Die Luganighe gehören zur traditionellen Tessiner Küche und sind eine beliebte Grillspeise. Ihr Geschmack ist dank feiner Noten von Knoblauch, Pfeffer, Zimt und Muskatnuss sehr charakteristisch. Die Mastri Salumieri bereiten die Luganighe mit der gleichen Meisterschaft und Passion, wie sie einst Mario Rapelli erfüllte. Noten von Knoblauch, Pfeffer, Zimt und Muskatnuss kennzeichnen den Geschmack dieser Spezialität. Er basiert auf überlieferte Original-Rezepturen, nach denen das Fleisch zunächst grob gemahlen, anschliessend mit erlesenen Gewürzen verfeinert und zu einer homogenen Mischung vereint wird.
Die Luganiga ist eine Schweinswurst, die heute aus grob gehacktem Schweinefleisch und Speck hergestellt wird. Früher wurde wie beim Cotechino oft auch noch Schwarte mitverarbeitet. Die Luganiga hat ungefähr die Grösse eines Cerverlats.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Luganighe zuzubereiten, um den vollen Geschmack dieser Tessiner Spezialität zu entfalten. Hier sind einige Optionen:
- Sieden: Luganighe in knapp siedendem Wasser 30-35 Minuten ziehen lassen.
- Braten in der Pfanne: Die Luganighe können auch in der Pfanne gebraten werden.
- Grillen: Nach wenigen Minuten auf dem Grill sind die würzigen Luganighe Ticinesi servierbereit. Auf dem Grill kann man vieles zubereiten, aber die beliebteste Grillspeise sind mit Sicherheit Würste aller Art. Sie sind schnell zubereitet, und man kann eigentlich fast nichts falsch machen.
Oder man kann die Wursthaut entfernen, die Füllung in mehr oder weniger grosse Würfel schneiden und als Zutat für die Zubereitung eines Risotto verwenden oder sie zusammen mit Tomaten und Gemüse zu einer aromatischen Pastasauce verarbeiten.
Wusstest du, dass man die Luganiga auch nutzen kann, um Hamburger zuzubereiten? Darm entfernen, die Fleischmischung leicht zerdrücken und sie in der Pfanne oder auf dem Grill anbraten. Probiere es aus!
Luganighe Ticinesi: gefertigt nach Original-Rezeptur von Mario Rapelli. Eine typische Spezialität, deren unnachahmlicher Geschmack die Atmosphäre der Bottega von Mario Rapelli erleben lässt.
Apéro-Tipps von Foodbloggerin Zoe Torinesi - jetzt im Podcast:

Luganighe mit Safranrisotto
Rezeptvorschlag: Luganighe mit Safranrisotto
Serviert werden sie mit Safranrisotto - so grüsst die Schweizer Sonnenstube direkt vom Teller.
Zutaten:
- Zwiebeln und Knoblauch
- Risottoreis
- Safran
- Weisswein
- Bouillon
- Luganighe
- Thymian und Rosmarin
- Käse
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
- Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken.
- In einer Pfanne in der warmen Butter Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Reis und Safran beifügen und kurz mitdünsten. Mit Weisswein ablöschen und alles auf mittlerer Stufe kochen lassen, bis der Wein verkocht ist. Gleichzeitig in einer weiteren Pfanne die Bouillon aufkochen. Nun nach und nach die Bouillon zum Reis giessen und den Risotto unter Rühren bissfest garen.
- Inzwischen eine Bratpfanne erhitzen, Öl beifügen und die Luganighe auf jeder Seite etwa 6 Minuten braten. Gegen Ende der Bratzeit Thymian und Rosmarin beifügen und mitbraten.
- Den Käse unter den fertigen Risotto rühren und diesen mit Salz und Pfeffer würzen.
- Würste in breite Stücke schneiden und mit dem Risotto auf vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu passen als Beilage z. B. grüne Bohnen oder Spinat.
Risottoreis gibt es auch aus Schweizer Anbau. Seit 1997 wird im Tessiner Maggia-Delta Risottoreis der Sorte Loto im Trockenverfahren angebaut.
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Die Luganighe schmecken zu vielen Beilagen, auch zu vielen Broten. Zwei sind aber besonders gut geeignet. Die schmackhaften Luganighe serviert man am besten mit einem Halbhart- oder Extrahartkäse, der ein kräftiges Aroma besitzt. Am besten serviert man einen in Holz gelagerten Rotwein mittlerer Struktur zu den Luganighe Ticinesi.
Luganighe sind Tessiner Würste, die roh verkauft werden. Sie enthalten Schweinefleisch und Gewürze wie Knoblauch, Muskatnuss, Zimt, Salz, Pfeffer und Rotwein. Im Kühlschrank sind sie einige Tage haltbar.
Statt Luganighe Saucisson oder Schweinswürstchen zubereiten.