Melonen Limetten Marmelade: Ein Rezept für den Sommer

Haben Sie schon einmal von Melonen-Limetten-Marmelade gehört? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! Diese Marmelade ist eine köstliche und erfrischende Kombination, die perfekt zu Brot, Brötchen oder Croissants passt. Sie fängt die Aromen des Sommers in einem Glas ein und bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis.

Es gibt viele verschiedene Rezepte für Melonen-Limetten-Marmelade, von einfachen Varianten mit wenigen Zutaten bis hin zu komplexeren Rezepten mit zusätzlichen Aromen und Gewürzen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen ein beliebtes Rezept vor und geben Ihnen Tipps zur Zubereitung.

Das Rezept: Wassermelonen-Limetten-Marmelade

Dieses Rezept ist einfach und schnell zubereitet. Es kombiniert Wassermelone mit Limettensaft für einen erfrischenden Geschmack.

Zutaten:

  • ca. 700 g Wassermelone
  • Saft von 2 Limetten
  • 250 g Gelierzucker 3:1

Zubereitung:

  1. Die Wassermelone schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Die Melonenwürfel in einen großen Topf geben und den Gelierzucker hinzugeben.
  3. Das Ganze erhitzen, bis sich ein wenig Saft gebildet hat.
  4. Dann die Früchte pürieren und die Marmelade für 5 Minuten kochen lassen.
  5. Die Marmelade sofort in heiß ausgespülte Gläser abfüllen, gut verschließen und auskühlen lassen.

Tipps und Tricks für die perfekte Marmelade

  • Verwendung von Gelierzucker: Achten Sie darauf, den richtigen Gelierzucker für das jeweilige Rezept zu verwenden (z.B. 1:1, 2:1 oder 3:1). Die Zahlen geben das Verhältnis von Zucker zu Frucht an.
  • Sterilisieren der Gläser: Um die Haltbarkeit der Marmelade zu gewährleisten, sollten die Gläser vor dem Befüllen sterilisiert werden. Dies kann durch Auskochen der Gläser in Wasser oder durch Erhitzen im Backofen erfolgen.
  • Pürieren: Je nach gewünschter Konsistenz kann die Marmelade mehr oder weniger stark püriert werden. Für eine feine Marmelade sollte das Fruchtpüree durch ein Sieb gestrichen werden, um Kerne und grobe Stücke zu entfernen.
  • Kochen: Die Marmelade sollte sprudelnd gekocht werden, um die Gelierfähigkeit des Pektins im Gelierzucker zu aktivieren. Die Kochzeit hängt von der Art des Gelierzuckers ab und sollte gemäß den Anweisungen auf der Packung eingehalten werden.
  • Aromen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Aromen und Gewürzen, um Ihre eigene individuelle Marmelade zu kreieren. Beliebte Zusätze sind Zitronensaft, Limettensaft oder Minze.
  • Lagerung: Die fertige Marmelade sollte kühl und dunkel gelagert werden. Geöffnete Gläser sollten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

Konfitüre, Marmelade und Gelee: Was ist der Unterschied?

Die wenigsten Konsumenten kennen den Unterschied zwischen Konfitüre, Marmelade und Gelee. Und was bedeutet eigentlich der Zusatz “Extra” bei Konfitüre? In diesem Abschnitt erklären wir die Unterschiede zwischen den einzelnen Fruchtaufstrichen.

Es gibt seit jeher klare Unterschiede in der Herstellung von Marmelade, Konfitüre und Gelee. Konfitüre stammt vom Lateinischen "conficere" ab, welches "zusammenbringen" oder "anfertigen" bedeutet. Die Marmelade dagegen leitet sich vom Portugiesischen “marmelada” für Quittenmus ab und dies wiederum ist eine Ableitung vom ursprünglichen portugiesischen Wort"marmelo” für "Quitte" oder “Honigapfel”. Quitten und Honig waren früher das Reiseproviant der Seefahrer, ein süsser Brotaufstrich der “marmelada” genannt wurde. Das Gelée kommt wieder aus dem Lateinischen von "gelare" (erstarren, gefrieren), weil auch hier wie bei der Eisbildung eine Flüssigkeit fest wird.

Ob Marmelade oder Konfitüre, beide Produkte sind eine Mischung aus Zuckerarten und Früchten - häufig wird zudem ein Geliermittel hinzugefügt. Konfitüre und Marmelade müssen mindestens einen Zuckeranteil von 50% besitzen. Sollte der Zuckergehalt unter diesen 50% liegen, wird es als Fruchtaufstrich bezeichnet.

Laut EU-Verordnung von 2003 dürfen Marmeladen ausschliesslich aus Zitrusfrüchten hergestellt werden. Marmeladen müssen mindestens einen Fruchtanteil von 200g pro Kilo besitzen während Konfitüren mindesten einen Fruchtanteil von 350g pro Kilo haben. Beim Fruchtanteil von Konfitüren gibt es Ausnahmen bei Ingwer, Sanddorn und Passionsfrucht. Bei beiden Produkten werden die Früchte mit Zucker und in vielen Fällen mit einem Geliermittel wie Pektin eingekocht. Zudem wird bei vielen Massenprodukten ein Säuerungsmittel sowie Konservierungsstoffe und Fruchtkonzentrate hinzugefügt, bevor die Mischung ins Glas abgefüllt wird.

Produkt Fruchtanteil Zutaten
Marmelade Mind. 200g Zitrusfrüchte pro Kilo Zitrusfrüchte, Zucker, evtl. Geliermittel
Konfitüre Mind. 350g Früchte pro Kilo Früchte, Zucker, evtl. Geliermittel
Gelee Fruchtsaftanteil unter 350g Fruchtsaft, Zucker, Pektin

Der Hauptunterschied von Gelee zu Marmeladen und Konfitüren ist die ausschliessliche Verwendung von Fruchtsaft. In Gelee kommen keine Fruchtstücke zum Einsatz. Erlaubt sind alle Früchte bzw. Fruchtsäfte die durch den Zusatz von viel Zucker und Pektin zum Erstarren gebracht werden. Die Wortherkunft kommt aus dem lateinischen “gelare” und bedeutet etwas zum Erstarren bringen. Normale Gelees haben einen Fruchtsaftanteil unter 350g.

Konfitüre Extra

Was bedeutet eigentlich der Zusatz “Extra” auf dem Konfitüre-Etikett? Der Mindestanteil von Früchten liegt bei einer normalen Konfitüre bei 350g pro Kilogramm. Kauft man dagegen eine Konfitüre Extra, befinden sich pro Kilogramm 450g Früchte in der Fruchtmischung.

Qualitätsfaktoren für eine gute Marmelade oder Konfitüre

Grundsätzliche Qualitätsfaktoren für eine gute Marmelade oder Konfitüre ist die Verwendung von reifen und saisonalen Früchten. Das Produkt enthält keine künstliche Geschmacksverstärker, Fruchtkonzentrate, Säurungsmittel und Geliermittel wie Pektin oder Gelatine. Der unverwechselbare Geschmack der regionalen Früchte sollte stets der Hauptfokus sein: von Hand gepflückte Früchte und Traubenzucker. 100% frische aus natürlichem Anbau. Der Fokus liegt auf Authentizität und Natürlichkeit.

Die meisten industriellen Marmeladen und Konfitüren enthalten Pektin. Pektin wird zum Andicken von Marmeladen, Konfitüren und Gelees verwendet. Einige Früchte, vor allem sehr reife, haben relativ wenig Pektin. Erdbeeren und Himbeeren zum Beispiel lassen sich leicht zerdrücken, was zeigt, dass sie nur wenig von dem "Kleber" enthalten, der zur gelee-artigen Konsistenz beiträgt. Bei diesen Früchten kann es ohne den Zusatz von Pektin erforderlich sein, viel Zucker hinzuzufügen.

Die wertvollen Rohstoffe unserer veganen Konfitüre und Marmelade, also die Melissa - Erdbeeren, Tarocco Blutorangen, Ciaculli- Mandarinen und Montagnola-Pfirsiche stammen alle aus biologisch zertifizierten Betrieben aus Sizilien.

Sizilien ist ein Paradies für den Anbau von Früchten. Die grösste mediterrane Insel bietet perfekte klimatische Bedingungen und einen sehr fruchtbaren Vulkanboden, der die wertvollen Früchte mit allen nötigen Nährstoffen versorgt. Die Erbeeren, Blutorangen und Mandarinen werden alle im Februar zum perfekten Reifezeitpunkt von Hand gepflückt - die Pfirsiche im Juli. Nachhaltigkeit und Regionalität stehen beim Anbau der Früchte für unsere Bauern im Vordergrund.

Achten Sie beim Kauf von Marmelade oder Konfitüre auf folgende Punkte:

  • Handelt es sich bei der Marmelade oder Konfitüre um ein nachhaltig erzeugtes Produkt von bio-zertifizierten Betrieben?
  • Der Anteil der Frucht sollte auf jedem Etikett überprüft werden. Auch hier gilt, mehr ist mehr.
  • Je weniger Zutaten verwendet werden, desto besser. Das gilt auch für den Zuckeranteil. Vor allem Zusatzstoffe wie Zitronensäure, Fruchtkonzentrate, Gelatine oder Pektin haben in einem Premium-Produkt nichts zu suchen.

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