Diese herrliche Kaki-Konfitüre mit Vanille und Sternanis darf auf keinen Fall beim Brunch fehlen. Hier ist ein detailliertes Rezept, um diese köstliche Marmelade selbst herzustellen.

Kaki-Ananas-Marmelade: Ein Rezept
Zutaten:
- Kaki (weich): 500 g
- Ananas: 250 g (optional)
- Vanillestängel: 1
- Zitronensaft: 2 EL
- Sternanis: 2
- Gelierzucker (Coop): 500 g
Zubereitung:
- Vorbereitung der Gläser: Ofen auf 100 Grad vorheizen. Die sauberen Einmachgläser und Deckel auf ein Backblech stellen, in den vorgeheizten Ofen schieben.
- Früchte vorbereiten: Kaki schälen, in Stücke schneiden (ergibt ca. 500 g), in eine Pfanne geben. Ananas schälen und in kleine Stücke schneiden.
- Aromen hinzufügen: Vanillestängel längs aufschneiden, Samen auskratzen, beigeben. Zitronensaft und Sternanis mit der Hälfte des Gelierzuckers beigeben, unter Rühren aufkochen, 1 Min. sprudelnd kochen.
- Kochen: Restlichen Gelierzucker unter Rühren beigeben, ca. 4 Min. weiterkochen. Evtl. entstandenen Schaum mit der Schaumkelle abschöpfen.
- Abfüllen: Konfitüre siedend heiss bis knapp unter den Rand in die sauberen, vorgewärmten Gläser füllen, sofort verschliessen, auf einer isolierenden Unterlage auskühlen.

Hinweise: Für 4 Einmachgläser von je ca. 1½ dl. Haltbarkeit: Kühl und dunkel ca. 6 Monate. Einmal geöffnet, das Glas im Kühlschrank aufbewahren, rasch konsumieren.
Nährwerte pro 100 g:
- 172 kcal
- Vegan
- Lactosefrei
- Glutenfrei
Erdbeermarmelade kochen | Marmelade mit Erdbeeren selber machen | EDEKA basics
Weitere Rezeptideen für den Brunch
Neben der Kaki-Ananas-Marmelade gibt es viele weitere köstliche Rezeptideen für einen gelungenen Brunch:
- Gauchotoast
- Kaki mit Prosciutto
- Avocado-Garnelencocktail
- Gefüllte Avocado mit Granatapfel
- Kiwispieß mit Honigobers
- Kiwisalat

Tipps zum Marmelade selber machen
Der Juli ist der Beeren-Monat, und viele leckere Früchte sind jetzt reif. Bis in den Herbst hinein kann man noch diverse Sorten ernten, dann bleiben nur noch die Vorräte. Dazu gehören seit Jahrhunderten traditionell gefertigte Marmeladen. Nach EU-Regeln dürfen nur noch Fruchtaufstriche aus Zucker und Zitrusfrüchten als Marmelade bezeichnet werden. Fruchtstücke sind dabei auch tabu. Da mit EU-Regeln aber keine Traditionen gebrochen werden können, ist diese Regelung offiziell nur für den innergemeinschaftlichen Handel von Bedeutung. Eine traditionelle Marmelade ist schon immer das Gelee. Es wird nicht aus dem Fruchtfleich, sondern aus dem Fruchtsaft hergestellt. Dabei lassen sich Beeren hervorragend verwenden.
Rezept zum Marmelade selber machen (Himbeergelee):
- Zunächst die Gläser und die Deckel langsam mit kochendem Wasser ausspülen und auf einem Tuch zum Trocknen abstellen.
- Danach die Himbeeren gut auslesen, anschließend in stehendem Wasser vorsichtig waschen und dann gut abtropfen lassen.
- Dann die Himbeeren in einen Topf mit 200 ml Wasser geben und zum Kochen bringen. Anschließend mit aufgelegtem Deckel ca.
- Anschließend das Ganze durch ein mit einem Leinentuch abgedecktes Sieb gießen und darunter in einer passenden Schüssel auffangen. Um den vollständigen Saft der Beeren zu erhalten, leichten Druck auf die Früchte im Sieb geben, mit einer Kelle, Schaumlöffel o.ä.
- Vom aufgefangenen Saft der Beeren 1 Liter in einen Topf geben und mit dem Gelierzucker gut verrühren.
- Hiernach diese Masse zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren etwa 4 Minuten kochen lassen.
- Dann die obligatorische Gelier-Probe durchführen: Dazu 2 Teelöffel der Fruchtmasse auf einen kleinen Teller geben, kurz abkühlen lassen und schräg halten.
- Am besten verwendet man hierzu einen Trichter. Die Schöpfkelle ist aber auch gut geeignet. Gläser gut verschließen und für einige Minuten auf den Kopf stellen. Damit wird der nötige Druck auf den Deckel erzeugt, um die Dichtheit bei der Lagerung zu sichern.