Das Grillen hat sich zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen entwickelt, und mit Weber Grills ist es möglich, ein breites Spektrum an Gerichten in perfekter Qualität zuzubereiten. Das Unternehmen bietet nicht nur hochwertige Grillsysteme, sondern auch eine Vielzahl an Rezepten, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Grillmeistern einen wertvollen Leitfaden bieten.
Die hier vorgestellten Rezepte und Techniken basieren auf der langjährigen Erfahrung und den Empfehlungen von Weber, die in der Weber Grill Akademie und in der Community getestet wurden. Weber Grill Rezepte decken ein breites Spektrum an Gerichten ab, von einfachen Hamburgern über komplexe Rippchen bis hin zu Desserts wie gegrilltem Obst.
Ein besonderes Merkmal der Weber Grill Rezepte ist, dass sie nicht einfach aus anderen Quellen kopiert werden, sondern entweder in der Weber Original Grillakademie entwickelt oder von den Grillmeistern von Weststyle in Eigenregie geschaffen wurden. Die Rezepte sind in verschiedene Kategorien eingeteilt, wodurch sie leicht auffindbar und anwendbar sind. Egal ob Hauptspeisen, Vorspeisen, Beilagen oder Desserts - es gibt für jeden Geschmack etwas dabei.
Um Weber Grill Rezepte erfolgreich umzusetzen, ist es wichtig, einige grundlegende Techniken und Prinzipien zu verstehen. Die drei grundlegendsten Grillmethoden, die bei Weber Rezepten angewandt werden, sind das direkte Grillen, das indirekte Grillen und die 50/50-Methode.
Grundlegende Grillmethoden
- Direktes Grillen (200-250 °C): Diese Methode eignet sich hervorragend für dünnere Stücke wie Steaks oder Würstchen. Beim direkten Grillen wird das Grillgut direkt über der Hitzequelle platziert, um eine schnelle Garung und eine knusprige Kruste zu erzielen.
- Indirektes Grillen (150-180 °C): Für größere Stücke oder Gerichte, die eine langsame und gleichmäßige Garung benötigen, ist das indirekte Grillen die bessere Wahl. Das Grillgut wird außerhalb der direkten Hitzezone platziert, wodurch die Hitzezirkulation für ein schonendes Garen sorgt.
- Niedrigtemperatur-Grillen (110-130 °C): Bei dieser Technik wird das Grillgut bei niedrigen Temperaturen über einen längeren Zeitraum gegart.
- 50/50-Methode: Eine Kombination aus direktem und indirektem Grillen. Dabei ist eine Hälfte des Grills für direktes Grillen vorgesehen, und die andere Hälfte wird für indirektes Grillen genutzt. Diese Methode ist besonders nützlich, wenn mehrere Gerichte gleichzeitig gegart werden sollen, da sie die Flexibilität bietet, verschiedene Grilltechniken anzuwenden.
Zusätzlich zum Verständnis der Grillmethoden ist auch die richtige Vorbereitung entscheidend. So empfiehlt Weber beispielsweise, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank zu nehmen, um eine gleichmäßige Garung zu ermöglichen.
Weber bietet eine Vielzahl an Grillbüchern, die sowohl Einsteigern als auch Profis wertvolle Tipps und Rezepte anbieten. Die bekannteste Publikation von Weber ist sicherlich die „Grillbibel“, in der über 160 Rezepte für das Grillen mit Gas und Holzkohle enthalten sind. Dieses Buch ist ein Must-have für alle, die sich ernsthaft mit dem Grillen beschäftigen möchten. Es enthält über 1.000 Schritt-für-Schritt-Fotos, die die Techniken und Rezepte verständlich und leicht nachvollziehbar darstellen.
Für alle, die mit dem Dutch Oven kochen möchten, bietet Weber ein spezielles Kochbuch an. Es enthält über 100 Rezepte, die im Dutch Oven zubereitet werden können. Das Buch ist besonders nützlich für jene, die das Dutch Oven GBS System besitzen, da es detaillierte Anweisungen zur Nutzung des Systems gibt.

Weiterführende Literatur
- „Weber’s Grillen mit Holzkohle“: Ideal für alle, die mit Holzkohle grillen möchten. Es enthält 115 Rezepte, die speziell für das Grillen mit Holzkohle konzipiert wurden. Zudem werden praktische Tipps zur Anheizung, zum Schaffen von Grillzonen und zum Räuchern gegeben.
Ein weiterer Aspekt, der bei der Umsetzung der Weber Grill Rezepte von großer Bedeutung ist, ist das richtige Zubehör. Ein Grillthermometer ist unerlässlich, um die Garzeit genau zu kontrollieren. Mit einem Thermometer kann man sicherstellen, dass das Grillgut die richtige Temperatur erreicht und nicht über- oder untergegart wird. Für die Zubereitung von Burgern ist eine Patty-Presse sehr nützlich. Mit dieser Presse können die Burger Patties gleichmäßig geformt werden, was zu einem besseren Ergebnis führt.
Räucherchips sind besonders für die Zubereitung von Meeresfrüchten und Fisch nützlich. Sie sorgen für einen intensiven Raucharoma und können je nach Geschmack variieren. Der Dutch Oven ist ein weiteres wichtiges Zubehör, das bei der Zubereitung von Eintöpfen, Suppen und Desserts genutzt werden kann.
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Tipps für fortgeschrittene Grillmeister
Für jene, die sich bereits mit den Grundlagen des Grillens vertraut gemacht haben, bietet Weber auch Tipps für fortgeschrittene Grillmeister. Eine der spannendsten Möglichkeiten, das Grillen zu verfeinern, ist das Experimentieren mit verschiedenen Holzchips. Jeder Holztyp bringt seine eigenen Aromen mit, weshalb es lohnenswert ist, verschiedene Arten auszuprobieren. Hochwertiges Zubehör kann das Grillen erheblich erleichtern und das Ergebnis verbessern.
Ein weiterer Tipp für Profis ist die Erstellung eines Zeitplans. Bei komplexeren Rezepten ist es wichtig, die Garzeiten zu planen und sicherzustellen, dass alle Gerichte pünktlich serviert werden.
Weber Grill Rezepte bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, um kulinarische Highlights zu schaffen. Egal ob Einsteiger oder Profis - mit den richtigen Techniken, Rezepten und Zubehör kann jedes Grillereignis zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis werden. Die hier vorgestellten Rezepte und Methoden sind auf praktischen Tests und Erfahrungen basiert und bieten somit eine verlässliche Grundlage für alle, die gern grillen.
Gasgrill: Die Alternative für präzises Grillen
Entscheidend für das erfolgreiche Grillen mit Gas ist, dass du einen Gasgrill auswählst, der zu dir und deinen Vorlieben passt. Der Rost muss die geeignete Grösse aufweisen und das Brenner-System sollte dir die optimale Zubereitung von Fleisch, Fisch, Gemüse oder Pizza ermöglichen. Die Temperatur spielt hier eine wichtige Rolle.
Bevor du mit dem Grillen von beispielsweise Fleisch und Gemüse startest, mach noch einen kurzen Sicherheitscheck und überprüfe die Schläuche, die Gasflasche sowie den Brenner des Grills. Ist alles soweit in Ordnung, machst du dir Gedanken zum Grillgut, um dich für die passende Grillmethode zu entscheiden:
- Muss das Grillgut langsam garen?
- Soll das Fleisch eine Kruste bekommen?
Hast du dich für eine Grillmethode entschieden, bestimmst du die Dauer der Grillzeit, die Temperatur und klärst die Frage, ob du direkt oder indirekt befeuern möchtest. Je nach Fleisch, Gemüse oder anderem Grillgut bietet sich ein direktes oder indirektes Grillen mit dem Gasgrill an.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Holzkohlegrills oder Elektrogrills kannst du mit den meisten gasbetriebenen Grills problemlos auch indirekt grillen - und beispielsweise braten, schmoren sowie generell langsam garen. Darüber hinaus entwickelt sich beim Grillen mit Gas kaum Rauch. Trotzdem besteht die Möglichkeit, mithilfe von Räucherchips bei geschlossenem Deckel dein Fleisch zu räuchern.
Vorteile eines Gasgrills
- Kurze Aufheizzeit (ca. 10 Minuten)
- Einfache Regulierung der Temperatur
- Gesünderes Grillen durch weniger Rauch
Nachteile eines Gasgrills
- Via Gas erzeugte Flamme, kein „echtes Feuer“
Bei Gasgrills gibt es viele verschiedene Ausstattungen. Ein Überblick über die Funktionsweisen.
So ist ein Gasgrill aufgebaut
Bei einem Gasgrill wird das Gas aus der Gasflasche über ein Schlauchsystem in den Grill geleitet, entzündet und mithilfe des Brenners abgebrannt. Mehrere dabei entstehende kleine Flammen erhitzen den Rost und das Grillgut. Unterhalb des Brenners befindet sich bei vielen Modellen eine mit Wasser gefüllte Auffangschale, die eine leichtere Fettentsorgung ermöglichen soll.
Das richtige Gas für den Grill
Für einen Gasgrill eignen sich die Gase Propan und Butan. Die Gasflaschen gibt es in Grössen von 5 kg bis 11 kg. Für einige Gasgrills eignen sich auch Flüssiggasgemische. Die Gemische brennen, wie Propan, bei bis zu -30 °C und sind damit auch im Winter einsetzbar.
Wie viel Gas du verbrauchst, hängt von der Leistung des Gasgrills ab, also der Anzahl an Kilowatt (kW). Der durchschnittliche Verbrauch bei 1 kW liegt bei 100 g Gas/Stunde. Ein Grill mit 12 kW verbraucht bei Vollauslastung also ungefähr 1.200 g Gas/Stunde. Dementsprechend hält eine 5-kg-Gasflasche bei einem solchen Modell circa 4 Stunden bei maximaler Auslastung.
Es lohnt sich, eine Gasflasche auf Reserve zu haben, damit der Grill stets einsatzbereit ist.
Welcher Gasgrill ist der richtige?
Die Wahl des richtigen Gasgrills ist nicht immer leicht, denn das Angebot ist breit gefächert. Diese Tipps helfen bei der Entscheidungsfindung. Die vielen Modelle unter den Gasgrills unterscheiden sich in Bezug auf Grösse, Material und Ausstattung. Besonders entscheidend ist die Anzahl der Hauptbrenner, die zwischen eins und sechs liegen kann. Auch das Material der Brenner ist von Grill zu Grill unterschiedlich. Es gibt Brenner aus Edelstahl, aluminisiertem Stahl, Gusseisen und Keramik. Bei den Hauptbrennern in der Mitte handelt es sich meist um Stabbrenner aus Edelstahl. Ausserdem gibt es Modelle mit Seitenbrennern, die zum Teil aus Keramik bestehen. Je mehr Brenner ein Gasgrill hat, desto mehr Möglichkeiten bestehen zur Zubereitung des Grillgutes. Die unterschiedlichen Einstellungen der Brenner erlauben die Erzeugung von verschiedenen Temperaturzonen.
Mach dir zudem vorab bewusst, was du gerne auf deinem Grill zubereiten möchtest. Soll Fleisch wie Würstchen und Steaks darauf gegrillt werden? Möchtest du Grillgut zusätzlich warmhalten? Willst du mit dem Gasgrill Gemüse garen oder Pizza backen? Je mehr du mit dem Grill machen möchtest, desto vielseitiger sollte das passende Modell sein. Dies betrifft vor allem die Grösse der Grillfläche und die Ausstattung mit den Brenner-Systemen.
Vor der Inbetriebnahme
Grillen mit Gas ist nicht kompliziert. Sicherheit geht vor. Überprüfe vor dem ersten Grillen alle Verbindungen des Gasgrills, damit sichergestellt ist, dass kein Gas entweicht. Lecksprays sind bei der Überprüfung hilfreich. Die Sprays signalisieren per Bläschenbildung, ob eine Dichtung oder eine andere Stelle, die manuell montiert wurde, durchlässig ist. Wer möchte, kann für diese Sicherheitsprüfung auch eine Seifenlauge verwenden. Tauchen bei der Prüfung Bläschen auf, verwende den Grill nicht mehr, bis du alles wieder ordentlich abgedichtet oder defekte Bauteile ausgetauscht hast.
Zum ersten Mal grillen
Die meisten Hersteller empfehlen, vor dem ersten Grillen den Rost mit ein wenig Speiseöl einzureiben, damit er weniger schnell rostet und verschmutzt. Verwende hierzu aber nur wenig Öl, damit es nicht ins Feuer tropft. Um eventuelle Produktionsrückstände wegzubrennen, lass den Grill vor der ersten Inbetriebnahme eine Weile laufen, bevor du dann das Grillgut auflegst.
Wie grillt man indirekt mit Gas?
Je nach Grillgut ist es möglich, unterschiedliche Methoden beim Grillen anzuwenden: Man unterscheidet zwischen direktem und indirektem Grillen.
So garst du schonend
Beim direkten Grillen liegt das Grillgut, wie bei einem herkömmlichen Holzkohlegrill, unmittelbar über der Flamme. Während beim indirekten Grillen das Grillgut so platziert ist, dass die Hitze seitlich aufsteigt. Ausserdem ist der Deckel geschlossen. Dies führt dazu, dass die Hitze von den Seitenwänden und dem Deckel des Grills abstrahlt.
Das direkte Grillen eignet sich wie beim Grillen mit Holzkohle für „schnelles“ Grillgut mit Garzeiten unter 30 Minuten, wie zum Beispiel für Fleisch wie Würstchen. Und auch zum scharfen Angrillen von Steaks oder Hamburgern kannst du das direkte Grillen mit dem Holzkohle- beziehungsweise Gasgrill nutzen.
Durch das Ein- und Ausschalten verschiedener Brenner lassen sich direktes und indirektes Grillen auch gut miteinander kombinieren: Bei dieser Methode wird nur eine Seite des Grillrostes befeuert. So entstehen zwei Hitzezonen im Grill. Im heissen Bereich wird das Grillgut direkt von unten angegrillt. Danach wird es auf die andere Seite gelegt und kann bei indirekter Hitze schonend fertig garen. Die Temperaturen liegen dabei bei 250 °C bis 300 °C sowie bei indirekter Hitze bei circa 180 °C bis 220 °C bei geschlossenem Deckel.
Das perfekte Steak
So grillt man ein T-Bone-Steak (600 Gramm)
- Auf dem vorgeheizten Grill bei circa 200 °C und geschlossenem Deckel ungefähr 6 Minuten von jeder Seite grillen.
- Danach die Temperatur auf circa 100 °C reduzieren und für ungefähr 12 Minuten garen.
- Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.
Reinigung und Pflege des Gasgrills
Jeder Grillrost lässt sich auf seine Weise reinigen. Es gibt spezielle Drahtbürsten mit Messingborsten, die sich zum Reinigen des Rostes eignen. Bürsten mit Stahlborsten sowie aggressive Reinigungsmittel schaden dem Grillrost. Nach der Reinigung reibst du den Rost mit Speiseöl ein.
Die Kunst des Grillens: Direkt, Indirekt und 50/50
Ob Gas- oder Holzkohlegrill: Das Spiel mit dem Feuer ist vielseitig. Wir erklären die gängigen Methoden, mit denen du zum wahren Grillmeister wirst.
Grillieren kann doch jeder. Oder etwa nicht? Man zieht die Plane vom Gasgrill oder schüttelt Briketts in den Holzkohlegrill. Gas an, Feuer frei und zack, geht´s los. Von wegen. Wer beim Grillieren von Fleisch, Fisch oder Gemüse das Optimum erreichen will, der sollte sich vorab ein wenig über die verschiedenen Grillmethoden informieren.
Gas-, Elektro- oder Holzkohlegrill, das ist hier die Frage. Die einen wollen auf den Klick genau die Hitze haben, die anderen lieben das Rascheln der Briketttüte, den Geruch von knisterndem Holz und das Stieben des Feuers, wenn Fett in die Glut tropft.
Doch jetzt wird es ein bisschen akademisch - nämlich dann, wenn man Begriffe wie Garzeit, Kerntemperatur oder Krustenbildung ernst nimmt.
Egal ob mit Gas-, Elektro- oder einem Holzkohlegrill - am besten gelingt das Grillen mit geschlossenem Deckel. Warum? Weil sich dann die Hitze gleichmässiger verteilt, sie kann zirkulieren, das Grillgut bleibt saftiger - und: Man spart zudem Energie.
Das Spiel mit dem Feuer
Deckel zu und aufgepasst: Die beiden wichtigsten Methoden beim Grillieren mit geschlossenem Deckel nennt man „direkt und „indirekt“.
Direkte Grillmethode
Direkte Hitze eignet sich hervorragend für scharfes Anbraten sowie für Grillgut mit einer Garzeit von weniger als 30 Minuten. Hierzu wird das Grillgut direkt von unten befeuert. Würstchen und Burger-Patties sind dafür typische Gerichte, aber auch Fischfilets, Meeresfrüchte und Gemüsespiesse.
Indirekte Grillmethode
Alles, was länger als 30 Minuten braucht, um gar zu werden, wird hingegen indirekt grilliert. Dazu zählt vor allem grosses Grillgut wie Braten oder ganzes Geflügel. Aber auch ein Steak kann nach dem scharfen, direkten Anbraten indirekt weitergrilliert werden, um die gewünschte Garstufe zu erreichen. Dabei werden die Hitzequellen an den Rand des Grills verlegt, um zu verhindern, dass die direkte Hitze das Grillgut aussen verbrennt, bevor es innen gar ist. Die Wirkungsweise ähnelt der Umlufthitze im Backofen.
Auf dem Gasgrill
Indirekt
Beim Weber Gasgrill funktioniert das indirekte Grillieren durch das Abschalten einzelner Brenner, in diesem Falle der mittleren, nur die beiden äusseren Brenner sind aktiv, das Grillgut wird jedoch in der Mitte des Rosts platziert. Deckel zu und die Garzeit respektive die Kerntemperatur beachten. Dann wird alles gut.
Oder aber das Grillgut wird nicht direkt auf den Rost, sondern auf eine Stufe höher gelegt. Auch hier muss der Deckel geschlossen sein, damit sich eine wirksame und kontrollierbare Hitze entwickelt.
Direkt
Hitze auf der höchsten Stufe: Alle Brenner sind aktiv und befeuern den Grill, bis er die gewünschte Temperatur hat. Dann wird das Grillgut direkt über den Brennern grilliert. Kenner wissen - hier sollte man immer ein Auge auf das Grillthermometer haben, denn zu viel Hitze machen aus einem schönen Stück Fleisch schnell ein ungeniessbares Ärgernis. Ein einfacher Weg dies zu verhindern ist der Einsatz eines Weber iGrill-Thermometers. Das Grillthermometer ist über eine App mit dem Smartphone koppelbar. So kann man ganz einfach auf dem Handy die Temperatur beobachten und bekommt sogar einen Hinweis, sobald die Idealtemperatur erreicht wurde.
50:50
Bei dieser Grillmethode schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Ein Brenner an der Seite und einer in der Mitte werden befeuert, um das Grillgut erst scharf anzubraten und dann auf der anderen, abgeschalteten Seite weiter zu garen. Auch hier gilt: Deckel zu.
Auf dem Holzkohlegrill
Indirekt
Die glühenden Kohlen werden seitlich verteilt beziehungsweise in handelsübliche Kohlekörbe aus verzinktem Edelstahl gepackt. Auf dem direkt über den Flammen liegenden Rost wird eine Abtropfschale positioniert, das Grillgut kommt eine Etage höher.
Direkt
Die gut durchgeglühte Kohle wird direkt in der Mitte verteilt, ob lose oder in Kohlekörben. Darüber wird das Grillgut scharf angebraten. Und - genau - das alles bei geschlossenem Deckel.
50:50
Hier kommt wieder auf dem unteren Rost ein Kohlekorb zum Einsatz oder aber man schaufelt die glühende Kohle auf eine Seite, auf der anderen platziert man eine Abtropfschale. Auf dem Rost darüber wird der Braten direkt über der Glut scharf angebraten und dann, über die Alu-Schale geschoben, zu Ende gegart.
Auf dem Holzkohlegrill sind aber noch mehr Grillmethoden möglich, denn mit Kohle kann man mehr variieren als mit Gas-Brennern:
3-Zonen-Glut
Jetzt wird es tricky - bei dieser Methode kann man mehrere Dinge gleichzeitig grillieren: Fleisch, Gemüse oder einen Braten. Und das geht so: Man häuft wie eine ansteigende Düne Glut in 2 bis 3 Schichten aufeinander, die dann am Rand eine starke Hitze entwickelt und zur Mitte abfallend eine indirekte oder schwache Hitzezone bildet.
Bulls Eyes
Hierbei wird ein Teil der Glut mittig angeordnet, der andere wie beim Ring of Fire drum herum platziert. Dadurch kann man Steaks in der Mitte mit hoher Hitze anbraten und dann über indirektem Feuer zu Ende garen oder eben auch warmhalten.
Ring of Fire
Was wie ein Song von Johnny Cash klingt, ist eine Methode, um beispielsweise Pizza auf Holzkohle zu machen oder um Grillgut warm zu halten. Die glühende Kohle wird, man ahnt es schon, ringförmig am Kessel angeordnet. Sieht gut aus und funktioniert hervorragend.
Neuanordnung von Kohle bei mehreren Gängen
Beim Grillieren von mehreren Gängen ist es manchmal notwendig, die Position der Glut neu anzuordnen. Mit den Weber-Kohlekörben funktioniert das schnell und praktisch: Die Körbe aus haltbarem, verzinktem Stahl lassen sich einfach in die gewünschte Position schieben. Oder man benutzt Holzkohlehalter, allerdings kann es schnell mal zu Staub- und Russbildung kommen. Also lieber eine Schürze anziehen.
Die Temperaturregelung im Kugelgrill
Dein neuer Kugelgrill lacht dich an, aber du bist dir nicht sicher, wie du die Regler an den Lüftungsschlitzen einstellen sollst? Nicht verzagen und weiterlesen - wir erklären dir hier, wie die Temperaturregelung im Kugelgrill funktioniert!
Ein Kugelgrill bietet mehr Möglichkeiten als ein normaler Holzkohlegrill - zum Beispiel direktes und indirektes Grillieren. Allerdings sind gerade Novizen oft überfordert mit dem Aufbau eines solchen Geräts. Das führt dazu, dass viele Griller die Regler ständig rauf- und wieder runterschieben und andauernd den Deckel lüpfen. Das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders!
Aufbau eines Kugelgrills
Der Kugelgrill besteht aus zwei Hälften: dem Unterteil, das eine Art Kesselform aufweist, und dem Deckel. Sowohl das Unterteil als auch der Deckel besitzen Lüftungsschlitze, die sich per Schieberegler öffnen und schließen lassen. Diese Schlitze dienen zur Temperaturregelung im Kugelgrill.
Grundsätzlich bestimmen drei Faktoren die Temperatur im Grill: die Menge des Brennstoffs (Briketts oder Holzkohle) sowie die untere und obere Luftzufuhr. Briketts und Holzkohle benötigen Sauerstoff, um zu glühen. Je mehr Sauerstoff zugeführt wird, desto mehr Glut entsteht - und damit auch eine höhere Hitze. Der untere Kessel-Lüftungsschlitz regelt die Zuluft, der obere Deckel-Lüftungsschlitz die Abluft. Die Temperaturregelung im Kugelgrill erfolgt über die unteren Lüftungsschlitze: Durch sie gelangt Sauerstoff an die Kohlen. Hast du den Schieberegler also auf ganz offen gestellt, bekommt die Glut viel Sauerstoff, und die Hitze steigt.
Durch die oberen Lüftungsschlitze können Rauch und Hitze entweichen. Öffnest du sie nur etwa zur Hälfte, bleiben Rauch und Hitze in der Kugel. So kannst du deinen Kugelgrill als eine Art Smoker nutzen und Fleisch und Fisch räuchern.
Wenn du den Regler im Deckel weiter aufdrehst, kommt es zu einem Kamineffekt: Im Garraum, also in der unteren Kugelhälfte, entsteht ein Unterdruck. Der sorgt dafür, dass mehr Luft eingesaugt wird. Mehr Sauerstoff gelangt an die Glut, im Kugelgrill steigt die Temperatur.

Wichtig
Wenn du per Lüftungsschlitz die Temperatur im Kugelgrill regulierst, dauert es ein paar Minuten, bis sich die Hitze ändert. Das können je nach Grösse des Grills bis zu 15 Minuten sein. Also nicht gleich panisch an den Schiebern fummeln, wenn nicht sofort etwas passiert!
Schliesst du einen oder beide Lüftungsschlitze, sinkt die Temperatur im Grill, und die Kohle beziehungsweise die Briketts gehen nach ein paar Stunden wegen Sauerstoffmangel aus.
Viele Kugelgrills verfügen über ein eingebautes Deckelthermometer. Einige Grillfreunde nennen es spöttisch „Schätzeisen“ - und es stimmt schon, hundertprozentig kannst du dich nicht auf die Temperaturangaben verlassen. Grund: Die Messgeräte sind in der Regel weit entfernt vom Rost angebracht, wo eine grössere Hitze herrscht. Für die meisten Grillpartys ist das nicht weiter entscheidend. Bereitest du allerdings ein „Low & Slow“-Gericht wie Spareribs zu, musst du schon genau wissen, wie heiß es im Inneren des Grills ist.
Tipps für die Temperaturregelung
- Reglereinstellungen markieren: Ist der Kugelgrill mit Kohle oder Briketts gefüllt, kannst du kaum noch erkennen, wie weit die unteren Lüftungsschlitze geöffnet sind. Das wiederum macht es schwierig, die Temperatur vernünftig einzustellen. Markiere daher mit einem Stift die einzelnen Positionen (zu, viertel, halb, dreiviertel und vollständig geöffnet).
- Temperatur konstant halten: Mit einer kleinen Alu-Tropfschale voll Wasser, die du ganz unten unter dem Grillrost platzierst, hältst du die Hitze in Gerät konstant. Gleichzeitig verhindert das verdunstende Wasser, dass das Grillgut austrocknet.
- Grill schmutzig lassen: Patina, Reste von Asche und heruntergetropfter Fleischsaft helfen dabei, die Lüftungsschlitze richtig abzudichten - das vereinfacht die Temperaturregelung im Kugelgrill. Einmal im Jahr solltest du deinen Kugelgrill allerdings einer gründlichen Reinigung unterziehen.
Welche Temperatur für welches Fleisch?
Welches Fleisch kommt bei welcher Temperatur auf den Grill?
Dass George Stephen als Pionier des Kugelgrills in die Geschichte einging, ist bekannt. Ebenso wie die Tatsache, dass bis heute Kugelgrills von Weber als die weltweit beliebtesten ihrer Art gelten. Aber wusstest du auch, dass die Weber Garantie dir bis zu zehn Jahre ungetrübtes Grillvergnügen bietet und für alle Material- und Verarbeitungsfehler geradesteht?
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