Kürbiskonfitüre ist der ideale Aufstrich für den Herbst. Der Vanille verleiht der Kürbiskonfitüre das gewisse Etwas.

Saisonale Zutaten haben etwas ganz Besonderes. Vielleicht liegt es daran, dass wir Monate warten müssen, um sie endlich vorzubereiten. Oder vielleicht auch daran, dass sie immer mit bestimmten Erinnerungen und Stimmungen verbunden sind. Zu den saisonalen Highlights im Herbst und nicht nur zu Halloween - gehören Kürbisse in allen möglichen Formen und Farben.
Kürbis - Frucht oder Gemüse?
Das Wichtigste zuerst: Sind Kürbisse Früchte oder sind sie Gemüse? Je nachdem, wen man fragt und welche Definition verwendet, gehen die Meinungen auseinander. Im Alltag werden sie wegen ihres weniger süssen Geschmacks und ihrer Wachstumsbedingungen oft als Gemüse bezeichnet. Botanisch gesehen sind sie jedoch Früchte, denn sie sind ein Produkt einer saatguttragenden Struktur von Blütenpflanzen.
Aber du denkst nicht, dass es eine Rolle spielt? Nun, das tut es! Denn die Bezeichnung Kürbis als Frucht bietet uns eine neue, oft vergessene Perspektive: dass Kürbisse keineswegs nur in herzhaften Speisen serviert werden müssen. Mit ihrer matschigen Textur und ihrem milden Geschmack sind Kürbisse ideale Partner für alle herbstlichen Backaktivitäten.
Kürbis-Saison: Ein Zeichen des Herbstes
Ein deutliches Zeichen, dass der Herbst naht, ist die Tatsache, dass bei Starbucks der Kürbisgewürz-Latte wieder auftaucht und die ersten Kürbisse Supermärkte und Bauernmärkte füllen. Die Kürbissaison, mit ihren schönen Farben, beginnt im August und erreicht ihren Höhepunkt im Oktober, bis der erste Frost eintritt. Besonders zu Beginn der Saison kann ein einfacher Test helfen, festzustellen, ob ein Kürbis reif ist. Wenn man beim Klpfen auf den Kürbis ein hohles Geräusch hört, ist er reif. Ganz easy, nicht?
Kürbisse erfreuen uns mit einem besonderen, aber milden Geschmack. Die Schale ist meist hart, aber essbar, während die inneren Teile weicher und leicht zu kochen sind. Viele Samen, wie z.B. die Samen des Hokkaidokürbisses, können geröstet und als Salatbeilage oder Snack verwendet werden. Kürbisse werden oft in cremigen Suppen verwendet, kommen aber auch als gruslige Halloween-Dekoration zum Einsatz. Zudem eignet sich das orange Wunder aber auch sehr gut zum Backen. Halloween-Kürbis-Konfitüre schmeckt richtig gut. Das Rezept besteht aus Kürbis, Zitronensaft, Orange und Zimt.
Kürbis schnitzen für Halloween mit vielen Tipps und kostenlosen Vorlagen
Rezept: Kürbiskonfitüre mit Orange und Vanille
Hier ist ein einfaches Rezept, um Kürbiskonfitüre selber zu machen:
Zutaten:
- Kürbis
- Gelierzucker
- 2 Orangen, entsaftet
- 2 Bourbon Vanilleschote, ausgekratzt
Zubereitung:
- Kürbis halbieren, Kerne mit einem Löffel ausschaben und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen.
- Rüebli putzen und ebenfalls würfeln.
- Zitronen- und Orangensaft mit Zimt und Gelierzucker verrühren und mindestens 3 Minuten kochen lassen.
- Mit dem Gemüsepüree verrühren und nochmal kurz aufkochen lassen.
- Die selbst gemachte Johannisbeerkonfitüre ist geschmacklich ein Traum.
- Ein Quittengelee aus den sonnengelben Früchten schmeckt sehr gut.
Damit die Kürbiskonfitüre lange haltbar bleibt, immer Gläser vorher sterilisieren. Dies kannst du zum Beispiel mit kochendem Wasser tun.
Kürbisvielfalt in der Küche
Das Schöne am Kürbis ist, dass er einen feinen Geschmack hat - aber zugleich sehr zurückhaltend ist. Deshalb kann man ihn auf vielerlei Weisen zubereiten. Sowohl herzhafte und pikante Gerichte als auch süsse Leckereien lassen sich aus Kürbis zaubern. Das sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der Möglichkeiten, die das vielseitige Gemüse bietet.
Und da man auch schon geschnittene Kürbisse kaufen kann, müssen die, die für Halloween nicht dekorieren wollen, trotzdem nicht auf Kürbis verzichten. Die Idee, alles am Kürbis zu nutzen, ist übrigens nicht neu - entsprechend geformte Kürbisse wurden und werden weltweit als Trinkgefässe verwendet. Dazu gehören Sorten, deren Innenleben nicht unbedingt wohlschmeckend ist, die man aber wegen der haltbaren Schale kultiviert - die sogenannten Kalebassen.
Der Tom Fox Kürbis: Vielseitig und Schmackhaft
Der Tom Fox Kürbis ist nicht nur ein beliebtes Dekorationselement zu Halloween, sondern auch eine vielseitige Zutat in der Herbstküche. Seine milden Aromen und die cremige Konsistenz eignen sich hervorragend für Suppen, Pürees, Kuchen und weitere Gerichte. In diesem Artikel werden Rezepte, Verwendungsmöglichkeiten und Tipps für die richtige Verarbeitung des Tom Fox Kürbisses vorgestellt.

Der Tom Fox Kürbis zählt zu den klassischen Halloweenkürbissen. Er ist durch seine typische Form und seine orangefarbene Schale leicht zu erkennen. Sein Fruchtfleisch ist zart und cremig, was ihn ideal für die Herstellung von Suppen und Pürees macht. Im Gegensatz zu dekorativen Kürbismischungen, die nicht zum Verzehr geeignet sind, ist der Tom Fox Kürbis schmackhaft und eignet sich hervorragend für die Herbstküche.
Verwendungsmöglichkeiten des Tom Fox Kürbisses:
- Kürbissuppe: Eine beliebte Herbstspeise, die sich mit dem Tom Fox Kürbis besonders gut zubereiten lässt.
- Kürbis-Püree: Eignet sich hervorragend als Beilage zu herzhaften Gerichten oder als Grundlage für Kuchen.
- Kürbis-Risotto: Dieses Gericht ist besonders cremig und aromatisch.
- Kürbis-Kuchen: Ein typisches Rezept für einen Kürbis-Kuchen enthält Mehl, Backpulver, Zucker, Eier, Milch und das Kürbis-Püree.
Die Verarbeitung des Tom Fox Kürbisses ist einfach, da das Fruchtfleisch zart und cremig ist. Um den Kürbis zu schälen, wird zuerst der Deckel mit dem Stiel abgeschnitten. Danach wird das Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale gelöst.
Vorteile des Tom Fox Kürbisses:
- Cremiges und mildes Fruchtfleisch
- Gut für die Dekoration geeignet
- Orangefarbene Schale als Herbstsymbol
- Reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin A
Halloween: Mehr als nur Kürbisse
Süßes oder Saures? Diesen Satz haben wir früher nur in amerikanischen Serien gehört und waren neidisch auf dieses Fest mit furchterregenden Verkleidungen, geschnitzten Kürbissen und Kindern, die an die Türe klopfen. Halloween ist ein Fest mit uralten keltischen Ursprüngen, dessen Name so viel bedeutet wie „Abend vor Allerheiligen“, da es auf die Nacht zwischen dem 31. Oktober und den ersten November fällt.
Kein Halloween ohne Kürbis - die leuchtenden Herbstgemüse lassen sich nämlich wunderbar in Laternen mit gruseligen Gesichtern umfunktionieren. Das wurde schon in Irland so gemacht und gehört heute in den USA ganz einfach zum Fest dazu. Kürbisse können ausgehöhlt und dann mit geschnitzten Gesichtern versehen werden.
Um beim Schnitzen des Kürbisses möglichst freie Hand zu haben, sollte er schön gross sein - und reif genug. Genau wie bei Melonen erkennt man den Reifegrad durch sanftes Klopfen. Klingt es hohl, ist der Kürbis reif und bereit fürs Schnitzen. Vor dem Schnitzen sollte man die Konturen, die man ausschneiden will, mit einem Filzstift auf dem Kürbis auftragen. Danach kann der Stielansatz abgeschnitten und das Innere entfernt werden. Mit einer schmalen Messerklinge lassen sich nun die Formen des Kürbisgesichtes ausschneiden und dann behutsam von innen nach aussen ausdrücken. Die Beleuchtung kann man entweder durch eine LED-Lichterkette oder durch eine Kerze „einbauen“. Kerzen oder Teelichter sollten aber besser in einem Einmachglas stehen, aus Sicherheitsgründen und damit sie der Wind nicht auspustet.
Halloween-Menü für Kinder:
- Mumien aus Blätterteig und Würstchen
- Halloween-Kürbis Kuchen
- Geister aus Baiser
- Hexenfinger aus Teig
Egal, unter welchem Thema die Kinderparty steht, eines darf nicht fehlen: Tabletts voller Pizza.