McDonalds: Eine Weltreise durch die Happy Meals – überraschende regionale Unterschiede

Der Erfolg von Fastfood-Ketten wie McDonalds beruht auf Beständigkeit und Uniformität. Egal, ob in Berlin, San Diego oder Bangkok, ein Mac-Gericht schmeckt überall gleich. Oder etwa doch nicht?

Sicher, saisonale Spezialmenüs und Sondereditionen sind sehr länderspezifisch. Den Schweizer McRaclette gibt es nicht überall auf der Welt. Und im bevölkerungsreichsten Land der Welt - Indien - gibt es gar kein Rindfleisch, also auch keinen Big Mac. Aber auch das Kindermenü Happy Meal ist von Land zu Land höchst unterschiedlich.

Hier ein Blick auf einige der überraschendsten und interessantesten Happy Meal-Variationen rund um den Globus:

Regionale Happy Meal Varianten im Überblick

Die Vielfalt der Happy Meals weltweit spiegelt die lokalen Geschmäcker und Essgewohnheiten wider. Hier sind einige Beispiele:

  • Australien: Wholemeal Snack Wrap mit gegrilltem Hähnchen, Mayonnaise und Salat.
  • Grossbritannien: Fish Fingers - Fischstäbchen dürfen auf dem Kindermenü nicht fehlen.
  • Indien: McAloo Tikki, ein Burger mit einem traditionellen indischen Kartoffel-Erbsen-Patty.
  • Indien: McVeggie mit einem Patty aus grünen Bohnen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln und indischen Gewürzen.
  • Israel: Corn Sticks mit einer cremigen Füllung mit Süssmais, dazu Frites, Früchtemus und Mineralwasser.
  • Italien: Junior Chicken, ein gegrilltes Pouletbrüstli mit Ketchup.
  • Italien: McToast, eine McDonalds-Version des beliebten Strand-Bar-Snacks il toast mit einem umgedrehten Hamburger-Bun.
  • Japan: Mini Pancakes mit Apfelsauce und Schlagrahm als Frühstücks-Happy-Meal.
  • Kanada: Bagel mit Butter, eine einfache Option für heikle Esser.
  • Malaysia: Sausage McMuffin mit einem Wurst-Patty in einem English Muffin als Frühstücks-Happy-Meal.
  • Philippinen: McSpaghetti mit Käse obendrauf und Frites als Beilage.

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  • Philippinen: Cheesy Eggdesal, eine Käseomelette in einem pandesal-Brötchen als Frühstücksmenü.
  • Philippinen: Chicken McDo mit einem panierten Pouletschenkel und Reis.
  • Schweiz: Cheeseburger glutenfrei, mit der Wahl zwischen Chicken Nuggets und Hamburger, dazu Öpfelmus, Rüeblistückli und Wasser.
  • Spanien: McCroquetas, ein Tapas-Klassiker.
  • Südkorea: Bulgogi Burger mit einer braunen «roasted meat sauce».
  • Taiwan: Chicken Bites, unpanierte, gedämpfte Poulet-Nuggets mit Gemüse, dazu Mais, Salat oder Früchte.
  • Thailand: Pork Burger mit einem Patty aus Schweinefleisch.

Diese Tabelle fasst die Vielfalt der Happy Meals in verschiedenen Ländern zusammen:

Land Happy Meal Option Beschreibung
Australien Wholemeal Snack Wrap Vollkorn-Wrap mit gegrilltem Hähnchen, Mayonnaise und Salat
Grossbritannien Fish Fingers Fischstäbchen
Philippinen McSpaghetti Spaghetti mit Käse und Frites
Schweiz Cheeseburger glutenfrei Glutenfreier Cheeseburger mit Beilagen
Japan Mini Pancakes Kleine Pfannkuchen mit Apfelsauce und Schlagrahm
Indien McAloo Tikki Kartoffel-Erbsen-Patty im Burger-Bun

Die australischen Happy Meals bieten die Option eines kleinen Vollkorn-Wraps mit gegrilltem Hähnchen, Mayonnaise und Salat.

Fischstäbchen sind bei britischen Kiddies derart beliebt, dass sie auch auf dem Kindermenü des Burger-Schuppens nicht fehlen dürfen.

Reguläre Rindfleisch-Hamburger gibt es in den McDonalds-Filialen des Subkontinents nicht. Dafür gibt es Geflügel- und Vegi-Optionen, wie etwa diese hier vom Kindermenü, die das traditionelle indische Kartoffel-Erbsen-Patty aloo tikki mit einem Burger-Bun kombiniert.

Eine weitere Option des indischen Happy-Meal-Menüs: Dieses Mal besteht das Patty aus grünen Bohnen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln und indischen Gewürzen.

Nein, das sind weder Fischstäbchen noch Mozzarella Sticks, sondern etwas mit einer cremigen Füllung mit Süssmais. Dazu gibt es nebst Frites noch ein Früchtemus und ein Fläschchen Mineralwasser.

Es geht auch einfach: ein Pouletbrüstli, gegrillt, nicht paniert, etwas Ketchup, basta.

Und wie - wie echt - wandelt McDonalds den in Italien beliebten Strand-Bar-Snack il toast (hierzulande ein Schinken-Käse-Toast) in ein Happy-Meal-Sandwich um? Mit einem Hamburger-Bun, dessen Hälften umgedreht werden!

Wie in vielen anderen Ländern gibt es auch in Japan ein Frühstücks-Happy-Meal. Kinder bekommen Mini-Pfannkuchen mit Apfelsauce und Schlagrahm.

Eltern von heiklen Essern werden diese Option zu schätzen wissen: Zu den Varianten des kanadischen Happy Meals gehört auch ein einfacher Bagel mit Butter.

Auch in Malaysia gibt es ein Frühstücks-Happy-Meal: mit einem Wurst-Patty in einem English Muffin. Und nein, das ist nicht Kaffee, sondern heisse Schoggi.

Nein, McSpaghetti gibt es nicht in Italien, sondern in den Philippinen. Der Käse obendrauf scheint geraffelter Cheeseburger-Käse zu sein und ja, es gibt Frites als Beilage.

In den Philippinen gibt es auch das Frühstücksmenü für Kinder: eine Käseomelette in einem pandesal-Brötchen (deshalb das Wortspiel Eggdesal ...).

Klar, ein Happy Meal mit Chicken Nuggets gibt es in den Philippinen auch - aber ebenfalls eins mit einem panierten Pouletschenkel, der mit einer Portion Reis serviert wird.

In der Schweiz gibt es die Wahl zwischen Chicken Nuggets und Hamburger. Letzterer kann auch ein Cheeseburger sein. Öpfelmus, Rüeblistückli und Wasser gibt es dazu. Und, ja, es gibt die Option glutenfrei.

Diesen Tapas-Klassiker gibt es überall auf der iberischen Halbinsel. Ergo auch auf dem Kindermenü von McDonalds.

Allzu sehr unterscheidet sich dieser Burger nicht vom geläufigen Happy-Meal-Hamburger - ausser, dass er in Korea eine braune «roasted meat sauce» bekommt.

Das sind keine gewöhnlichen McNuggets. In Taiwan gibt es für die Kinder unpanierte, gedämpfte Poulet-Nuggets, denen Gemüse beigemischt ist. Als Beilagen stehen Mais, Salat oder Früchte zur Auswahl - nur keine Pommes.

Ein gewöhnlicher Happy-Meal-Hamburger, bloss dass das Patty aus Schweinefleisch ist.

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