Ernährungs-Docs: Rezepte für Gastritis-Patienten

Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und verminderter Appetit können Symptome einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) sein. Die Ursachen der Erkrankung sind vielfältig, ebenso die Therapiemöglichkeiten. Bei allen Formen der Gastritis hat sich jedoch die Ernährungstherapie bewährt, um Beschwerden zu lindern und die Entzündung zu bremsen.

Was ist Gastritis?

Gastritis hat viele Gesichter und rund 20 % der erwachsenen Bevölkerung, überwiegend Frauen, war bereits zumindest einmal davon betroffen. Strenge Ausschlussdiäten führen jedoch schnell zu schädlichen Mangelerscheinungen. Deshalb sind Anregungen wichtig für alle, die sich verträglich ernähren wollen, ohne auf Nährstoff- und Geschmacksvielfalt zu verzichten.

Ernährungstherapie bei Gastritis

Die Ernährungsexperten Sven Bach und Martina Amon erklären Ursachen und Symptome, geben Tipps zur Lebensmittelauswahl und zeigen, wie auch Lebensstilveränderungen und Stressabbau helfen können. Sie stellen bekömmliche Rezepte vor, die einfach gelingen und den Magen beruhigen. Auch die Ernährungswissenschaftlerinnen Flora Koller, Daniela Riedl und Roswitha Scholler geben Empfehlungen für magenschonendes Essen.

Empfehlungen für magenschonendes Essen:

  • Körperliche Ruhe und ausgeglichene Lebensweise: Stress, Ärger und Druck schlagen - genau wie die falsche Ernährung - auf den Magen.
  • Individuelle Kost: Die Ernährung sollte auf die persönlichen Bedürfnisse und Verträglichkeiten abgestimmt sein.
  • Säureblocker: Sehr Süßes und fallweise Milch können Säureblocker sein.
  • Vermeiden: Nikotin, Alkohol, starker Bohnenkaffee, kohlensäurereiche Getränke, scharfe Gewürze, Gepökeltes, Geräuchertes.

Die Lebensmittel werden in Kategorien empfehlenswert, ja, weniger und nein angezeigt und helfen bei der Orientierung wenn eigene Rezepte gekocht werden sollen.

Ernährung bei Magengeschwür und Magenschleimhautentzündung

Rezepte für einen empfindlichen Magen

Über 40 reizarme Rezepte zeigen, welche Zubereitung und welche Lebensmittel dem Magen guttun und was Sie besser meiden. Es gibt auch einen Notfallplan: Was essen, wenn nichts mehr geht?

Nach einer Gastrektomie oder teilweisen Entfernung des Magens wird die Ernährung erst einmal auf den Kopf gestellt: Es werden einige Lebensmittel nicht mehr gut vertragen, die Portionen müssen klein sein und über den Tag verteilt werden. Und die Nahrung muss genügend Energie und Eiweiß enthalten.

Mit einer leicht verdaulichen Ernährung kommen Sie schnell wieder zu Kräften, gleichen einen Nährstoffmangel aus und beugen einem Gewichtsverlust vor. Energiereiche Kleinigkeiten, wohltuende leichte Gerichte und unkomplizierte Hauptspeisen bringen Abwechslung auf Ihren Esstisch und berücksichtigen dabei die Besonderheiten nach der OP.

Ernährungsplan

Ein 14-Tage-Ernährungsplan kann helfen, die Linderung ihrer Magen-Darm Probleme zu gewährleisten.

Zusätzliche Unterstützung

  • Heilpflanzen, Mikronährstoffe und Co: Ergänzend zur Ernährung können Heilpflanzen und Mikronährstoffe eine positive Wirkung haben.
  • Wie Gehirn und Magen kommunizieren: Das "Bauchhirn" gezielt beruhigen und mental ganz entspannt mit schwierigen Situationen umgehen.
  • Ganzheitliche Hilfe: Ursachenforschung im Bereich der Psyche, Heilpilze, Kneipp-Anwendungen, Faszientraining oder Hildegard-von-Bingen-Medizin.

Es ist wichtig zu verstehen, wie Gehirn und Magen kommunizieren und wie man das "Bauchhirn" gezielt beruhigen kann, um mental ganz entspannt mit schwierigen Situationen umzugehen.

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