Orientalischer Couscous-Salat: Ein Thermomix Rezept

Entdecken Sie mit diesem Rezept die Vielseitigkeit von Salat! Mit diesem Rezept zaubern Sie sich ein Gericht der Extraklasse. Frische Zutaten in leckerer Kombination - da bleiben wirklich keine Wünsche offen. Lassen Sie es sich schmecken!

Zutaten und Nährwertangaben

Hier sind die Zutaten und Nährwertangaben für dieses köstliche Gericht:

  • 100 g Ziegenfrischkäse-Crumble (enthält Milch, einschließlich Laktose)
  • 12 ml Balsamicoessig (enthält Schwefeldioxide und Sulfite)
  • 1 Teelöffel Senf, körnig (enthält Senf)
  • 4 g Gemüsebouillonpulver (enthält Senf, Sellerie)
  • 225 g Perlencouscous (enthält glutenhaltiges Getreide (Weizen) oder daraus hergestellte Erzeugnisse)
  • 12 ml Balsamicocreme (enthält Schwefeldioxide und Sulfite)
  • 2 g Gewürzmischung „Hello Mezze“

Nährwertangaben:

Nährwert Menge
Energie (kJ) 3969 kJ
Energie (kcal) 949 kcal
Fett 30 g
davon gesättigt 10 g
Kohlenhydrate 115 g
davon Zucker 14 g
Eiweiss 35 g
Salz 2 g

Zubereitungsschritte

Hier sind die detaillierten Schritte zur Zubereitung dieses Rezepts:

  1. Petersilie mit Stielen in 2 cm große Stücke schneiden, in den Mixtopf geben und 3 Sek./Stufe 8 zerkleinern. Die Hälfte davon in eine kleine Schüssel umfüllen und den Rest mit dem Spatel nach unten schieben.

  2. Balsamicoessig, 1 [1.5 | 2] TL körnigen Senf, Honig, 20 g [25 g | 30 g] Öl* und 20 [30 g | 40 g] Wasser* in den Mixtopf zugeben und 15 Sek./Stufe 4 vermischen. Dressing in eine große Schüssel umfüllen. Mixtopf spülen.

  3. 450 g [450 g | 600 g] Wasser* und Gemüsebrühe in den Mixtopf geben und 5 Min. [5 Min. | 7 Min.]/100 °C/Stufe 1 erhitzen. Währenddessen Enden der Gurke abschneiden, Gurke längs halbieren und in 0,5 cm dicke Halbmonde schneiden. Gurkenhalbmonde und Hälfte der Cranberrys in die große Schüssel zum Dressing geben, mischen und marinieren lassen.

  4. Perlencouscous in den Mixtopf zugeben, anstelle des Messbechers Gareinsatz als Spritzschutz auf den Mixtopfdeckel stellen und 7 Min. [7 Min. | 8 Min.]/98 °C/Reverse/Stufe 1 kochen. Nach der Garzeit Perlencouscous im Mixtopf 5 Min. ziehen lassen.

  5. Währenddessen Kichererbsen durch den Gareinsatz abgießen, unter kaltem Wasser spülen und fortfahren.

  6. 1 EL [1.5 EL | 2 EL] Öl* in einer großen Pfanne erhitzen, Kichererbsen und Gewürzmischung zufügen und 3 - 4 Min. anbraten. Kichererbsen mit 1 EL [1.5 EL | 2 EL] Zucker* bestreuen und unter Rühren weitere 5 - 6 Min. braten, bis die Kichererbsen goldbraun sind. Mit Salz* und Pfeffer* abschmecken, aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.

  7. Perlencouscous zum Gurken-Cranberry-Mix in die große Schüssel geben. Vorsichtig vermengen und mit Pfeffer* und Salz* abschmecken.

  8. Salat auf Tellern verteilen. Ziegenkäse auf dem Couscoussalat anrichten. Mit Kichererbsen, restlicher Petersilie und restlichen Cranberrys toppen und mit Balsamicocreme beträufeln.

Weitere Couscous-Variationen

Couscous ist vielseitig und kann auf verschiedene Arten zubereitet werden. Hier sind einige Ideen:

  • Tunesisches Couscous: Eine scharfe Tomatensauce mit viel Gemüse.
  • Algerisches und Marokkanisches Couscous: Eine nicht scharfe Sauce, gewürzt mit Kurkuma.
  • Veganes Shakshuka: Mit Tofu anstatt Eiern zubereitet.
  • Shakshuka mit Sucuk oder Fetakäse: Für zusätzliche Geschmacksrichtungen.

Couscous war noch vor ein paar Jahren höchstens unter Insidern bekannt. Heute ist das anders, Couscous ist im wahrsten Sinne des Wortes «in aller Munde». Couscous bringt man heute auch an gutbürgerliche Grillpartys mit - natürlich ebenfalls in Form eines Salats. Nichts gegen Couscous-Salat, auch ich steh da total drauf.

Couscous ist aber eigentlich gar nicht der Griess sondern ein nordafrikanisches Gericht, das mit den kleinen Kügelchen aus Hartweizengriess gekocht wird.

Die Geschichte des Couscous

Interessant ist auch die Geschichte des Couscous. Sie geht weiter zurück als die der Pasta in Italien, viel weiter. Während Spaghetti & Co in Italien erst im 12. Jahrhundert auftauchten, war Couscous bei nordafrikanischen Berbern bereits 200 Jahre vor Christus bekannt.

Der Legende nach sollen die Berber einst unter einer grossen Hungersnot gelitten haben. Der Anblick der hungernden Menschen hat die Engel zu Tränen gerührt. Die Tränen wurden zu Getreidekörnern und die Menschen mussten nicht mehr hungern.

Eine Theorie besagt sogar, dass die Erfindung der Pasta auf das Couscous zurückgehen soll. Pasta wird im Jahr 1154 das erste Mal schriftlich in einem Bericht des Geographen Al-Idrisi über Sizilien erwähnt. Er spricht von «Fäden aus Weizen», die gekocht wurden.

Dazu muss man wissen, dass Sizilien vom früheren 9. bis ins späte 11. Jahrhundert ein arabisches Emirat war und damit ein Zentrum der arabisch-byzantinischen Kultur. Es ist also gut möglich, dass etwas an dieser Theorie dran ist. In der Stadt Trapani, im Westen von Sizilien, findet man heute noch Spuren der arabischen Kultur. «Couscous alla trapanese» die Spezialität der Stadt und steht in fast jedem Restaurant auf der Karte.

Im Maghreb ist Couscous mehr als nur ein Grundnahrungsmittel, es ist ein Symbol für Familie und natürlich für Gastfreundschaft. Der Griess, auch Semoule genannt, wird von den Frauen für die Feier von Hochzeiten und anderen Familienfesten selber hergestellt.

Die Couscous-Macherei

Wenn die Frauen in Tunesien, Algerien oder Marokko zusammen Couscous machen, ist das eine heitere Angelegenheit. Wir würden das wohl ein Couscous-Kränzchen nennen. Sie besprenkeln den Hartweizengriess mit Salzwasser, so dass sich kleine Klumpen bilden. Diese werden dann zwischen den Händen zu den feinen Couscouskörnern zerrieben und auf einem Tuch in der Sonne getrocknet.

Natürlich müssen Sie sich die Mühe nicht machen und können den fertigen Griess kaufen. Gekocht wird das Couscous in der sogenannten Couscousière. Das ist ein zweiteiliger Topf in welchem unten die Sauce gekocht und darüber, in einer Art Siebaufsatz, der Griess gedämpft wird.

Wahrscheinlich haben Sie keine solche Pfanne. Sie können das Couscous auch einfach mit heissem Wasser aufgiessen, so wie es auf der Packung steht. Wenn Sie aber einmal richtig zubereitetes Couscous gegessen haben, werden Sie nichts anderes mehr wollen. Geschmack und Konsistenz sind gedämpft um Welten besser - wirklich um Welten!

Die Auswahl des Gemüses in unserem Rezept ist nicht in Stein gemeisselt. Kartoffeln und Karotten sind immer dabei. Bei allem anderen können Sie reinmachen, was Ihnen schmeckt. Kürbis, Kohl, Zucchetti, Kohlrabi, Herbstrüben, Peperoni, was immer Sie mögen. Zu Couscous gehören auch immer Kichererbsen. Deshalb musste ich das Rezept gar nicht veganisieren, ich lasse einfach das Fleisch weg.

Die Couscous-Gewürze: Wichtig ist das Korianderpulver. Bevor Sie jetzt zusammenzucken weil Sie keinen Koriander mögen, kann ich Sie beruhigen. Korianderpulver schmeckt komplett anderes als frische Korianderblätter. Das kommt daher, dass es aus den Samen der Pflanze gewonnen wird, nicht aus den Blättern. Für mich ist Korianderpulver eine Must-have in der Küche.

Ras el Hanout kann man mittlerweile in vielen Supermärkten kaufen oder online bestellen. Auch Harissa kann man hierzulande überall kaufen. Die tunesische Chillipaste gibt der Sauce etwas Schärfe, wie es sich für ein tunesisches Couscous gehört.

Apropos Schärfe. In Tunesien würde man mich auslachen, wenn ich das bisschen Harissa und Paprikapulver als scharf bezeichnen würde. Auf die Menge Sauce sind je ein Teelöffel gerade genug um etwas Pep in die Sache zu bringen, ohne dass die Sauce wirklich scharf wird. Wenn Sie es gerne schärfer mögen, können Sie natürlich nach Belieben mehr Harissa oder scharfes Paprikapulver verwenden.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spass beim Kochen und guten Appetit - oder «Shahiya Tayiba», wie man in Tunesien sagt.

orientalischer Couscous Salat / veganes Rezept / Sallys Welt

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