Sauerbraten Sud Verwendung: Ein umfassender Leitfaden

Der Sauerbraten ist ein echter Klassiker unter den Braten und ist weit verbreitet. Dabei vertraut jede Region bei der Zubereitung auf ihre Eigenheiten. Doch eines haben alle Regionen gemeinsam: Der Sauerbraten wird besonders gern zur Weihnachtszeit gegessen.

Dieser Artikel widmet sich der vielfältigen Verwendung des Sauerbraten Suds, von der traditionellen Zubereitung bis hin zu modernen Variationen. Entdecken Sie, wie Sie diesen aromatischen Sud optimal nutzen können.

Die Zubereitung des Sauerbraten Suds

Die Grundlage für einen schmackhaften Sauerbraten ist die richtige Marinade, auch Beize genannt. Hier sind die wesentlichen Schritte:

Beizen des Fleisches

  1. Zuerst muss man das Fleisch beizen.
  2. Fleisch in eine grosse Schüssel geben und mit Rotwein und Essig übergiessen.
  3. Die Karotten und Zwiebeln in grobe Stücke schneiden und die Zwiebeln mit Nägeli und Lorbeer austatten.
  4. Danach ebenfalls zum Fleisch geben und den Rosmarin hinzufügen.

Der rheinische Sauerbraten wird nicht nur in Essig, Wein, Gemüse und kräftigen Gewürzen eingelegt, auch Zucker und süssliches Gewürz, Zimt oder Sternanis, kommen in die Marinade.

Alle Zutaten zur Beize gut vermischen. Die Beize absieben und in einer Pfanne aufkochen, beiseitestellen.

Rezept-Tipp Kurzanleitung Einlegen von Sauerbraten: Zwei Tassen Wasser, eine Tasse Essig und 2 gehäufte Esslöffel Sauerbraten Gewürz ganz (zum Marinieren) zusammen erhitzen (1x kurz aufkochen lassen) und dann das Fleischstück (ca. 1kg) damin übergießen. Das Fleisch im Sud ca. 1 - 3 Tage ziehen lassen (im Kühlschrank). (Das Gefäß sollte die Größe haben, damit das Fleisch komplett bedeckt ist, damit das Fleisch komplett bedeckt ist, ggf. Je länger man das Fleisch ziehen lässt, umso feiner wird es.

Zubereiten: Die Zwiebel halbieren und mit dem Lorbeerblatt und den Nelken bestecken. Mit Wacholder, Pfeffer, Rotwein und Essig in eine Pfanne geben und aufkochen. Leicht abkühlen lassen. Das Fleisch in einen grossen Gefrierbeutel geben, mit dem Sud übergiessen und gut verschliessen, am besten mit Küchenschnur. 3-5 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kochen und Schmoren

  1. Fleisch und Gemüse herausnehmen und trocken tupfen.
  2. Flüssigkeit aufkochen, durch ein Sieb giessen und beiseite stellen.
  3. Bratbutter im Brattopf heiss werden lassen, das Fleisch salzen und rundum ca. 10 Minuten anbraten.
  4. Das Fleisch herausnehmen, wenig Bratbutter in den Topf geben und das Gemüse ca. 5 Minuten braten, ca. 5 dl der beiseite gestellten Flüssigkeit dazugiessen und aufkochen.
  5. Nun das Fleisch dazugeben.

Das Fleisch sollte bis zur Hälfte im Sud liegen. Zum Schmoren wird die Marinade, ergänzt mit Rindsbouillon verwendet, dazu werden Printen, das sind kleine Lebkuchen, mitgeschmort. Man kann sie durch etwas Honig oder Birnendicksaft ersetzen.

Braten aus der Marinade nehmen und die Gewürze abstreifen. Fleisch mit Haushaltpapier trocknen und ringsum salzen. Bratbutter bis zum Rauchpunkt erhitzen. Braten zuerst auf der Fettseite, dann ringsum anbraten, aus der Pfanne nehmen und in ein Ofengeschirr legen. In der Mitte des Ofens bis zu einer Kerntemperatur von 87° schmoren. Das dauerte bei dem eher kleinen Stück ca. 1 1/2 Stunden.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und mit Küchenpapier abtupfen. Die Marinade aufkochen, durch ein Sieb giessen und beiseite stellen. Rüebli, Sellerie und Lauch in Würfel schneiden. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. In einem Bräter das Fleisch in der heissen Bratbutter rundum kräftig anbraten. Herausnehmen. Im Bratensatz das Gemüse andünsten. Das Mehl in ein Siebchen geben und darüber stäuben, Tomatenpüree und Honig beifügen, alles gut mischen, dann mit der aufgekochten Marinade ablöschen. Das Fleisch wieder dazugeben und mit Thymian und Rosmarin belegen. Zugedeckt aufkochen. Den Bräter in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen auf die zweitunterste Rille geben und etwa 2½ Stunden schmoren lassen. Kocht die Flüssigkeit zu stark ein, etwas Rotwein oder Wasser nachgiessen.

In einer Pfanne oder Braisière das Öl heiss werden lassen, das Fleisch mit dem Gemüse zusammen bei mittlerer Hitze rundherum anbraten. Mit der aufgefangenen Flüssigkeit ablöschen. (Tipp: Nach dem Ablöschen bildet sich etwas weisser Schaum (Eiweiss), diesen mit einem Sieb oder Löffel abschöpfen.) Die Sauce kann nun beliebig ergänzt werden z. B. mit etwas Rotwein oder einer Ziegler Demi-Glace, sodass ausreichend Sauce vorhanden ist. Das Fleisch zugedeckt im Backofen bei 160 °C für ca. 2 bis 2.5 Std. schmoren, Fleisch gelegentlich wenden.

Saucenzubereitung

  1. Sauce: den Braten herausnehmen und 10 min ruhen lassen.
  2. Die Flüssigkeit zur Hälfte einkochen.
  3. Maizena mit dem Schwingbesen unter Rühren beigeben und ca. 5 Min.

Der Schmorsud wird zum Schluss abgesiebt, eingekocht und mit Sultaninen ergänzt. Schmorsud durch ein Sieb in eine Pfanne abgiessen. Sud aufkochen. Dörrpflaumen würfeln und zusammen mit den Sultaninen in die Sauce geben, Birnendicksaft in die Sauce einrühren und auf die Hälfte einkochen lassen.

Zum Schluss das Fleisch aus der Sauce nehmen und zugedeckt beiseitestellen. Die Sauce mit Gewürzen oder auch mit etwas Kochbutter aufmontieren und noch einmal kurz aufkochen. (Tipp: Das Gemüse in der Sauce mit einem Stabmixer pürieren, dies führt zu einer sämigen Konsistenz der Sauce.

Das Fleisch aus der Sauce nehmen und warm stellen. Die Sauce durch ein Sieb in eine Pfanne giessen; ist sie sehr dünn, etwas einkochen lassen. Am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Regionale Varianten und Besonderheiten

Der Sauerbraten kennt viele regionale Variationen, die sich in der Fleischsorte und der Zusammensetzung des Suds unterscheiden.

Fleischwahl

Der rheinische Sauerbraten kann mit jedem zum Schmoren geeigneten Stück zubereitet werden. Stücke vom Vorderviertel sind gut von Bindegewebe durchzogen, was dem geschmorten Fleisch Saft verleiht. Der Schulterdeckel ist besonders empfehlenswert. Vielerorts wird traditionell Pferdefleisch dafür verwendet. Sauerbraten heutzutage häufig aus Rindfleisch zubereitet.

FettSchicht des Huftdeckels kreuzweise einschneiden.

Regionale Unterschiede

  • Fränkischer Sauerbraten
  • Sächsischer Sauerbraten
  • Dresdner Sauerbraten
  • Westfälischer Sauerbraten
  • Thurgauer Sauerbraten

Serviervorschläge und Beilagen

Der Sauerbraten wird traditionell mit verschiedenen Beilagen serviert, die das Gericht perfekt ergänzen.

Braten tranchieren und mit reichlich Sauce anrichten. über den Braten geben. serviert. Auch Polenta oder Reis begleiten einen Sauerbraten ausgezeichnet. haben uns für Pasta, genauer für Pappardelle entschieden. Nudeln passen bestens dazu und munden mit der Sauce köstlich.

Als typische Beilagen dienen Bratkartoffeln, ein Brot mit Butter oder ein Salat der Saison. Saure Gurken und Remoulade werden ebenfalls dazu gereicht. Das bevorzugte Getränk als Begleiter ist Bier.

Sauerfleisch: Eine norddeutsche Variante

Sauerfleisch ist ein Gericht der norddeutschen Küche. Insbesondere in Schleswig-Holstein wird das in Essig gekochte Schweinefleisch gerne als kalte Mahlzeit gegessen. Regionale Feinheiten des Rezepts kommen in Zusatzbezeichnungen wie "norddeutsche Art", "Holsteiner" oder "Mecklenburger Sauerfleisch" zum Ausdruck.

Zubereitung von Sauerfleisch

  1. Das Fleisch wird in einem Sud aus Salzwasser, Essig (meist Weißweinessig), Zwiebeln und Gewürzen gekocht und im Anschluss erkalten lassen.
  2. Kümmel, Lorbeer, Piment, Senfkörner, Nelken, Pfeffer und Wacholderbeeren sind die Gewürze, die dem Sauerfleisch seinen einzigartigen Geschmack verleihen.

Das Sauerfleisch ähnelt damit sowohl von seiner Herstellung als auch seinem Erscheinungsbild nach der Sülze. Es gibt aber wichtige Unterschiede. Bei Sülze verwendet werden bevorzugt kleine Stücke Schweinefleisch mit hohem Fettgehalt (zum Beispiel vom Schweinekopf) verwendet. Die Gelierung erfolgt dann durch das verwendete Ausgangsmaterial automatisch, während beim Sauerfleisch unter Umständen nachgeholfen werden muss. Das Sauerfleisch wird zu Scheiben aufgeschnitten und zusammen mit dem gelierten Sud kalt serviert.

Das Gericht eignet sich gut als kalte Mahlzeit an heißen Tagen, auch als Zwischen- oder Abendgericht ist das Fleisch beliebt.

Weitere Tipps und Tricks

  • Einlegen von Sauerbraten: Je länger man das Fleisch ziehen lässt, umso feiner wird es.
  • Verfeinerung der Sauce: Die Sauce kann beliebig ergänzt werden, z. B. mit etwas Rotwein oder einer Demi-Glace.
  • Konsistenz der Sauce: Das Gemüse in der Sauce mit einem Stabmixer pürieren, dies führt zu einer sämigen Konsistenz der Sauce.

Nährwerte

Hier sind die durchschnittlichen Nährwerte pro Portion Sauerbraten:

Nährwert Menge
Kohlenhydrate 6.0 g
Eiweiss 34.0 g
Fett 9.0 g
kKalorien 309.0

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