Rinderhüftsteak Zubereitung: Ein umfassender Leitfaden

Das Rinderhüftsteak ist eine günstige, aber nicht weniger schmackhafte Alternative zum Rumpsteak. Die Rinderhüfte gilt als der zarteste Teil der Keule und die Hüftsteaks eignen sich daher hervorragend zum Grillieren und Kurzbraten.

Allerdings besitzen sie mit nur etwa 4,5 % einen sehr geringen Fettanteil. So sind sie zwar perfekt für alle Freunde von magerem Fleisch, stellen aber beim Grillieren eine kleine Herausforderung dar.

Um aus der Rinderhüfte Steaks zu schneiden, müssen diese Bereiche zunächst getrennt werden. Die Rinderhüfte besteht aus zwei Muskelpartien, deren Fasern in unterschiedliche Richtungen verlaufen. Gleichzeitig wird dabei die Sehne, die zwischen den beiden Muskelsträngen liegt, entfernt.

Hier sind einige wichtige Aspekte und Zubereitungsmethoden für ein perfektes Rinderhüftsteak:

Steckbrief Rinderhüftsteak

  • Aussehen: ca.
  • Fettanteil: gering (ca. 4,5 %)
  • Eignung: Grillieren und Kurzbraten

Zubereitungsmethoden

Es gibt verschiedene Methoden, um ein Rinderhüftsteak perfekt zuzubereiten. Hier werden die gängigsten vorgestellt:

Grillieren

Grilliere die Steaks aus der Rinderhüfte von beiden Seiten direkt bei hohen Temperaturen kurz an und lasse sie dann bei niedrigen Temperaturen im indirekten Bereich deines Grills nachziehen - bis zur gewünschten Garstufe.

Um den perfekten Garpunkt nicht zu verpassen, miss einfach beim Grillieren die Kerntemperatur für Hüftsteak.

Direktes und indirektes Grillen

Braten in der Pfanne

Braten in der Pfanne ist wohl die gängigste Methode, Fleisch zu garen. In der heissen Bratpfanne kommt das Fleisch direkt mit der Hitze in Kontakt und - ausser beim Sautieren - es entsteht eine feine Kruste.

Eine dünne Schicht Fett oder Öl sorgt für eine gleichmässige Hitzeverteilung und verhindert, dass das Fleisch am Pfannenboden kleben bleibt.

Tipps für das Braten in der Pfanne:

  • Vorheizen: Pfanne und Öl sollten immer kräftig aufgeheizt werden, bevor du das Fleisch hineingibst.
  • Fleischtemperatur: Fleisch sollte nie direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne.
  • Kleine Portionen: Grössere Mengen an geschnittenem Fleisch brätst du am besten in Portionen an.
  • Ohne Deckel: Ein Deckel kommt beim Kurzbraten nie zum Einsatz, da sonst verdunstendes Wasser nicht entweichen kann.
  • Ruhen lassen: Ganze Stücke wie Steaks und Plätzli solltest du nach dem Anbraten für einige Minuten ruhen lassen.

Braten in der Pfanne

Beefer

Der Beefer ist ein Hochtemperaturgrill, der sich ideal für Steaks eignet. Hier sind die empfohlenen Zeiten und Temperaturen:

  • Beefer auf ca.:
  • Jede Seite ca.:
  • Den Beefer auf kleine Hitze stellen oder ganz ausschalten.
  • Falls nötig, das Steak nochmals auf jeder Seite ca. 10 Sekunden mit ca.

Empfohlene Kerntemperaturen

Die Kerntemperatur ist entscheidend für den perfekten Garpunkt:

  • Rare: ca.
  • Medium Rare: ca. 54 °C
  • Medium: ca.
  • Medium Well: ca.
  • Well Done: ca.

Kerntemperatur Tabelle

Weitere Tipps und Informationen

  • Bistecca alla fiorentina: Weit über die Landesgrenze ist das ‘‘Bistecca alla fiorentina‘‘ bekannt und wird weltweit genossen.
  • Spezielle Cuts: Specialcuts sind unsere Spezialität. Da Nachfrage und Angebot schwanken, sind nicht immer alle Cuts erhältlich.
  • Nach dem Braten: Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren. Dazu passen Salat und Pommes frites.

Profikoch Erklärt: so gelingt das perfekte Steak

Zusätzliche Informationen

Hier sind einige zusätzliche Informationen und Tipps zur Zubereitung verschiedener Fleischstücke:

  • Flat Iron Steak: Dieser Special Cut stammt von der Rindsschulter. Er hat sehr wenig Fett und ist dezent im Geschmack.
  • Merlotsteak (Wadensteak): 28 Tage im Aquaagingverfahren gereift. Dieses Stück wird aus dem Hinterviertel geschnitten.
  • Tomahawk (Ribeye mit langem Knochen): 40 Tage am Knochen gereift. Ein tolles Steak für auf den Grill.
  • Hanging Tender (Onglet): Ein wahnsinns Second Cut vom Black Angus Beef. Das Stück besticht durch einen einzigartig kräftigen Geschmack und ist super saftig.
  • Filet: Dieser Cut ist wohl das begehrteste Stück des Rindes und macht gerade mal 1.5 % des verkaufsfertigen Tieres aus.

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