Badekugeln selber machen: Rezepte und Anleitungen für sprudelnde Entspannung

Du möchtest Badebomben selber machen? Hier gibt es Rezepte, Inspiration und mehr. Badekugeln selber zu machen lohnt sich, damit sie garantiert frei von Zusatzstoffen sind. Statt künstlicher Inhaltsstoffe nutzt du nur natürliche Zutaten. Das schont die Umwelt und deine Haut. Mit wenigen Handgriffen stellst du wohltuende Badekugeln her. Sie duften herrlich, pflegen sanft und kommen ohne unnötige Verpackung aus. Die folgenden Rezepte zeigen dir, wie es geht.

Weshalb Badekugeln selber machen nicht nur ein super nützliches DIY-Projekt ist, sondern auch eine wunderbare Idee für Weihnachtsgeschenke. Und mal ehrlich, das sieht doch ganz easy aus, oder? Badekugeln selber machen ist nämlich nicht nur super einfach, sondern macht auch super viel Spass! Unsere Redaktorin zeigt dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und gibt Inspirationen für immer wieder neue Rezepte und sprudelndes Badevergnügen.

Hier findest du ein einfaches Rezept für schöne Badebomben, die sich auch super als kleine Geschenke eignen.

DIY Badebomben selber machen | DIY Geschenk 🎁

Rezept 1: Prickelnde Badekugeln selber machen

Am wichtigsten für das Gelingen ist, dass die Badekugeln nachher im Bad auch schön sprudeln und Duft und pflegende Öle verteilen. Dafür sorgt die tatsächlich ganz ungefährliche Mischung aus Backpulver und Zitronensäure. Wichtig ist, dass das Verhältnis von Natron und Zitronensäure im Verhältnis von 2 zu 1 gemischt wird.

Grundzutaten für drei bis vier Badekugeln:

  • 125 g Natron oder Backpulver
  • 60 g Zitronensäure (im Detailhandel erhältlich)
  • 30 g Stärke (z.B. Maizena oder Reismehl)
  • 4-5 EL Öl oder Fett (z.B. Olivenöl oder Kakaobutter)

Eventuell noch dazugeben:

  • 7-8 Tropfen für Kosmetik geeignetes ätherisches Öl
  • Lebensmittelfarbe und getrocknete Blüten oder Kräuter

Tipps:

Fette lassen Badekugeln eher fest werden, Öle machen sie geschmeidiger. Für Anfänger empfiehlt es sich, mehr Fett zu verwenden, da die Herstellung damit einfacher ist. Erfahrene können das Öl-Fett-Verhältnis beliebig anpassen. Je nach Bedürfnissen oder Hauttyp kannst du durch die passende Wahl für dein Rezept die optimale Pflege erreichen.

Welche Fette und Öle sich für Badekugeln eignen

Je nach Bedürfnissen oder Hauttyp kannst du durch die passende Wahl für dein Rezept die optimale Pflege erreichen. Hier findest du einige Öle und Fette mit ihren Wirkungen im Überblick:

  • Moringaöl lässt kleine Fältchen verschwinden.
  • Baumnussöl pflegt die Haut rundum und hilft gegen Mitesser.
  • Ringelblumenöl wirkt beruhigend und entzündungshemmend.
  • Kakaobutter wirkt besonders feuchtigkeitsspendend.
  • Sheabutter pflegt besonders trockene oder irritierte Haut.

Anleitung: Wie du die Badebomben selber machst

  1. Die Öle bzw. Fette im Wasserbad schmelzen.
  2. Natron, Zitronensäure und Stärke unterrühren, bis ein homogener, geschmeidiger Teig entsteht.
  3. Ätherische Öle, Lebensmittelfarbe und Blütenblätter nach Wunsch hinzufügen.
  4. Die Masse sollte nun nicht zu ölig, aber auch nicht zu körnig sein.
  5. Anschliessend die Badekugeln zu einem runden Ball kneten oder in Formen geben und darin festdrücken.
  6. Die Formen mindestens eine Stunde stehenlassen, idealerweise über Nacht.

Rezept 2: Badekugeln ohne Zitronensäure herstellen

Zitronensäure kann reizend wirken. Gerade wenn du mit Kindern Badekugeln selber machen möchtest, bietet sich dieses Rezept an. Es kommt ohne Zitronensäure sowie ohne Natron aus und ist daher eher pflegend als prickelnd.

Zutaten:

  • 100 g Speisestärke (z.B. Maizena oder Reismehl)
  • 3 EL Kokosöl
  • 1 EL Honig

Eventuell dazugeben:

  • 7-8 Tropfen für Kosmetik geeignetes ätherisches Öl
  • Lebensmittelfarbe und getrocknete Blüten oder Kräuter

Anleitung: So stellst du die Badebomben her

  1. Die trockenen Zutaten in einer Schale verrühren.
  2. Nach Wunsch die getrockneten Blumen oder Kräuter hinzugeben.
  3. Die nassen Zutaten zuerst in einer anderen Schale mischen und dann zu dem trockenen Gemisch geben.

Tipp: Nutze am besten Metall- oder Glasbehälter, da Kunststoffe den Duft ätherischer Öle annehmen können. Geeignet sind etwa Törtchen- oder Cupcakeformen.

  1. Die Badekugeln sollten nun halten, wenn man sie zusammendrückt. Falls die Mischung zu trocken ist, etwas Wasser hinzugeben.
  2. Anschliessend das Gemisch mit den Händen zu runden Badekugeln pressen oder in entsprechende Formen geben.
  3. Die Kugeln mindestens eine Stunde, idealerweise über Nacht, trocknen lassen.

Für duftende Badekugeln: Welche ätherischen Öle wie wirken

Es gibt eine Vielzahl an ätherischen Ölen, die deine Badekugeln zum besonderen, duftenden Erlebnis werden lassen. Je nach Öl kannst du mit dieser Zutat im Rezept zudem unterschiedliche Wirkungen erzielen. Zum Beispiel wirkt:

  • Lavendelöl beruhigend und harmonisierend
  • Eukalyptusöl belebend und schleimlösend
  • Melissenöl aufmunternd und erfrischend
  • Vanilleöl ausgleichend und aphrodisierend

Weitere Badezusätze einfach selber machen

Den erfrischenden Zitronenduft kannst du ganz einfach in Form von Badesalz oder Badeöl in dein Bad bringen. Für das Salz verteile 15 Tropfen natürliches, ätherisches Zitronenöl durch Schwenken in einem Glas. Dazu gibst du 500 g Meersalz und auf Wunsch etwas gelbe Lebensmittelfarbe hinzu, bevor du alles gut durchschüttelst.

Um das erfrischende Zitronen-Badeöl selber zu machen, gib 225 ml Olivenöl, 25 ml Lysolecitin und 10 Tropfen natürliches, ätherisches Zitronenöl in eine Schüssel. Verrühre alles gut mit dem Schneebesen und füll das Badeöl anschliessend in ein dunkles Glasgefäss ab.

Wichtig: Achte bei allen ätherischen Ölen in den Rezepten darauf, dass sie für Kosmetik geeignet sind. Viele künstlich hergestellte Öle können der Haut beim Baden schaden.

Badekugeln selber machen: Das Basisrezept

Tatsächlich ist Badekugeln selber machen nicht schwer, wenn man die richtigen Zutaten beisammen hat. Wer's einfacher liebt, erfährt hier wie er sich mit einem kleinen Trick die Hälfte aller Zutaten spart.

Die Zutaten für selbstgemachte Badebomben für ca. 2 Portionen sprudelndes Badevergnügen

  • 500 g Backpulver/Natron
  • 120 g Maizena
  • 1 EL Milchpulver
  • 120 g pflegende Pflanzenfette (fest) (z.B. Kakaobutter, Sheabutter, Kokosöl) oder pflegende Pflanzenöle (z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl, Arganöl)
  • 250 g Zitronensäure (keine Sorge, das ist wirklich unbedenklich)
  • ca. 15 Tropfen Aromaöl nach Belieben (Lavendelöl, Rosenöl, Vanilleöl)
  • Verzierung nach Wunsch (z.B. Lebensmittelfarbe oder Blumenblätter)

Im vorgestellten Basisrezept für selbstgemachte Badekugeln setzen wir auf ein festes Verhältnis von 1/2 Pflanzenfett und 1/2 Pflanzenöl. Gerade Anfänger kommen mit der festeren Konsistenz, die durch mehr Pflanzenfette zustande kommt, besser zurecht. Fortgeschrittene können aber auch mit anderen Verhältnissen experimentieren oder auch nur Öl verwenden . Dabei gilt: Je mehr Öl, desto flüssiger die Konsistenz.

Damit die Badekugeln ihre gewünscht Form bekommen, kannst du sie ganz klassisch mit den Händen in die runde Form rollen oder aber du benutzt verschiede Formen oder Guetzli-Ausstecher deiner Wahl. Mit Muffins oder Cupcakeförmchen lassen sich ebenfalls schöne Stücke zaubern.

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