Dreierlei Fisch Tartar: Ein Rezept für Feinschmecker

Die Terrine erlebt ein fulminantes Comeback, ob klassisch oder modern interpretiert - eine wahrlich königliche Vorspeise! Und das Beste: Sie lässt sich prima vorbereiten, was gerade für Party-Buffets und während der Festtage ein grosses Plus ist. Zusammen mit einem feinen Blattsalat ist sie die perfekte Vorspeise für ein Festessen zuhause. Auch Apéro verbindet Genuss und Geselligkeit und ist genau das Richtige, um gemütlich mit seinen Lieben und Freunden in die Feier einzusteigen. Ob Weihnachten, Silvester, Hochzeit oder Geburtstag - festliche Apéro-Häppchen schmecken köstlich und viele lassen sich gut vorbereiten.

Ein buntes Potpourri weihnachtlicher Vorspeisen aus vegetarischen Häppchen, Fingerfood mit Fleisch oder Fisch eignet sich am besten. Hier stellen wir Ihnen ein besonderes Rezept vor: Dreierlei Fisch Tartar.

Schnelles Tuna Tatar mit Avocado von Steffen Henssler

Das Grundprinzip einer Terrine

Einfacher, als man denkt: Das Grundprinzip einer Terrine ist simpel: Fein gehackte Zutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse oder Pilze werden fein gewürzt, die Masse - in der Fachsprache Farce genannt - anschliessend in einer ofenfesten Form im Ofen schonend gegart, schon ist das Kunstwerk fertig. Also viel einfacher, als man gemeinhin annimmt. Darum frisch ans Werk und wieder einmal eine herrliche Terrine zubereiten.

Es gibt auch die Portionen-Terrinen, ursprünglich Timbales genannt, da sie in den gleichnamigen becherförmigen Edelstahlformen gegart werden. Vor dem Servieren werden Timbales auf Teller gestürzt und garniert. Etwas einfacher in der Herstellung, aber mindestens so beeindruckend sind die Tassen-Terrinen, die nicht gestürzt werden. Sie eignen sich besonders für warm servierte Terrinen.

In der klassischen französischen Küche wird gern nach der kalten Vorspeise eine Suppe und anschliessend eine warme Vorspeise serviert - zum Beispiel eben eine warme Terrine.

Fischterrine: cremig und leicht

Auch das zarte Fischfleisch ist eine herrliche Basis für Terrinen. Zudem lassen sich optisch hübsche Effekte erzielen, wenn rot- und weissfleischige Fische wie Lachs und Zander lagenweise eingeschichtet werden. Die fein zerkleinerte Masse lässt sich wie bei Fleischterrinen mit vielen Aromen verfeinern. Um den zarten Eigengeschmack von Fisch nicht zu konkurrenzieren, wählt man anstelle dominanter Gewürze wie Kardamom, Zimt oder Muskat besser passende Kräuter, zum Beispiel Dill, Estragon, glattblättrige Petersilie oder Schnittlauch.

In der modernen Küche sind die leichten und feinen Fischterrinen sehr beliebt. Und es darf darauf vertraut werden, dass eine Fischterrine kein Fleisch enthält. Das war nicht immer so: Um die Fastengesetze zu umgehen, wurde im Mittelalter auch gern einmal geschummelt und eine Fleischfarce in Fischform serviert.

Fischterrine mit Kräutern: ein wahres Prunkstück.

Rezept für Dreierlei Fisch Tartar

Für das Dreierlei Tartar vom Fisch die Fische am besten mit einem scharfen Messer nicht zu fein hacken (nicht im Kutter oder faschieren, wird sonst leicht grau). Gehackte Massen in 3 Schüsseln geben und mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und Limettenabrieb würzen. Nur zum Thunfisch etwas Sojasauce geben.

Zu jedem Fisch feingehackte Zwiebeln oder Schalotten geben. Den Paprika in kleine Würfel schneiden und zu dem Lachs und dem Schwertfisch geben. Ca 1/2 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Das Vollkornbrot in dünne Scheiben schneiden und toasten, ebenso mit dem Pumpernickel verfahren. Tartar auf das getoastete Brot nicht allzu dünn aufstreichen.

Brote in Quadrate oder Dreiecke schneiden und eventuell mit ganz feinen Zwiebelringen oder Schnittlauch ausgarnieren. Das Dreierlei Tartar vom Fisch auf Glasteller mit Papiermanschette bunt gemischt anrichten.

Zu dem Dreierlei Tartar vom Fisch passt ein trockener Weisswein z. B.

Hechtmousse-Timbale mit Safranrahm

Dieses Rezept stammt von Vreni Giger. Spitzenküche saisonal-regional auf den Punkt gebracht. Vreni Giger sorgt für feinste Aussicht auf den Tellern.

Zutaten:

  • Hecht
  • Rahm
  • Safran (Crocus sativus)

Zubereitung:

  1. Den Hecht entgräten und mit dem Rahm in der Küchenmaschine mixen, anschliessend durch ein Sieb streichen.
  2. Den Rahm mit dem Safran aufkochen und etwas eindicken lassen.
  3. In die Mitte mit dem Daumen eine Vertiefung drücken, dort hinein etwas Safranrahm geben und mit Mousse verschliessen.
  4. Die Form nun ganz mit Hechtmousse auffüllen.
  5. Die Timbale im Wasserbad bei 150 ° C im Ofen ca.

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