Alkoholfreie Alternativen zu Cognac: Genuss ohne Alkohol

Dry January oder einfach Lust auf gute Laune ohne Alkohol? Der vermeintliche Widerspruch ist längst keiner mehr. Jede gute Bar verfügt heute über ein beachtliches Angebot an Mocktails. Der Verzehr sogenannter Mocktails ist ja auch kein Zeichen von Genussfeindlichkeit, sondern ein Hinweis auf moderne Gourmandise. Schweizer Barchefs liefern hier die Rezepte dazu.

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Konsumenten vom Barkeeper und den Stammgästen schief angeschaut wurden, wenn sie einen Drink ohne Alkohol bestellten.

Nachdem wir im Dezember die besten Winterdrinks der Zürcher Barkeeper vorgestellt haben, folgen nun die spannendsten Mixgetränke, die uns von Barchefs in Zürich, Basel und St. Moritz zur Verfügung gestellt wurden.

Kreative Mocktail-Rezepte für jeden Geschmack

Hier sind einige inspirierende Rezepte für alkoholfreie Alternativen, die von renommierten Barchefs kreiert wurden:

1. Die erfrischende Gin-Variante: «Ginger Twist»

Über den Status eines Geheimtipps ist die Zürcher Bar Vier Tiere längst hinaus. Barchef Andreas Kloke hat aber auch ein Angebot für alle, die mal keinen Alkohol zu sich nehmen wollen und für diese den «Ginger Twist» entwickelt.

Zutaten:

  • 3 frische Kumquats
  • 1 Passionsfrucht
  • 2 cl Blutorangensirup
  • 3 cl Orange-Passionsfrucht-Saft (Michel)
  • Ginger Beer
  • Ingwer

Zubereitung:

Die Kumquats halbieren und im Glas zerdrücken. Die Passionsfrucht aufschneiden und das Innere hinzugeben. Nacheinander alle anderen Zutaten ins Glas geben. Crushed Ice dazugeben, mit Ginger Beer auffüllen und vorsichtig verrühren. Mit Ingwerscheiben dekorieren.

2. Der exotische Fernweh-Drink: «The Healthy/Fernweh»

Barchef Pascal Kunz der Basler Bar Hinz & Kunz jedenfalls sorgt dafür, dass sich hier alle wohlfühlen und schlägt nicht nur für den Januar einen Drink namens «The Healthy/Fernweh» vor. Einige der besten Drinks Basels werden im «Hinz und Kunz» erfunden.

Zutaten:

  • Granatapfelkerne, zerstossen
  • 4 cl Kurkuma-Ingwer-Shot
  • 6 cl Kokoswasser
  • 1 cl Limettensaft
  • 1 cl Zuckersirup
  • Fever Tree Mediterranean Tonic Water
  • Rosmarin & Gurke als Dekoration

Zubereitung:

Alle Zutaten ausser Tonic und Dekoration mitsamt Eis shaken, abseihen (double strain) und in ein Longdrinkglas geben. Mit Fever Tree Mediterranean auffüllen und mit Rosmarin, Gurke und Strohhalm servieren.

3. Die belebende Limonade: «Eden Limonade»

Viele Zürcher nutzen im Sommer die einmalige Atmosphäre auf den beiden Dachterrassen des La Réserve Eden au Lac. Im Winter muss man sich wohl oder übel mit einem Platz im Inneren begnügen, kann aber auch hier die «Eden Limonade» bestellen und sie sogar problemlos zu Hause nachmachen.

Zutaten:

  • 10 cl Apfelsaft
  • 2 cl Limettensaft
  • 1 cl Zuckersirup
  • Ginger Beer
  • Minze, Apfel

Zubereitung:

Alle Zutaten gut vermischen. Am besten mit vielen Eiswürfeln stilvoll im Kupferbecher servieren. Mit Minzezweig und Apfelschnitz garnieren.

4. Anspruchsvolles für Tüftler: «It's not the end»

Wenn sich einer auskennt mit alkoholfreien Mixdrinks, dann Barkeeper Adriano Volpe vom Basler Grand Hotel Les Trois Rois, der schon einmal den Titel eines Schweizer Meisters in der Kategorie Mocktails gewonnen hat. Nach den Zutaten für den «It's not the end» muss man ein wenig suchen, aber die Mühe lohnt sich.

Zutaten:

  • 1.5 cl Rote-Bete-Saft
  • 2 cl Pandansirup
  • 1 cl Supasawa (Premium Sour Mix)
  • 2 cl Verjus-Cordial-Sirup
  • 5 cl Ananassaft
  • Drachenfrucht zur Dekoration

Zubereitung:

Die Zubereitung erfolgt im Shaker, als Glas ist eine Coupette vorgesehen - und als Deko dient ein Stück Drachenfrucht. Das perfekte Foodpairing verrät Volpe auch gleich: Emmentaler Käsewürfel, Bündnerfleisch und geröstete Erdnüsse.

5. Ein «No Brainer»: «Cafe Olé»

Sein «Cafe Olé» kann warm, aber auch eiskalt serviert werden.

Zutaten:

  • 3 cl Birnensirup von Morand (Sirop de Poire Williams du Valais)
  • 1 doppelter Espresso
  • leicht geschlagene Sahne

Zubereitung:

Zutaten mischen, die Sahne darüber «floaten». Dieser Cocktail kann sowohl kalt auf Eis (wie ein White Russian) oder auch als heisse Variante (wie ein Irish Coffee) genossen werden.

6. Der minimalistische Wachmacher: «Sense 8»

Der «Sense 8» genannte Drink schmeckt aber notfalls auch im Unterland.

Zutaten:

  • 4 cl Ananassaft
  • 2 cl Cassissirup (Monin)
  • 2,5 cl Rooibos-Tee
  • Gurke, Ingwer und Grapefruit
  • etwas Soda
  • Minze & Heidelbeeren als Dekoration

Zubereitung:

Gurke, Ingwer und Grapefruit mit wenig Soda leicht zerdrücken. Restliche Zutaten shaken und abseihen. Mit einem Spiess mit frischer Minze und Heidelbeeren im Cognacglas servieren.

7. Eine Ode an die Zitrusfrüchte: «Orange ist the new ... orange»

Der hier heisst nicht zufällig «Orange ist the new ... orange». Der mit Kürbispüree zubereitete Drink wird im «Widder» effektvoll serviert.

Zutaten:

  • 60 ml Kürbispüree
  • 60 ml Orangensaft
  • 40 ml Apple Cordial
  • 30 ml Lemon Syrup
  • Sodawasser

Zubereitung:

Alle Zutaten mit Ausnahme des Sodawassers shaken und abseihen. Mit Soda auffüllen.

Alkoholfreie Alternativen im Trend

Immer öfters anzutreffen: Weine ohne Alkohol. Mittlerweile gibt es wie beim Bier auch Wein ohne Alkohol.

Wie schmecken alkoholfreie Weine?

Blick-Wein-Redaktor Nicolas Greinacher hat solche Weine degustiert, ist davon aber nur mässig begeistert. Ich habe schon mehrere Varianten von alkoholfreien Weinen degustiert. So richtig überzeugt war ich bisher aber noch nie. Die Weine erinnern mich mehr an einfachen Traubensaft statt ans Original. Ihnen fehlt es an Charakter und Authentizität, als würde man dem Matterhorn den Gipfel abschneiden.

Weshalb das so ist, liegt am Entzug von Alkohol. Dieser mildert nämlich nicht nur die Säure des Weins, sondern ist auch ein wichtiger Geschmacksverstärker der Aromen. Das Vakuumverfahren hinterlässt hier also klare Spuren.

Fazit: Alkoholentzug im Wein mindert Geschmackserlebnis

Alkoholfreie Weine können tatsächlich eine gesunde Alternative zum Original darstellen. Das Problem ist der Geschmack, wobei hier jeder seine eigenen Präferenzen hat. Ich trinke lieber ein Glas des Originals anstatt eine Flasche Traubensaft.

5 alkoholfreie Cocktails mit wenigen Zutaten 🍹 | REZEPTE

Versteckter Alkohol in Lebensmitteln

Alkohol und Fahrtüchtigkeit sind zwei Themen, die im Strassenverkehr besondere Beachtung finden müssen. Während der Konsum von alkoholischen Getränken offensichtlich ist, können viele Menschen unbewusst Alkohol durch Nahrungsmittel aufnehmen. Der Verkehrsmedizin Thurgau - Verkehrsmedizinisches Zentrum werden vielfach Fragen zu dieser Thematik gestellt.

Wo lauert der versteckte Alkohol?

  • Essig: Essig wird durch Fermentation von Alkohol hergestellt, kann aber durchaus Restalkohol enthalten.
  • Extrakte: Viele Extrakte, wie z.B.

Es sollte beachtet werden, dass die Menge des enthaltenen Alkohols oft sehr gering ist, vor allem in Produkten wie Aromen oder Essigen. Ein möglichst sorgfältiger Blick auf die Zutatenliste und das Verständnis für die oben genannten Begriffe kann helfen, versteckte Alkohole in Lebensmitteln zu identifizieren.

In Restaurants ist es keine Schande, das Personal nach den Inhaltsstoffen der Gerichte zu fragen. Ein offenes Gespräch über mögliche alkoholhaltige Zutaten kann Ihnen helfen, informierte Entscheidungen zu treffen. Vorsicht ist auch bei Desserts wie Tiramisu oder Schokoladenmousse geboten, die häufig Alkohol enthalten. Ebenso bei Käseplatten oder Antipasti, die oft mit alkoholischen Marinaden zubereitet werden.

Ein Ernährungstagebuch kann Ihnen helfen, den Überblick über Ihre Nahrungsaufnahme zu behalten und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Konsum von alkoholhaltigen Lebensmitteln Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt, legen Sie vor dem Fahren eine Pause ein.

Ein bewusster Umgang mit dem Konsum von alkoholhaltigen Lebensmitteln ist unerlässlich, um Risiken im Strassenverkehr zu minimieren. Diese Hinweise sollen Ihnen dabei helfen, einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und deren Einfluss auf Ihre Fahrsicherheit zu pflegen.

Der Digestif: Ein stilvoller Abschluss mit oder ohne Alkohol

Voss, R. (2024): Zurück ans Steuer. Zu Unrecht ist der Digestif aus der Mode gekommen. Den Schnaps als Abschluss des Restaurantbesuchs sollte man aber nicht vorschnell abschreiben. Wichtig dabei: das richtige Mass, das ideale Glas und die alkoholfreie Alternative.

Doch auch in den kommenden Monaten gibt es Gründe dafür, die alte Tradition des Digestifs wieder aufleben zu lassen. Aber nicht etwa, um im Rausch zu versinken oder die Verdauung anzukurbeln, sondern um den Besuch im Restaurant stilecht zu beenden.

Das Riechen, das Anstossen und das Zurücklehnen in den Sessel, sind nicht zu unterschätzende Rituale. (Bild: Getty Images) Doch vor allem bieten Kirschwasser, Bourbon und Traubenbrand eine Gelegenheit, den Besuch im Restaurant auf stilvolle Weise abzuschliessen.

Das richtige Mass, das ideale Glas und die alkoholfreie Alternative. Besondere Bedeutung kommt dem Glas zu: Bauchige Cognacschwenker sind längst passé, Spezialgläser nicht immer vorrätig. Im Zweifelsfall tut es ein kleines Weinglas, wie es für Sherry oder Portwein vorrätig sein könnte. Aber was spräche dagegen, von zwei oder drei Spirituosen jeweils 1 cl zu Probe- und Vergleichszwecken auszuschenken?

Vor allem sollte ein gut geführtes Restaurant auch für jene Gäste sorgen, die prinzipiell oder in diesem Moment keinen oder kaum Alkohol trinken wollen. Alkoholfreie Gins existieren, intensiv würzige Cocktails mit Ingwer und Kräutern lassen sich leicht mixen, und alkoholarme Alternativen wie Wermut taugen nicht nur als Apéritif, sondern auch als letzter Akt des Menus.

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