Babybrei mit Fleisch: Alles, was du zur Zubereitung wissen musst

Die Ernährung ist ein wichtiger Grundstein der Gesundheit. Ob mit Gemüse, Getreide oder Fleisch: Babybrei kann man ganz einfach selbst zubereiten. Wir zeigen, worauf du achten musst bei der Zubereitung und stellen die besten Rezepte für jedes Entwicklungsstadium vor.

Fleisch ist ein guter Eisen- und Eiweisslieferant. Das tierische Eiweiss wird vom Körper besser aufgenommen als das pflanzliche. Dennoch empfiehlt es sich, die Eiweiss zu 2/3 aus pflanzlicher Kost und zu 1/3 von tierischen Produkten aufzunehmen.

Ab wann Fleisch im Babybrei?

Schrittweise Einführung nach dem 4. Lebensmonat; ab dem 7. Monat 10 g Fleisch oder Fisch oder 1/4 Ei pro Tag, ab dem 9.-10. Monat 20 g Fleisch oder Fisch.

Tipps zur Zubereitung von Fleischbrei

Um die Eisenaufnahme zu begünstigen, lohnt es sich, dem Fleischbrei jeweils eine gute Portion Vitamin C hinzuzugeben. Dies kann durch die Beigabe von Apfelmus, etwas Zitrone oder frisch gepressten Orangensaft gewährleistet werden. Bitte nicht zu grosse Mengen Zitronen- oder Orangensaft verwenden, denn einige Babys reagieren mit Durchfall und wunden Popos.

Zubereitung von Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei (ab 5. Monat)

  1. Gemüse und Kartoffeln unter fliessendem Wasser waschen.
  2. Rüsten, in Stücke schneiden.
  3. Gemüse, Kartoffeln und Fleisch in kochendem Wasser ohne Salz oder Bouillon 10-20 Minuten weich garen, abschütten.
  4. Das Fleisch sollte komplett gegart sein.
  5. Fein pürieren.
  6. Rapsöl hinzufügen.

Falls der Brei zu fest ist, etwas Wasser hinzugeben.

Für etwas Abwechslung können mit der Zeit die Kartoffeln durch 10-15 g Teigwaren, Griess, Polenta, Reis, Linsen etc. ersetzt werden.

Das Fleisch muss komplett durchgegart sein.

Gemüse nach Saison verwenden.

Zutaten:

  • Gemüse nach Saison
  • Kartoffeln
  • Fleisch
  • Rapsöl

Fleisch zubereiten! Beikost, Babys Brei, Jen's life

Rezepte für Babybrei mit Fleisch

Süsskartoffel-Broccoli-Kalbfleisch-Brei (ab 5. Monat)

Dieser süssliche Babybrei aus Süsskartoffeln, Broccoli und Kalbfleisch mögen die Kleinen besonders gern. Er liefert wertvolles Eiweiss, Eisen und Vitamin C. Ab dem 5. Monat geeignet.

Zutaten:

  • Süsskartoffeln, in Stücken
  • Broccoli, in Stücken
  • Kalbfleisch (z. B. Huft), in Streifen
  • Wasser
  • Rapsöl

Zubereitung:

  1. Kartoffeln und alle Zutaten bis und mit Wasser in eine Pfanne geben, zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 20 Min. weich köcheln, pürieren.
  2. Brei siedend heiss bis knapp unter den Rand in die sauberen, vorgewärmten Gläser füllen, sofort verschliessen.
  3. Gläser mit Schraubdeckel kurz auf den Kopf stellen, auf einem Tuch oder Brett auskühlen.

Tipp: Statt Kalbfleisch Seidentofu verwenden.

Nährwerte pro Portion (1/3): 168 kcal

Allgemeine Tipps zur Breizubereitung

  • Karotten oder ein anderes Gemüse rüsten und in kleine Stücke schneiden.
  • In sehr wenig Wasser ohne Gewürze, Salz oder Bouillon zum Kochen bringen und etwa 8 bis 10 Minuten zugedeckt garen.
  • Alles fein pürieren.
  • Rapsöl unterrühren.

Variante: Den Brei können Sie auch aus einer Mischung von zwei Gemüsesorten zubereiten, die Ihr Kind bereits kennt.

Ab dem 8. Monat müssen Sie den Brei nicht mehr so fein pürieren.

Wenn Ihr Kind grössere Portionen verlangt, erhöhen Sie die Menge an Gemüse und Stärkeprodukten.

Brei auf Vorrat kochen und lagern

Brei kann für den Vorrat gut vorbereitet und beispielsweise im Eiswürfelbehälter in kleinen Portionen eingefroren werden.

Aus 1 kg Fleisch ergeben sich ca. 50 Eiswürfelportionen à je 20g. Für eine Breimahlzeit 1-2 Fleischbreiwürfel, schonend im Wasserbad auftauen, und mit Gemüse- oder Getreidebrei vermischen.

Haltbarkeit: Im Kühlschrank ca. 2 Tage.

Viele Mütter kochen den Brei für ihre Babys selbst. Sie haben gelernt, wie sie sich das Leben einfacher machen. So füllen sie zum Beispiel die nötige Menge weichgekochtes Gemüse in eine Teetasse. Der Pürierstab passt von der Grösse her perfekt da rein und sie können den Brei der Kleinen auch gleich daraus verfüttern und brauchen kein extra Gefäss. Ausserdem kochen sie immer zwei bis drei Portionen: Eine Portion kriegt das Baby gleich, die anderen beiden bewahren sie im Kühlschrank auf.

Einige Eltern haben immer in grossen Mengen Brei vorgekocht und den Tiefkühler damit gefüllt. Das hat ihnen viel Zeit und Aufwand gespart und sie hatten trotzdem immer frisches Essen für ihre Kinder zur Hand.

Weitere Breirezepte

Gemüse-Brei (ab 5. Monat)

Gemüse-Kartoffel-Brei (ab 5. Monat)

Früchte-Getreide-Brei (ab 6. Monat)

Der Früchtebrei kann genauso wie Gemüsebrei zubereitet werden. Je nach Sorte reicht eine kürzere Garzeit. Durch kurzes Dünsten werden Früchte leichter verdaulich. Um die wertvollen Vitamine zu erhalten, sollten Sie aber auch Früchte anbieten, ohne sie vorher zu erhitzen. Dazu können Sie z.B. Bananen zerdrücken oder geschälte Äpfel und Birnen fein reiben oder klein schneiden und dann mit dem Stabmixer pürieren.

Früchte rüsten, zerdrücken, fein reiben oder pürieren und dazugeben. Falls die Mischung zu dickflüssig ist, können Sie ein wenig Wasser dazugeben.

Milch-Getreide-Brei (ab 7. Monat)

10 bis 20 g Vollkorn-Getreideflocken, Griess oder Instant-Getreidebrei ohne Milchpulver (z.B. ca. Aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Instant-Getreidebrei kann ohne Kochen mit Wasser gemischt werden.

Instantgetreideflocken entsprechend den Angaben auf der Verpackung mit Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung zubereiten. Ab 6 Monaten kann der Milch-Getreide-Brei statt mit Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung mit einer kleinen Menge Vollmilch oder Naturjoghurt angerührt werden.

Vollmilch und Wasser mischen und aufkochen. Haferflocken bzw. Griess einrühren und unter regelmässigem Rühren 5 bis 15 Minuten auf kleiner Stufe kochen.

Polenta-Rüebli-Sticks (Baby, ab 7. Monat)

Randen-Knödel (Baby, ab 7. Monat)

Kürbis-Energyballs (Baby, ab 7. Monat)

Apfel-Wölkli (Baby, ab 7. Monat)

Apfel-Waffeln (Baby, ab 7. Monat)

Broccoli-Falafel (Baby, ab 7. Monat)

Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung. Wenden Sie sich immer an einen Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachkraft, wenn Sie Fragen zur Gesundheit Ihres Babys haben.

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