Kekse gehören zu den beliebtesten Süßigkeiten in vielen Haushalten. Ob als Nachspeise, als Snack oder als Weihnachtsleckerei - sie sind immer wieder willkommen. Doch was tun, wenn im Kühlschrank keine Eier mehr zu finden sind oder wenn aus gesundheitlichen Gründen auf Eier verzichtet werden soll? Die Antwort ist: Es gibt zahlreiche Rezepte für Kekse ohne Ei, die genauso lecker und einfach herzustellen sind.
In diesem Artikel werden verschiedene Rezepte und Techniken vorgestellt, die es ermöglichen, leckere Kekse ohne Ei zu backen. Die Rezepte und Tipps basieren auf einer sorgfältigen Analyse von Rezeptquellen aus renommierten Backportalen und Rezeptdatenbanken, darunter auch Beiträge von renommierten Backexperten. Ei spielt in traditionellen Keksen eine mehrfältige Rolle. Es bindet die Zutaten, gibt dem Teig Elastizität und sorgt für eine goldene Bräunung während des Backvorgangs.
Aber es ist durchaus möglich, Ei durch andere Zutaten zu ersetzen oder komplett wegzulassen, ohne dass der Keks an Qualität oder Geschmack verliert. In vielen Fällen ist Ei sogar überflüssig, insbesondere bei Rezepten, die auf Butter, Zucker und Mehl basieren. Einige Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, enthalten sogar nur drei bis fünf Zutaten, wobei Ei nicht darunter ist.
Kekse ohne Ei sind nicht nur möglich, sondern oftmals sogar einfacher und schneller herzustellen als traditionelle Kekse mit Ei. Die vorgestellten Rezepte zeigen, dass es zahlreiche Alternativen gibt, die genauso lecker und vielseitig sind. Zudem sind die Rezepte flexibel genug, um nach individuellen Vorlieben angepasst zu werden. Ob mit Schokolade, Gewürzen oder Zuckerstreuseln - die Möglichkeiten zur Verzierung sind vielfältig. Wer also auf der Suche nach einfachen, leckeren Keksen ohne Ei ist, wird mit den vorgestellten Rezepten sicher fündig.
Die bereitgestellten Materialien listen verschiedene Rezepte auf, darunter "Ganz normale Plätzchen" mit einer Zubereitungszeit von 40 Minuten auf normalem Niveau für 80 Stück. Weitere Beispiele umfassen Haferflockenplätzchen ohne Mehl, Schokoladen-Spritzgebäck, Vanillekipferl und ein Grundrezept für Plätzchenteig. Diese Rezepte eignen sich für den täglichen Gebrauch oder festliche Anlässe wie Weihnachten. Die Informationen stammen aus etablierten Kochportalen und Blogs, die bewährte Hausrezepte präsentieren.
Grundrezept für Butterplätzchen ohne Ei
Ein grundlegendes Rezept für Butterplätzchen ohne Ei ist das Rezept von Dr. Oetker, das in mehreren Quellen erwähnt wird. Dieses Rezept ist besonders populär, da es einfach, schnell und lecker ist.
Zutaten:
- 300 g Mehl
- 100 g Zucker
- 200 g kalte Butter
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Optional: Zitronenabrieb oder Gewürze wie Zimt
Zubereitung:
- Mehl mit Backpulver (wenn verwendet) in eine Schüssel geben. Zucker, Salz und Vanillezucker untermischen.
- Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und in die Mischung einarbeiten.
- Den Teig mit den Händen oder mit dem Knethaken einer Küchenmaschine verkneten, bis eine homogene Masse entsteht.
- Den Teig flach drücken, mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) oder 160 °C (Heißluft) vorheizen.
- Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen (ca. 0,5 cm dick), Motive mit Ausstechformen ausstechen und auf Backpapier auf Backbleche legen.
- Plätzchen ca. 10-12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Der Teig kann im Kühlschrank bis zu einem Tag gelagert werden. Für eine zusätzliche Note kann Zitronenabrieb oder ein Gewürz wie Zimt oder Lebkuchengewürz hinzugefügt werden. Dieses Rezept ist besonders einfach und eignet sich hervorragend für Familien oder Anfänger, die nicht viel Zeit investieren möchten.
3-Zutaten-Kekse ohne Ei
Ein weiteres einfaches Rezept, das in mehreren Quellen erwähnt wird, sind die sogenannten 3-Zutaten-Kekse ohne Ei. Wie der Name schon sagt, enthalten sie nur drei Zutaten: Mehl, Butter und Zucker.
Zutaten:
- 250 g Mehl
- 125 g Butter
- 60 g Zucker
Zubereitung:
- Mehl, Zucker, Salz und Vanillezucker in eine Schüssel geben.
- Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und in die Mischung einarbeiten.
- Den Teig mit den Händen oder mit dem Knethaken einer Küchenmaschine verkneten, bis eine homogene Masse entsteht.
- Den Teig flach drücken, mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Backofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen (ca. 0,5 cm dick), Motive mit Ausstechformen ausstechen und auf Backpapier auf Backbleche legen.
- Kekse ca. 10-12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Der Teig kann im Kühlschrank bis zu einem Tag gelagert werden. Für eine zusätzliche Note kann Zitronenabrieb oder ein Gewürz wie Zimt oder Lebkuchengewürz hinzugefügt werden. Dieses Rezept ist ideal für Kinder und Familien, die gerne zusammen backen. Es benötigt keine komplizierten Schritte und kann in einer halben Stunde fertig sein.
Weitere Rezeptideen für Plätzchen ohne Ei
Neben den oben genannten Grundrezepten gibt es noch viele weitere Varianten, um köstliche Plätzchen ohne Ei zu backen. Hier sind einige Beispiele:
- Puddingplätzchen ohne Ei: Basieren auf Vanillepuddingpulver, Zucker, Mehl und Butter.
- Haferkekse ohne Ei: Mit Haferflocken, Butter, Zucker und Mehl.
- Bunte Schweineöhrchen ohne Ei: Aus Blätterteig (oft vegan) mit einer Füllung aus Haselnüssen, Zucker und Lebkuchengewürz.
- Florentiner ohne Ei: Mit Mandeln, Zucker, Mehl und Butter.
- Agnesenplätzchen ohne Ei: Mit Mehl, Butter, Zucker, Backpulver, Salz, Vanillezucker und optionaler Gewürzmischung.
Diese Rezepte sind ebenso einfach zuzubereiten und bieten eine willkommene Abwechslung in der Weihnachtsbäckerei.
Ich werde nie müde, diese leckeren Kekse zu backen! Leichtes und einfaches Rezept
Ausstechplätzchen: Ein Klassiker der Weihnachtsbäckerei
Ausstechplätzchen sind ein fester Bestandteil der weihnachtlichen Backtradition. Sie lassen sich einfach backen, in verschiedensten Formen ausstechen und bieten anschließend zahlreiche Möglichkeiten zur Verzierung. Der folgende Leitfaden fasst die wichtigsten Rezepte, Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten zusammen, die in den vorliegenden Quellen genannt werden.
Grundrezept für Ausstechplätzchen:
- 500 g Mehl
- 250 g Butter (kalt)
- 200 g Zucker (oder weniger, nach Geschmack)
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 1 Päckchen Backpulver
- Mehl für die Arbeitsfläche
Hinweis: Das Grundrezept wird in mehreren Quellen als Basis für Ausstechplätzchen beschrieben.
- Zubereitung: Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten.
- Kühlen: Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Ausrollen: Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mm dick ausrollen.
- Ausstechen: Beliebige Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
- Backen: Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
Ein nicht klebender Teig erleichtert das Ausrollen und Ausstechen erheblich. Die Hauptursache für klebrige Teige ist eine zu feuchte Konsistenz oder unzureichendes Kneten. Quelle: Die Quelle 4 betont, dass ein gut gekneteter, kühler Teig die Basis für stressfreies Ausstechen darstellt.

Verzierung von Ausstechplätzchen
Nach dem Backen bieten die Ausstechplätzchen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten:
- Zuckerguss: Puderzucker mit wenig Wasser zu einem dickflüssigen Guss verrühren.
- Farbvarianten: Einen Teil des Gusses mit Speisefarbe einfärben.
- Lebensmittelfarbstifte: (Sofern essbar) direkt auf die abgekühlten Plätzchen malen.
- Vor dem Backen: Kleine Ornamente oder Reliefs (z. B. aus Glas) auf die Plätzchen stempeln.
- Zuckerperlen: Für ein funkelndes Finish.
- Streudekor: Von bunten Zuckerstreuseln bis zu Schokoladenraspeln.
- Geschmackliche Variationen: Gewürze (Zimt, Muskat), Nüsse (Haselnüsse, Mandeln), Schokolade (z. B. Gelee, z.B. Himbeere oder Johannisbeere, oder Aprikosenkonfitüre ohne Fruchtstücke).
Ausstechplätzchen sind ein vielseitiges Backprodukt, das sich durch einfache Zubereitung, anpassbare Teigvarianten und zahlreiche Dekorationsmöglichkeiten auszeichnet. Die vorliegenden Quellen zeigen, dass ein gut gekneteter, kühler Teig die Basis für ein stressfreies Ausstechen bildet. Durch die Kombination von klassischem Zuckerguss, kreativen Farbstiften und Stempeltechniken lassen sich Plätzchen individuell gestalten. Die Lagerung von Teig und fertigen Plätzchen ist unkompliziert, sodass sowohl kurzfristig als auch langfristig Backprojekte realisiert werden können.
Tipps und Tricks für den perfekten Plätzchenteig
Ein zentrales Element in den Materialien ist das einfache Plätzchenteig-Grundrezept, das als Basis für ausstechbare Plätzchen dient. Dieses Rezept wird mit Mehl, Zucker, Butter in kleinen Stückchen und einem Ei zubereitet. Die Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und zu einem Mürbeteig verkneten. Zunächst erscheint der Teig bröselig, wird jedoch durch weiteres Kneten homogen.
Dieses Grundrezept wird ergänzt durch Tipps zur Handhabung: Der Teig nimmt kurz Zimmertemperatur an und wird dann von Hand durchgeknetet oder flachgedrückt. Beim Ausrollen kann Bröseligkeit durch zu wenig Fett oder zu viel Mehl entstehen. Eine Silikon-Backmatte oder Ausrollen zwischen zwei Lagen Folie wird empfohlen. Bei zu weichem Teig hilft längeres Kühlen oder Zugabe von Mehl esslöffelweise.
Hier sind einige zusätzliche Tipps und Variationen, um den Plätzchenteig zu perfektionieren:
- Weniger Zucker: Wer es nicht so süß mag, kann die Zuckermenge reduzieren (z.B. auf 190g). Es ist auch möglich, eine Mischung aus Puderzucker und braunem Rohrzucker zu verwenden.
- Butter statt Margarine: Für einen besseren Geschmack Butter anstelle von Margarine verwenden.
- Gewürze: Für eine weihnachtliche Note 1 TL Zimt zum Teig geben.
- Mandelplätzchen: Gemahlene Mandeln zum Teig geben, um feine Mandelplätzchen zu erhalten. In diesem Fall eventuell ein zusätzliches Eigelb hinzufügen.
- Nutella: Einen Rest Nutella in den Teig einkneten, um marmorierte Kekse zu erhalten.
Mürbeteig: Das Geheimnis zarter Kekse
Mürbeteig verdankt seinen Namen seiner Konsistenz: Er zerbröselt leicht im Mund und ist angenehm "mürbe". Dies liegt an dem hohen Fettanteil, der die Glutenbildung im Mehl behindert.
Allgemeine Tipps zum Mürbeteig:
- Der Mürbteig wird wegen seiner Zutatenbemessung auch Eins-Zwei-Drei-Teig genannt (1 Teil Zucker, 2 Teile Butter, 3 Teile Mehl).
- Durch Beigabe von geschälten Mandeln (= weißer Linzerteig), ungeschälten Mandeln (= brauner Linzerteig) oder aufgelöste Tunkmasse (Kochschokolade) kann der Teig geschmacklich variiert werden.
- Das Wichtigste bei der Herstellung ist, das möglichst rasche Zusammenkneten, da durch zu langes Bearbeiten die Butter im Teig zu weich wird und der Teig die Bindung verlieren würde.
- Nach einer Rastzeit von mindestens einer halben Stunde im Kühlschrank wird der Mürbteig auf ca. 2 cm ausgerollt und durch Ausstechen oder Schneiden in die gewünschte Form gebracht.
- Größere Flächen von Mürbteig werden in regelmäßigen Abständen mit einer Gabel gestupft (eingestochen) um Blasenbildung zu vermeiden.
Kekse backen mit Kindern: Tipps und Tricks
In der Adventszeit verwandelt sich so manche Küche in eine kleine Weihnachtsbäckerei und alle warten sehnsüchtig darauf, von den gebackenen Leckereien naschen zu dürfen. Gerade mit Kindern macht Kekse backen besonders viel Spass, da auch schon die Kleinsten beim Ausstechen und Dekorieren helfen können. Wenn du gemeinsam mit deinen Kindern Kekse backen möchtest, findest du hier einfache Keksrezepte für Kinder zum Nachbacken.
Guetzli backen ist für Kinder eine schöne Aktivität in der Weihnachtszeit, da sie sich hier kreativ austoben können und gleichzeitig leckere Kunstwerke erschaffen. Zudem können beim Kekse backen Kinder jeden Alters mithelfen: Jüngere Kinder können beim Ausstechen und anschliessenden Verzieren mitmachen, während grössere Kinder auch den Teig mit anrühren und Zutaten abmessen können.
Nützliche Tipps zum Guetzli backen mit Kindern:
- Plane viel Zeit für das gemeinsame Kekse backen mit Kindern ein, damit ihr die Familienaktivität ohne Stress geniessen könnt.
- Wähle am besten einfache Keksrezepte für kleinere Kinder aus, die schnell angerührt werden können und keine langen Ruhezeiten benötigen.
- Behalte deine Kinder beim Guetzli backen im Auge. Für kleinere Kinder sollten Messer, Mixer und der heisse Ofen tabu sein.
- Nutzt am besten eine grosse Fläche wie z. B. den Esstisch für eure Weihnachtsbäckerei.
- Damit der Teig gut verarbeitet werden kann und die Guetzli gelingen, solltest du nur einen Teil des Teiges zum Ausstechen bzw. Formen nutzen und den Rest in der Zwischenzeit kühlen.
- Lass deine Kinder mitentscheiden, welche Kekse sie gern backen möchten. So freuen sie sich noch viel mehr auf den gemeinsamen Nachmittag.

Dekoration für die selbst gebackenen Kekse
Sobald die Kekse ausgekühlt sind, freuen sich sowohl grosse als auch kleine Kinder schon darauf, sie bunt zu verzieren. Damit ihr alles für euer gemeinsames Kekse backen zuhause parat habt, kannst du im Vorfeld eine Auswahl dieser Dekorationen besorgen:
- Schokolinsen
- Bunte Streusel
- Schokoplättchen
- Zuckerperlen
- Zuckersterne
- Dekor-Konfetti
- Haselnusskrokant
- Kokosflocken
- Zuckerschrift
- Evtl. Lebensmittelfarbe, um den Zuckerguss einzufärben
Für den Guss kannst du entweder eine Schokoglasur aus Kuvertüre nutzen oder einen Zuckerguss selbst herstellen. Dafür vermischst du 2EL Zitronensaft mit 6 EL Puderzucker - schon könnt ihr mit der Dekoration beginnen.
Mit diesen Rezepten und Tipps steht einer erfolgreichen und genussvollen Weihnachtsbäckerei ohne Ei nichts mehr im Wege!
| Rezept | Zutaten | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Butterplätzchen ohne Ei | Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker, Salz | Einfach, schnell, vielseitig |
| 3-Zutaten-Kekse | Mehl, Butter, Zucker | Minimalistisch, ideal für Kinder |
| Puddingplätzchen | Vanillepuddingpulver, Zucker, Mehl, Butter | Aromatischer Geschmack |
| Haferkekse | Haferflocken, Butter, Zucker, Mehl | Kernig, nussig |
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