Russische Eier sind ein klassisches und weit verbreitetes Gericht, das sich durch seine köstliche Füllung auszeichnet. Dieses Rezept, das ursprünglich aus Russland stammt, wird Ihre Gäste begeistern.
In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit der Zubereitung von russischen Eiern beschäftigen, aber auch andere köstliche russische Rezepte wie Olivier Salat und Blinis vorstellen.

Russische Eier: Das Grundrezept
Für die Zubereitung von russischen Eiern benötigen Sie folgende Zutaten:
- Gekochte Eier
- Zwiebeln
- Mayonnaise
- Senf
- Schnittlauch
Die Eier werden mit einer köstlichen Fülle aus Zwiebel gefüllt. Den Zwiebel schälen und fein hacken. Eier in leicht siedendem Wasser 10 Minuten kochen. 4 gekochte Eier längs halbieren. Eigelbe herauslösen. Senf, Mayonnaise und Zitronensaft mit dem Eigelb mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Gut mischen. Schalotte fein hacken und der Eimasse beigeben. Masse in einen Spritzsack füllen und in die Eierhälften spritzen. Abschliessend in die ausgehüllten Ei-Hälften die Masse geben, einen Klecks Mayonnaise darauf und den Schnittlauch darüber streuen.
Variationen des Rezepts
Es gibt zahlreiche Variationen des Rezepts für russische Eier. Hier sind einige Beispiele:
- Avocado-Füllung: Eigelbe mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Avocado aus der Schale herauslösen, zerdrücken und beigeben. Gut mischen. Kapern fein schneiden und der Eimasse beigeben. Masse in den Spritzsack füllen und in die Eierhälften spritzen.
- Crevetten-Füllung: Hüttenkäse mit den Eigelben mischen. Mit Senf, Meerrettich und Salz würzen. Gut verrühren. Acht Crevetten beiseitestellen. Rest fein schneiden und mit der Eimasse mischen. Masse mit einem Teelöffel in die Eierhälften füllen. Mit den beiseitegestellten Crevetten und Dill garnieren.
Russischer Salat (Olivier Salat)
Russischer Salat, oder auch Olivier Salat genannt, ist ein weltweit beliebter Partysalat aus Russland, der gerne zu allen Feierlichkeiten und traditionell an Silvester aufgetischt wird. In den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Russische Salat in vielen Beizen und "Imbiss-Ecken" von Warenhäusern angeboten.
Der Sattmacher Salat besteht aus klein gewürfelten Kartoffeln, Karotten, Erbsen, Schinken, Eier und Gewürzgurken. Zuerst 150 g Erbsen bereit stellen damit sie antauen oder frische Erbsen verwenden.400 g Karotten schälen. Dicke Karotten längs vierteln und dünnere längs halbieren. Die zerteilten Karotten in ca 4 mm dünne Scheiben schneiden.700 g Kartoffeln schälen und in ca 1 cm kleine Würfel schneiden. Inzwischen in einer grossen Pfanne Salzwasser zum Kochen bringen.Kartoffelwürfel, Karotten und Erbsen ca 8 min kochen bis die Kartoffeln weich sind. Das Wasser ausschütten und das Gemüse auskühlen lassen.
Als "Salade Russe" hatte er im 19. und dem angehenden 20. Sellerie, Rüebli und Kartoffel schälen und zu knapp 1cm grossen Würfeln schneiden. Gemüse und Kartoffel einzeln zugedeckt im Dampfsieb garen bis sie nur noch leicht knackig sind (Bohnen und Rüebli können gemeinsam gedämpft werden). Jeweils leicht mit Kräutersalz würzen. Erbsen nur ca. Gedämpftes Gemüse in eine Schüssel geben und mit 2El Balsamico übergiessen, vermischen und ca. Für die Sauce Sauerrahm, Mayonnaise, Sonnenblumenöl, Senf, 1El Balsamico und Dill vermischen, mit Pfeffer und Kräutersalz abschmecken. Kiele von den Lattichblättern herauschneiden und die Blätter auf einem Teller zu einem Kranz anrichten. Russischer Salat daraufgeben.
Blinis: Russische Pfannkuchen
Blinis sind kleine, russische Pfannkuchen, die traditionell mit saurer Sahne (Smetana) und Marmelade, oder mit Kaviar bzw. Blinis schmecken so lecker. Kombiniert mit Rauchlachs wird daraus eine Köstlichkeit. Ein feines Apérorezept aus knusprigen Blinis, dass an einer cremigen Sauerrahm-Orangen-Sauce serviert wird und jedem herrlich schmecken wird.
Rezept für Blini (für 4 Personen - ca. Aus der zerbröckelten Hefe, ein wenig Mehl, Zucker und lauwarmer Milch einen weichen Vorteig rühren und mit Mehl bedecken. Diesen ca. Den Rest der Zutaten hinzufügen und verrühren. Nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Dann nacheinander ca.
Eierkuchen werden auf der ganzen Welt verzehrt: Von heimischen Pfannkuchen über russische Blinis, französische Crêpes und Galettes bis hin zu amerikanischen Pancakes ist der Vielfalt fast keine Grenzen gesetzt.

Einfaches Blini / Pfannkuchen Rezept - In nur 5 Minuten | Olga Kocht
Randen-Kwass und Tapenade
Heute präsentiere ich Rezepte aus Gemüsefermenten: (1) in Randen-Kwass eingelegte Eier und (2) eine Paste aus dem Nebenerzeugnis der Randen-Kwass-Herstellung. Die durch ihre intensive Pinkfärbung visuell sehr ansprechenden Eier sind stets ein Hingucker und werten mit ihrem würzigen, leicht angenehm säuerlichen Zwiebel-Geschmack jede Vorspeisenplatte auf.
Auch die Tapenade ist mehr als bloss ein Nebenerzeugnis, das ich erstelle, um Food Waste zu verhindern und mein Gewissen zu beruhigen. Mir mundet diese Paste so sehr, dass ich angewissen Tagen fast dazu neige, den Kwass als Nebenprodukt der Tapenade zu sehen. Ihr süffiger Geschmack passt wunderbar zu Feta und mediterranem Apérogebäck wie Lingue di Suocera oder Grissini. Sie schmeckt aber auch vorzüglich in pikanten Picknick-Broten, auf salziger Crèpe, zu Käseplatten oder zu geschmolzener Scamorza auf Weissbrot.
Die beiden Apéro-Häppchen stammen aus dem Buch Haltbar : fermentieren säuern einlegen konservieren von Dearbhla Reynolds, das ursprünglich in englischer Sprache unter dem Titel The Cultured Club erschienen ist. Randen-Kwass (manchmal auch unter dem Namen "Blut der Erde" bekannt) ist ein leckeres, russisches Getränk, dem viele gesunde Eigenschaften nachgesagt werden. Er soll Organe und Blut reinigen, den Körper hydrieren und zuträglich für die Verdauung sein. Manche Leute nehmen täglich ein Schnapsglas davon zu sich.
Als Erstes legst du rohe, geschnittene Randen für ca. drei Wochen in 2%-ige Salzlacke ein und lässt sie an einem schattigen Ort bei Zimmertemperatur gären. Nach 21 Tagen kannst du die Flüssigkeit (den fertigen Kwass) und die fermentierten Randenstücke trennen. Aus den Rote-Beete-Stücken stellst du die Oliven-Tapenade her, die sofort verzehrt oder für ein bis zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt und weiter gereift werden kann. Den Kwass aromatisierst du und legst darin geschälte, gekochte Eier ein. Diese lässt du ca. drei bis vier Tage im Kühlschrank ziehen, bis sie servierfertig sind.
Rezept für Randen-Kwass und Tapenade
Randen-Kwass
- 20 g Salz
- 1 l Wasser
- 2-3 Randen, mittelgross und gut geschrubbt (oder gelbe Rüben)
Tapenade
- 50 ml Olivenöl, extra vergine (plus ein wenig extra)
- 1 EL klein gewürfelte Zwiebeln
- 1 EL geschälter, fein gehackter Knoblauch
- 480 g klein gewürfelte fermentierte Randen vom Kwass (vgl. oben)
- 120 g schwarze Kalamata-Oliven, entkernt
- 1 unbehandelte Zitrone, Zeste der halben und Saft der ganzen Frucht
- 1 EL fein gehackte frische Kräuter (Petersilie, Basilikum, Thymian, Majoran)
- 1 Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Eier
- 6-8 Eier
- 3 Zwiebeln, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
- ½ EL Pimentkörner
- 750 ml Randen-Kwass (vgl.
Zubereitung
- Für die Erstellung der Lake, Salz in lauwarmem Wasser auflösen.
- Die Randen schälen, in Würfel schneiden (nicht reiben, sonst fermentiert sie zu schnell und es entsteht Alkohol) und in ein sauberes (aber nicht sterilisiertes) 1-Liter-Gefäss geben. Das Glas sollte etwa zur Hälfte gefüllt sein.
- Mit der Lake auffüllen, dabei 2.5 cm bis zum Rand frei lasssen. Das Gefäss verschliessen.
- Den Kwass bis zu drei Wochen fermentieren lassen. Geschmack prüfen. Ist dieser zufriedenstellend, die Flüssigkeit (= den Kwass) abfiltern und die Randen für die Zubereitung der Tapenade zur Seite stellen. Der fertige Kwass kann im Kühlschrank bis zu sechs Monaten aufbewahrt werden. Sollte der Geschmack zu stark sein, kann man den Kwass einfach mit Wasser verdünnen.
- Für die Tapenade das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin ein bis zwei Minuten anschwitzen, dann den Knoblauch zugeben und eine weitere Minute braten, bis die Mischung zu bräunen beginnt. Die Pfanne beiseite stellen.
- Die bei Seite gestellten Randen in einer Küchenmaschine mit den restlichen Zutaten sowie den Zwiebel- und Knoblauchwürfeln grob pürieren. Das Gefäss verschliessen.
- Die Eier vor dem Essen drei bis vier Tage in den Kühlschrank stellen.
Tapenade: Wird die Paste nicht sofort verzehrt, sondern noch einige Tage im Kühlschrank gelagert (am besten in einem hohen Glas mit kleinem Durchmesser), schmeckt sie noch besser. Um die Tapenade vor Oxidation zu schützen, immer ein paar Tropfen Olivenöl auf die Oberfläche geben.