Hefeteig ist eine kleine Kunst: Die Wahl der Zutaten und der richtige Umgang mit der Hefe entscheiden über das Gelingen. Mal ist der Teig luftig und fein, mal kompakt und schwer - oft liegt der Unterschied in kleinen Details. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Hefeteig Schritt für Schritt meistern, welche Zutaten sich eignen und worauf es bei der Verarbeitung wirklich ankommt.
Für die einen ist es das feinste Hefegeflecht der Welt, für die anderen ist der Sonntag ohne kein richtiger Sonntag. Natürlich reden wir vom Zopf, der Züpfe oder wie auch immer du diese buttrig-zarte Schweizer Erfindung nennst.
Hefeteig / Grundrezept / Herstellung / süß
Die Grundzutaten für Hefeteig
Für einen Hefeteig braucht es nur vier Grundzutaten: Mehl, Hefe, Salz und Flüssigkeit. Je nach Rezept kommen noch süsse Zutaten, Malz und Gewürze zum Aromatisieren hinzu.
Doch worauf es wirklich ankommt, ist der richtige Umgang mit der Hefe, sodass der Teig richtig schön aufgeht und das Brot fein knusprig wird. In unseren zwei Grundrezepten und Tipps zeigen wir dir, wie das geht.
Hefe - der Star des Hefeteigs
Hefe - frisch oder trocken? Frischhefe (Würfel à 42 g) und Trockenhefe (Beutel à 7 g) sind gleichwertig in den Backeigenschaften.
- 1 Päckli Trockenhefe (7 g) = ½ Würfel Frischhefe (21 g).
Wie bewahre ich Hefe richtig auf?
Frische Hefe möglichst frisch einkaufen und schnell verbrauchen, da sie beim Lagern rasch an Triebkraft verlieren kann. Hefe eignet sich nicht zum Tiefkühlen. Resten von Frischhefe in kleinen, gut schliessenden Kunststoff- oder Glasbehältern im Kühlschrank aufbewahren.
Haltbarkeit: max. 1 Woche.
Trockenhefe lässt sich dagegen länger aufbewahren, und sie lässt sich auch gut in kleinen Mengen dosieren. Angebrochene Beutel gut verschliessen und trocken in einer Dose aufbewahren.
Kann ich Hefe durch Backpulver ersetzen?
Backpulver kann Hefe nicht ganz ersetzen. Es eignet sich vor allem für schnelle Brote aus der Form. Das Aufgehen lassen des Brotteiges entfällt, dafür muss das Brot in einer Form gebacken werden.
Mehr zum Thema erfährst du in unserem Magazinbeitrag Brot backen ohne Hefe.
Was für Mehlsorten kann ich für einen Hefeteig verwenden?
Weizenmehl
Eigenschaften: Das Standardmehl fürs Brotbacken. Es enthält viel Gluten, was für eine elastische Struktur sorgt und das Brot in Form hält.
Gut zu wissen: Helles Weizenmehl kennen die meisten schlicht als «Weissmehl». Je heller das Mehl, desto feiner die Porung und desto länger bleibt das Brot frisch. Je dunkler, desto kräftiger im Geschmack und ballaststoffreicher. Eignet sich für: Klassische Brote wie Weissbrot, Zopf oder Bauernbrot - ideal, wenn das Brot locker und formstabil werden soll.
Wusstest du... Weissmehl oder Dinkel - was ist gesünder?
Weissmehl ist keine Getreidesorte, sondern bezeichnet den Mahlgrad. Das heisst: Es gibt Weissmehl aus Weizen - aber genauso auch Weissmehl aus Dinkel.

Brot backen ist eine Kunst für sich.
- Weissmehl: nur Mehlkörper, hell und fein, Typ 400-600
- Halbweissmehl: kleiner Anteil Schale, Typ 650-900
- Ruchmehl: dunkler, mehr Nahrungsfasern, Typ 910-1100
- Vollkornmehl: ganzes Korn inkl. Keimling, braucht mehr Flüssigkeit, Typ 1900
Mehlmischungen
Weizen- und Dinkelmehl lassen sich gut mit anderen Mehlsorten mischen. Für ein Brot mit 500 g Mehl können 100 g durch Gersten-, Mais-, Buchweizen-, Kartoffel- oder Lupinenmehl ersetzt werden. Es gibt aber auch fertige Mehlmischungen zu kaufen.
Zopfmehl
Besteht aus Weizen- und 10 bis 15% Dinkelweissmehl, darum enthält es mehr Kleber als reines Weizenweissmehl. Der Teig wird sehr elastisch, geschmeidig, geht gut auf und zieht sich beim Formen nicht zusammen. Besonders geeignet für alle fetthaltigen Teige.
Salz, Zucker, Gewürze und Co.
Welches Salz ist für Hefeteig am besten geeignet?
Besonders gut eignet sich Kochsalz. Das feinkörnige Salz lässt sich gut mit dem Mehl mischen.
Du kannst auch mit anderen Salzarten experimentieren. Falls du ein grobkörniges Salz verwendest, solltest du dieses vorab im Mörser zerstossen oder in der rezeptierten Flüssigkeit auflösen, damit es sich gut im Teig verteilt.
Durch welche Flüssigkeiten kann ich Wasser ersetzen?
Die Hefe braucht nebst der Stärke aus dem Mehl Flüssigkeit, um aktiv zu werden. Anstelle von Wasser können auch Öl, Milch, Buttermilch, Joghurt nature, Quark usw. verwendet werden.
Alkohol wie Bier, Wein oder saurer Most verstärkt die Triebkraft, es kann sein, dass der Teig schneller aufgeht.
Warum Zucker in den Hefeteig?
Hefe braucht Zucker als Nahrung. Sie nimmt diesen aus ihrer unmittelbaren Umgebung auf und wandelt ihn in Kohlensäure und Alkohol um.
Die Gasbläschen der Kohlensäure lockern den Teig auf und sorgen dafür, dass dieser schön aufgeht- das Brot erhält seine typische poröse Struktur. Der Alkohol dagegen verleiht dem Brot wertvolle Aromastoffe.
Anstelle von Zucker können weitere süsse Zutaten wie Honig, Dattelsirup, Birnen- oder Agavendicksaft verwendet werden. Sie intensivieren das Brotaroma und runden es fein ab.
Weshalb Malz und Gewürze beifügen?
Malzextrakt (z.B. von Morga) intensiviert das Brotaroma, es verleiht dem Brot eine dezente Süsse und der Krume eine hübsche Caramelfarbe. Erhältlichkeit: In Reformhäusern und Bioläden.
Da Malzextrakt nicht lange haltbar ist, lohnt es sich nur für Leute, die regelmässig Brot backen. Malzextrakt kann gut durch die gleiche Menge Zucker ersetzt werden.
Schon im Mittelalter aromatisierte man Brote mit Fenchel, Anis, Kümmel oder Koriander. Diese lange Zeit in Vergessenheit geratene Tradition erlebt zurzeit eine Renaissance.
Hefeteig zubereiten - Schritt für Schritt
Zutaten kalt verwenden
Im Gegensatz zu früher werden heute alle Zutaten, die mit Hefe in Berührung kommen, kalt verwendet. Vor allem das Erwärmen der Flüssigkeit ist heikel. Wenn diese wärmer ist als 20 Grad, wird die Triebkraft der Hefe beeinträchtigt oder gar zerstört. Die Zutaten sollten deshalb maximal Raumtemperatur haben. Du kannst aber problemlos alle Zutaten direkt aus dem Kühlschrank verwenden.
Zuerst trockene, dann flüssige Zutaten
Zuerst die trockenen Zutaten wie Mehl, Salz, evtl. Zucker und Hefe mischen, erst dann die Flüssigkeit wie Milch oder Wasser und Butter zugeben.
Hinweis: Vermeide den direkten Kontakt von Frischhefe mit Salz. Darum immer das Salz zuerst gut mit dem Mehl mischen und erst dann die Frischhefe beigeben. Trockenhefe lässt sich problemlos mit dem Mehl und dem Salz mischen.
Das richtige Kneten
Wenn du den Brotteig von Hand knetest, solltest du dir dafür mindestens 20 Minuten Zeit geben. Einfacher und schneller geht's mit der Küchenmaschine.
Teig gehen lassen
Schüssel mit einem feuchten Küchentuch, einer Klarsichtfolie oder einem gut schliessendem Pfannendeckel zudecken und bei Raumtemperatur um das Doppelte aufgehen lassen.
Die Hefe braucht einen warmen, ruhigen und vor Durchzug geschützten Ort, um sich entfalten zu können. Das dauert je nach Grösse des Brotes und Teigart zwischen 45 Minuten und 1½ Stunden. Je nach Jahreszeit und Raumtemperatur kann sich diese Zeit verlängern.
Mein Tipp
Reifetest: So erkennst du, ob der Teig bereit ist
Mit dem Zeigefinger mit leichtem Druck in den Teig drücken. Bleibt der Abdruck, muss der Teig noch weiter aufgehen. Federt der Teig nach dem Eindrücken langsam wieder zurück bis fast in die Ursprungsposition, ist der Teig bereit zum Formen.
Brot falten und formen
Das Falten verleiht der Teigoberfläche eine schöne Spannung und eine glatte Oberfläche. Durch das Formen erhält man klassische runde oder längliche Brote. Das geformte Brot muss noch einmal 20 bis 30 Minuten ruhen, bevor es in den Ofen geschoben werden kann.
Backen im Ofen - mit und ohne Topf
Den Ofen mindestens 20 Minuten vorheizen. Brot immer mit Ober- und Unterhitze, niemals mit Heissluft backen. Brot sehr heiss anbacken, danach die Temperatur zum Fertigbacken etwas reduzieren. Alternativ kann das Brot im Brattopf gebacken werden. Dieser ist quasi ein Backofen im Backofen. Dein Brot wird so besonders knusprig und fein.
Topfbrot: Brot ohne Kneten
Brot ohne Kneten? Ja, das funktioniert! Topfbrot ist die Lösung. Es ist nicht nur einfach in der Zubereitung, sondern das Brot wird auch noch herrlich knusprig. Wir zeigen dir, wie das funktioniert.
Was tun, wenn du nicht so viel Zeit hast, den Teig aufgehen zu lassen?
Hefeteig schneller aufgehen lassen
Wenn du nicht so viel Zeit hast, kannst du das Aufgehen des Teigs aber auch beschleunigen:
- Im Backofen: Zugedeckte Teigschüssel in den Backofen stellen. Ofentür schliessen, nur das Licht anschalten (keine Temperatur!). Allein die Wärme der Ofenlampe sorgt dafür, dass der Teig schneller aufgeht. Hinweis: Gilt nur für Backöfen, die noch nicht mit LED-Lampen ausgerüstet sind. Moderne Backöfen verfügen meist über eine Aufgehfunktion für Teige oder über eine Wärmeschublade.
- Vor Heizradiator: Schüssel auf einem Schemel oder Stuhl vor einen Heizradiator stellen und dort zugedeckt aufgehen lassen.
- Im Wasserbad: Teigschüssel in eine grosse Schüssel mit heissem Wasser vom Wasserhahn (nicht siedendes Wasser!) stellen, hin und wieder erneuern.
Wenn der Zeigefingerabdruck wieder zurück in die Ursprungsposition federt, ist der Teig bereit zum Formen.
Kann man Hefeteig über Nacht gehen lassen?
Das kommt ganz auf die Hefemenge an. Als Faustregel gilt: Je weniger Hefe, desto länger dauert das aufgehen lassen. 8 bis zu 24 oder sogar 48 Stunden sind da durchaus möglich. In diesem Fall kannst du den Hefeteig durchaus über Nacht gehen lassen.
Ein Teig kann jedoch auch übergehen, wenn er bei Raumtemperatur zu lange steht. Beachte deshalb in den Betty Bossi Brotrezepten immer die angegebene optimale Aufgehzeit. Wir haben diese auf die Hefemenge abgestimmt, so dass bei dir zu Hause nichts mehr schiefgehen kann.
Wie kann ich einen Sonntagszopf vorbereiten?
Es gibt nichts Feineres als einen frisch gebackenen Zopf am Sonntagmorgen. Doch wie stelle ich das an, wenn ich keine Frühschicht in der Backstube einlegen und trotzdem ausschlafen will? Hier unsere Tipps:
- Zopf am Vorabend vorbereiten Den Hefeteig am Vorabend ca. 1 Std. aufgehen lassen und formen. Dann auf ein mit Backpapier belegtes Holzbrett legen, mit Klarsichtfolie bedecken und über Nacht im Kühlschrank aufgehen lassen. Am nächsten Morgen mit Ei bestreichen, in den kalten Ofen schieben und und bei 200°C backen. Nachteil: Braucht relativ viel Platz im Kühlschrank.
- Zopf vorbacken (Frischbackzopf)Zopf gemäss Rezept im Voraus backen und dabei die Backzeit um ca. 10 Minuten verkürzen. Danach den Zopf bei Raumtemperatur abkühlen lassen und in ein Tuch oder einen Plastikbeutel wickeln. So lässt sich der Zopf im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren. Am Sonntagmorgen kannst du den Zopf dann im vorgeheizten Ofen bei 200°C für ca. 10 Minuten fertig backen und warm servieren. Vorteil: Das Backen am Sonntagmorgen dauert nur 10 Minuten!
Welche Methode du auch immer wählst, du brauchst unser Grundrezept für einen Sonntagszopf.
Varianten von Hefeteig
Ist Pizzateig dasselbe wie Brotteig?
Pizzateig und Brotteig unterscheiden sich nur geringfügig in den Zutatenmengen. So braucht es für den Pizzateig etwas weniger Hefe, dafür aber etwas mehr Flüssigkeit, weil dieser ja nicht so stark aufgehen muss wie ein Brot. Zudem gehört in einen Pizzateig auch etwas Olivenöl.
So kann denn Pizzateig gut auch zum Backen von Brötchen oder Fladenbroten (z.B. indischen Naan) verwendet werden.
Der Flammkuchenteig, der viel dünner ist als der Pizzateig, enthält zwar gleich viel Hefe, aber nur etwa halb so viel Mehl und Flüssigkeit, dafür noch etwas Zucker.
In welchen Gebäcken steckt sonst noch Hefe drin?
Hefe braucht es nicht nur zum Backen von Brot, Brötchen, Pizza und Flammkuchen, sondern auch für zahlreiche weitere süsse und pikante Gebäckspezialitäten, zum Beispiel Gugelhopf, Hefeschnecken, Bienenstich und andere Hefekuchen, Früchtebrot und Berliner.
Und nicht zuletzt spielen Hefegebäcke auch an den grossen Jahresfesten eine wichtige Rolle. An Ostern essen wir Zopfteighasen, im Advent Grittibänzen, an Weihnachten Christstollen und am 6. Januar Dreikönigskuchen.
Wann braucht es einen Vorteig?
Damit auch schwere Teige mit viel Butter (z.B. Brioches) oder Nüssen (z.B. Früchtebrot, Stollen) schön aufgehen, gibt es eine einfache, aber wirkungsvolle Unterstützung, den Vorteig. Die Hefe wird schon einmal aktiviert, bevor die weiteren Zutaten dazukommen.
Und so gehts:
- Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde eindrücken. Hefe hineinbröckeln, mit Zucker und etwas Flüssigkeitin der Mulde anrühren.
- Den Brei mit wenig Mehl bestäuben, zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Min. stehen lassen. Die Hefe wird so aktiviert und beginnt zu schäumen.
Häufige Fragen und Probleme beim Backen mit Hefe
1. Hefeersatz?
Die gute Nachricht vorweg: Ja, du kannst Hefe ersetzen. Der Haken: Das Ganze wird geschmacklich nie ganz gleich sein. Und teils brauchst du etwas Zeit. Unser Tipp zeigt dir gleich drei Varianten, wie du Hefe ersetzen kannst.
2. Hefe auflösen?
Vielleicht hast du es auch schon bemerkt: Hefe ist empfindlich. Schon beim Auflösen kannst du die sogenannte "Triebkraft" zerstören. Aber keine Angst vorm grossen Hefesterben: Nimm zum Auflösen von frischer Hefe einfach warme, aber nicht zu heisse Milch bzw. warmes Wasser. Und bei gefrorener Hefe solltest du besonders vorsichtig sein.
3. Hefe selber machen?
Zugegeben, das Ganze klingt erst mal nach "Hefe für Fortgeschrittene". Und es stimmt, Hefewasser (oder "wilde Hefe") selber zu machen, braucht etwas Zeit und regelmässige Aufmerksamkeit, ist aber nicht kompliziert. Einmal angesetzt, ist das Hefewasser nach ca. drei Tagen einsatzbereit.
4. Hefe bzw. Hefeteig einfrieren?
Tipp Nummer 2 hat es schon verraten: Ja, du kannst Hefe einfrieren und anschliessend auftauen. Allerdings hält sich Frischhefe im Tiefkühler nur einige Monate. Hefeteig einfrieren? Ja, auch das geht. Und zwar mit Teig, der noch nicht aufgegangen und nicht ausgewallt ist. Nach dem Auftauen braucht der Teig aber seine Zeit, denn die Hefe wird erst bei Zimmertemperatur aktiv.
Auf dem schnellsten Weg zum frisch gebackenen Sonntagszopf kommst du so: Den Zopf zubereiten, etwas kürzer als im Rezept angegeben backen, auskühlen lassen und einfrieren.
5. Hefeteig vorbereiten?
Auch dies ist eine Option: Du bereitest den Hefeteig vor und lässt ihn z. B. über Nacht aufgehen, damit er am nächsten Morgen sofort bereit zur Weiterverarbeitung ist. Bist du unsicher, ob die Hefe noch Triebkraft hat, z. B. nach dem Einfrieren und Auftauen? Bleibt Sie am Boden des Glases liegen, ist sie nicht mehr aktiv.
6. Hefeteig geht nicht auf?
Jedes Mal warten und bangen: Wächst er oder wächst er nicht? Bleibt der Hefeteig klein, kannst du noch einmal Trockenhefe unterarbeiten und erneut aufgehen lassen, das funktioniert häufig. Dazu haben wir fünf mögliche Erklärungen, was schiefgelaufen sein kann. Und damit fünffachen Optimismus, dass es das nächste Mal besser läuft. Wusstest du z. B., dass Hefeteig zwar Wärme gern hat, aber nur in Massen? Oder dass du auch zu viel kneten kannst?
7. Unterschiede zwischen Würfel-, Trocken- und Flüssighefe?
Eine uns häufig gestellte Frage: Wie kann ich die im Rezept angegebene Menge Trockenhefe auf Würfelhefe - oder umgekehrt - umrechnen? Wir verraten dir die Formel: 1kg Mehl = 1 Würfel (42g) frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe.

Grittibänze sind ein beliebtes Hefegebäck im Advent.
Grittibänze Rezept
Was wären die Festtage ohne den Grittibänz?
Zutaten:
- 1 Kilogramm Mehl
- 1 Esslöffel Salz
- 1 Würfel Frischhefe (42 g)
- 1 Esslöffel Zucker
- 100 Gramm Butter
- 5 Deziliter Milch
- 1 Deziliter Rahm
- 1 Ei
- Rosinen, Nüsse usw. zum Verzieren
- 1 Eigelb
- 1 Esslöffel Milch
Zubereitung:
- In eine weitere Schüssel die zweite Portion Mehl geben und eine Vertiefung eindrücken.
- In diese Mulde die HefeMilch giessen.
- Rahm, Eiweiss und Salz verrühren und zum Teig geben.
- Alles mit der Küchenmaschine 6 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.
- Dann die Butter in Stücke schneiden, nach und nach beifügen und weitere 4 Minuten unter den Teig kneten.
- Den Teig in 4 Portionen zu je etwa 360 g und 1 Portion von 300 g teilen.
- Dann jeweils eine Teigkugel zu einem ovalen, etwa 25 cm langen Laib formen (SCHRITT 1).
- Mit der Handkante das obere Teigdrittel zu einem runden Kopf ausformen.
- Die untere gegenüberliegende Seite mittig jeweils etwa 10 cm tief einschneiden und u Beinen formen.
- Links und rechts unterhalb des Kopfs ebenfalls etwa 8 cm tief einschneiden und daraus die Arme formen (SCHRITT 2).
- Mit der restlichen (fünften) Portion Teig die Grittibänze dekorieren: zum Beispiel aus kleinen Teigstücken einen Schal, einen Gürtel, Knöpfe usw. formen.
- Mit den Rosinen die Augen markieren und gut in den Teig drücken (SCHRITT 3).
- Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
- Eigelb und Milch verquirlen und die Grittibänze damit Bestreichen.
Tabelle: Umrechnung von Hefe
| Hefeart | Menge | Entspricht |
|---|---|---|
| Frischhefe | 1 Würfel | 42 g |
| Trockenhefe | 1 Päckchen | 7 g |
| Trockenhefe | 1 Päckchen | ½ Würfel Frischhefe (21 g) |
| Frischhefe | 1 Würfel (42g) | 1kg Mehl |
| Trockenhefe | 2 Päckchen | 1kg Mehl |