Rainer Klutsch, geboren 1972, ist ein bekannter Lifestyle- und Entertainment-Koch aus Stuttgart. Dort betreibt er seine "kitchen on fire", ein Catering-Unternehmen, das sich auf Großveranstaltungen, Schnitzel-Abende und Kochkurse spezialisiert hat. Seine vielseitige Karriere umfasst auch regelmäßige Auftritte in Fernsehformaten wie »Kaffee oder Tee« (SWR) und dem »ARD-Buffet«, sowie die Teilnahme bei »The Taste« (SAT.1).
Klutschs kulinarische Wurzeln liegen in Siebenbürgen, Rumänien, wo seine Familie herstammt. Das Kochen lernte er von seiner Mutter und Großmutter, was seine Küche stark beeinflusst. Er verwöhnt seine Gäste mit dem Besten aus Siebenbürgen, einer Region, die von österreichischen und böhmischen Traditionen geprägt ist.

Traditionelle Küche neu interpretiert
Die Philosophie von Rainer Klutsch ist es, traditionelle Küche neu zu interpretieren. Er teilt seinen Familienschatz in Form von jahreszeitlichen Rezepten und hilfreichen Tipps, persönlichen Kindheitserinnerungen und Fotos und gibt außerdem einen kurzen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Siebenbürger Sachsen.
In seinem Kochbuch "Am Herd meiner Oma", das 2021 bei ars vivendi erschien, präsentiert er 80 saisonale Rezepte, persönliche Anekdoten und Fotos sowie einen Einblick in die Geschichte der Siebenbürger Sachsen.
Dieses Buch enthält klassische Rezepte aus Siebenbürgen, wie:
- Wiener Schnitzel
- Topfenknödel
- Tschorba und Mitsch
- Klausenburger Kraut
- Ungarischer Kartoffeleintopf
Seine Gäste verwöhnt er deshalb auch mit dem Besten, was die kulinarische Welt Siebenbürgens, die unter einem deutlichen Einfluss von österreichischen und böhmischen Traditionen steht, zu bieten hat.
Oma-Rezepte sind mehr als nur Rezepte - sie sind eine Verbindung zu der Vergangenheit, ein Stück Heimat und eine Quelle von Inspiration für die heutige Küche.
#40 mit Rainer Klutsch // "Nistisima" + "Am Herd meiner Oma" - Kochbuch Check
Schwäbische Tapas: Regionale Klassiker neu entdeckt
Neben seiner Leidenschaft für die siebenbürgische Küche widmet sich Rainer Klutsch auch den schwäbischen Klassikern. Die schwäbische Küche ist bekannt für ihre herzhaften Spezialitäten, bodenständigen Zutaten und traditionsreichen Rezepte.
In seinem Kochbuch "Schwäbische Tapas" vereint Klutsch 20 beliebte Klassiker der Region und verwandelt diese in kreative, kleine Genussportionen - perfekt zum Teilen, Entdecken und Genießen. Dieses Kochbuch zeigt in rund 80 Rezepten, wie aus traditionellen Speisen raffinierte, zeitgemäße Kleinigkeiten entstehen. Ein Kochbuch für alle, die die schwäbische Küche lieben und ihre Lieblingsgerichte auf neue, moderne Weise genießen möchten. Regionaler Genuss, gesellig serviert!
Ganz nach dem Vorbild der spanischen Tapas bekommen schwäbische Gerichte ein neues Gesicht: Ob Linsen-Ochsenbäckle-Salat, Gaisburger Marsch oder Nonnenfürzle mit Zwetschgen.
Das Buch bietet:
- Herzhafte und süße Häppchen für gesellige Abende
- Regionale Zutaten, neu gedacht - kreativ, bodenständig und vielseitig
- Einfache Anleitungen und ansprechende Foodfotografie
Klutsch vereint in Schwäbische Tapas 20 beliebte Klassiker der Region und verwandelt diese in kreative, kleine Genussportionen perfekt zum Teilen, Entdecken und Genießen.

Die Bedeutung traditioneller Rezepte
Die kulinarische Tradition von Omas und Opas hat sich über Generationen hinweg bewahrt und wird heute von jungen Hobbyköchen und professionellen Köchen gleichermaßen geschätzt. In den Rezepten, die von Omas weitergegeben werden, steckt nicht nur Geschmack, sondern auch ein Stück Heimat, Nostalgie und Familienbindung.
In den letzten Jahren hat es eine wachsende Bewegung gegeben, diese Rezepte aufzustöbern, aufzubereiten und weiterzugeben - sei es in Form von Kochbüchern, Fernsehsendungen oder regionalen Projekten.
Die Rezepte, die in solchen Kochbüchern und Projekten weitergegeben werden, tragen nicht nur geschmackliche, sondern auch emotionale Werte. Sie verbinden Generationen miteinander und bewahren kulinarische Traditionen, die im Alltag oft verloren gehen.
Wenn man ein Gericht zubereitet, das man als Kind immer bei der Oma gegessen hat, kehrt die Oma quasi in die Küche zurück.
Obwohl Oma-Rezepte oft mit Nostalgie und Liebe verbunden sind, kann es durchaus sinnvoll sein, sie kritisch zu betrachten. Oma-Rezepte sind oft nicht auf die heutigen Ernährungsstandards abgestimmt und enthalten manchmal mehr Fett, Zucker oder Salz als heute empfohlen wird.
Klutsch betont, dass es nicht um Kritik an der Oma geht, sondern darum, Rezepte zeitgemäß zu überarbeiten, ohne den ursprünglichen Geschmack zu verlieren. In seinem Buch hat er beispielsweise einige Rezepte seiner Oma Edith überarbeitet, um sie für die heutige Zeit passender zu machen.