Waffeln mit Schokoladenüberzug sind ein beliebter süßer Genuss, der in verschiedenen Variationen existiert. Von traditionellen Hüppen bis zu modernen Schokoriegeln gibt es unzählige Möglichkeiten, die Kombination aus knuspriger Waffel und zarter Schokolade zu genießen. Dieser Artikel beleuchtet die Geschichte der Waffeln, gibt Einblicke in verschiedene Waffelarten und bietet Inspiration für eigene Waffelkreationen mit Schokoladenüberzug.

Belgische Waffel
Die Geschichte der Waffeln
Als Vorläufer der Waffeln im Allgemeinen und damit auch der Hüppen gelten die Hostien, die ab dem frühen Mittelalter in Klöstern gebacken wurden. Wann daraus die ersten Hüppen entstanden, kann nicht schlüssig gesagt werden. In einem Bericht zur Schweizerischen Landesausstellung aus dem Jahr 1883 ist zu lesen, dass die Benediktinermönche zu Hirschau in Schwaben bereits im 11. Jahrhundert Hüppen gebacken haben. Andere Quellen aus Frankreich und aus Wien datieren das für die Hüppen so typische Rollen des warmen Teiges ab dem 14./15. Jahrhundert.
Einen Hinweis auf das Alter kann allenfalls aus dem Wort Hüppe gezogen werden. Johann Jakob Schenkel, ein Pfarrer, der im Jahr 1900 "Das Schweizervolk in seinem Essen und Trinken" beschrieb, gibt an, dass der Begriff Hüppe Bezug auf das mitteldeutsche Wort "hippig, heppig, hipprig" nimmt, was "dünn" oder "mager" bedeutet. Schenkel nimmt an, dass man im 14. Jahrhundert mit dem Hüppenbacken in der Schweiz begonnen hat, nennt dazu aber weder Ort noch genaueren Zusammenhang.
Eine Veränderung der Bewertung der Hüppen ist mit dem Aufkommen des Zuckers verbunden. Mit der Entdeckung fremder Länder sowie den besseren Verkehrswegen fand Zucker - übrigens gleichzeitig wie Reis - im 16. Jahrhundert Eingang in unseren Speiseplan. Allerdings erst zögerlich. Geringe verfügbare Mengen und ein hoher Preis erlaubten bis etwa ins 18. Jahrhundert hinein nur eine sparsame Verwendung von Zucker, vor allem als Prestigeprodukt. In diesem Kontext sind die diversen Hüppenrezepte, die ab dem 16. Jahrhundert zu finden sind, zu deuten.
Die Hüppen sind so zu Festtags- und Luxusprodukten geworden, die, so belegen es die Quellen, bis ins 18. Das erste Rezept, das offiziell von "Zürcher Hüppen" spricht, stammt aus dem Jahr 1693 und ist von Anna Margaretha Ziegler.
Verschiedene Waffelarten
Hüppen: Hüppen sind ein röhrenförmig zusammengerolltes Gebäck, das meist mit einer Schokoladenmasse gefüllt ist. Hüppen zählen zur Familie der Waffeln, wovon verschiedene Arten in der Schweiz verbreitet sind. Hüppenrollen sind 6 bis 14 cm lang. Sie werden in Confiserien aus so genannten Halbfabrikaten, nämlich den Hohlhüppen, gefertigt. Die Confiserie füllt sie je nach Belieben und erhält so ein unverwechselbares Eigenprodukt. Die heute so verbreiteten gefüllten Hüppen werden erst seit 1928 produziert. Begonnen damit hat die Gottlieber Hüppenbäckerei. Andere Produzenten zogen alsbald nach.
Offleten: Ein ebenso mit Zürich verbundenes Waffelgebäck sind die Offleten. Sie weisen einen gleich brüchigen, hauchdünnen Teig auf, sind jedoch scheibenförmig und dementsprechend ungefüllt.
Weiche Waffeln: Sie stehen im Gegensatz zu den weichen Waffeln, die man am besten warm isst. Diese stellt man mit Treibmittel und zusätzlicher Milch her.
Bretzeli und Bricelets: Zwischen den weichen Waffeln und den Hüppen anzusiedeln sind die Berner und Emmentaler Bretzeli respektive die Westschweizer Bricelets.

Hüppen
Hüppen im Zürcher Zunftleben
Aus dem Zürcher Zunftleben weiss man einiges über die Hüppen und Offleten. Vom 16. Jahrhundert bis zur Aufhebung der Zünfte im Jahr 1798 kamen sie häufig und vor allem an Festtagen auf den Tisch. Ein Mandatsbeschluss aus dem Jahr 1640 versuchte, die Hüppen offiziell als "Abendtrunk" für jedes Hochzeitsessen vorzuschreiben. Ein weiterer Mandatsbeschluss Ende des 17. Jahrhundert empfahl, anstelle von den vermutlich wertvolleren Zucker-Anisbrötli doch die üblichen Offletten und Hüppen aufzutischen.
Im Jahr 1676, beim Neujahrsessen der Constaffel (ein eigener Stand, der zu seiner Anfangszeit im 14. Jahrhundert die Oberschicht vereint hat), sollen neben anderen Leckereien als Nachspeise je zwei Offleten und zwei Hüppen pro Person aufgetischt worden sein. Ein Historiker hat anhand der Neujahrsrechnungen ebendieser Constaffel festgestellt, dass zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert ein Wechsel von den Hüppen zu den Offleten stattgefunden hat. Die Erklärung dafür ist einerseits, dass diese einen Arbeitsschritt weniger brauchen als die Hüppen, anderseits versprachen die Offleten mit den Motiven auf der Vorder- und Rückseite einen grösseren optischen Reiz.
Die Hüppenproduktion heute
Die Produktion von heute erfordert lange nicht mehr so viel Muskelkraft wie einst, als die schweren Eisen noch über dem offenen Feuer gewendet werden mussten. Der besuchte Produzent, eine Hüppenbäckerei, die ausschliesslich diese Spezialität herstellt, besitzt seit Anfang der 1980er Jahre eine eigens für ihre Hüppenherstellung erbaute Maschine: Sie backt den Teig, rollt ihn, füllt die Hüppen und schneidet sie auf die gewünschte Grösse. Bevor die Maschine läuft, muss der Teig und die Füllmasse hergestellt werden.
Der Teig für die gefüllten und ungefüllten Hüppen ist derselbe. "Die Qualität der Rohprodukte ist sehr wichtig, vor allem die des Zuckers. Er muss fein sein, denn nur so ist der warme Teig elastisch und lässt sich gut rollen.", verrät der Produzent. "Den Teig kann man sich wie einen Omelettenteig vorstellen." Für die Füllung verwendet der besuchte Produzent eine besonders feine Schokolade: "Bei uns kommt nur reine Gianduja in die Hüppen, das ist die edelste und teuerste Schokolade, die man kaufen kann", erklärt der Hüppenhersteller seine Qualitätsansprüche und fährt fort: "Wir schlagen die Schokoladenmasse nicht oder machen sie luftiger, deshalb ist unser Produkt vergleichsweise teuer."
Der Teig wird in einem dünnen Streifen auf eine Art Rollband aufgezogen, das direkt in den mit Erdgas geheizten Maschinenbackofen führt. "Die Temperatur muss ständig kontrolliert werden, das erfordert viel Fingerspitzengefühl", weiss der Produzent. Die Banddrehung dauert genau so lange, dass der Teig hellbraun gebacken wieder raus kommt." Der Teig ist etwa 200 Grad warm - die perfekte Temperatur, um ihn zu rollen. Dies geschieht über einen drehenden Eisenstab, der den Teig gleichzeitig weiterbefördert und die Schokoladenmasse einspritzt. In der Maschine befindet sich nun eine Riesenhüppe, die im etwa zwei Meter langen Kanal heruntergekühlt wird. "So wird der Zucker hart, deshalb ist das Biscuit brüchig.", erklärt der Produzent.
Die Hüppe hat sich vom ehemaligen oben beschriebenen Festtagsprodukt zu einem ganzjährlich konsumierten Produkt gewandelt. Besonders gerne werden die Röhrchen zu Kaffee, Tee oder warmer Schokolade gegessen, natürlich auch einfach so. Jüngst wird er auch gerne als Lifestyleprodukt zu Champagner angeboten. Auch als Geschenk und Mitbringsel sind Hüppen beliebt, was sich an den schönen Geschenkdosen, in die die Hüppen eingepackt werden, zeigt. Gemahlene Ortsbilder des Produktionsorts oder des Herkunftskantons sind besonders begehrt.
Die gefüllten Hüppen machen heute den grösseren Teil der Produktion aus und gelangen über Grossverteiler und kleinere Distributoren an den Konsumenten. Die ungefüllten werden in der Regel an Gastronomen oder Confiserien abgesetzt, die sie als Dessertdekoration sowie zur Weiterverarbeitung nutzen.
Drei Produzenten, ein Familienbetrieb mit rund zehn Angestellten und zwei mittelgrosse Unternehmen mit zwölf respektive 30 Angestellten, leben fast ausschliesslich von der Hüppenproduktion. Die heutigen Produzenten beliefern die ganze Schweiz, auch wenn es im Tessin und in der Westschweiz für den Konsumenten nicht ganz so leicht sein dürfte, Hüppen zu finden.
Kreative Ideen mit Schokolade und Kakaofrucht
Die Verwendung der gesamten Kakaofrucht in Schokoladenkreationen bietet ein ungenutztes Potenzial. Kakaofruchtfleisch dient nicht nur als natürlicher Süßstoff und bietet eine köstliche Alternative zu raffiniertem Zucker, sondern verleiht Rezepten auch eine knusprige Textur und eine exotische Note.
Von der Bohne bis zur Tafel - Wie wird Schokolade hergestellt? | Tigerenten Club
Hier einige kreative Ideen:
- Schokolade mit Kakaofruchtfleisch gesüßt: Das leckere weiße Fruchtfleisch der Kakaofrucht kann anstelle von raffiniertem Zucker verwendet werden. Getrocknet bietet dieses köstliche Fruchtfleisch einen frischen Geschmack, der an Lychee, Pfirsich, Holunderblüten und Honig erinnert.
- Schoko-Crossies mit Kakaofruchtfleisch: Eine köstliche Variante des Klassikers mit getrocknetem Kakaofruchtfleisch.
- Schokolade mit Kakaofruchtfleisch verfeinert: Das getrocknete Fruchtfleisch verleiht jeder Schokolade eine fruchtige Note und eine knusprige Textur.
- Kakaofruchtsaft als Füllung für Schokoladen: Konzentrierter Kakaofruchtsaft eignet sich hervorragend als Füllung für Schokoladen.
- Waffelkekse und Eiswaffeln mit Kakaofrucht verfeinert: Koa Flakes und Koa Choco Flakes eignen sich perfekt zur Verfeinerung von Waffelkeksen und Eiswaffeln, die mit weißer oder dunkler Schokolade überzogen sind.
- Ganache aus Kakaofrucht: Mit Koa Concentrate kann eine köstliche Ganache hergestellt werden. Die natürlichen Pektine sorgen für eine weiche, zarte Konsistenz und machen sie ideal für vegane Ganachen.
Es gibt verschiedene Anbieter von Kakaofruchtprodukten, die sich an Confiseure, Konditoren, Chocolatiers und Bäcker richten, darunter Confis-Express, Felchlin und Vanilla Venture.
Durch die vollständige Verwertung der Kakaofrucht werden nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze in den Kakaofarm-Communitys geschaffen, sondern auch der CO₂-Fußabdruck reduziert und der Weg zu einem nachhaltigeren Kakaosektor angeführt.
Schokoriegel selber machen
Schokolade macht glücklich! Diese Riegel schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern ermöglichen es auch, selbst zu entscheiden, was rein kommt und auf unerwünschte Zusatzstoffe zu verzichten. Hier sind einige Rezepte für selbstgemachte Schokoriegel:
Snickers

Der Schokoriegel besteht im Wesentlichen aus Schokolade, Erdnussbutter und gesalzenen Erdnüssen.
Zutaten:
- 150g Vollmilchschokolade
- 60g Erdnussbutter
- 40g Butter
- 70g Zucker
- 20ml Kondensmilch
- 50g Marshmallow Fluff
- 75g gesalzene Erdnüsse
- 50ml Rahm
Zubereitung:
- 75g Vollmilchschokolade und 20g Erdnussbutter schmelzen.
- Masse in eine kleine Auflaufform giessen und mit dem Teigschaber gleichmässig auf dem Boden verteilen. 15 Minuten ins Gefrierfach legen.
- 20g Butter, Zucker und Kondensmilch in einen Topf geben und schmelzen lassen.
- Marshmallow Fluff unterheben. 20g Erdnussbutter sowie gesalzene Erdnüsse dazugeben.
- Auf der ersten Schicht verteilen und weitere 15 Minuten ins Gefrierfach.
- Restliche Butter mit dem Rahm aufkochen und danach auf die zweite Schicht giessen. Erneut für 15 Minuten ins Gefrierfach.
- Restliche Vollmilchschokolade mit der Erdnussbutter schmelzen und über die drei Schichten verteilen. Nochmals 15 Minuten ins Gefrierfach legen und fertig ist der Snack.
Kitkat

Diese Schokoriegel, bestehend aus nur zwei Zutaten, sind auch schnell zubereitet.
Zutaten:
- 1 Packung Waffelblätter
- 250g Vollmilchschokolade
Zubereitung:
- Schokolade im Wasserbad schmelzen.
- Etwas geschmolzene Schokolade vorsichtig auf einem Waffelblatt verstreichen und ein zweites Waffelblatt darauf legen.
- Schokolade trocknen lassen und später alle Waffeln in die geschmolzene Schokolade tauchen.
- 1 Stunde kühl stellen.
Mars

Dieser Riegel besteht hauptsächlich aus Schokolade und einer Karamellcreme.
Zutaten:
- 400g Vollmilchschokolade
- 200g Marshmallow Fluff
- 120ml Kondensmilch
- 26 Karamellbonbons
Zubereitung:
- 100g Schokolade im Wasserbad schmelzen. Flüssige Schokolade auf den Boden einer Backform geben und für 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
- 200g Schokolade schmelzen und mit dem Marshmallow Fluff und 80ml Kondensmilch vermischen. Masse auf die erste Schicht geben und 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
- Bonbons schmelzen und mit der restlichen Kondensmilch mischen.
- Karamellmasse auf die letzte Schicht geben und weitere 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
- Restliche Schokolade schmelzen und über die Karamellmasse giessen. Nochmals für 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
Kinderschokolade

Isst du auch so gerne Kinderschokolade? Dann lass dir dieses Rezept nicht entgehen.
Zutaten:
- 650ml Rahm
- 200g weisse Schokolade, gerieben
- 15g Zucker
- 5g Gelatine
- 1 TL Vanillezucker
- 150g Zartbitterschokolade
- 150ml Rahm
Zubereitung:
- Gelatine im Wasser aufweichen.
- 500ml Rahm, Zucker und Vanillezucker in einem Topf erhitzen.
- Weisse Schokolade unterrühren und die Gelatine hinzufügen. Füllung für 1 Stunde kalt stellen.
- Füllung anschliessend schaumig schlagen und in eine flache Auflaufform füllen.
- Die Füllung muss nun ungefähr 6 Stunden im Kühlschrank ruhen und aushärten.
- Anschliessend die Zartbitterschokolade schmelzen und mit 150ml Rahm mischen.
- Milchcreme in kleine Riegel schneiden und in die Schokolade tauchen.
Bounty

Diese Süssware besteht aus einer Kokosflocken-Füllung und einem Schokolade-Überzug.
Zutaten:
- 400ml Kondensmilch
- 2 TL Vanillezucker
- 240g Kokosraspel
- 100g Zartbitterschokolade
- 100g Vollmilchschokolade
- 25g Kokosfett
Zubereitung:
- Kondensmilch, Vanillezucker und Kokosraspel vermischen.
- Masse in eine rechteckige Form füllen und gleichmässig verstreichen. 4 Stunden kalt stellen.
- Kokosplatte längs halbieren, Hälften quer in Streifen schneiden. Stücke auf eine Platte setzen und 30 Minuten einfrieren.
- Schokolade und Kokosfett in einer Schüssel über einem warmen Wasserbad schmelzen.
- Kokosriegel mit Hilfe einer Gabel in die geschmolzene Schokolade tunken. Riegel für 1 Stunde kalt stellen.
Twix

Karamell und Keks mit Vollmilchschokolade überzogen. Diesen leckeren Schokoladenriegel kennt und liebt wohl jeder.
Zutaten:
- 180g Butter
- 2 EL Zucker
- 160g Mehl
- 400ml Kondensmilch
- 450g brauner Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 200g Vollmilchschokolade
Zubereitung:
- 120g Butter, Zucker und Mehl zu einem Teig verrühren und auf dem Boden einer Backform andrücken. Teig bei 180 Grad für 20 Minuten backen.
- Kondensmilch, braunen Zucker und Vanille in einer Pfanne unter ständigem Rühren vermischen. Gleichmässig über den fertig gebackenen Keksboden giessen. Weitere 15 Minuten bei 180 Grad backen.
- Schokolade im heissen Wasserbad schmelzen. Geschmolzene Schokolade über dem Karamell verteilen und 30 Minuten kühl stellen.
XXL Milky Way

Milky Way ist ein Süssigkeitenriegel bestehend aus einer lockeren und leichten Nougatcreme umhüllt von Schokolade.
Zutaten:
- 4 Eiweisse
- 500g Zucker
- 250g Traubenzucker
- 230ml Wasser
- 475g Vollmilchschokolade
- 1 Päckchen Vanillezucker
Zubereitung:
- Traubenzucker und Wasser in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen.
- Zucker dazugeben und weiterrühren.
- Eiweisse mit dem Vanillezucker halbsteif schlagen.
- Sirup mit dem Eischnee miteinander verrühren.
- Nougatmasse in eine Backform geben und glattstreichen.
- Vollmilchschokolade im heissen Wasserbad schmelzen und über die Nougatmasse giessen und glattstreichen. 4 Stunden in das Gefrierfach legen.
- Restliche Vollmilchschokolade schmelzen.
- Milky Way aus der Form nehmen und umdrehen.
- Restliche Schokolade schmelzen und über die Nougatmasse giessen. 1 Stunde abkühlen lassen.
Viel Spass beim Ausprobieren!
Hans Freitag Waffeln
Die Hans Freitag GmbH & Co. KG ist ein traditionsreiches Unternehmen, das sich seit über 50 Jahren im Markt für Dauerbackwaren behauptet. Bekannt für seine Vielfalt an Keksen und Waffeln, produziert das Unternehmen sowohl unter eigenem Namen als auch für Handelsmarken großer Einzelhandelsketten.
Die Geschichte von Hans Freitag GmbH & Co. KG
Die Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag GmbH & Co. KG ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition. Gegründet vor über 50 Jahren, wird das Unternehmen heute von Juniorchefin Anita Freitag-Meyer gemeinsam mit ihrem Vater Hans Freitag geleitet. Der Generationswechsel verlief reibungslos, und das Unternehmen konnte sich erfolgreich im Wettbewerb mit größeren Branchenkonkurrenten behaupten.
Hans Freitag musste bereits im Alter von 17 Jahren nach dem Tod des Firmengründers Verantwortung übernehmen. Auch heute noch wird jede verdiente Mark in die Erweiterung des Familienunternehmens gesteckt, was die langfristige Ausrichtung und das Engagement der Familie für ihr Unternehmen unterstreicht.
Vielfalt der Produkte
Hans Freitag bietet eine breite Palette an Dauerbackwaren an. Das Sortiment umfasst rund 100 verschiedene Artikel, darunter Zitronencreme-Waffeln, Orangen-Stäbchen und Schoko-Tatzen. Ein besonderes Produkt ist die "Desiree Waffelmischung", die sich an Waffelliebhaber richtet. Diese Waffeln sind in verschiedenen Variationen erhältlich, beispielsweise mit Schokolade überzogen oder mit Vanille-Creme gefüllt. Es ist wichtig zu beachten, dass das Produkt Allergene wie Weizen, Milch, Gerste, Eier und Soja enthält. Zudem kann es Spuren von Schalenfrüchten und Lupine enthalten.
Rezeptinspiration: Hans Freitag Waffeln selbstgemacht
Obwohl Hans Freitag eine fertige Waffelmischung anbietet, kann man sich von den Zutaten inspirieren lassen und eigene Waffelkreationen entwickeln. Hier eine mögliche Rezeptinspiration, basierend auf den Inhaltsstoffen der Desiree Waffelmischung:
Zutaten:
- 250g Weizenmehl
- 50g Zucker
- 25g Traubenzucker (oder mehr Zucker, wenn kein Traubenzucker vorhanden)
- 1 TL Backpulver (enthält Natriumcarbonate)
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 50g geschmolzene Butter (oder pflanzliches Öl)
- 200ml Milch
- Optional: Vanilleextrakt oder andere Aromen
Zubereitung:
- Mehl, Zucker, Traubenzucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
- In einer separaten Schüssel Eier, geschmolzene Butter und Milch verrühren.
- Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verrühren.
- Optional: Vanilleextrakt oder andere Aromen hinzufügen.
- Ein Waffeleisen vorheizen und mit etwas Öl einfetten.
- Den Teig portionsweise in das Waffeleisen geben und goldbraun backen.
- Die fertigen Waffeln nach Belieben mit Schokolade, Früchten, Sahne oder anderen Toppings servieren.
Dieses Rezept ist eine Basis und kann nach Geschmack angepasst werden. Experimentieren Sie mit verschiedenen Zutaten und Aromen, um Ihre eigenen individuellen Waffelkreationen zu erschaffen.
Cupavci Schoko-Kokos-Würfel
Diese niedlichen Leckereien sind nicht nur einfach zuzubereiten, sondern bieten auch eine kreative Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen und dabei den Gaumen zu verwöhnen.
Zutaten:
Teig:
- 260 g Zucker
- 150 g Butter, weich
- 6 Eigelb
- 6 Eiweiss
- 440 g Mehl
- 1 Beutel Dr. Oetker Backpulver
- 2 dl Milch
Glasur:
- 2 dl Milch
- 100 g Kochschokolade
- 200 g Butter, weich
- 200 g Zucker
- 200 g Kokosraspeln
Zubereitung:
- Backblech mit Backpapier belegen und mit einem Backrahmen (39 × 26 cm) umstellen. Backofen vorheizen: Ober- und Unterhitze: 180 °C, Heissluft: 160 °C
- Teig: Zucker und Butter mit dem Mixer schaumig rühren. Nach und nach Eigelb hinzufügen. Mixen, bis eine helle Masse entsteht. Eiweiss steif schlagen. Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und mit 1 dl Milch verrühren. Eischnee unterziehen und noch einmal 1 dl Milch dazugeben. Alles vorsichtig mischen.
- Den Teig in der Form glatt streichen und in der Mitte des vorgeheizten Backofens während ca. 40 Minuten backen. Einschub: in der Mitte des Backofens Backzeit: etwa 40 Min. Herausnehmen und auf einem Gitter erkalten lassen. Das Biskuit in 4 × 4 cm grosse Quadrate schneiden.
- Glasur: Alles ausser den Kokosraspeln zusammen in einer Pfanne schmelzen.

Cupavci Schoko-Kokos-Würfel
tags: #waffel #mit #schokolade #uberzogen