Und schon sind wir zum Ende unserer Fasnachtswoche angelangt. Es wird mir immer mehr bewusst, wie anstrengend dieser Schreiberjob ist. Ini, wann fandest du die entsprechende Zeit dafür? Sonne satt heute!
Daher schminken wir wieder vor der Bar auf dem Trottoir. Die Jungs holen alles aus der Bar, was eine Fläche zum Sitzen hat. Haach, so ists doch am schönsten.
Heute werden wir von drei ganz besonderen Menschen begleitet: Ronja, Alessio und Aglaia. Es war uns eine Ehre. Früüh beginnen wir mit der Rekrutierung von Neumitgliedern. Es ist soooo warm, dass wir unsere Jacken und Taschen auf das fahrende Chluri werfen können.
Nach dem Umzug spielen wir noch eins und nachher heisst es ah d'Säck! Guggenverpflegung und Chlurieinsätze stehen an. Bei der Essensausgabe können wir Multitasking: Essen ausgeben und gleichzeitig selber etwas Schnausen. Wir essen alle von der selben Gabel, miine Herpes esch diine Herpes. Einige bedankten sich, haben wir doch gerne gemacht.
Kurzes weg- und aufräumen, danach Chachelerauftritt. Uf daas abee en Rondii, danke vielmool.
Kurze Verschnaufpause, danach heissts Chluriverbrennen. An dieser Stelle: s'Chluri gseed mol weder recht geil us, merci förs bastle!
Ich weiss nicht, aber warum spielt man nicht, wenns doch schon so schöön brennt? Man bereitet sich physisch und psychisch auf den nächsten und letzten Auftritt für diese Saison vor. Kurz vorher bringt man Lara aus dem Konzept, ist sie denn schon 18 Jahre alt? Ihr Blick spricht Bände... Kurzes Gespräch mit dem Sicherheitsdienst, alles geregelt. Es kribbelt in den Fingern, wir sind sowas von bereit. Und ich darf sagen dieser Auftritt war einfach grandios, geil und nicht zu toppen. Man holte die Töne ganz tief vom Bauch und die letzte Kraft für heftige Schläge. Das Publikum feierts und will mehr. Wir gebens, draussen gibts eine Zugabe. Die alten spielen sogar mit, was ein Bild. Sogar Tränen fliessen, haach Nade... Ich könnte auch schon wieder anfangen...
Wir liegen uns allen in den Armen, bedanken uns, geben uns Zuspruch.
Fertig mit den heuelereien, ab id Chlurihötte. Dort gibts einige Häxetees, bis wir im Sitzen einschlafen, gäuu Nöuz. PW möchte einen Turm bis zur Decke aus Longdrinkbechern bauen, er schaffts sogar und ist super stolz. Mama Merz trinkt Dreigleisig, sie kann sich nicht entscheiden zwischen Schwarze Mineral, Grüene Mineral oder Häxetee. Es mundet alles, einen Kater hatte sie jedenfalls keinen am nächsten Tag. Kev ist wohl zu viel mit Nöuz unterwegs, auf dem Nachhauseweg hat er immer wieder gesagt: Reeechsch meer eeneee, neee eech haa der keeenee....
Und so wird bis tief in die Nacht weiter getrunken, eeehh in den frühen Morgen. Einige schaffen es nicht ganz nach Hause zum Umziehen, sie arbeiten mit Fasnachtskleid. Ich für meinen Teil habe nun geschlossen. Es war mir eine Freude euch durch die fünfte Jahreszeit zu begleiten und zu unterhalten. Jetzt wünsche ich euch eine gute Zeit, gutes Regenerieren und einen guten kalten Entzug. Weissweinmontag für die Frauen beim Kartoffelnspitzen und die Jungs haben draussen alles fürs Chluri vorbereitet und ein gutes Mittagessen im Bahnhöfli genossen.
Wir schminken heute draussen vor der Chlurihötte, das Wetter macht es möglich. Der Grill wird auch schon eingeheizt, Kev verwöhnt uns mit feinsten Bratwürsten. Für einige gibts noch etwas Brot dazu mit Ketchup, doch Irene meint es zu gut. Sie hat Colääs Rock auch noch vollgesprizt.
Unser Car fährt auch bereits wieder vor, iiihboote.
Vor Ort wird Schwesta Ewaa geboren und Colää erfährt dass de Gyger ein Swifty ist.
Die Frage des Abends: Sind Rahel und Tobi die Eltern von Kusi und ist dann die Irene die geile Tante? In dem Fall ein Familienausflug mal anders. Nick lädt zu einer Runde ein und bestellt 6 mal Grüene Mineral. Irene war positiv überrascht. So fest, dass sie an diesem Abend ihr Fasnachtsgetränk für 2025 für sich entdeckt hat.

Nöuz schickt Fotos vom DJ-Pult aus... Wie ist das denn passiert? Danach ging es hinter die Bar, bis eine reklamierte. Die Heimfahrt war sehr aktiv, ja es war auch für diese Saison schon wieder die letzte, dies wurde entsprechend zelebriert. Ein spezielles Danke an unsere Anhängerchefs; ihr habt wieder einen tollen Job gmacht.
Nochmals das letzte Mal im Pub schminken. Heute ist so ein Tag, an dem man alles fallen lässt; Pinsel, Schwämme, Farbdeckeli, Pommes... Auf dem Parkplatz könnte es heute etwas eng werden. Unser und der der Suuger muss Platz haben, es ist Timing gefragt! Oder einer parkiert einfach auf der Strasse....
Altishofer Umzug bei schönstem Wetter… Wir stehen langsam ein und laufen los. Währendem laufen wird einem warm. Danke fürs Tääfeli halten, Joel. Nächstes Jahr vielleicht meehr? ;) Nach dem Umzug spielen wir ein kurzes Set und nun sind wir schon fertig für den heutigen Fasnachtssonntag.
Heute gab es wieder einmal Penne als Guggenverpflegung, Teigwaren haben wir jetzt dann zur genüge gegessen. Uns fehlen Ballaststoffe, so Irene. Die eine oder andere Darmflora hat sich bereits negativ geäussert. Uf das abe d'Vivi soo: ä Kiwi ä day keeps the Dokter away.
Nach einigen wenigen Getränken: Die Hecken von Altishofen wurden unsicher gemacht. Mit dem "Heckentrick" wurden sie auf TÜV geprüft. Dies wurde stets von unserer Mele begleitet. Für die etwas faulen, fuhr ein Taxi direkt zum Car hinunter. Die Nacht ging schnell vorbei, schnell schnell in den Car hineii.
Colää konnte im Car wohl nicht sitzen, sie fuhr lieber mit dem Trottinet hin und her. Allewinden Zug… im hinderst legschte Loch… Zuerst einstehen für den Umzug.
Die Biese geht, die Frauen müssen mit zusätzlichen Kleisgungstücke die Herren ausstatten.
Nach dem Umzug heisst es Beizen-Tour mit Beginn in der Aula, dann ein Resti, welches bereits sehr voll. Eine Dame bittet um leiseres Spielen, was stimmt ned met der?! Zuletzt noch auf einer Terasse vor einem etwas leeren Restaurant. Jäno es gab eine Rond, top danke dafür. Es hiess etwas Zeit totschlagen bis zum Auftritt.
Vasco und Simi haben kurzspitz einen neuen Job ergattert, sie durften das DJ-Pult inklusiver Lichtanlage übernehmen. Bei der Heimreise; viele Schlafen, die wenigen am Pläuderle. Simi ruft zum Carchaffeur nach vorne: „mach de Häbuu nach Rächts“ um die rassige Ländler-Musik etwas lauter zu drehen... Und so gehts langsam wieder Richtung Bett.
Schminken im Pub huch was ist denn da los… ja wir dürfen in der Fasnachtswoche im Pub unser Schminkstudio einrichten… Danke an die Jungs welche etwas in unseren Pot gesponsert haben, der Abend der Frauen ist finanziert…. Toll
Essen haben wir natürlich auch bestellt; als Lara Colää schminkte meinte sie selbstverständlich: „Colää du darfst schon einen Schluck von deinem Essen nehmen währenddem ich dich schminke“ Jaaaa geht nicht so gut bei einem Saby Spezial….
Jan bietet sich diesmal teurer an. Vor Ort wird er teils sehr skeptisch angeschaut, weil er ein Herz über die Lippe geschminkt hat und Liedschatten trägt. Kommentar dazu: früher gab es sowas nicht. Ich sage dazu, werdet entspannter mein Gott, es esch Fasnacht...
Nöuz hat noch seine Fussballkünste ausgepackt und mit einigen Kindern auf dem Rasenplatz gespielt. Wenn man im Hinterland einen Longdrink bestellt, kann es sein, dass man ihn in einem Flyinghirsch-Becher bekommt, oder wie war es genau Vivi ond Wyssnick?
Heute haben wir all-in-one, die Kaffestube ist auf der Bühne in der Halle, also = Kaffebühne. Die Frauen haben an einem Tisch Platz. 10 Hexentee sind eine riesen Bestellung gemäss Fischbach Personal. Die Einwohner Fischbachs waren selber sehr überrascht, dass so viele Leute das Fest besuchen. "Wenn Kusi eine Frau wäre, würde ich ihn anbellen, Wuff wuff" so ein hiesiger Bewohner.
Der Car bestellten wir 1h früher als geplant so können wir früher nach Kulmerau an den Suugerball gemäss Nick ond Jölu.
Früh hats gestartet, der Urknall haben dieses Jahr die Winiker übernommen. Dafür brennen bei uns die Pyros. Dieses Jahr alle pünktlich.
Unsere Wanderung geht zuerst Richtung Müngers, dort spielen wir noch eins ond denn Rondii! Danke tuusig. Ich sage euch, Tagwache ist erst eine Tagwache, wenn eine vos Wandelers neben den Euphis läuft. Haach, Traditionen.
Weiter gehts richtung Pub, aber in langsamen Schritten. Dieses Jahr begrüsst uns die diesjährige Zunftmeisterin im Pub. Uns solls recht sein.
Zusammen mit den Suuger spielen wir eins, zwei, drei bis es wieder eine Rondi gibt. Herrlich. Am traditionellen Zmorge traffen wir viele Ehemalige. Schön seit ihr mit dabei.
Weiter gehts ins Altersheim… ja es werden auch wieder Instrumente getauscht. Colää und Fede an den Cynellen und sonst Quer Beet durch. Im Altersheim angekommen sehen wir Nade in einer ungewohnten Situation, nähmlich im „Arbeitstenue“ und nicht mit uns am Spielen, es heisst wieder Rondi.. danke euch vielmals.
Um 10:00 ist es soweit an der Chelestäge. 3 Lieder werden gespielt. Heute haben wir einen neuen Programmpunkt, im Bahnhöfli das Ständli spielen. Darauf hin gibt es wieder, wie immer feines Schnipo oder Cordonbleu. Wir mussten uns entscheiden, ob wir warmes Essen bekommen oder einen warmen Sitzplatz haben, denn wir durften (mussten) draussen sitzen und wenn die Heizstrahler eingesteckt werden, dann hätte die Küche kein Strom… wir haben es überlebt.
Am Nachmittag ab an den Kinderball, kurze Vorbereitungen und wir sind parat für die Meute. Und die kam auch, in Scharen machten sie die vielen Pösten unsicher. Danach ein Exklusivauftritt für unsere Gäste, unteranderem Pippi für die Kinder (wir spielens aber nur einmal).
Wie immer etwas stressig aufräumen und schminken.. ja es war wieder etwas knapp… doch wir hatten eine etwas kürzere Carfahrt nach Winikon zu den Lättgugger ans Jubiläum, Herzlichi Gratulation nochmals. Stress für nichts um 18:00 begann das Monster mit 9 Guggen die jeh 2 Lieder spielten und wir waren die Nummer 9. Also noch etwas eine längere Wartezeit. Stress für nichts. Es gab eine Guggenverpflegung Fleischkäse mit Burgerbrot siidefiin.
Kurze Verschnaufpause in der Garderobe, danach wieder ab an die Bar. Es geht langsam ans Einspielen, Lara hat kalt. Kein Problem, Jässi ond Lara machen eine Aufwärmeinlage bis Nöuz kommt und einen Schal um sie wickelt. Ein Frauenzimmer quasi.

Was ein geiler Auftritt! Fede war sprichwörtlich im Moshpit, bestehend aus Ehemaligen. Geil wars. Doch von vorne: wie wir alle wissen, startet unser Ball immer mit den Forumvorbereitungen. Diese gehen gut vonstatten und wir packen alle mit an. Es wird gebastelt, geschraubt, zugeknotet und besprayt. Simi delegiert Joel und Dani, sie sollen das Efeu an die Garderobenwand hängen. Gesagt getan, die Jungs kommen nach wenigen Minuten wieder zurück. Simi fällt auf, dass das besagte Efeu immer noch auf dem Boden neben ihm liegt. Er möchte von den Jungs wissen, was sie denn genau gemacht haben. Es stellt sich heraus, dass sie das Tarnnetz anstatt das Efeu aufgehängt haben. Dann halt nochmals, aber diesmal richtig.
Unser Fürobebier war gut besucht, die «Hütte» war voll. Zur diesjährigen Premiére; Kulinarisch werden wir von Bruno verwöhnt. Es gibt Pinsas von Molini. Ich würde sagen, es kam gut an, unsere Ehemaligen Mäsi und Aschi holten gar bis zu je drei Stück. Wir treffen uns kurz vor der Eröffnung des Ballabends. Jessi informiert über wichtiges, danach lässt Simi die Bombe platzen: wir gehen nach dem Aufräumen ins Bahnhöfli. Doch dazu später. Wir sind ready und kurz nach 8 Uhr kommen auch schon unsere ersten Gäste reingetrudelt. Die Bars wurden unsicher gemacht und schon werden die ersten Drinks bestellt. Ich musste noch nie so viel Mineral beim Nachschub ordern wie dieses Jahr. Und in der Kaffistube war im Nu unser Holunderblütenweisswein weg. Da bestellte jeder eine Flasche für sich, mir wars recht.
Joelle und Iwan gaben eine kurze Tanzeinheit. In unserem Kassebüssli geht’s ab, Jan und Joey sorgen für Stimmung im und am Bus. Natürlich wird nebenbei noch einkassiert. Weiter an der Garderobe wurde man mit feinsten Techno-Bässen begrüsst. Im ersten Moment stand man hinter der Bar und im nächsten hat man schon einen (zu grossen) Besen in der Hand. Ich hatte das Gefühl, die Nacht war schnell vorbei. Kann man eigentlich einen Tennisarm vom Wischen bekommen? Jedenfalls habe ich immer noch Muskelkater vom Aufräumen, während ich diese Zeilen hier schreibe. Den Rekord vom letzten Jahr haben wir knapp verpasst. Zu besagtem Bahnhöfli. Gerne darf ich erwähnen, dass dieses EXTRA für uns ihre Tore geöffnet und uns herzlichst begrüsst hat. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle. Wir kommen rein und werden unteranderem von einem Lockenkopf begrüsst. Josie unsere alt Bekannte Servierdüüse! Es war, als wären wir nie getrennt gewesen. Uf das abbe, es Tee Trääsch (ergenwie genauso vell bomss wie im Chrüüz).
Es wurden wilde Geschichten von letzter Nacht ausgetauscht, eine war besser als die andere. Hier einige Ausschnitte: Bei Lara wurde mehrmals ein Bier bestellt. Diese Person möchte gern anonym bleiben: Wie schnell kann es gehen? Eine Junge Dame kam an den Tresen es ging schnell zur Sache - sie fordert quasi zur Prostitution auf. Er war leicht überrascht oder überfordert? Ich denke diese Geschichte geht über die Fasnachtstage weiter. Einem hats ins Hirni geschissen, er klettert beim Rigg hoch und meint er sei Tarzan höchstpersönlich.
Und nun schalte ich meine Tastatur ab und lasse sie ruhen. Doch lange dauerts nicht, wir haben schon bald SchmuDo und sind an der langersehnten Fasnachtswoche angelangt.
Ab nach Willisau zu den Wegere Güsser ans Jubiläum. Ein hoch auf die 50 Jahre. Heute haben wir unsere Ehemaligen-/Passivmitglieder dabei. Schön seid ihr so zahlreich erschienen.
Als wir angekommen sind, war noch etwas Hektik auf dem Festgelände; ja wir waren etwas zu früh… Wir gingen fast komplett alle ins Kaffizelt, denn es war das einzige, welches offen hatte. Unsere Jungs mussten noch kurz im Technozelt bei der Installation der Technik mithelfen. Um 17:00 begann das Monsterkonzert, wir waren die Nummer 10. Nur ein Lied wurde verlangt, wir spielten Open Your Eyes. Kurz Instrumente versorgen.
Und was machen wir mit der restlichen Zeit bis zu unserem Auftritt um 00:20? Zuerst etwas essen, danach schauen wir mal. Die Böcke habe...