Teffmehl-Pfannkuchen: Ein Rezept für Genießer

Alle lieben die saftigen Crepes, Palatschinken oder Pfannkuchen. Mit Teffmehl lassen sich diese Klassiker auf eine neue, gesunde Art zubereiten. Teffmehl ist die Alternative zu Weizenmehl und eine wahre Entdeckung für alle Bäcker:innen.

Teffmehl ist aus Teff hergestellt, einem seit Jahrhunderten bekannten Getreide, das auch heute noch in Afrika kultiviert wird. Sein besonderer Nährstoffmix macht es mittlerweile auch hierzulande populär. Da Teff (damit auch Teffmehl) im Unterschied zu anderen Getreidesorten glutenfrei ist, eignet es sich auch für Menschen, die von Zöliakie (Gluten-Intoleranz) betroffen sind.

Teff oder Tef ist auch als Zwerghirse bekannt. Das Mehl wird aus den winzigen Körnern des Teffs gewonnen. Lass Dich aber auf keinen Fall von seiner Größe beirren. Das Korn ist zwar sehr klein, hat es aber faustdick hinter den Ohren. Das Besondere: Teffmehl hat genug Bindekraft für herzhafte und süße Teig-Kreationen.

Ich habe mir erstmals Teffmehl (von Bauck) gekauft, einfach um das mal zu probieren. Beim "An-Recherchíieren" sah ich, dass es sogar teils als "Superfood" gepriesen wird, da es unter den Getreiden und Pseudogetreiden von der Makro- und Mikronährstoff-Zusammensetzung her recht gut dasteht. U.a. hat es einen relativ hohen Eiweiß- und Faser-Anteil (wohl lösliche) und einen hohen Calciumgehalt, sowie einen niedrigen Glykämischen Index. Dabei gute Backeigenschaften.

In einer Studie hat sich ergeben, dass Zöliakiekranke mit Teff in der Ernährung weniger Beschwerden hatten als ohne Teff (siehe z.B.

Teffmehl ist Deine neue Alternative zu Weizenmehl. Aber genau genommen ist es gar nicht so neu: Das feine Mehl kommt ursprünglich aus Äthiopien. Hier ist es seit Jahrtausendenden sehr beliebt und ein fester Bestandteil im Speiseplan der dort lebenden Menschen.

Wir sind Fan der ersten Stunde. Denn Teff bringt wertvolle Nährstoffen mit sich. Eine Extra Portion Protein gefällig? Dann kommst Du an unserem Teffmehl nicht vorbei: Es ist mit den 13 g Protein pro 100 g eine echte Proteinquelle und dazu mit 8,1 g pro 100 g noch wunderbar reich an Ballaststoffen.

Foodies aufgepasst! Wir haben ihn, den neue Küchen-Allrounder. Vorhang auf für das Teffmehl! Durch den milden, nussigen und leicht süßen Geschmack eignet sich unser Bio-Teffmehl besonders gut für süße Speisen wie Kuchen, Waffeln oder Pfannkuchen.

Das Mehl ist vielseitig einsetzbar und kann als Alternative zu herkömmlichen Mehlen in fast jedem Rezept eingesetzt werden. Du möchtest Dein nächstes Date kulinarisch verzaubern? Mit unserem Wunder-Mehl zauberst du im Nu Deine ganz eigene Interpretation des äthiopischen Fladenbrots „Injera“.

Worauf wartest Du? Kichererbsenmehl, Mandelmehl, Kokosmehl, Süßkartoffelmehl - immer mehr alternative Mehlarten bereichern das Supermarktregal. Wir wären aber nicht KoRo, wenn wir den neuesten Food Trends nicht auf den Grund gehen würden. Wir haben uns Teff genauer angeschaut. Unsere Fazit: Ein Must-Have für jede Backstube!

Unser Teffmehl stammt aus biologischer Landwirtschaft und bindet in Kombination mit Flüssigkeit fast so gut wie Gluten. Uns hat das tolle Produkt überzeugt - besonders die helle Sorte. Deshalb ist sie jetzt bei uns in der praktischen 1 kg-Vorteilspackung erhältlich!

Bio-Teffmehl von KoRo kann Spuren von Gluten enthalten.

Dieses Mehl wird aus der Zwerghirse gemahlen. Teff ist mit seinem leicht süsslichen und nussigen Geschmack ideal zum Backen von Kuchen und Guetzli. In eine ähnliche Kategorie fallen Sorghum- und Hirsemehl.

Gesunde Buchweizen Pfannkuchen 🥞 mit 1 Zutat 🤗 vegan, glutenfrei, anti-entzündliche Ernährung

Teffmehl Pfannkuchen Rezept

Wir haben das afrikanische Supergetreide zu einem leckeren Pfannkuchen mit Banane verarbeitet. Den persönlichen Toppings für den Pfannkuchen sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Da das Mehl geschmacksneutral ist, sind sowohl herzhafte, als auch süße Kombinationen möglich.

Hier ein einfaches Grundrezept:

  1. Fülle 135ml Milch in einen Shaker.
  2. Kräftig schütteln bis ein schöner, glatter Teig entsteht.
  3. Wähle eine nicht zu große Pfanne, die auf mittlere Temperatur erwärmt werden sollte.
  4. Gib einen Teelöffel Kokosöl in die Pfanne und erhitzen es.
  5. Ist die Pfanne ausreichend erwärmt, gib den Teig hinein.

Nach Wunsch kann der Pfannkuchen mit den verschiedensten Obstsorten, kalorienarmen Sirup oder Fruchtaufstrichen (z.B. Walden Farm Sirup oder Walden Farm Fruchtaufstrich), Kokosflocken oder vielem mehr belegt und verfeinert werden. Ebenso kann der Teig als herzhafter Pfannkuchen mit Tomate, Zucchini usw. zubereitet werden.

Mal wieder Lust auf Pizza? Dann nichts wie los! Teffmehl fühlt sich nämlich auch in herzhaften Teigen mehr als wohl. Mit unserem Allrounder werden Deine zukünftigen Gebäcke und Brote nicht nur super saftig und unglaublich lecker, sondern bleiben auch lange frisch.

Injera: Äthiopisches Fladenbrot aus Teff

Das Rezept ist dem Rezept für Injera nachempfunden. Injera ist ein Fladenbrot aus den Samen der Zwerghirse.

Mit unserem Wunder-Mehl zauberst du im Nu Deine ganz eigene Interpretation des äthiopischen Fladenbrots „Injera“.

Zutaten:

  • Mehle
  • Hefe
  • Wasser

Zubereitung:

  1. Mehle in einer Schüssel mischen.
  2. Die Hefe mit wenig Wasser verrühren, zum Mehl geben.
  3. 5 dl Wasser dazugiessen, mischen, zu einem weichen glatten Teig kneten.
  4. Restliche 5 dl Wasser dazugiessen, mit den Knethaken des Handrührgeräts rühren, bis der Teig glatt ist.
  5. Den Teig in eine Schüssel (nicht aus Metall) geben.
  6. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 3 Tage ruhen/fermentieren lassen.
  7. Der Teig setzt sich nach einer Weile unten an der Schüssel ab.
  8. Das Wasser nach 3 Tagen abgiessen.
  9. Den Teig nun mit soviel lauwarmem Wasser verrühren, bis die Konsistenz eines Omelettenteiges entsteht.
  10. Eine beschichtete Bratpfanne ohne Fett erhitzen.
  11. So viel Teig in die Pfanne geben, dass der Boden überzogen ist.
  12. Hitze reduzieren, Fladenbrot ca. 30 Sek. backen, sobald sich Blasen bilden, Pfanne zudecken, ca. 15 Sek. fertig backen, bis sie sich von Pfannenrand löst.
  13. Fladenbot sorgfältig auf ein Küchentuch geben, etwas abkühlen.

Weitere Rezeptideen mit Teffmehl

Es ist soweit: Ich präsentiere ein super einfaches glutenfreies Brot-Rezept, welches sogar ohne Hefe, Backpulver und Sauerteig auskommt! Das Brot bleibt lange weich und saftig, lässt sich wunderbar einfrieren und ist aus wenigen Zutaten schnell zubereitet.

... und habe es ausprobiert. Das Original ist aus den Mehlen von Teff, Buchweizen und Roten Linsen; ich habe statt der Linsen (vertrage ich nicht) glutenfreien Hafer genommen. Es ist erstaunlich gut geworden Lecker auf jeden Fall, nur mit der Konsistenz hatte ich wieder mal Probleme. Die Mischung aus Flohsamenschalen und Wasser, die vorher zum Gelieren angesetzt wird, war zwar schön klumpenfrei, aber dafür nicht sehr gel-ig, eher ziemlich flüssig. Vielleicht damit zusammenhängend ist das Brot innen etwas klitschig.

In einem Rezeptheft von Bauck gibt es Teffbrot mit Sonnenblumenkernen, das allerdings Hefe enthält (Zutaten: Teffmehl, 400g Bauckhof Mehl-Mix Brot, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 TL Salz, 500ml lauwarmes Wasser, 75g Sonnenblumenkerne). Falls Ihr noch Ideen habt, z.B. für ein Teff-Knäckebrot...

Mein Mann und ich haben in den letzten Wochen glutenfrei gegessen. Einfach so, zum Ausprobieren. Und das hat eigentlich sehr gut geklappt. Zumindest, wenn wir selber gekocht haben. Da ich nicht so gerne glutenfreies Brot esse, haben wir am Wochenende glutenfreie Pancakes ausprobiert. Und die haben super geschmeckt.

Glutenfreie Pancakes mit Teffmehl

Zutaten:

  • Trockene Zutaten
  • Milch
  • Olivenöl
  • Eier
  • Ghee oder Kokosöl

Zubereitung:

  1. Vermische alle trockenen Zutaten in einer Schüssel.
  2. In einer separaten Schüssel, verquirle Milch, Olivenöl und Eier miteinander und giesse diese Mischung dann zum Mehl.
  3. Erhitze eine Bratpfanne und bestreiche den Boden der Pfanne mit Ghee oder Kokosöl.
  4. Für mittelgrosse Pfannkuchen verwende ich einen Viertel-Cup Messbecher oder eine Espresso Tasse.
  5. Gib den Teig in die Pfanne und brate ihn so lange, bis sich Blasen bilden und sich der Teig gut vom Pfannenboden löst.
  6. Er sollte nun eine goldbraune Farbe haben.

Teffmehl als Alternative zu Weizenmehl

Gluten, eines der Klebereiweisse in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste, wird nicht von jedem vertragen. Mittlerweile gibt es Mehlmischungen, die sich beim Backen ähnlich verhalten wie normales Weissmehl. Zusätzlich enthalten solche Mehle auch Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan. Letztere sind besonders bei luftigem Gebäck nötig, wo sonst das Gluten für ein luftiges «Gerüst» sorgt.

Manche Kuchen und Gebäcksorten waren ohnehin schon immer problemlos ohne Gluten bzw. Weizenmehl herzustellen. Man denke an die bretonischen «Galettes», die traditionell mit Buchweizenmehl hergestellt werden. Buchweizenmehl ist mit seinem nussigen Geschmack und vom Proteingehalt am ehesten mit Vollkornmehl vergleichbar.

Galette: Bretonische Crêpe aus Buchweizenmehl

Galette ist die herzhafte bretonische Crêpe aus Buchweizenmehl. Galette ist die bretonische Version der Crêpe. Hier werden diese Buchweizenpfannkuchen mit Schinken, Ei, Erbsen, Spinat und Gruyèrekäse gefüllt.

Brote benötigen in unseren Breitengraden meist Weizen-, Roggen- oder Dinkelmehl. Ohne Weizenmehl kommen einige Kuchen dank Mandel- oder Nussmehl aus. Besonders Cakes, Muffins und Brownies profitieren mit Nussmehlen vom nussigen Geschmack. Es hält den Teig zudem auch feucht, so dass das Gebäck schön saftig wird. Für den saftigen Orangenkuchen werden ganze Orangen und nur drei weitere Zutaten verwendet.

Alternativen zu glutenhaltigen Mehlen sind aber nicht nur Ersatz, sondern haben oft noch andere Qualitäten, die das Gebäck zu etwas Besonderem machen.

Spätestens seit es keine Party mehr ohne Hummus und Falafel gibt, sind Kichererbsen fast allgegenwärtig. Muffins mit Quinoa, Karotten, Champignons, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch und Leinsamen sind ein originelles salziges Fingerfood. Aussen knusprig, innen saftig weich - klassische Kokosmakronen sind einfach zu backen.

ÜBRIGENS: Zutaten wie Backpulver und Haferflocken sind zwar eigentlich glutenfrei, sie müssen aber gerade bei Zöliakie extra geprüft sein. Durch Lagerung kann es zu «Verunreinigungen» mit anderen Getreidearten und damit oft auch zu Gluten kommen.

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