Linzer Plätzchen: Ein Klassiker der Weihnachtsbäckerei

Linzer Plätzchen gelten als einer der Klassiker der Weihnachtsbäckerei. Mit ihrer mürben Konsistenz, dem Aroma von Zimt, Nelke und Haselnüssen sowie der sauren Füllung aus Johannisbeergelee oder Marmelade verbinden sie für viele Menschen Erinnerungen an die Weihnachtszeit. In den Bereichen, in denen sie traditionell hergestellt werden, tragen sie auch Namen wie Linzer Augen, Spitzbuben oder Hildabrötchen.

Die Rezepte für Linzer Plätzchen folgen zwar im Grundsatz ähnlichen Prinzipien, können aber in den Details stark voneinander abweichen. Dieser Artikel konzentriert sich auf ein traditionelles Rezept, das oft als Omas Rezept bezeichnet wird und in mehreren Quellen beschrieben wird.

Spitzbuben - Plätzchen Rezept | Linzer Plätzchen

Ursprung und Tradition

Linzer Plätzchen haben ihre historischen Wurzeln in der Region um die Stadt Linz im österreichischen Bundesland Oberösterreich. Der Name „Linzer Plätzchen“ stammt daher, und es wird oft angenommen, dass sie aus der dortigen Region stammen. Allerdings ist es nicht möglich, einen genauen Ursprung des Rezepts zu bestimmen.

Die Linzer Plätzchen sind in ihrer Grundform ein mürber Keks, der aus einem Teig besteht, der mit Haselnüssen, Zimt, Nelke und Kakaopulver angereichert wird. Das Besondere ist die Füllung, die in der Regel aus Johannisbeergelee besteht.

Omas Rezept: Zutaten und Zubereitung

Die Zutaten für Omas Linzer Plätzchen sind einfach, aber entscheidend für den Geschmack und die Konsistenz. Die Kombination aus kalter Butter und Eigelb sorgt dafür, dass der Teig besonders mürbe und zart wird. Der Teig wird nach der Zubereitung im Kühlschrank gelagert, was ihm die nötige Konsistenz für das Ausstechen verleiht.

Die Zubereitung des Teigs ist entscheidend für den Erfolg der Plätzchen. Der Teig sollte nicht zu fest sein, aber auch nicht zu bröselig. Einige der Quellen betonen, dass die Butter kalt sein sollte, da sie im Teig kleine Fetteinschlüsse bildet, die die Kekse beim Backen knusprig und mürbe werden lassen. Die Haselnüsse sollten frisch geröstet und gemahlen werden, da sie dem Teig eine intensive Nussnote verleihen.

Danach werden sie mit allen anderen trockenen Zutaten in eine Schüssel gegeben. Mit den Händen wird die Butter in die Mischung eingerieben, bis die Konsistenz einer feinen Sandstruktur erreicht ist. Der Teig wird dann mit Frischhaltefolie abgedeckt und im Kühlschrank für mindestens eine Stunde, besser jedoch über Nacht, ruhen gelassen.

Nachdem der Teig ausreichend gekühlt ist, wird er auf eine bemehlte Arbeitsfläche gelegt und zu einer Platte von etwa 5 mm Dicke ausgerollt. Mit einem Ausstecher (einem kreisrunden Ausstecher mit gewelltem Rand) werden die Plätzchen ausgestochen. Etwa die Hälfte der Plätzchen erhält einen Ausstich in der Mitte, entweder ein Loch, ein Herz oder ein Stern, je nach Wunsch.

Die Plätzchen werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius für 9-10 Minuten gebacken. Wichtig ist, dass die Kekse nicht zu dunkel werden, da sie sonst an ihre mürbe Konsistenz verlieren.

Die Füllung ist ein weiterer entscheidender Schritt. Hier wird traditionell Johannisbeergelee verwendet, das in eine kleine Schüssel gegeben und gut verrührt wird. Alternativ kann Himbeermarmelade oder Zwetschgenmarmelade verwendet werden.

Die gefüllte Hälfte der Kekse (also diejenigen ohne Motiv) wird mit Marmelade bestreichen. Anschließend wird der Deckel, also der Keks mit dem Motiv, darauf gelegt und leicht andrücken.

Um dir das Nachmachen zu erleichtern, habe ich eine einfach zu befolgende Schritt für Schritt Anleitung erstellt:

  • Schritt 1: Butter in eine Schüssel geben, Puderzucker, Bio Bourbon Vanilleschote von Dr. Oetker, Salz und Eiweiss beigeben, mit den Schwingbesen des Mixers rühren, bis die Masse heller ist. Mehl und Kakaopulver mischen, beigeben, rasch zu einem Teig zusammenfügen, etwas flach drücken, zugedeckt ca. 1 Std.
  • Schritt 2: Teig portionsweise zwischen zwei Backpapieren ca. 4 mm dick auswallen. Rondellen ausstechen (je ca. 5 cm Ø), auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Bei der Hälfte der Rondellen kleine Sterne (ca. 1 cm Ø) ausstechen, ca. 30 Min.
  • Schritt 3: Backen! Pro Blech ca. 10 Min. in der Mitte des auf 170 °C Heissluft vorgeheizten Ofens.
  • Schritt 4: Gelée in einer kleinen Pfanne warm werden lassen, glattrühren, auf die flache Seite der Guetzlibödeli verteilen.

Dieses Rezept ergibt ca. Schokoladig und so köstlich!

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Stück Ei nur das Eiweiss verwenden!
  • 300 g Weissmehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 2 EL Puderzucker zum Bestäuben
  • 1 Stück Vanilleschote Dr.

Butter in eine Schüssel geben, Puderzucker, Bio Bourbon Vanilleschote von Dr. Oetker, Salz und Eiweiss beigeben, mit den Schwingbesen des Mixers rühren, bis die Masse heller ist. Mehl und Kakaopulver mischen, beigeben, rasch zu einem Teig zusammenfügen, etwas flach drücken, zugedeckt ca. 1 Std. kühl stellen. Teig portionsweise zwischen zwei Backpapieren ca. 4 mm dick auswallen. Rondellen ausstechen (je ca. 5 cm Ø), auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Bei der Hälfte der Rondellen kleine Sterne (ca. 1 cm Ø) ausstechen, ca. 30 Min. kühl stellen. Backen! Pro Blech ca. 10 Min. in der Mitte des auf 170 °C Heissluft vorgeheizten Ofens. Eine Portion sind ca. 13 Kekse.

Tipps für perfekte Linzer Plätzchen:

  • Butter kalt halten: Die Butter sollte vor der Zubereitung in kleine Würfel geschnitten und, falls nötig, kurz ins Gefrierfach gegeben werden.
  • Eigelb einarbeiten: Das Eigelb sorgt für eine bessere Konsistenz und Stabilität des Teigs.
  • Teig kühlen: Der Teig sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen, besser noch über Nacht.
  • Nicht zu lange kneten: Der Teig sollte nur so lange geknetet werden, bis er zusammenkommt.
  • Backzeit kontrollieren: Die Kekse sollten nicht zu dunkel werden. Sie sollten leicht gebräuntet sein, aber nicht dunkelbraun.
  • Marmelade nicht zu flüssig sein: Die Füllung sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein.

Rezeptübersicht:

Hier ist eine kurze Zusammenfassung des Rezepts:

  • Haselnüsse rösten und mahlen: Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne ohne Öl rösten, bis sie goldbraun sind.
  • Teig zubereiten: In einer Schüssel die Haselnüsse mit Mehl, Kakaopulver, Zimt, Salz und Zucker vermengen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit den Händen in die Mischung einreiben, bis die Konsistenz einer feinen Sandstruktur erreicht ist.
  • Teig ausrollen und ausstechen: Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche rollen (ca. 5 mm dick). Mit einem Ausstecher Plätzchen ausstechen. Etwa die Hälfte der Plätzchen erhält einen Ausstich in der Mitte (z. B.
  • Backen: Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (180 Grad Celsius) für 9-10 Minuten backen.
  • Füllung: Die Marmelade in einer Schüssel gut verrühren. Die unteren Kekse mit Marmelade bestreichen und die Deckel darauf legen.
  • Lagern: Die Kekse in einer Keksdose an einem kühlen, dunklen Ort lagern.

Variationen und Abwandlungen

Die Linzer Plätzchen sind in ihrer Form und Füllung recht frei gestaltbar. Es gibt keine feste Vorgabe, wie sie auszusehen haben, was sie besonders attraktiv für kreative Bäcker macht.

Salted Caramel Variante: Statt dem Aprikosengelée einfach Dulce de Leche auf die Keksböden streichen, und den Deckel mit Kakao bestreuen und darauf setzen.

Lagerung und Haltbarkeit

Linzer Plätzchen sind in ihrer Haltbarkeit recht hoch, wenn sie richtig gelagert werden. Sie können in einer Keksdose aus Blech oder Plastik aufbewahrt werden, am besten an einem kühlen und dunklen Ort. So bleiben sie mürbe und aromatisch.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Plätzchen nach dem Zusammenbau eine gewisse Zeit reifen können. Einige Quellen erwähnen, dass sie am leckersten schmecken, wenn sie 5-7 Tage in der Keksdose ziehen.

  • Lagerung in einer Keksdose: Linzer Plätzchen sollten in einer luftdichten Keksdose an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden.

Spitzbuben: Eine besondere Variante

Spitzbuben, auch bekannt als Linzer Augen oder Linzer Plätzchen sind mit Gelée gefüllte und mit Puderzucker bestreute, buttrige Doppelkekse. Der Name Spitzbuben stammt aus dem 19. Jahrhundert. Er bedeutet umgangssprachlich „Spion“ oder „Spitzel“, da man das Gelée durch das mittige Loch des oberen Keks „spionieren“ kann.

Die Linzer Torte ist ein traditionell österreichisches Rezept. Der nach Nüssen und Zimt schmeckende Teig in Kombination mit Konfitüre ist für mich der Inbegriff von Weihnachten.

Spitzbuben sind meine absoluten Lieblingskekse! Die feinen, veganen Linzer Kekse dürfen an Weihnachten nicht fehlen. Ich fülle die Spitzbuben mit einer säuerlichen Marmelade bestäube sie mit wenig Puderzucker. Die gesunden Spitzbuben sind ein feiner Klassiker und dürfen bei uns an Weihnachten nicht fehlen.

Spitzbuben (Linzer Augen) dürfen an Weihnachten einfach nicht fehlen. Ich habe dieses Jahr eine etwas gesündere Variante ohne Zucker ausprobiert und die leckeren Weihnachtsplätzchen schmecken besser als das Original!

Blitzrezepte für Ungeduldige:

Du denkst, dass das Backen von Weihnachtsguetzli nichts für Faule, Ungeduldige und Gestresste ist? Oh doch! Mit unseren einfachen Blitzrezepten und Zutaten wird das Keksebacken ohne langwieriges Ausstechen und Dekorieren zu einem Kinderspiel. Die Belohnung: Ein unwiderstehlicher Duft aus dem eigenen Ofen und süsse Leckereien zum Selbstgeniessen oder Verschenken.

  • Saftige Orangen-Kokos-Guetzli Lust auf etwas Südsee-Feeling unter dem Weihnachtsbaum? Dann solltest du diese sehr köstlichen Kokos-Guetzli mit feinem Orangenaroma backen.
  • Schoko-Sablés mit Pistazien Sablés sind für all jene eine Top-Wahl, die keine Lust aufs Guetzli-Ausstechen haben und trotzdem an Weihnachten mit köstlichen Keksen aufwarten möchten.
  • Linzer Plätzchen Liebhaber von der Linzer Torte werden von diesem Guetzli begeistert sein. Mit Zimt und Nelkenpulver wird es zum idealen Weihnachtsplätzchen, das du auch als BackanfängerIn im Nu zubereitet hast.
  • Italienische Citronelli Diese Guetzli zählen zu unseren Lieblingen in der weihnachtlichen Keksdose. Wenn du ein fertiges Lemon Curd verwendest, ist dieser süsse Hit aus Italien ohne grossen Aufwand zuzubereiten.
  • Sablés 2.0 Dieses Guetzli liebten wir schon als Kinder über alles. Für diese Weihnachten haben wir die zarten Butterkekse nach einem alten Rezept unserer Grossmutter mit einem leicht säuerlichen Zitronenguss und mit diversen Toppings gepimpt. Besonders gut schmecken uns die Varianten mit getrockneten Himbeerstreuseln (fixfertig im Coop-Megastore zu kaufen) und gehackten Pistazienkernen. Der Teig wird hier übrigens in Rollen über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt.
  • Die weltbesten Amaretti Amaretti zählen nicht nur an Weihnachten zu unseren Lieblingsguetzlis. Deshalb haben wir lange nach einem guten Rezept gesucht. Et voilà: Wir präsentieren dir hier eine Eigenkreation, die bei unseren Freunden schon jetzt zu den begehrtesten Mitbringseln zählt. Die Zubereitung ohne Küchenmaschine ist sehr einfach und blitzschnell. Also, unbedingt mal ausprobieren!
  • Griechischer Guetzli-Hit Diese griechischen Weihnachtskekse “Kourabides” sind eine Wucht und zaubern die Sonne des Mittelmeers in die Xmas-Guetzlidose.
  • Cornflakes-Schoko-Guetzli Diese knusprigen Guetzli sind ein Dauerhit und bei grossen und kleinen Naschkatzen äusserst beliebt. Sie schmecken nicht nur unglaublich gut, sondern sind auch rasch und einfach zuzubereiten - und dies ohne Backen!
  • Zarte Biscotti Super einfach in der Herstellung sind auch diese zarten Biscotti mit Pinienkernen. Das italienische Guetzli ist herrlich knusprig und schmeckt am besten zum Kaffee oder einer Tasse heisser Milch bzw. Kakao.
  • Aprikosen-Schmaus Diese Weihnachtsnascherei ist wunderbar herb-süss und erst noch äusserst gesund.
  • Brownies nach US-Originalrezept Wer kann diesen verführerischen Schokoquadraten widerstehen? Wir ganz sicher nicht, umso mehr als wir hier ganz besonders feine Brownies nach einem US-Rezept präsentieren dürfen, die den Titel “Best of the World” durchaus verdienen. Und das Schöne daran: Sie sind erst noch rasch zubereitet. Unser Tipp: Mit Glace-Holzstielen kannst du aus dem Brownieteig auch wunderschöne Keks-Weihnachtsbäume zaubern.
  • Kokos-Makronen Aussen knusprig und innen wunderbar saftig: Wir haben endlich das perfekte Blitzrezept für Kokos-Makronen gefunden.
  • Orangenguetzli mit Pistazien Die Zubereitung dieses feuchten Xmas-Blitzguetzlis ist denkbar einfach. Du musst für die Taler mit Orangen-Aroma und knackigen Pistazienkernen lediglich den Teig herstellen, daraus Rollen formen und im DIY-Orangenzucker wälzen, in einzelne Scheiben schneiden und in den Ofen schieben.
  • Kultkeks aus New York City Diese süssen kleinen Dinger nach einem US-Kultrezept verfügen definitiv über ein hohes Suchtpotential und sind zu jeder Jahreszeit ein Genuss. An Weihnachten werden die Chocolate Chips Cookies in Amerika mit Smarties in Rot und Grün gebacken.
  • Kokos-Kugeln Achtung, diese kleinen Kugeln machen süchtig! Also wundere dich nicht, wenn die Beschenkten baldigen Nachschub verlangen. Die verführerische Süssigkeit aus Butterkeksen, weisser Schokolade und einem kleinen Schuss Rum ist in nur 20 Minuten hergestellt (auch für Kochanfänger geeignet).

Die Retrowelle hat auch die Stilpalast-Backstube erreicht. Dieses köstlichen mit Konfitüre, Marmelade oder Gelee gefüllten Weihnachtsplätzchen erfreuen sich seit Generationen an Beliebtheit. Man kann dieses feine mürbe Buttergebäck wirklich mit allem füllen, was man gerne hat. Dadurch hat jede Familie ihr ganz eigenes, spezielles Familienrezept und manche Familien machen sogar einen Wettbewerb daraus, wer die besten Plätzchen macht.

Wir wollten heute mit Dir unser klassisches Rezept für die besten Spitzbuben teilen. Unsere Linzerguetzli werden mit feiner Himbeer- und Aprikosenkonfitüre gefüllt. Nachdem sie einen Tag durchgezogen sind (am besten sogar zwei Tage) zergeht Dir dieses zarte Gebäck auf der Zunge. Wir können Dir also wirklich nur ans Herz legen, dieses Rezept unbedingt nachzumachen.

Wir haben ausserdem noch viele tolle Verpackungen, falls Du Deine produzierten Guetzli verkaufen oder verschenken möchtest.

Menge: 40 Stück Backzeit: ca.

Schlage die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und den Vanillesamen, bis die Masse hell und schaumig wird. Dann musst Du das Vollei dazugeben und den Teig glattrühren. Jetzt das Mehl dazugeben sowie das Salz beigeben und die Masse auf Deiner bemehlten Arbeitsfläche (wenig Mehl) zu einem Teig aus kneten. Den Backofen auf 170 ºC Umluft vorheizen. Hole den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank, knete ihn einmal kurz durch (wenn Du den Teig aufteilst, hast Du immer die Möglichkeit Plätzchen zu machen, während ein Teil wieder herunterkühlt und fester wird). Dann musst Du ihn 3 mm dick auswallen. Dafür nimmst Du am besten unsere Ausrollhölzer zu Hilfe.

Bereite Bleche mit Backpapier vor und beginne dann mit dem Ausstechen. Stich zuerst die Bödeli der Kekse aus und lege sie auf das mit Backpapier belegte Blech. Für die Deckeli musst Du denselben Ausstecher nehmen wie für den Boden, aber mit einem Loch in der Mitte. Stich damit dann die Mitte aus. Den oberen Teil der Guetzli musst Du auf ein anderes Backblech geben wie die Böden. Unsere Ausstecher haben einen Durchmesser von 4 cm ø bis 5 cm ø.

Wir haben in unserem Sortiment viele unterschiedliche Ausstecher für Spitzbuben. Es gibt solche, bei denen Du den Mittelteil und den Boden austauschen kannst oder solche aus Metall, die direkt einen Auswerfer integriert haben. Wir haben runde Ausstecher, gewellte und solche mit Muster. Die Ausstechreste zu einem Teig zusammenfügen. Falls der Teig zu weich ist, musst Du den Teig in Folie wickeln und nochmals 15 Minuten kühl stellen. Dann kannst Du ihn erneut ausrollen und wieder Plätzchen ausstechen. Achte darauf, dass Du immer gleich viele Böden wie Deckel hast.

Die Plätzchen nun im vorgeheizten Backofen für ca. 5 Minuten backen. Sie sind nach dem Backen noch recht hell, aber genauso wollen wir sie. Die Deckel der Linzerplätzchen werden jetzt, solange sie noch warm sind, mit wenig Puderzucker bestäubt. Sind die Kekse ausgekühlt, kannst Du sie fertigstellen. Gib dafür etwas Aprikosen- oder Himbeermarmelade in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (Du kannst natürlich auch Johannisbeergelee oder Sauerkirschkonfitüre, oder was Du eben gern hast, verwenden) und dressiere dann etwas der Marmelade auf die Mitte des unteren Teils des Gebäcks. Oder wie wäre es, wenn Du die Hälfte der Guetzli mit Nutella oder einer Ganache bestreichst? Dann kannst Du den Deckel aufsetzen. Wenn es Dir lieber ist, kannst Du die Plätzchen mit Marmelade bestreichen und keinen Spritzbeutel verwenden.

Am besten lässt Du die Kekse so eine Nacht bei Raumtemperatur stehen. Somit ziehen sie etwas Feuchtigkeit und die beiden Hälften haften besser zusammen. Danach verpackst Du sie am besten auf maximal zwei Lagen in einer Guetzlibox. Die Spitzbuben halten sich gut verpackt in einer Guetzlidose bis zu einem Monat.

Ein Genuss, der Herzen verbindet. Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit ist untrennbar mit der Vorstellung von köstlichen Leckereien verbunden, und unter diesen verführerischen Naschereien stechen die Spitzbuben besonders hervor. Diese traditionellen, gefüllten Kekse sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Symbol für die Wärme und Verbundenheit, die in der besinnlichen Zeit des Jahres herrscht. Jedes Jahr versammeln sich Familien und Freunde in der Küche, um gemeinsam diese kleinen Kunstwerke zu kreieren, die mit Marmelade gefüllt und liebevoll mit Puderzucker bestäubt sind.

Die Zubereitung dieser Plätzchen ist mehr als nur Backen - es ist ein Ritual, das Generationen verbindet und Erinnerungen schafft. Der Duft von frisch gebackenem Teig, das Lachen von Kindern und das geschäftige Treiben in der Küche tragen zu einer unvergesslichen Atmosphäre bei. Während die Kekse im Ofen goldbraun werden, entstehen Geschichten, die weitergegeben werden, und Traditionen, die lebendig bleiben.

Lass Dich anstecken von der Begeisterung, die das Backen von Spitzbuben mit sich bringt! Egal, ob Du ein erfahrener Bäcker oder ein Neuling in der Küche bist, die Freude am gemeinsamen Backen und Geniessen dieser süssen Versuchungen wird Dein Herz erwärmen und Deine Geschmacksknospen verzaubern.

Spitzbuben, auch bekannt als Linzer Plätzchen oder Hildabrötchen, zählen zu den beliebtesten Weihnachtsplätzchen in der deutschsprachigen Region. Diese köstlichen Leckerbissen bestehen aus zwei schön mürben Plätzchen, die mit einer fruchtigen Konfitüre zusammengeklebt werden.

Mischen Sie 300 g Mehl, 100 g Puderzucker, 100 Mandeln, 2 Pk Vanillezucker und 1 Msp Salz. 200 g Butter in Stückchen und 1 Ei hinzufügen. Die Zutaten mit den Händen zu einer krümeligen Masse verreiben und zu einem Teig zusammenfügen.

Den Teig mindestens 30 min zugedeckt kühl stellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Einen Teil vom gekühlten Plätzchenteig abtrennen und den Restlichen wieder kühl stellen. Den abgetrennten Plätzchenteig auf einer kühlen Oberfläche, am besten zwischen zwei Backpapieren, 3 mm dick auswallen. Den ausgewallten Teig vorsichtig vom Untergrund lösen und dann die Plätzchen für die Oberseite mit Loch ausstechen und auf dem Blech verteilen. Die entstandenen Teigreste sofort wieder kühl stellen. Die Plätzchen mit Loch ca 8 min bei 160° Umluft backen. (Nicht braun werden lassen) Die heissen Plätzchen sofort mit dem Papier vom Blech ziehen und gerade drücken.

Dann aus dem gekühlten Teig pro Plätzchen ein Gegenstück ohne Loch ausstechen und die Teigreste wieder kühl stellen. Die Plätzchen ohne Loch ca 9 min bei 160° Umluft backen. Traditionell verwendet man Johannisbeergelee für Spitzbuben. In einer luftdichten Dose verpackt halten die Spitzbuben 2-3 Wochen.

Die Linzer Torte ist ein traditionell österreichisches Rezept. Der nach Nüssen und Zimt schmeckende Teig in Kombination mit Konfitüre ist für mich der Inbegriff von Weihnachten. Ich habe das Original-Rezept und Tortengrösse leicht angepasst und diese unglaublich leckeren, veganen Linzer Törtchen Kekse gebacken. So eignen sie sich liebevoll verpackt auch hervorragend als persönliches Geschenk und Mitbringsel. Die Mini-Version der grossen Linzer Torte steht ihrem grossen Vorbild in nichts nach. Aus dem Teig forme ich ohne Ausstechen die Kekse und fülle diese mit einer Konfitüre nach Belieben. Die Kekse schmecken besonders gut wenn sie 1-2 Tage Zeit hatten, durchzuziehen. Die veganen und glutenfreien Linzer Törtchen Kekse könnt ihr zu jeder Jahreszeit backen - Das Rezept schmeckt immer und ist saisonunabhänig.

Die geschroteten Leinsamen mit 6 EL Wasser gut verrühren, beiseite stellen und 10 Minuten quellen lassen. Zwischenzeitlich die weiche Margarine und Zucker mit dem Schwingbesen des Handrührgeräts für etwa 5 Minuten cremig aufschlagen. Die gequollenen Leinsamen dazugeben und unterrühren. Mandeln, Buchweizenmehl, Zimt und Salz mischen und unterrühren. Den Teig zugedeckt für 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Vom Teig kleine Portionen abnehmen, kleine Kugeln formen und auf das Backblech setzen.

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