Du liebst Pizza? Dann solltest du dir unbedingt einen Pizzaofen zulegen. Mit dem richtigen Ofen gelingen dir im Handumdrehen leckere Pizzen mit knusprigen Böden.
Vielleicht fragst du dich, was ein Pizzaofen eigentlich ist und wofür er gut ist. Vorweg sei gesagt, dass es auf dem Markt für Pizzaöfen zwei Varianten gibt: Gastro-Geräte für Pizzerien und Restaurants sowie Pizzamaker für den Heimgebrauch. Wir beschäftigen uns hier mit den Modellen für zu Hause.
Verschiedene Arten von Pizzaöfen
Pizzaöfen gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Für den Hausgebrauch eignen sich vor allem:
- Minibacköfen
- Pizzarettes (Pizza-Raclette)
- Pizzasteine
- Outdoor-Pizzaöfen
Minibackofen
Der Klassiker ist der Minibackofen, der nicht nur Pizza kann und daher besonders in kleinen Küchen beliebt ist. Auf dem Stahlblech kannst du Pizzen backen, aber auch viele andere Gerichte zubereiten. Du findest diese Version sogar mit Grillfunktion, damit wird Überbackenes schön knusprig. Wie seine großen Vertreter brauchen auch diese kleinen Backöfen eine Betriebstemperatur von ca. 200 Grad und müssen daher erst mal vorgeheizt werden. Wenn du dich für einen Minibackofen entscheidest, hast du zudem die Möglichkeit einen Pizzastein für eine hohe Unterhitze hinzuzunehmen.
Achtung: Minibacköfen erreichen trotz der kleinen Größe sehr hohe Temperaturen und werden während des Betriebs mitunter sehr heiß. Achte also darauf, dich nicht an deinem Backofen zu verbrennen.
Ein Favorit ist der Koenics KMO 4341 Minibackofen. Das Gerät kann vor allem durch seine hervorragende Hitzeentwicklung überzeugen. Es hält die angegebenen Backzeiten locker ein und verbrennt Essen nicht. Ebenfalls beliebt ist der Caso TO 32 electronic Design-Backofen. Verglichen mit anderen Minibackofen-Testsiegern ist seine Backfunktion, wenn auch immer noch gut, etwas schwächer. Auch der Rommelsbacher BGE 1580/E hat sich aus der Masse hervorgetan. Beim Backen und Aufbacken von Pizzen überzeugt der kleine Ofen mit durchweg guten Backergebnissen.

Pizzarette (Pizza-Raclette)
Diese Variante mit dem lustigen Namen erkennst du an seiner Terrakotta-Kuppel und wird auch Pizza-Raclette oder Pizzadom genannt. Tatsächlich funktioniert es auch ähnlich wie ein Raclette. Dieser Pizzaofen kommt mit mehreren Pfännchen zu dir nach Hause, in der jeder seine eigene Lieblingspizza zubereiten kann. Manche sagen, dass der Geschmack einer Pizza aus der Pizzarette der aus einem Steinbackofen in nichts nachsteht. Der große Vorteil eines Pizzadoms ist, dass du hier nicht mit Holz befeuern musst, sondern einfach nur den Stecker in die Steckdose stecken musst. Nach einer Vorheizzeit von ca. zehn Minuten und einer Backzeit von ca.

Pizzastein
Streng genommen ist ein Pizzastein kein eigenständiger Pizzaofen, sondern vielmehr eine Ergänzung zu deinem normalen Backofen oder Minibackofen. Doch schwören dennoch viele auf ihn. Nach einer Aufheizzeit erreicht der Stein Maximaltemperaturen von bis zu 400 °C. Dadurch wird der Pizzaboden deiner Pizza besonders knusprig. Achte auf einen Stein aus Schamotte oder Cordierit. Sie sind feuerfest und leiten die Wärme besonders gut. Beachte jedoch, dass das Aufheizen etwas mehr Zeit beansprucht.

Outdoor-Pizzaofen
Du hast viel Platz im Garten? Dann kannst du dir als echter Pizzafan auch einen Pizzabackofen mit Holzfeuerung - ein sogenannter Holzbackofen - in selbigen stellen. Solche Pizzaöfen sind deutlich größer, liefern aber auch 1A Backergebnisse. Durch die Befeuerung mit Holz, Pellets oder Briketts ist es wichtig, dass immer ein Sicherheitsabstand zu Bäumen oder Sträuchern eingehalten werden kann. Es gibt sie in verschiedenen Varianten. Auch für den Garten gibt es kleinere elektrische Modelle. Die großen Outdoor-Öfen lassen sich in Metallbacköfen und Steinbacköfen kategorisieren. Metallbacköfen bestehen in der Regel aus hochwertigem Edelstahl und besitzen eine Röhrenform. Preislich sind sie noch im erschwinglichen Rahmen. In der Regel fangen Metallbacköfen bei 200 Euro an. Steinbacköfen sind die größten und massivsten Pizzaöfen. Sie sind äußerst robust, lassen sich nach dem Aufstellen aber nur noch mit sehr viel Aufwand umstellen.

Worauf du beim Kauf achten solltest
Hier sind einige wichtige Eigenschaften, auf die du beim Kauf eines Pizzaofens achten solltest:
- Temperatur: Ein Pizzaofen muss ordentlich heiß werden. 250 °C sollten hierbei das Minimum sein. Manche Pizzaöfen erreichen Temperaturen von bis zu 400 °C. Je heißer die Backtemperatur, desto besser die Pizza.
- Material: Klassischerweise verwendet man Pizzasteine aus Schamotte oder Cordierit.
- Größe: Dein Pizzaofen sollte mindestens die Größe einer klassischen Pizza haben, die meist einen Durchmesser von ca. hat.
Spring PizzaRaclette 6 im Detail
Das PizzaRaclette Gerät von Spring macht Schluss mit Diskussionen um das Abendessen. 6 Personen können ihr Pfännchen nach Lust und Laune belegen - mit dünnem Pizzaboden und Topping oder klassisch als Raclette. Drei leistungsstarke Heizspiralen, die sich stufenlos regulieren lassen, sorgen für zügigen Genuss, die hitzebeständigen Griffe an den Pfännchen für Sicherheit. Grillfreunde legen auf der antihaftversiegelten Grillplatte Fisch, Fleisch oder Gemüse auf. Die unterste Ebene dient als Parkdeck für Pfännchen, die gerade nicht im Spiel sind.
Material: Grillplatte aus Aluminium-Guss antihaftversiegelt.
Im Lieferumfang enthalten: 6 Pfännchen, 6 Schaber, 1 Teigausstecher, 1 Netzkabel 1,5 m und die Gebrauchsanleitung.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Anzahl Personen: 6 Pers.
- Raclette Art: Käse geschnitten
- Enthaltene Grillplatten: Metallgrillplatte
- Leistung: 1100 W
- Länge: 46 cm
- Breite: 16 cm
- Höhe: 21.50 cm
Spring bietet das Pizza-Raclette 6 in Rot, Weiß und Schwarz an. Der Preis liegt bei rund 150 Euro - damit reiht sich das Raclette im oberen Preissegment der Produktklasse ein. Dafür erhält man ein hochwertiges Gerät, das den Platzmangel am Raclette-Abend in Grenzen hält.
Pizzarette // Pizzadom // Pizzaofen // ULTRATEC // Alternative zu Raclette und Fondue (DEUTSCH)
Raclette Grills: Eine Alternative?
Raclette Grills kommen vorrangig zum Jahreswechsel beim gemeinsamen Essen im Familien- oder Freundeskreis zum Einsatz. Bei einem Raclette Grill handelt es sich in aller Regel um ein Kombigerät, welches sich aus einer Grillfläche mit darunter liegenden Pfännchen zusammensetzt. Die Grillfläche bietet ausreichend Platz, um gemeinschaftlich Fleisch oder Gemüse zu grillen. In die Pfännchen gelangen hingegen die eigenen Portionen, welche mit Käse überbacken werden. Raclette Grills sind in verschiedenen Größen verfügbar, sodass diese auf unterschiedliche Personenanzahlen ausgelegt sind. Um sicherzustellen, dass auch wirklich alle Gäste satt werden, solltest du dir bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie viele Personen du maximal einladen möchtest.
Worauf du bei Raclette Grills achten solltest:
- Größe: Für wie viele Personen soll der Grill geeignet sein?
- Grillplatte: Aluminium oder Naturstein?
- Leistung: Je größer der Grill, desto mehr Leistung sollte er haben.
- Pfännchen: Antihaftbeschichtet und mit wärmeisolierten Griffen.
- Reinigung: Am besten mit abnehmbarer und spülmaschinenfester Grillplatte.
Reinigung des Pizzaofens
Der Pizzaofen sollte, wie alle Küchengeräte, regelmäßig gereinigt werden. Um es dir einfach zu machen, wischst du am besten nach jeder Benutzung einmal feucht durch. Warte dazu aber unbedingt, bis der Pizzaofen abgekühlt ist. Das gilt vor allem bei einem Pizzastein, dieser könnte platzen, wenn er noch heiß mit kaltem Wasser in Berührung kommt. Wenn du einen Schamottstein verwendest, kannst du bei hartnäckigen Flecken den Spachtel für das Cerankochfeld zweckentfremden. Hilft auch das nicht, kannst du es mit Schmirgelpapier versuchen.
| Produkt | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Minibackofen | Vielseitig einsetzbar, kompakt | Wird sehr heiß |
| Pizzarette | Geselliges Pizza-Raclette, einfache Bedienung | Begrenzte Größe der Pizzen |
| Pizzastein | Knuspriger Pizzaboden, hohe Temperaturen | Längere Aufheizzeit, zusätzliche Reinigung |
| Outdoor-Pizzaofen | Authentischer Geschmack, hohe Temperaturen | Benötigt viel Platz, Sicherheitsabstand beachten |