Scharfe Marmelade Rezepte: Ein Feuerwerk für den Gaumen

Konfitüre selber machen ist ganz einfach. Mit den folgenden Rezepten können Sie köstliche Marmeladen mit überraschenden Noten zubereiten. Sie sind eine köstliche Marmelade mit sonnigen Noten.

Brombeermarmelade - selbst gemacht ist ganz einfach und lecker

Himbeer Chili Marmelade

Marmelade war gestern! Aus diesem Grund gibt es nun Himbeer Chili Marmelade, die aber ganz wunderbar mit einem gewissen Kick schmeckt. Ich bin nicht unbedingt diejenige die Scharf mag, aber eine dezente Schärfe habe ich nichts dagegen. Die wieder neu befüllte Gläser stehen.

Ich hoffe, ich habe nächstes Jahr einen besseren Himbeer-Ertrag aus dem Garten. Aber bald sind die Zwetschgen reif. Da werde ich mal schauen ob ich noch mehr Marmelade einkoche oder lieber wieder mal meine Zwetschgen Schnecken backe. Was ich mit den restlichen Chilis mache weiss ich noch nicht genau. Vielleicht mach ich das leckere Apfel Chili Chutney.

Zutaten:

  • Himbeeren
  • Chili
  • Gelierzucker

Zubereitung:

  1. Konfi Gläser waschen und Sterilisieren
  2. Himbeeren waschen und in einen Topf geben und etwas andrücken.
  3. Chili waschen, halbieren und entkernen. Anschliessen die Chili ganz fein haken.
  4. Gelierzucker und Chili in Topf geben. Unter Rühren zum Kochen bringen.
  5. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen oder nach Gelierzuckeranleitung einkochen.
  6. Sofort heiss in Gläser füllen und verschliessen. Für 5 Minuten auf den Kopfstellen. Auskühlen lassen
  7. Kühl und dunkel lagern.

Aprikosen Chutney

Allgemein passen Chutney zu sehr vielen und kann einem einfachen Gericht einen Kick geben und daraus ein Highlight zu machen. Das Aprikosen Chutney mag ich vor allem zu Käse, ich denke da sofort an den gegrillten Camembert anstelle des fruchtigen Salates. Eben so ist es eine Geschmacks Explosion bei einem Hähnchenburger oder zur Hähnchenbrust. Auch in Sandwiches kann ich es mir gut vorstellen oder auf einer Scheibe Brot mit Frischkäse.

Zutaten:

  • Aprikosen
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Rapsöl
  • Zucker
  • Balsamico
  • Gewürze

Zubereitung:

  1. Gläser waschen und sterilisieren.
  2. Aprikosen waschen, entsteinen und die Hälften vierteln. Zwiebel schälen und würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Rapsöl in einen Topf geben und Zwiebelwürfel glasig dünsten. Knoblauch hinzugeben und ebenfalls leicht andünsten. Aprikosen hinzugeben und kurz mit anbraten.
  4. Zucker, Balsamico und Gewürze hinzufügen.
  5. Für zirka 15 bis 20 Minuten köcheln lassen auf mittlerer Stufe. Immer wieder gut durchrühren.
  6. Wenn die gewünschte Konsistenz entstanden ist, in die Gläser befüllen.

Gläser sterilisieren: Gläser waschen und im Ofen auf 150° Ober- und Unterhitze für 15 Minuten sterilisieren. Dichtungen in einem Topf mit Wasser und einem Schuss Essig für 5 Minuten auskochen. Weckgläser sind 12Monate haltbar.

Weitere Rezeptideen und Inspirationen

Wassermelonen-Dattel-Grappa-Konfitüre

Sehr aussergewöhnlich mutet auch die Kombination von Wassermelone, Datteln und Grappa im Glas an. Das Resultat ist jedoch ein einzigartiges und sehr leckeres Geschmackserlebnis, das uns an trüben Herbsttagen in den Sommer zurückversetzt.

Am besten die Wassermelonenstücke mit dem Zucker und Grappa sowie die Datteln mit den Zitronen über Nacht in getrennten Schüsseln ziehen lassen und erst am nächsten Tag gemeinsam in einem Topf aufkochen. So können sich die feinen Geschmacksnoten am besten entfalten. Der Grappa kann übrigens auch sehr gut weggelassen werden (Rezept aus "Marmelade selbst gemacht" von Cornelia Schinharl, ISBN 978-3-8338-3290-1).

Zutaten (1 Portion, 4 Gläser à 2,5 dl)

  • 100 g Datteln
  • 1 grosse Bio-Zitrone
  • 1 Stück Wassermelone (ca. 700 g, geputzt ca.

Zubereitung

Die Datteln halbieren, entsteinen und in dünne Streifen schneiden. Die Bio-Zitrone gründlich waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und beides mit den Datteln mischen. Die Melone schälen und in Würfel schneiden. Dabei mit der Messerspitze die Kerne herauslösen. Das Melonenfleisch ganz fein hacken und zusammen mit dem Zucker und evt. dem Grappa in einen hohen Topf geben und verrühen. Die Datteln unterrühren und alles zusammen zum Kochen bringen. Anschliessend das Gelierpulver sehr gut unterrühren und alles offen bei mittlerer Hitze leicht sprudelnd kochen lassen. Evt. Schaum mit einem Löffel an der Oberfläche abziehen.

Chiliwerk: Saucen und Marinaden aus eigener Herstellung

Marbella Hagmann macht in ihrem «Chiliwerk» alles selbst - vom Anbau der Chilis über das Kochen der Saucen bis hin zum Versand. Immer wieder kreiert Marbella neue Produkte. Chiliwerk steht für hausgemachte Marinaden und Saucen aus selbst angebauten Chilis. Ob süss, herb, vegan, mild, mittelscharf oder scharf - es gibt sie in sechs verschiedenen Konsistenzen.

Wie du siehst, gibt es im Chiliwerk «trotz Chili» nicht nur feurige und scharfe Produkte. Der Name erzählt unter anderem von meiner Herkunft. Ich bin in Caracas geboren und in der venezolanischen Küche spielt die «Aji» (scharfe oder unscharfe Chili) eine wichtige Rolle. Sie ist meine Inspiration. Die karibisch-kreolische Küche ist sehr Aroma intensiv. Sie kombiniert meistens die vier Geschmacksrichtungen salzig, sauer, süss und scharf. Ich liebe diese Geschmacksexplosionen!

Du kannst momentan zwischen 20 verschiedenen Kreationen wählen: von Apfel Zwiebel Ingwer Chutney über Orangen Habanero Crème, Chimichurri, Karibische Marinade und Aji Picante bis zu eingelegten Jalapeños. Zum einen bieten bereits mehrere Zürcher Geschäfte und Märkte meine Produkte an - andererseits kannst du jederzeit über meinen Onlineshop bestellen.

Ich bearbeite deine Bestellung persönlich und sorge dafür, dass dein Lieblingsprodukt im Handumdrehen in deinem Briefkasten steht. Gekocht wurde es übrigens in meiner Chiliwerk-Küche am Walensee. Dort, wo auch meine feurigen Chilis wachsen. Hier produzieren wir alles in Handarbeit: vom Anbau über den Einkauf bis zum Waschen, Schälen, Schnipseln, Einkochen, Abfüllen, Sterilisieren, Etikettieren und Versenden. Manche Wiederverkäufer beliefern wir sogar direkt.

Die Rezepte für meine Saucen habe ich alle selber entwickelt. Die feurigen Chili-Schoten, die sie verfeinern, kommen frisch und unbehandelt aus dem eigenen oder aus dem Garten von Chilifreunden. Meine Produkte sind komplett hausgemacht und vegan und du findest in ihnen keine Konservierungs- und Zusatzstoffe.

Ich habe verschiedene sehr beliebte Produkte im Sortiment. Je nach Jahreszeit stechen aber das Apfel Chutney (Winter, passt zu Käsegerichten), die typisch kreolische Gewürzsauce (Sommer, passt zu Grilladen) oder die «Mutter meiner Saucen», «Marbella’s Best», heraus. «Marbella’s Best» war übrigens mein erstes Produkt, das genau meinen Geschmack traf.

Eigentlich liebe ich sie alle - die frischen, bunten, aromatischen Schätze der Natur. …Allgemein lege ich sehr viel Wert darauf, dass meine Zutaten hochwertig, saisonal und marktfrisch sind. Ich koche am liebsten mit Lebensmitteln aus der Region oder zumindest aus der Schweiz.

Die venezolanische Küche kennt kaum «Schischi». Sie ist sehr bodenständig, naturnah und gesund. Wir verwenden keinen Rahm und wenig Butter, gute Kohlenhydrate und kochen laktose- und glutenarm. Ums Kalorien zählen geht es bei uns allerdings nicht. Der Genuss steht an oberster Stelle. Unsere Küche ist so geschmacksintensiv, dass wir keine Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker brauchen. Wir kombinieren unsere Zutaten einfach so, dass sie ihr Aroma optimal entfalten.

Das Kochen ist - neben der Familie - mein Ein und Alles und ich experimentiere fürs Leben gern mit verschiedenen Geschmäckern. Ich liebe es, mitten in meiner Küche zu stehen und zu waschen, schälen, schnipseln, kochen, würzen… Und ich esse auch selber sehr gerne. Die Krönung ist jeweils dieses Gefühl, wenn die verschiedenen Geschmacksrichtungen - süss, sauer, salzig, bitter und umami - im Mund eine perfekte Symbiose eingehen.

Pepinos (Birnenmelonen)

Pepinos, auch Birnenmelonen genannt, sind in etwa apfelgrosse Früchte, die vorwiegend aus Neuseeland und Chile importiert werden. Die hellcremefarbene Schale hat weisse Streifchen, das Fruchtfleisch beinhaltet - ähnlich wie Zuckermelonen -leicht entfernbare Kerne und schmeckt recht zart, an Melone und Birne erinnernd.

Die Früchte werden abgeschält und - am besten gut gekühlt - so verzehrt. Sie können mit anderen Früchten gemischt zu Marmelade gekocht werden, passen gut zu exotischen Obstsalaten und sich ebenfalls mit pikanten Ingredienzien kombinieren.

Weitere Rezeptideen mit Pepinos

  • Pepino-Kompott: Pepinos von der Schale befreien, halbieren entkernen. Das Fruchtfleisch würfeln und mit der selben Masse (vorzugsweise blauer) Weintrauben vermengen. Einen Sirup aus Weißwein, Zucker und Honig, einigen Tropfen Saft einer Zitrone, ein klein bisschen abgeriebener Schale und Zimt machen, die Früchte hinzfügen und kurz darin ziehen. Wahlweise warm oder abgekühlt zu Tisch bringen, dazu Biskotten anbieten.
  • Hühnerbrühe mit Pepinos: Die gehackte Zwiebel in Butter goldgelb rösten, das Currypulver drüberstreuen und die Hühnersuppe (selbst gekocht bzw. aus Suppenpaste zubereitet) aufgiessen. Weissen und grünen Teil der Lauchstange in Streifchen und den Erdapfel in Würfeln hinzfügen und 30 Min. leise leicht wallen. Mit dem Handmixer zermusen bzw. durch ein Sieb steichen, nachwürzen. Die Pepinos, abgeschält und entkernt in Würfel geschnitten, untermengen und mit Schnittlauch bestreut zu Tisch bringen. Sehr fein mit gerösteten Mandelblättchen, zuletzt noch drüberstreuen.
  • Gefüllte Pepinos: Pepinos halbieren, die Kerne entfernen. Schinkenwürfel mit Würfeln von 2 gehäuteten, entkernten Paradeiser, kleingeschnittener Jungzwiebel und gehackten Champignons sowie Salatcreme bzw. Majo mischen, in die Pepinos befüllen. Als Entrée mit Weissbrot und Zitronenachteln anbieten.
  • Pepino in Parmaschinken: Pepinos (als Entrée eine halbe je Person) abschälen, in Längsrichtung halbieren, entkernen und in Streifchen schneiden. Mit Pfeffer und Saft einer Zitrone würzen und jeden Streifchen in eine schmale Scheibe Parmaschinken (oder einen anderen, milden Schiken) einschlagen. In fein gehackter Petersilie auf die andere Seite drehen und auf einem Salatbett anrichten. Dazu Baguette bzw.

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