofen etwa 1 Std. trocknen. In regelmäßigen Abständen den Backofen öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Sobald die Baisermasse fest ist, den Backofen ausschalten und die Baiser Plätzchen abkühlen lassen.
- Für die Füllung die Marmelade leicht erwärmen und glatt rühren, in einen Spritzbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und die Baiser Plätzchen damit füllen.
Tipps für Baiserplätzchen:
- Achten Sie bei dem Baiser unbedingt auf die Temperatur.
- Verwenden Sie für den Teig kalte Butter.
- Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Achten Sie darauf, dass der Rand der Kekse goldgelb ist.
- Lagern Sie die Kekse in einer luftdicht verschlossenen Dose, um sie frisch zu halten.
Weitere Variationen und Tipps
- Mürbeteig-Variationen: Verfeinern Sie den Mürbeteig mit Zitronen- oder Orangenschalenabrieb, gemahlenen Nüssen oder Gewürzen wie Zimt oder Kardamom.
- Füllungen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Marmeladensorten, Gelees, Nuss-Nougat-Creme oder Schokoladenfüllungen.
- Dekoration: Verzieren Sie die Kekse mit Puderzucker, Schokoladenglasur, Streuseln, gehackten Nüssen oder kandierten Früchten.
- Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kekse in einer luftdicht verschlossenen Dose auf, um sie frisch zu halten.
DDR-Klassiker: Schnaps-Kuchen, Biskuitrolle und Schokoladenplätzchen
Der Schnaps-Kuchen und die Biskuitrolle zählen zu den typischen Backwaren aus der DDR-Küche, die durch einfache Zutaten und praktische Zubereitung gekennzeichnet sind. Diese Rezepte wurden häufig bei Familienfeiern, Kaffeekränzchen oder im Alltag serviert.
Schnaps-Kuchen
Der Schnaps-Kuchen kombiniert einen Biskuitboden mit Buttercreme, Butterkeksen, die mit Weinbrand beträufelt werden, und einer Schokoladenglasur. Die Zubereitung beginnt mit der Herstellung eines Puddings als Basis für die Creme. Drei Esslöffel Milch werden mit Puddingpulver glattrühren. Die restliche Milch mit Zucker aufkochen, das angerührte Puddingpulver einrühren und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Parallel dazu der Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Eier, Zucker und Vanillezucker etwa 10 Minuten mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Salz mischen, in die Eiermasse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig auf das Backblech streichen und 15-20 Minuten backen. Für die Buttercreme die weiche Butter etwa 10 Minuten mit dem Mixer aufschlagen, bis sie hell und cremig ist. Den abgekühlten Pudding löffelweise unterrühren. Die Buttercreme auf den Biskuitboden streichen. Butterkekse mit Weinbrand beträufeln oder kurz eintunken und gleichmäßig auf der Buttercreme verteilen.
Biskuitrolle
Die Biskuitrolle war in der DDR eines der beliebtesten selbst gebackenen Gebäcke. Sie fand bei Familienfeiern, Kaffeekränzchen und im Alltag Verwendung. Ihr Vorteil lag in der schnellen Zubereitung, dem geringen Materialeinsatz und der variablen Füllung. Der luftige Teig wird auf einem Backblech dünn ausgestrichen, gebacken und noch warm auf ein gezuckertes Küchentuch gestürzt. Direkt aufgerollt, um später keine Risse zu bekommen. Nach Abkühlen aufklappen, mit Füllung bestreichen und erneut rollen.
Typische Füllungen orientierten sich an Verfügbarkeit. Gängig: Marmelade aus Erdbeere, Himbeere oder Johannisbeere, oft selbst eingekocht. Diese Variante benötigte keine Kühlung, war schnell und lagerfähig. Buttercreme aus Butter, Zucker und Pudding für besondere Anlässe, da Butter knapp war. Quark oder Frischkäse mit Zucker, Vanille und Zitronenschale im Sommer als leichtere Option. Fruchtiger mit Kompott wie Sauerkirschen oder Pfirsich. Kakaorolle durch Kakao im Teig für Muster.
Schokoladenplätzchen
Schokoladenplätzchen sind ein klassisches Rezept aus der DDR-Zeit, das Mehl, Kakao, Puderzucker und weitere Zutaten kombiniert. Sie werden mit Konfitüre oder Marmelade gefüllt und mit Schokoladenglasur überzogen. Die Zubereitung beginnt mit Vermischen von 210 g Mehl, 20 g Kakao (durchgesiebt), 70 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, etwas Zimt, 40 g Nüssen (gemahlen) und Zitronenschale (abgerieben). Geraspelte Butter (140 g) zugeben, alles verarbeiten und auf mehlbestäubtem Brett ausrollen. Plätzchen ausstechen, auf gefettetes Blech legen und hellgelb backen.
Die Schokoladenglasur bereitet man aus 150 g Puderzucker und 5 Esslöffeln Wasser zu, kocht bis Bläschen bilden. Sirup über 50 g erweichte Schokolade gießen, glattrühren, 10 g Butter zugeben. Die Füllung mit Konfitüre verbindet zwei Plätzchen, was eine sandwichartige Struktur schafft.
DDR-Rezepte wie Schnaps-Kuchen, Biskuitrolle und Schokoladenplätzchen teilen Zutaten wie Biskuitteig, Marmelade, Buttercreme und Schokoladenglasur. Biskuit aus Eiern, Zucker, Mehl und Backpulver ist basisch und vielseitig. Marmelade, oft selbst eingekocht aus Erdbeere, Himbeere oder Johannisbeere, dient als Füllung ohne Kühlbedarf.
Engelsaugen: Ein Rezept von Marcel Paa
Die Engelsaugen gehören zu den klassischen Keksen und sind auch unter den Namen Husarenkrapfen oder Kulleraugen bekannt. Ein mürbes und leckeres Gebäck mit der Füllung Deiner Wahl. Der Bäcker-Konditor-Meister Marcel Paa verzaubert mit seinen Kreationen eine grosse Fangemeinde. Ob Brot, Gebäcke oder Torten - alle können mit seinen Rezepten backen.
Zutaten:
- 120 g Weissmehl (Weizenmehl Type 550)
- 4 Esslöffel Puderzucker
- 75 g kalte Butter
- 1 Prise Salz
- ½ TL Vanillepulver oder Samen von Vanilleschote
- 1 Zitrone, Abrieb (nach Belieben hinzufügen)
- 1 Eigelb
- Wenig Puderzucker
- Wenig Himbeerkonfitüre oder Marmelade nach Wahl
Zubereitung:
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Mehl auf die Arbeitsplatte geben und in der Mitte eine Mulde formen. Danach Puderzucker, Butter, Salz, Vanillepulver, Zitronenabrieb und Eigelb in die Mulde geben und alles zusammen zu einem Teig kneten.
- Den Teig zu einer Rolle formen und daraus Stücke zu 1 cm Breite abstechen.
- Aus den Teigstücken gleichmässige Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und leicht flach drücken.
- Anschliessend mit einem leicht bemehlten Kellenstiel mittig eine Vertiefung in die Kugeln drücken.
- Die Kekse sofort in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und etwa 12-15 Minuten backen.
- Nach dem Backen die Kekse leicht mit Puderzucker stauben.
- Die Himbeerkonfitüre in einem Kochtopf auf dem Herd erwärmen und dann in einen Spritzbeutel oder einen Dossiertrichter geben.
Angegebene Menge ist ausreichend für 15-20 Kekse. Die Plätzchen sind in gut verschliessbaren Dosen 2-3 Wochen haltbar.
Biskuitteig Grundrezept
Ein tolles Kuchenrezept für jeden Anlass:
- Das Eiklar locker schlagen, bis es zirka das dreifache Volumen erreicht hat. 125 g Staubzucker hinzfügen. Die Menge weiterschlagen, bis sie kremig und fest ist.
- Eidotter und 3 El Wasser mit der halben Masse Mehl, 1 Prise Salz, abgeriebener Zitronenschale und Vanillemark glattrühren.
- Die Eigelbmasse mit der Eiweissmasse durchrühren. Das übrige Mehl vorsichtig unterziehen.
- Ein Blech mit Butter oder evtl. Öl einpinseln und mit Pergamtenpapier ausbreiten. Den Biskuitteig darauf gleichmäßig verteilen und mit einer Palette glattstreichen.
- Den Teig im aufgeheizten Backrohr auf der 2. Leiste von unten bei 200 Grad 10 min backen (Gas 3, Umluft 180 Grad ).
- In der Zwischenzeit die Aprikosenmarmelade im Kochtopf leicht erwärmen und dabei glattrühren.
- Ein Küchenhandtuch auf die Fläche legen und mit 2-3 El Staubzucker überstreuen.
- Den Biskuit aus dem Herd nehmen und die Ränder lösen. Den Biskuit mit dem Papier abheben und mit der Teigoberfläche auf den Staubzucker legen. Das Papier vorsichtig abziehen und wiederholt auf den Teig legen, damit der Biskuit nicht austrocknet.
- Wenn der Biskuit ausgekühlt ist, das Papier entfernen. Marmelade auf den Teig aufstreichen. Teig mittelsdes Handtuchs diagonal wie einen Strudel zusammenrollen.
Soft Orange Biscuits: Eigelbverwertung leicht gemacht
Diese Soft Orange Biscuits sind nicht nur eine praktische, sondern gleichzeitig auch eine wirklich leckere Eigelbverwertung. Im Innern sind die Biscuits wunderbar weich, mit einem feuchten, fruchtigen Kern aus Orangenmarmelade.
Zutaten:
- 110 g Eigelb
- 140 g Zucker
- 150 g Haselnüsse, gemahlen
- 15 g Orangensaft, unbehandelt (Bio) (ca. 2 EL)
- 4 g Orangenschale, unbehandelt (Bio) (ca. 0.5 Stk.)
Zubereitung:
- Eigelb mit Zucker hell und schaumig schlagen (ca. 5-10 Minuten).
- Orangenschale und Orangensaft beigeben, unterrühren.
- Haselnüsse mit Maizena mischen, beigeben und kurz untermischen.
- Masse in einen Dressiersack (Spritzbeutel) mit einer Lochtülle (15 mm) füllen und 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Hälfte der Masse in Tupfen (Ø×H: ca. 2,5×1,5 cm) auf ein erstes mit Backpapier belegtes Blech dressieren. Achtung: Die Tupfen laufen während dem Backen noch etwas in die Breite. Darum dazwischen genügend Abstand lassen.
- Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und für 12-15 Minuten backen, bis sich die Oberfläche golden zu färben beginnt.
- Biscuits aus dem Ofen nehmen und mitsamt dem Backpapier vom Blech ziehen. Abkühlen lassen.
- Mit der zweiten Hälfte der Masse genau gleich wie bei Schritt 6.-8. verfahren.
- Ausgekühlte Biscuits vorsichtig vom Backpapier lösen und paarweise mit etwas Orangenmarmelade zu einem kompletten Soft Orange Biscuit zusammensetzen. Dazu die Orangenmarmelade erhitzen (nicht kochen), einen Klecks davon auf die flache Seite eines Biscuits geben und die zweite Hälfte aufsetzen. Alle Biscuits so befüllen und schliesslich die Marmeladenfüllung abkühlen und anziehen lassen.
- Couverture temperieren und in ein kleines Gefäss geben (z.B. eine Kaffeetasse).
- Die Orangenmarmelade muss erhitzt werden, damit sich das darin enthaltene Pektin wieder etwas verflüssigt. So kann es später zwischen den Keksen neu gelieren und die Kekse perfekt zusammenkleben.
Von der Couverture des Überzugs bleiben Resten übrig. Das ist so, weil es eine gewisse Menge braucht, um die Soft Orange Biscuits bequem darin tunken zu können. Die übrig gebliebene Couverture muss jedoch nicht weggeworfen werden. Sie kann abgekühlt, klein gehackt und für einen Kuchen (z.B. diesen Schoko-Bananencake) verwendet werden. Oder man verarbeitet sie gleich zu feiner Bruchschokolade oder Mandel-Rochers.
Anstelle von Couverture kann auch dunkle Kuchenglasur verwendet werden.
Zusammenfassung der Rezepte
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Rezepte und ihre Hauptmerkmale zusammenfasst:
| Rezept | Hauptmerkmale | Besondere Zutaten |
|---|---|---|
| Omas Marmeladenkekse | Einfach, traditionell | Himbeer-, Johannisbeer- oder Aprikosenmarmelade |
| Biskuitkekse mit Orange und Schokolade | Modern, fruchtig | Orangenmarmelade, Schokolade |
| Ischler Plätzchen | Österreichischer Weihnachtsklassiker | Johannisbeerkonfitüre, gehackte Pistazien |
| Baiserplätzchen mit Marmelade | Hübsches Last-Minute-Geschenk | Baiser, Lieblingsmarmelade |
| Schnaps-Kuchen (DDR) | Saftiger Blechkuchen | Weinbrand, Butterkekse |
| Biskuitrolle (DDR) | Schnell, vielseitig | Marmelade, Buttercreme |
| Schokoladenplätzchen (DDR) | Klassisch, schokoladig | Kakao, Konfitüre, Schokoladenglasur |
| Engelsaugen | Mürbeteiggebäck | Himbeerkonfitüre, Zitronenabrieb |
| Soft Orange Biscuits | Eigelbverwertung | Orangensaft, Orangenschale, Haselnüsse |