Flammkuchen Caprese ist eine köstliche Variante des traditionellen Flammkuchens, die mit frischen Zutaten wie Tomaten und Mozzarella belegt wird. Diese Kombination ist nicht nur geschmacklich ein Highlight, sondern bietet auch einige interessante Nährwerte.

Die Stars der Caprese: Tomaten
So beliebt, wie die Tomate in unseren Breiten ist, kann man kaum glauben, dass sie ursprünglich nicht einmal aus Europa stammt. Die Tomate ist in Süd- und Mittelamerika beheimatet und gelangte von dort aus erst Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa. Durch Kolumbus erreichte die Tomate vermutlich zuerst die spanische Stadt Sevilla. Diese trieb regen Handel mit Italien, wodurch die Tomate wohl nach Italien gelangte. Dort bekam sie den Beinamen «Goldener Apfel» - denn damals war die gelbe Variante noch weiter verbreitet - und wurde hauptsächlich in der Kräuterheilkunde und als Aphrodisiakum verwendet.
Etwa im 17. Jahrhundert fand die Tomate ihren Weg von der Kräuterheilkunde in die alltägliche Küche. Heute ist die Tomate in vielen Landesküchen zu Hause. Sie wird vor allem in China, den USA, der Türkei und Italien angebaut. Verbreitet ist besonders die rote Tomate, dabei gibt es Tomaten auch heute noch in gelber Ausprägung. Noch aussergewöhnlicher wirkt sie in der grünen, violetten, weissen oder schwarzen Variante. Auch sind nicht alle Sorten rund, es gibt längliche, kirschenförmige, flache und viele weitere Tomatenformen. Tomatensalat wird unter Verwendung der vielen bunten Sorten zum aufregenden Hingucker.
Tomaten haben 25 Kalorien pro 100 Gramm und gehören damit zu den Leichtgewichten in der Küche, schliesslich bestehen sie zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Zusätzlich sind Tomaten eine Nahrungsfaserquelle, und sie enthalten wichtiges Vitamin C sowie das orangerote Carotinoid Lycopin, dem man eine antioxidative Wirkung zuschreibt.
Tomaten bekommst du frisch in der Gemüseabteilung oder auch getrocknet und eingelegt in Olivenöl. Coeur de Boeuf sind herrlich rote Tomaten mit wenig Saft und besonders viel feinem Fleisch. Sie schmecken köstlich in Saucen oder auch roh. Zum Beispiel als aromatischer Capresesalat in Kombination mit Büffelmozzarella und Basilikum - so wird die Ochsenherztomate im italienischen Raum bevorzugt verzehrt. Bei dieser Tomatensorte solltest du übrigens nicht warten, bis sie tiefrot gefärbt ist: Zum einen ist in noch leicht grünem Zustand die Balance zwischen Zucker und Säure am ausgewogensten. Zum anderen ist die Coeur de Boeuf eine der sensibelsten Tomatensorten. In vollreifem Zustand solltest du sie deshalb schnell verzehren, da sie dann druckempfindlich wird und nicht mehr lange haltbar ist.
Die Herkunft der roten Cœur-de-Bœuf-Tomate von ProSpecieRara geht auf eine Hausgärtnerin aus Basel zurück. Sie unterscheidet sich durch ihre Samenechtheit von den meisten modernen Sorten. Black-Cherry-Tomaten sind tatsächlich fast schwarz und damit ein echter Hingucker. Sie überzeugen durch einen besonders süssen, intensiven Geschmack und lassen sich lange aufbewahren. Richtig schwarz ist ihre Färbung allerdings nicht: Sie erinnert eher an einen dunklen Violett- oder Braunton, der sich übrigens nicht nur auf die Schale beschränkt, sondern auch das Fruchtfleisch betrifft. Schwarze Tomaten sind nicht wirklich neu, die meisten Sorten stammen aus Osteuropa. Die Black-Cherry-Tomate dagegen ist eine Neuzüchtung aus den USA. Doch wie schmeckt die schwarze Kirschtomate eigentlich? In ihrem dunklen Fruchtfleisch steckt ein sehr süssliches und würziges Aroma, das die Black Cherry zu einem besonderen Leckerbissen macht.
Baselbieter Röteli beeindrucken mit ihrer besonderen Form und sehr viel Aroma. Sie sind etwas grösser als herkömmliche Cherrytomaten und erinnern optisch etwas an Datteltomaten, da sie ebenfalls eher oval gewachsen sind. Sie haben zwei Fruchtkammern, eine satte rote Farbe und eine glatte, eher feste Schale. Besonders der Geschmack der Baselbieter Röteli weiss zu überzeugen: Ihre feine Säure und ein intensiv süsses Aroma machen sie zum Highlight vieler mediterraner Gerichte. Ob im Salat, in Pastagerichten oder als Grillgemüse - diese Tomatensorte schmeckt in unzähligen Kombinationen oder auch einfach pur und roh als gesunder Snack zwischendurch.
Mozzarella und weitere Zutaten
Neben den Tomaten spielt auch Mozzarella eine zentrale Rolle im Flammkuchen Caprese. Mozzarella liefert wertvolles Protein und Calcium. Frischer Basilikum rundet das Geschmackserlebnis ab und bringt zusätzliche Aromen und ätherische Öle mit sich.
Nährwerte im Überblick
Die genauen Nährwerte eines Flammkuchens Caprese können je nach Rezept variieren. Hier ist eine allgemeine Übersicht:
| Nährstoff | Menge (pro Portion) |
|---|---|
| Kalorien | Ca. 250-350 kcal |
| Fett | Ca. 15-25 g |
| Kohlenhydrate | Ca. 20-30 g |
| Protein | Ca. 10-15 g |
Die wenigen Kalorien in Tomaten machen sie ideal für Salate oder einen frischen Gemüseteller zwischendurch. Einfach nur gepfeffert und gesalzen, sind sie ein leichter Snack, und in der getrockneten Variante sind sie noch aromatischer. Auch als Bruschette sind Tomaten beliebt. Dafür musst du die Tomaten nur würfeln, mit Zwiebeln, etwas Öl, Knoblauch und Gewürzen auf ein knuspriges Brotgeben, und schon ist das beliebte Apérohäppchen Bruschetta fertig. Püriert, gut gewürzt und nach Belieben mit einem Klecks Rahm ergeben Tomaten eine schmackhafte Suppe, die sowohl warm als auch eisgekühlt super schmeckt.
Kaum ein anderes Nahrungsmittel kommt so vielfältig zum Einsatz wie die Tomate. Manchmal ist sie nur köstliche Dekoration am Tellerrand, aber viel öfter ist sie der Star eines Leibgerichts. Jeder kennt wohl Spaghetti mit Bolognese-Sauce, genauso wie jeder Pizza oder Lasagne kennt. Tomaten mit Mozzarella sind für viele an warmen Tagen eine leichte Köstlichkeit, und wenn sie Teil einer Bloody Mary ist, geniesst du mit der Tomate das Nachtleben. Übrigens kennst du sicher den Tomatensaft, der stets im Flugzeug angeboten wird. Der Tomatensaft ist im Flugzeug deshalb so beliebt, da er auf mehreren Tausend Meter Höhe ein besonderes Aroma entfalten soll.
Das beste Flammkuchen Rezept Elsässer Art
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