Egal ob am See, im Park oder im Garten mit Freunden und Familie: Raclette schmeckt immer! Entdecken Sie unsere feinen Rezepte für Raclette auf dem Grill und überraschen Sie sich und Ihre Gäste damit an der nächsten Sommergrillparty. Wir haben für Sie sowohl einfache und schnell umsetzbare als auch überraschende Rezeptideen mit Wow-Effekt zusammengestellt. Nun steht Ihnen für eine unvergessliche Sommerparty mit Raclette nichts mehr im Weg. Wir sagen bereits jetzt viel Spass und „en Guete!“

Köstliche Raclette-Rezepte für den Grill
Baked Potatoes
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Ergibt: 4-6 Portionen
Zutaten:
- 4-6 grosse mehlig kochend Kartoffeln
- 200g Raclette in Scheiben
- ca. 300g Champignons
- 1 Bund Petersilie
Die Kartoffeln mit ein paar Spritzer Olivenöl in die Alufolie einwickeln und auf dem Grill oder direkt in der Glut weich garen. Damit es etwas schneller geht, kann man die Kartoffeln im Salzwasser bissfest ca. 10 Minuten kochen. Währendem die Kartoffeln auf dem Grill brutzeln, kann die Füllung zubereitet werden: Dazu Champignons kurz andünsten, mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie würzen.
Die Folie aufreissen und die Kartoffel in der Mitte einschneiden, mit Champignons füllen, eine Scheibe Käse dazu legen, und für einen kurzen Moment nochmals auf den Grill legen. Wenn der Käse schön geschmolzen ist, nach Belieben mit Cherry-Tomatensalsa anrichten.
Als Beilage passt ein feiner sommerlicher Blattsalat.
Bruschetta dolce
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Ergibt: 6-8 Portionen
Zutaten:
- 1 Ciabatta oder ein rustikales Stangenbrot (Baguette)
- 200g Raclette in Scheiben
- Olivenöl extra vergine
- 2 Pfirsiche
- 1 Bund Basilikumblätter
- Aceto Balsamico
- Pinienkerne
Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne anrösten. Mehrere Scheiben Brot (Ciabatta oder ein rustikales Stangenbrot) mit Olivenöl bestreichen und kurz beidseitig auf dem Grill rösten. Gleichzeitig Pfirsiche in Schnitze schneiden. Die Pfirsiche mit ein paar Spritzer Olivenöl beträufeln und 2 Minuten auf jeder Seite grillieren.
Anschliessend Brotscheiben mit Käsescheiben belegen, den Käse etwas verlaufen lassen, Pfirsiche oben drauf legen. Anrichten mit Aceto Balsamico, gerösteten Pinienkernen und frischen Basilikumblättern.
Variante mit Erdbeeren: Zutaten: 1 Schale (ca. 150 g) Erdbeeren / 2-3 Zweige Minze / Honig / schwarzer Pfeffer. Eine feine Alternative zu Pfirsichen sind geviertelte Erdbeeren (nicht grilliert). Abgerundet wird diese Variante durch einen Spritzer Honig, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Minzeblättern.
Bruschetta salsa
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Ergibt: 6-8 Portionen
Zutaten:
- 1 Ciabatta oder ein rustikales Stangenbrot (Baguette)
- 200g Raclette in Scheiben
- Olivenöl
- 1 Bund grüne Spargeln
- Rohschinken
- 1 kleine Zitrone
Mehrere Scheiben Brot (am besten eignet sich ein Baguette) mit Olivenöl bestreichen und kurz beidseitig auf dem Grill rösten. Gleichzeitig eine Handvoll grüne Spargeln beidseitig für 2-3 Minuten von allen Seiten grillieren, dazu ein paar Scheiben Rohschinken auf einem Backpapier für 8-10 Minuten an einer nicht ganz so heissen Stelle des Grills langsam knusprig rösten. (Oder bei 160°C im Ofen bei Umluft für ca. 15 Minuten) Anschliessend gegrillte Brotscheiben mit Käsescheiben belegen, Käse etwas verlaufen lassen und mit Spargeln und Rohschinken-Chips belegen.
Tipp: Halbierte Zitronen für wenige Minuten auf den Grill legen und den Saft über die Bruschetta salsa träufeln. Schmeckt himmlisch!
Steak vom Grill mit Käse
Zubereitungszeit: 12-15 Minuten, je nach Dicke des Steaks
Ergibt: 4 Portionen
Zutaten:
- 4 Schweinssteaks (vom Nacken) zwischen 180 - 220g
- 200g Raclette in Scheiben
- Olivenöl
Für die Beilage:
- 1 kg grüne Spargeln
- 2 Maiskolben
- Schale (ca. 250g) Cherry-Tomaten am Strauch
- 4 grosse Kartoffeln
- Crème fraîche
Fleisch wie gewohnt grillieren. Wer schöne Grillstreifen auf dem Fleisch mag, pinselt das Fleisch vor dem Grillieren mit etwas Olivenöl ein. Ist das Steak soweit fertig grilliert, legt man pro Fleischstück zwei Scheiben Käse drauf, schliesst den Deckel des Grills und lässt das Steak nochmals für einen Moment garen (bis der Käse geschmolzen ist). Bevor der Käse auf das Fleisch kommt, das Fleisch nach Gusto mit Pfeffer aus der Mühle und grobkörnigem Salz würzen.
Als Beilage eignen sich grillierte Spargeln, Maiskolben, Cherry Tomaten und Folien-Kartoffeln (gefüllt mit Crème fraîche) vom Grill.
Gefüllte Peperoni mit Käse
Zubereitungszeit: 30 Minuten Vorbereitung / ca. 35-45 Minuten Zubereitung
Ergibt: 6 Portionen
Zutaten:
- 6 Peperoni (auch Paprika genannt)
- 200g Raclette in Scheiben
- ca. 600g Quinoa gekocht (entspricht 200g roh)
- 100g (kleine Dose) Mais
- 100g Erbsen
- Paprikagewürz
Deckel der Peperoni so abschneiden, dass man sie hinstellen kann, Kerne entfernen. Quinoa kochen. Noch viel feiner wird’s, wenn man grillierte Maiskörner, fein geschnittene Peperoni und Erbsen zur Quinoa gibt. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräuter z.B. Thymian, Koriander.
Die Peperoni mit der Quinoa-Masse befüllen und auf dem Grill mit geschlossen Deckel für 30 Minuten garen. Das Beste zum Schluss: Mit dem Käse belegen, warten bis dieser etwas geschmolzen ist. Vor dem Servieren mit Paprikagewürz verfeinern.
Gefüllte Peperoni schmeckt auch hervorragend mit Couscous, Hackfleisch-Füllung oder Bolognese-Sauce.
Grillierte Rosmarin-Ananas-Spiessli
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Ergibt: 6-8 Portionen
Zutaten:
- 15-20 Stück Rosmarinzweige
- 200g Raclette in Scheiben
- 1 Ananas
Den Spiess für dieses erfrischende Menu fertigen wir aus einem frischen Rosmarinzweig: Dazu von Rosmarinzweigen je etwas mehr als die Hälfte der Rosmarin-Nadeln zupfen und diese nach Bedarf zum Würzen weiterer Speisen einsetzen. Für die gegrillten Rosmarin-Ananas-Spiessli werden nur die Zweige benötigt.
Frische Ananas vierteln, diese Viertel in gut 2cm dicke Scheiben schneiden. Ananas-Scheiben längs mit Rosmarinzweig aufspiessen und beidseitig grillieren. Ein paar Minuten später mit Käse belegen, diesen etwas verlaufen lassen.
Ein selbst gemachtes Limetten-Honig-Chilli Dressing betont dieses fruchtig-pikante Zusammenspiel.
Grillierte Wassermelone
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Ergibt: 6-8 Portionen
Zutaten:
- 1 Wassermelone
- 200g Raclette in Scheiben
- 2-3 Zweige Minze
- Haselnüsse
Wassermelone je nach Grösse achteln oder vierteln, diese Schnitze in 3-4cm dicke Scheiben schneiden. Scheiben für wenige Minuten auf den Grill legen, dann mit Käse belegen und warten, bis der Käse etwas verlaufen ist. Für das gewisse Etwas mit frischer Minze und gehackten Haselnüssen garnieren.
Haselnüsse schmecken besonders fein, wenn sie geröstet werden: Dazu gehackte Haselnüsse in ein kleines feuerfestes Schälchen geben, auf den Grill stellen und von Zeit zu Zeit ein wenig schütteln.
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Raclette im Ofen überbacken
Manchmal sind es die kleinen, einfachen Dinge, die den Unterschied ausmachen: Überbacken Sie Ihr Gericht im Ofen mit unserem feinen zartschmelzenden Raclette-Käse und geniessen Sie das Resultat: Eine Haube voller zarter Cremigkeit als Krönung. Oder zaubern Sie aus einer Handvoll Zutaten, überbacken mit unserem zartschmelzenden Raclette-Käse, Ihr neues Lieblingsmenu! Denn mit Raclette lässt sich so ziemlich alles überbacken, was schmeckt: Fleisch, Fisch, Gemüse und Brot.
Kartoffeln oder Nudeln können mit einer feinen Tomatensauce oder einer Mischung aus Eiern und Milch übergossen werden. Dann den Raclette-Käse darüber verteilen, ab in den Ofen schieben und schon bald geniessen.
Die richtige Kartoffelsorte für Raclette und Gratin
Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt, das sieht man auch daran, dass jährlich etwa 376 Millionen Tonnen Kartoffeln für Nahrung, Tierfutter und die Herstellung von Alkohol geerntet werden. Die Knollen sind gesund: neben Kohlenhydraten geben sie wichtige Ballast- und Mineralstoffe. Schön und gut, aber welche Kartoffelart kauft man denn für welches Gericht?
Alle im Handel erhältlichen Speisekartoffeln müssen nach ihren Kocheigenschaften eingeordnet werden. In der EU gibts vier Kochtypen, bezeichnet mit den Buchstaben A bis D. In der Schweiz werden festkochende Kartoffeln grün, mehligkochende Kartoffeln blau, hochtemperaturgeeignete Kartoffeln rot und Spezialitäten, wie Raclette- oder Frühkartoffeln, braun oder gelb auf der Verpackung gekennzeichnet.
Festkochende Kartoffeln für Raclette und Gratin
Festkochende Kartoffeln gehören zu den Kochtypen A und A-B. Sie sind länglich oval und werden in ihrer Konsistenz als fest und feucht bezeichnet. Da sie zudem feinkörning sind, springen sie beim Kochen nicht auf und eignen sich deshalb gut für Bratkartoffeln, Kartoffelgratin oder Kartoffelsalate. Auch fürs Raclette werden Gschwellti gereicht - also festkochende, mittelgrosse Kartoffeln. Ihr Geschmack gilt als mild bis kräftig.
Vorwiegend festkochende Kartoffeln für Suppen
Vorwiegend festkochende Kartoffeln gehören zu den Kochtypen B-A und B. Ihre Form ist recht uneinheitlich, weshalb es sich beim Kauf im Supermarkt lohnen kann, einzelne mit einheitlicher Grösse zu kaufen, statt im Netz. Auch sie sind feinkörnig und eher feucht. Beim Kochen können sie minimal aufspringen.
Hochtemperaturgeeignete Kartoffeln für Pommes
Zur sogenannten Hochtemperaturlinie gehören mehligkochende Kartoffeln, die wärmer gelagert werden können. Dadurch bilden sie weniger Zucker aus und sind speziell für Zubereitungen mit heissen Temperaturen, wie Frittieren, geeignet. Man verwendet sie deshalb auch für Rösti, Bratkartoffeln und Pommes Frites.
Weil sie sich gut zum Frittieren eignen, wählt man für Pommes mehligkochende Kartoffeln.
Die übrigen Kochtypen C-D und D sind in ihrer Konsistenz stark mehlig, trocken und eher locker, weshalb sie beim Kochen zerfallen. Auch diese nimmst du daher am besten für Püree oder Kartoffelsuppen.

Hier eine Übersicht über die verschiedenen Kartoffelsorten und ihre Verwendung:
| Kartoffelsorte | Kochtyp | Eigenschaften | Verwendung |
|---|---|---|---|
| Festkochend | A, A-B | Fest, feucht, feinkörnig | Raclette, Gratin, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat |
| Vorwiegend festkochend | B-A, B | Feinkörnig, eher feucht, minimal aufspringend | Suppen |
| Mehligkochend | C-D, D | Stark mehlig, trocken, locker, zerfallend | Püree, Kartoffelsuppen, Pommes Frites |
| Hochtemperatur geeignet | Mehligkochend | Weniger Zucker, geeignet für hohe Temperaturen | Rösti, Bratkartoffeln, Pommes Frites |
Tipps zur Lagerung von Kartoffeln
Für die optimale Lagerung zu Hause sind folgende Regeln zu beachten:
- Dunkel und trocken: Werden Kartoffeln dem Licht ausgesetzt, wird Solanin produziert und die Kartoffeln verfärben sich grün. Solanin ist giftig und du musst die grünen Stellen immer grosszügig wegschneiden.
- 6 bis 10 Grad Lagertemperatur: Bei einer Lagertemperatur unter 4 Grad wandelt sich die Kartoffelstärke in Zucker um und die Kartoffeln schmecken süss. Bei einer Lagertemperatur über 10 °C beginnen die Kartoffeln zu keimen und werden schrumpelig. Am besten lagerst du die Kartoffeln im Keller. Fehlt ein geeigneter Lagerraum, kaufst du besser eher kleine Mengen und isst die Kartoffeln innerhalb von wenigen Wochen.
- Leinensack oder Holzkiste: Die Knollen brauchen Luft, nimm sie möglichst schnell aus dem Plastiksack! Lege den Boden einer Holzkiste mit Zeitungspapier aus und breite die Kartoffeln möglichst flach darin aus. Nicht übereinander stapeln, denn so entstehen Druckstellen.
- Böse Nachbarn: Lagere Kartoffeln nicht neben reifen Früchten. Diese sondern ein Gas (Ethylen) ab, das die Kartoffeln schneller keimen lässt.
Geschälte Kartoffeln
Geschälte Kartoffeln werden, wie auch andere geschälte Gemüse und Früchte braun, weil sie an der Luft oxidieren. Kartoffeln sollten immer sofort verarbeitet werden. Wenn dies nicht möglich ist, kannst du sie bis zur Verwendung in kaltes Wasser legen.
Aufbewahren von gekochten Kartoffeln
Werfe Gschwellti, Salzkartoffel oder Kartoffelstock nicht weg!