Desserts im Glas sind nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch unglaublich praktisch. Sie lassen sich super vorbereiten und sind perfekt für Buffets oder besondere Anlässe. Ob cremige Klassiker, fruchtige Highlights oder süße Ofengerichte - hier finden Sie Inspiration für den perfekten Abschluss jedes Menüs.

Erfrischende Zitronencreme im Glas
Diese erfrischende und schnelle Zitronencreme im Glas besteht aus selbstgemachtem Lemon Curd und Mascarponecreme. Die Kombination von Säure und cremiger Süsse ist einfach perfekt für sonnige Tage. Sie schmeckt luftig und leicht und ist für mich einfach die beste Zitronencreme, die es gibt.
Hast du schon einmal ein Dessert mit Lemon Curd probiert? Wenn nicht, dann wird es definitiv Zeit. Die selbstgemachte Lemon Curd schmeckt dabei nochmal um Welten besser als die gekaufte. Und das Beste, sie ist so schnell zubereitet. Das Curd wird aus Zitronensaft und -abrieb, Eigelb, Zucker, ein wenig Maisstärke und Butter hergestellt. Das Ergebnis ist definitiv eine Geschmacksexplosion.
Dabei ist mir persönlich wichtig, dass ich aromatische Zitronen in Bio Qualität benutze, weil ich die Schale mitverwende im Curd. Das Lemoncurd kannst du dir natürlich auch im Supermarkt einkaufen. Am besten bereitest du dir zuerst das Lemoncurd zu oder du stellst dir die gekaufte Curd schon mal bereit.
Die Mascarponecreme ist super schnell angerührt. Dazu Gibst du die Mascarpone, den Puderzucker und die Sahne in eine Schüssel und rührst sie vorsichtig bis eine cremige Konsistenz entsteht. Anschliessend kannst du das Curd und die Creme abwechslungsweise in einem Glas schichten. Dazu fülle ich die beiden Cremes gerne in je einen Spritzsack.
Mit dem übrig gebliebenen Eiweiss kannst du dir tolle Baiser (Meringue) zaubern und zur Zitronencreme dazu servieren. Natürlich passt auch Obst wie Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren sehr gut dazu. Wie du siehst, ist dieses Dessert mit Zitrone eine runde Sache und wird dich und deine Gäste bestimmt genau so begeistern wie mich.
Zubereitung:
- Den Zitronensaft und die Zesten mit dem Zucker, dem Eigelb und der Maisstärke in einer Pfanne unter ständigem Rühren erhitzen.
- Sobald sich die Masse anfängt zu binden, die Hitze auf ein Minimum reduzieren und weiterrühren bis die Masse schön dickflüssig ist.
- Vom Herd nehmen und durch ein Sieb streichen.
- Die Butter hinzufügen und einrühren.
- Die Mascarpone mit dem Puderzucker und dem Rahm vorsichtig und langsam aufschlagen bis eine cremige Konsistenz entsteht.
- Die Mascarponecreme und das Lemon Curd in einen Spritzsack geben und dann schichtweise in die Gläser füllen.
Die Zitronencreme im Glas lässt sich wunderbar vorbereiten und im Kühlschrank gut 2 bis 3 Tage aufbewahren.
Crema Catalana im Weckglas
Cremig, süss und mit einer unwiderstehlichen Karamellkruste - unsere Crema Catalana ist ein echter Klassiker der spanischen Dessertküche. Serviert im Weckglas, wird dieses feine Dessert mit viel Rahm zum echten Blickfänger auf dem Tisch.
Zutaten:
- Rahm
- Puderzucker
- Vanilleschoten, ausgekratzt
- Zucker nach Bedarf
Sie können die Creme mit beliebigen anderen Aromen parfümieren z. B. Kokosmilch für eine exotische Version. Dafür ca. 1/3 des Rahms durch diese ersetzen.
Zubehör: 12 Weckgläser, Bunsenbrenner
Schritte:
- Rahm (1 L), Puderzucker (100 g), Eigelb (10) und Vanillemark (4) miteinander verrühren. Die Masse vorsichtig in die sterilen Weckgläser füllen und verschliessen.
- Als nächstes die Gläser im Wasserbad im Ofen bei 150 °C mit Ober-/Unterhitze für etwa 60 Minuten garen.
Cheesecake Bowl
Eine feine Cheesecake Bowl mit Frischkäse und Skyr ist für mich die perfekte Mischung aus cremigem Dessert und schneller Alltagsküche. Sie erinnert an einen klassischen Cheesecake, ist aber viel leichter, hat mehr Proteine und ist in wenigen Minuten angerührt. Gerade an Tagen, an denen die Zeit, wie in der Weihnachtszeit, knapp ist, ich mir aber trotzdem etwas Feines gönnen möchte, ist sie ideal.
Die Kombination aus Skyr und Frischkäse macht die Bowl frisch, proteinreich und gleichzeitig herrlich cremig. Was ich an dieser Bowl besonders schätze, ist ihre Wandlungsfähigket. Ich kann sie spontan an den Alltag anpassen, an das, was wir gerade im Kühlschrank haben oder was saisonal passt. Frische Beeren im Sommer, Apfelkompott im Herbst, Keksbrösel oder Granola für knusprige Momente, ein paar Schokoraspel für eine extra Portion Genuss.
Für Kinder ist diese Bowl übrigens ebenfalls perfekt. Sie ist mild, cremig und lässt sich spielerisch zusammenstellen. Man kann einzelne Komponenten vorbereiten und die Kinder ihre eigene Lieblingsbowl zusammenbauen lassen. So entsteht im Nu ein kleines Zmorge- oder Dessert-Abenteuer.
Die Cheesecake Bowl ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch vielseitig einsetzbar. Ich bereite sie gerne schon am Abend vorher vor. Im Kühlschrank hält sie sich wunderbar und ist am nächsten Tag sofort bereit. Auch für unterwegs lässt sie sich wunderbar mitnehmen.
Skyr und Frischkäse miteinander vermischen. Mit Vanille, Zitronensaft und Ahornsirup abschmecken. Auf 4 Schüsseln verteilen.
Das Schönste an dieser Bowl: Sie ist ein kleines Stück Cheesecake-Gefühl, ohne dass man backen muss.
Zimtcreme mit Apfelkompott im Glas
Desserts im Glas gehören zu meinen Favoriten bei den Nachtischen. Sie lassen sich super vorbereiten und sind meist einfach in der Zubereitung. Im Blog findest du bereits einige Rezepte für Desserts im Glas, wie Cheesecake im Glas mit Beerenspiegel, Apfelschichtdessert, Honigcreme und Lebkuchentiramisu.
Die Zimtcreme habe ich gewählt, weil sie wunderbar in die Weihnachtszeit passt und sehr gut mit Apfelkompott harmoniert. Das Dessert lässt sich super vorbereiten und kann auch in grösseren Mengen zubereitet werden. Bei der Wahl der Gläser seid ihr offen. Je nach Gelegenheit passe ich die Gläsergrösse an.
Zimt ist nicht nur eines der ältesten Gewürze der Welt, sondern auch eines der beliebtesten. Besonders in der Weihnachtszeit verleiht er vielen Gerichten das gewisse Etwas. Zimt hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile: Er wirkt entzündungshemmend, kann den Blutzuckerspiegel regulieren und ist reich an Antioxidantien.
Für das heutige Dessert habe ich mich für eine Kombination aus Zimtcreme und Apfelkompott entschieden. Die Zimtcreme ist herrlich leicht und cremig, während das Apfelkompott für eine fruchtige Frische sorgt.
Apfelkompott: Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
Lebkuchen vom Blech
Der Blechlebkuchen ist für mich mehr als nur ein einfaches Gebäck - er ist ein wertvoller Teil meiner Kindheitserinnerungen. Zum ersten Mal probierte ich ihn als Kind im Haus einer Freundin. Das Rezept fand rasch den Weg in die Küche meiner Mutter und von da an wurde der Kuchen zu einem festen Bestandteil unserer Adventszeit.
Das Rezept hatte ich eine Zeitlang vergessen, bis ich den Zettel mit dem Rezept wieder fand - versteckt in einem alten Kochbuch. Heute bereite ich ihn mit deutlich weniger Zucker zu als früher, fast nur noch mit der Hälfte, und dennoch schmeckt er genauso lecker wie in meiner Erinnerung. Es scheint, als ob jeder dieses Rezept aus seiner Kindheit kennt und im Internet findet man zahlreiche Variationen.
Der Blechlebkuchen ist nicht nur mein Lieblingskuchen, sondern auch einer der einfachsten, die ich kenne. Er lässt sich schnell zubereiten, indem man alle Zutaten einfach von Hand zusammenrührt.
Zubereitung:
- Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
- Alle trockenen Zutaten in einer grossen Schüssel miteinander vermischen, die Milch dazu geben und alles gut durchrühren.
- Alles auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und leicht glatt streichen. (Wird ein grosses Blech verwendet, den Teig nicht in die Ecken streichen, er wird sonst zu dünn.)
- Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für ca. 15 bis 20 Minuten backen.
- Auskühlen lassen.
Apfelküchlein - Öpfelchüechli
Öpfechüechli (Apfelküchlein) sind für mich ein fester Bestandteil der traditionellen urchigen Schweizer Küche und wecken viele schöne Kindheitserinnerungen. Leider mache ich sie nur selten, da unsere Fritteuse in den Keller verbannt wurde und sie kaum benutzt wird. Die Rezepttests für die Buchbesprechung vom „Klimatopf“ boten daher die perfekte Entschuldigung, diese leckeren Apfelringe wieder einmal selbst zuzubereiten.
Apfelküchlein, auch bekannt als Öpfelchüechli, sind ein traditionelles Schweizer Dessert, das besonders im Herbst, wenn die Tage kühler und die Äpfel reif werden, beliebt ist. Diese feinen Apfelringe, die in einem Teigmantel frittiert und oft mit Zimtzucker bestäubt werden, sind ein fester Bestandteil der Schweizer Küche und Kultur.
Der Ursprung der Apfelchüchli lässt sich schwer genau bestimmen. Aber egal woher sie kommen, sie schmecken köstlich. Heute können wir sie häufig an der Chilbi, wie z.B. Den Zitronensaft mit einer Prise Zimt und einem Esslöffel Zucker verrühren.
Zubereitung:
- Den Zitronensaft mit einer Prise Zimt und einem Esslöffel Zucker verrühren.
- Restlichen Zucker mit dem restlichen Zimt verrühren und für später zur Seite stellen.
- Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in sechs Ringe schneiden.
- Die Ringe sofort mit dem Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden.
- Das Eiweiss mit Salz sehr steifschlagen.
- Mehl mit Mineralwasser verrühren und vorsichtig unter das Eiweiss mischen.
- Apfelringe aus dem Zitronensaft nehmen, abtupfen und mehrmals im Teig wenden.
- Im heissen Öl auf jeder Seite 2 Minuten braten/frittieren.
Tarta de abuela
Mit diesem Rezept erfülle ich einen Wunsch unseres Juniors. Wir haben das Dessert vor einiger Zeit in Spanien genossen und ich habe versprochen, es nachzukochen. Die Tarta de la Abuela, auf Deutsch „Grossmutters Kuchen“, hat ihre Wurzeln in der spanischen Hausmannskost. Die genaue Herkunft des Rezepts ist umstritten. Ich gehe davon aus, dass die Rezepte im Familien- und Freundeskreis weitergereicht werden.
Das einfache Dessert setzt sich meist aus Fertigprodukten zusammen. Dazu gehören die typischen trockenen Kekse, die quadratisch oder rechteckig sind. In unserer Region sind sie am ehesten mit Petit Beurre zu vergleichen. Dazu kommt eine Patisserie-Creme, die einfach mit Milch zubereitet wird, und einer abschliessenden Schicht geschmolzener Schokolade.
Ich habe mich entschieden, gekaufte Kekse zu verwenden und stattdessen die Creme selbst herzustellen. Die Tarta de la Abuela ist vielseitig und lässt sich auf verschiedene Weisen abwandeln. Einige Varianten beinhalten die Verwendung von Früchten wie Bananen oder Erdbeeren zwischen den Schichten oder das Hinzufügen von Nüssen und Schokoladenstückchen für zusätzliche Textur und Geschmack.
Zutaten:
- ca. 24 rechteckige oder quadratische Butterkekse z.B.
Creme:
- Maizena mit der Milch verrühren.
- Eier, Zucker, Vanillesamen dazu geben und bei mittlere Hitze unter Rühren eindicken lassen.
- Zugedeckt abkühlen lassen.
Zusammenstellen:
- Die Kekse in Milch tränken und eine erste Schicht in eine Auflaufform geben.
- Die Hälfte der Creme darauf verteilen und mit einer zweiten Schicht getränkter Kekse zudecken.
- Restliche Creme darauf verteilen und mit getränkten Keksen belegen.
Schokoladenganache:
- Den Rahm erhitzen und über die gehackte Schokolade giessen.
- Umrühren, bis sich alles gut verbunden hat.
Espressocreme
Espresso, der intensive und aromatische Kaffee aus Italien, ist nicht nur ein belebender Getränkegenuss, sondern auch eine vielseitige Zutat in der Welt der Desserts. Desserts mit Espresso sind eine feine Verschmelzung von kräftigem Kaffeearoma und süssen Köstlichkeiten. Ob Tiramisu, Espresso-Panna-Cotta oder Espresso-Schokoladenkuchen - die Möglichkeiten sind fast endlos. Der Espresso verleiht diesen Desserts eine unverwechselbaren Geschmack.
Besonders lecker wird es, wenn man sich die Zeit nimmt, selbstgemachte Desserts zuzubereiten. Die Vorzüge liegen nicht nur im einzigartigen Geschmack, sondern auch in der Liebe und Sorgfalt, die in jeder Zubereitung stecken. Ein einfaches und dennoch raffiniertes Rezept für die Weihnachtszeit ist die Espressocreme. Mit nur vier Zutaten - frischer Espresso, Quark, Mascarpone und Zucker - entsteht eine himmlisch cremige Köstlichkeit. Die Zubereitung ist schnell und unkompliziert.
Die Espressocreme eignet sich nicht nur als eigenständiges Dessert, sondern auch als raffinierter Abschluss eines festlichen Dinners. Der kräftige Espresso-Geschmack sorgt für einen harmonischen Ausklang und rundet das Weihnachtsessen auf köstliche Weise ab. Mascarpone, die cremige italienische Frischkäsespezialität, ist ein unverzichtbarer Bestandteil vieler köstlicher Dessertkreationen. Mit ihrem milden und samtigen Geschmack bildet Mascarpone die ideale Basis für süsse Desserts.
Die feine Konsistenz und die Fähigkeit, Aromen gut aufzunehmen, machen Mascarpone zu einem perfekten Partner für den Espresso. Espresso ist nicht nur für sich alleine ein Genuss, sondern bildet auch das Fundament für zahlreiche beliebte Kaffeekreationen wie Cappuccino, Latte und Americano.
Zubereitung:
- Espresso vollständig abkühlen lassen.
- Die Hälfte des Espressos mit dem Mascarpone, Magerquark und Puderzucker vermischen.
- restlichen Espresso nur leicht mit der Masse verrühren.
- In die Glässer füllen.
Heidelbeeren-Joghurt Dessert im Glas
Ein leckeres Heidelbeeren-Joghurt Dessert im Glas ist eine ideale Nachspeise, wenn es mal schnell und einfach gehen soll, aber dabei der Geschmack nicht zu kurz kommen darf. Es ist rasch selber gemacht mit nur wenigen Zutaten. Joghurt und Obst passen ja sowieso gut zusammen und Heidelbeeren sind allseits beliebt, zusammen eine köstliche Kombination! Das geschichtete Glas und die Farbe des Blaubeerpürees ist zudem auch noch ein echter Hingucker. Es passt perfekt in die warmen Sommermonate als eine erfrischende Nascherei.
Zubereitung:
- Vermenge Himbeeren, Reiscrisps und Haferflocken in einer Schüssel und mische anschliessend die Butter dazu. Fülle die Masse gleichmässig in jedes Glas, ca. 2 cm hoch.
- Rühre nun die Hälfte des Philadelphias mit dem Joghurt glatt.
- Danach kannst Du die Heidelbeeren mit dem Puderzucker pürieren und den restlichen zweiten Teil des Frischkäses dazugeben und verrühren.
- Verteile die Joghurtmasse nun gleichmässig auf die fünf Gläser und gib darauf dann auch die Heidelbeermasse.
- Für das Topping werden die 40 g Heidelbeeren zusammen mit dem Kristallzucker in einem hohen Gefäss kurz püriert und auf die Heidelbeermasse gegossen.
Statt der Kirsche auf der Torte haben wir noch einen Klecks Rahm und eine Heidelbeer on Top gesetzt, aber hier ist man natürlich völlig frei. Die angegeben Masse reicht für 5 Gläser und ist im Kühlschrank ca.
Weitere Dessert-Ideen im Glas
Neben den oben genannten Rezepten gibt es noch viele weitere köstliche Dessert-Variationen, die sich wunderbar im Glas zubereiten lassen. Hier eine kleine Auswahl:
- Tiramisu
- Apfelschichtdessert
- Honigcreme
- Lebkuchentiramisu
- Bratapfel-Tiramisu
- Schwedentorte im Glas
- Île flottante
- Zitronenmousse
- Mousse au Chocolat (Schoggimousse)
- Mocca-Quarkcrème
- Rohe Apfelcrème
- Affogato
- Weisse Toblerone-Mousse

Lassen Sie sich inspirieren und kreieren Sie Ihre eigenen Dessert-Highlights im Glas! Mit diesen einfachen und vielseitigen Rezepten gelingt Ihnen garantiert der perfekte süße Abschluss für jeden Anlass.