Süßigkeiten, die es in Neuseeland nicht gibt: Eine kulinarische Entdeckungsreise

Eine Reise ohne Mitbringsel für die Tante in Amerika oder die Gastfamilie in Australien ist fast undenkbar. Doch aufgepasst: Nicht alles, was in der Heimat beliebt ist, darf problemlos eingeführt werden. Besonders bei Lebensmitteln und Süßigkeiten gibt es einige kuriose Regeln und Verbote zu beachten.

Überraschungen und Verbote: Eine Welt voller süßer Unterschiede

Reisende nach Wellington, Neuseeland, sollten den Honig als Mitbringsel lieber mit Schokolade austauschen, wenn sie auf eine Geldbusse verzichten wollen. Bei Reisen nach Washington, D.C. sollte man daher lieber die lokalen Süssigkeiten testen. Die Einfuhr der beliebten Überraschungseier ist in den USA strengstens verboten. Laut den Behörden bestehe bei den Spielzeugen Erstickungsgefahr, besonders bei Kindern unter drei Jahren.

Kaugummi-Verbot in Singapur

Bei einer Reise nach Singapur sollten Reisende Kaugummis besser zu Hause lassen.

Feuerzeug verboten in Downunder

In die Liste der kuriosen Importregeln gehört auch Australien. Wer nach Sydney oder Melbourne reist, sollte besser kein Feuerzeug im Gepäck dabei haben.

Keine Modelle im Gepäck

Bei einer Reise nach Neu Delhi müssen Modellflugzeuge zu Hause bleiben.

Kulinarische Besonderheiten und Alternativen

Da stellt sich die Frage, welche süßen Alternativen man stattdessen in Neuseeland genießen kann. Hier spielen die lokalen Aromen und Geschmäcker eine große Rolle.

Ich teste VIRALE Süßigkeiten aller Welt😳GRÖSSTES Kaugummi😰

Flavor Gurus sind Architekt:innen der Euphorie. Designer:innen von Dessert-Träumen. Meister:innen der Munchies. Jeder Chunk und jeder Swirl haben eine Geschichte, und unsere Flavor Gurus sind die Autor:innen. Sie sind nicht zu stoppende Wissenschaftler:innen, Foodies par excellence - und noch so viel mehr.

Wie verwandeln die Flavor Gurus eine köstliche Idee in eine zartschmelzende Eiscremesorte, die unsere Fans lieben? Es gibt viele Wege, die uns ins weite Feld der Glace-Perfektion führen. Manchmal starten die Flavor Gurus mit einer Idee für eine Geschmackskombination - vielleicht stellen sie sich eine Eiscremeversion ihres Lieblingsnachtischs vor (wie zum Beispiel Strawberry Cheesecake). Von dieser Idee aus arbeiten sie sich rückwärts vor, um das Dessert zu … glace-ifizieren.

Oder sie beginnen mit einer klassischen Eissorte, von der sie wissen, dass ihr sie liebt - wie Schokoladen-Glace oder Sahne-Glace - um dann die aufregendsten Chunks und Swirls hineinzumixen, die sie sich nur vortstellen können. Ihr Ausgangspunkt für die Sorte Netflix & Chilll’d war zum Beispiel leckeres Erdnussbutter-Glace (immer ein solider Start, finden wir!), das sie mit Mini-Bretzeln und saftigen Brownie-Stückchen in ungeahnte Geschmacksgalaxien katapultiert haben.

Und manchmal wachen die Flavor Gurus mitten in der Nacht auf, mit einer elektrisierenden Idee, die so außergewöhnlich klingt, so ganz und gar anders - dass die Welt vielleicht noch nicht bereit dafür ist. So entstehen dann völlig neue Kreationen, wie zum Beispiel unsere Sundaes oder Topped-Sorten. Ihre (zugegebenermaßen manchmal beängstigende) Kreativität kennt keine Grenzen (oder Zeitzonen!), und es ist durchaus beeindruckend, wie selbstlos sie sich jeden Tag auf die Suche nach dem perfekten Scoop begeben.

Australien: Was darf ins Gepäck und was nicht?

Mein Neffe hat mich angefunkt und gefragt ob er seine geliebte Schokolade und bisschen was zum Futtern mit nach Australien nehmen kann? Die Süsswaren sollten orginalverpackt sein, ausserdem ist es hilfreich eine kurze englischsprachige Beschreibung für den Zoll parat zu halten sofern man nicht selbst englisch spricht. Lebensmittel müssen deklariert werden, d.h. auf der "Incoming Passenger Card" angegeben werden. Nach dem Abholen des Gepäcks ist der "Red Channel" ("Goods to declare") anzusteuern.

Informieren Sie den Beamten, der dort am Zugang steht, auf seine Frage nach der Art der Lebensmittel entsprechend was Sie mitführen. Höchstwahrscheinlich wird er dann handschriftlich einen Zusatzvermerk auf der Karte machen und sie dann damit trotzdem vom "Red Channel" abweisen und zum "Green Channel" schicken oder das Gepäck wird einfach nochmal durch ein Röntgengerät geschickt.

Auspacken müssen Sie nur in Zweifelsfällen, vor allem wenn Sie nicht selbst deutlich machen können was Sie mitbringen. Achtung: Nusschokolade darf offiziell nicht ins Land - für Nüsse gilt ein grundsätzliches Einfuhrverbot. Fazit: Es rentiert sich auf keinen Fall, etwas undeklariert einschmuggeln zu wollen... schon gar nicht Süßigkeiten, da die im Normalfall, wenn sie deklariert sind, so gut wie immer völlig unkompliziert und ohne eine echte zeitlich meßbare Verzögerung durchgehen. Der Umweg über den Red Channel-Zugang oft nicht einmal eine Minute!

Ich weiß, dass die Aussies (leider) sehr streng sind in punkto Einreise: So muss man z.B. (jeden falls war das damals noch so) auf der Karte angeben, ob man noch Schmutz an den Schuhen aus Deutschland hat...könnte ja was eingeführt werden (z.B. schädliche Pflanzensamen oder so...)! Für mich ist diese Art Abfertigung, man kommt sich schon etwas seltsam vor und so schnell ging es damals bei uns auch nicht (hat locker über ne halbe Stunde gedauert und das, wenn man 'totfertig' vom langen Flug und vom Jetlag ist!!), mit das negativste an Australien.

Aber wie schon erwähnt: Das nimmt man alles in Kauf für diese Natur, Tierwelt und die endlose (unüberbevölkerte) Weite/Freiheit... Also, ich war auch der Meinung, dass man gar keine Lebensmittel einführen darf. Als wir 2006 eingereist sind, standen auch etliche Schilder am Flughafen, dass dies verboten ist. Der Zoll hat uns auch sehr kritisch gemustert und nachgefragt, ob wir Lebensmittel dabei haben; habe demnach "nur" meine Bonbons gezeigt; die ich aber behalten durfte. In den Koffern hatten wir allerdings noch Schokolade, Lebkuchen, etc.

Übrigens darf man teilweise bei einer Reise durch Australien z.B. von Northern Territory nach Western Australia kein Obst und Gemüse über die Grenze mitnehmen, wegen der 'fruit flies'...nur mal so am Rande erwähnt. Tja ist schon einiges anders als z.B. in Europa... es gibt bestimmte Gebiete in die man keine Lebensmittel überführen darf.

Schweizer Spezialitäten für Auslandschweizer

Für nostalgische Expats ist es nicht leicht, an helvetische Fressalien zu gelangen. Deshalb haben Dominik und Manuel Huber ein Unternehmen gegründet, das jeden Monat Tausende von Schweizer Klassikern in die ganze Welt verschickt.

Wie das visuelle Gedächtnis trägt auch der Geschmack aus der Kindheit dazu bei, dass man sich an seine Heimat erinnert. Aus nostalgischen Gründen, aber auch aus reiner Gaumenfreude nehmen Auslandschweizer:innen die Dienste von Swiss Food Box und My Swiss World in Anspruch.

Dominik Huber hirnte und rechnete, suchte nach Infos und stellte schnell fest, dass noch kein Unternehmen in der Schweiz seine Idee umgesetzt hatte. Er entschied, zusammen mit seinem Bruder Manuel, der ausgebildeter Informatiker ist, eine Firma aufzubauen. Das Prinzip ist einfach: Drei Boxen mit verschiedenen Schweizer Leckereien (Schokolade, Süssigkeiten und Klassiker) werden im Monatsabonnement angeboten.

Am beliebtesten sei die Box zum Selberzusammenstellen, erklärt er. Etwa die Hälfte der Kund:innen lebt in den USA. Kanada, Australien, Neuseeland und Grossbritannien machen weitere 30 Prozent aus. Dominik Huber führt diese Verteilung auf zwei Faktoren zurück: «Anfangs bewarben wir unsere Produkte vor allem auf Englisch, zudem zählen diese Staaten die meisten Schweizer Expats ausserhalb Europas.

Swiss Food Box und My Swiss World haben keine Partnerschaften mit Marken oder dem Einzelhandel. Und wenn es in Supermärkten Aktionen gibt, profitiert er davon. Die beiden Online-Shops bieten weder Fleisch noch Alkohol an, da diese Produkte in vielen Ländern, nicht eingeführt werden dürfen. Käse muss pasteurisiert sein.

Inzwischen kennt er viele. Zum Beispiel eine Frau in den USA, die immer wieder Ovomaltine-Produkte bestellt. Für Stammkundinnen und -kunden legt Dominik auch mal ein zusätzliches «Leckerli» bei. Die beliebtesten Produkte seien Senf, Paprika-Chips, Cailler-Schokoriegel mit Nusstücken und Mayonnaise.

Beliebte Souvenirs: Mehr als nur Kitsch

Den herkömmlichen Reise-Souvenirs haftet nicht gerade das beste Image an: Oftmals sind es billige und/oder geschmacklose Kitsch-Produkte, welche Stereotypen oder besonders bekannte Sehenswürdigkeiten des Aufenthaltslandes einfangen. Auffallend oft werden Lebensmittel als Souvenirs mit nach Hause gebracht. Kitsch-Artikel wie Statuen, Magnete oder sonst Billigkram scheinen nicht gelistet zu sein...

Nehmen wir aus den USA wirklich primär Süssigkeiten mit? Und aus Costa Rica Kaffee, wo es doch solchen auch bei uns zu kaufen gibt? Was haben die Leute bloss mit Kaffee? Und schon wieder Schokolade, dieses Mal aus Kasachstan! Eher alkoholisch dagegen das Souvenir aus Mauritius (Rum - was übrigens auch das Top-Souvenir aus Barbados, Nicaragua, Venezuela und Dominica ist). Auf den Seychellen nehmen die Touristen gerne Muscheln mit nach Hause (wie auch auf den Bahamas und diversen Südsee-Inseln). Der Boomerang aus Australien, war ja klar. Bei den Südseeinseln sind es meist traditionelle Gegenstände. Aus Kiribati nimmt man offenbar rituelle Dolche mit.

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