Die Frage "Was koche ich bloss heute?" kann im Familienalltag schnell zur Herausforderung werden. Doch mit den richtigen Rezepten wird das Kochen zum Kinderspiel und die ganze Familie freut sich auf eine abwechslungsreiche Mahlzeit.

One-Pot-Pasta: Schnell, einfach und lecker
Ich war ja immer sehr skeptisch, was One-Pot-Pasta abgeht - als Liebhaberin italienischer Pasta erschien mir das fast als Sakrileg. Aber für dieses Rezept haben wir alle Vorbehalte in den Wind geblasen, weil es einfach grossartig ist. Es ist saisonal variabel (funktioniert gut auch mit Spinat, Mangold, Brokkoli), mit wenigen Zutaten im Handumdrehen zubereitet, sogar von Kochmuffeln und in Begleitung quengelnder Kinder. Das Beste daran: Wie von Zauberhand entsteht eine herrlich aromatische Sauce.
Alle Zutaten außer Grünkohl in einen großen Topf geben, 1.2 Liter kochendes Wasser zugeben und aufkochen. Sobald das Wasser kocht, sprudelnd ca. 6-7 Minuten kochen lassen (2-3 Minuten weniger als die Pasta benötigt), dann Federkohl beigeben. Wenn das Wasser fast verkocht und eine sämige Sauce entstanden ist, vom Herd nehmen und bei Bedarf noch mit Parmesan bestreuen.
Suppenküche: Gemüse verstecken leicht gemacht
Um Gemüseverweigerer zu überlisten: Sellerie-Apfelsuppe! Eine mittlere Sellerieknolle und zwei Äpfel (beides ohne Schale) in Bouillon weich kochen und pürieren. Mit Halbrahm oder mit Kokosmilch (wenn vegan bevorzugt) verfeinern (ca. 1 dl). Dem Kind sagen, es sei Öpfeli-Suppe … Geht weg wie warme Brötchen, am liebsten auch mit warmem Brötchen zum Tünkeln.
Noch eine Lieblingssuppe: Diese Nudelsuppe ist schnell gemacht, und die Kinder essen irgendwas davon immer gern (und seien es nur die Nudeln oder um extralaut zu schlürfen). Normalerweise ist sie pikant, wir Grossen geben die Chiliflocken später bei. Und den grässlichen Koriander lassen wir ganz weg (es ist genetisch, ich weiss).
Fajitas & Co.: Selbst befüllen macht Spass
Panini, Tacos, Burritos, Fladenbrote oder Crêpes: Bei unseren Kindern funktioniert alles, was sie irgendwie selber befüllen können. Sicher alle zwei Wochen gibts deshalb bei uns Fajitas, d.h. wir stellen allerlei Füllmaterial wie Bohnen, Mais, Avocado, Gurken, Hackfleisch, Tofu, Paneer in kleinen Töpfchen in die Mitte des Tisches, wärmen husch-husch die Fladen in zwei Bratpfannen, und hopp - Abendessen fertig.
Natürlich gibts eine Sauerei und viel abzuwaschen und diese blöden Reste (vier Bohnen, zwei Löffel Mais), aber hey, solange man nix kochen muss und alle glücklich zusammen essen, nehmen wir das gern in Kauf.
Kulinarische Weltreise: Fussball-WM als Inspiration
Es war irgendwann während der Fussball-Weltmeisterschaft und der Panini-Faszination unseres Sohnes, als wir anfingen, sämtliche Speisen zu Leibgerichten der jeweiligen Nationalmannschaft zu erküren. Die spanische Elf isst selbstverständlich vor jedem Spiel Tortilla: 6-8 grosse Kartoffeln in Öl leicht goldig braten. Dieselbe Anzahl Eier und einen Schluck Milch sowie Salz, Pfeffer miteinander verschlagen. Gebratene Kartoffeln in Eiersauce legen und mischen. 5 Minuten warten. Pfanne mit wenig Öl beschmieren. Alles rein, auf mittlerer Hitze braten lassen, nach 6-9 Minuten wenden und nochmals 6-9 Minuten in Ruhe lassen. Kann nach Belieben mit unauffälligem Gemüse ergänzt werden (einfach am Anfang mit den Kartoffeln mitbraten).
Die serbische Nationalmannschaft übrigens isst scheints immer diesen Reis (not). Und unseren Jungs «gibt er stark», wie sie gern sagen. Dauert ca. 25 Minuten, lohnt sich.
Das "Angela-Gericht": Ein Retter in der Not
Wir hatten drei Kinder unter vier, waren alle gleichzeitig krank, und das einzige Gemüse in unserem Kühlschrank waren Krautstiele. Gerettet hat uns eine wunderbare Haushaltshilfe, die kurzerhand ein Znacht zauberte, das wir heute noch regelmässig machen und in ihrem Namen «Angela-Gericht» tauften. Eine halbe Zwiebel mit etwas Garam Masala andünsten, Krautstiele klein schneiden, mit einem Glas Passata oder einer grossen Dose Pelati gleichzeitig in den Topf geben und 15 Minuten kochen. Mit 5-Minuten-Couscous servieren.
Belles Blitz-Tomatensauce
Dieses «Rezept» stammt von meiner früheren WG-Mitbewohnerin Belle, sie kochte das, wenn sie während ihrer Lernexzesse fürs Medizinstudium sehr schnell etwas Richtiges essen musste: Eine halbe Zwiebel fein würfeln, ebenso eine Knoblauchzehe; beides in Öl andünsten; genug Tomatenpüree dazugeben (ca. 6-8 Esslöffel oder eine kleine Dose, würde ich schätzen, je nach Anzahl Esser), kurz mitdünsten. Dann mit etwas gesalzenem Pastawasser (die Pasta kocht man parallel) und bis zu 1 dl Rahm vermengen. Rühren und ev. noch etwas Flüssigkeit nachgiessen, bis die Konsistenz stimmt. Beherzt salzen und pfeffern. Fertig!
Familienklassiker und Wunschmenüs
Was sind eure Familienklassiker? Welche Gerichte kommen bei euch regelmässig auf den Tisch und bei allen gut an? Sie gelten als die schwierigsten Esser überhaupt, dabei wären sie so einfach zufrieden zu stellen. Ginge es nach den Kindern, ist der Wunsch-Menüplan nämlich rasch zusammengestellt: Spaghetti (wahlweise mit oder ohne Sauce), Pommes und Chicken Nuggets oder Würstchen. Das sind die Dauerbrenner, die ganz oben auf jeder Liste stehen und dementsprechend oft gegessen werden wollen. Unabhängig davon, wie abwechslungsreich die Eltern ihre Kochkunst ausüben. Vielleicht noch Fischstäbchen oder ein Schnitzel, Hauptsache paniert. Und vor allem kein Gemüse oder Salat.
Das ist die gängige Vorstellung dessen, was die Kleinen am liebsten essen - oder halt mit gerümpfter Nase verschmähen. Denn obwohl jedes Kind anders tickt und einzigartig ist, wenns ums Essen geht, herrscht harmonischer Einklang. Es gibt Gerichte, die einfach jedem Kind schmecken.
Auch Kinder mögen Sushi. Doch was stellt ein Sterne-Koch seinen Kindern auf den Tisch? Hat die Familie einen Rezept-Klassiker? Und was brodelt bei den Profis an Weihnachten in den Töpfen? Wir haben nachfragt und ein paar Rezepte gesammelt.
Um es gleich vorweg zu nehmen, selbstverständlich sind die Kinder der Spitzenköche auch nur kleine Menschen. So fallen die Antworten auf die Frage nach der Lieblingsspeise ähnlich wie vermutlich in allen anderen Familien aus. «Wenn Sie meine Kinder fragen würden, essen sie vermutlich am liebsten Pommes frites und Pizza», sagt etwa Heiko Nieder, Küchenchef im The Restaurant im Dolder Grand in Zürich.
Egal, ob die Kinder lieber ihre Lieblingsspeisen möchten oder nicht, gewünscht werden, darf nur an Geburtstagen. Heiko Niederer Tagliatelle, Spaghetti, Penne, Ravioli - Pasta in allen Varianten.
Im Hause von Andreas Caminada, Chef de Cuisine im Schloss Schauenstein und im Casa Caminada im bündnerischen Fürstenau, steht Pasta hoch im Kurs. «Unser Grosser isst am liebsten Italienisches wie Lasagne und Ravioli», sagt der Drei-Sterne-Koch, fügt aber gleich an: «Oder ganz klassisch Fisch mit Spinat, danach gerne Mandarinen und Mangos.» Der eigentlich Gourmet in der Familie ist jedoch der jüngste Spross, Cla, 4. «Weil er immer alles probiert», ergänzt Caminada.
Teigwaren landen auch oft und gerne auf dem Tisch der Buholzers. «In allen Varianten, Tagliatelle, Spaghetti, Penne, Ravioli oder Gnocchi», erzählt Tobias Buholzer, Gastgeber im Sterne-Restaurant Rose in Rüschlikon am Zürichsee. Hier zeigt sich allerdings, dass Söhnchen Levi, 7, anders als viele Gleichaltrige, bereits über eine grosse Portion Fachwissen und den daraus resultierenden kritischen Anspruch verfügt. «Wenn sie korrekt zubereitet, also nicht zu hart oder verkocht sind, ist er glücklich. Ansonsten geht er schon mal beim Koch reklamieren», sagt Buholzer.
Tobias Buholzer tischt seinem Sohn nur vegetarisches Essen auf. «Er hat sich vor drei Jahren entschieden, Vegetarier zu werden und zieht dies konsequent durch», sagt der Spitzenkoch, der in seinem Gourmet-Restaurant selbst auf Gemüse setzt. Für seine Menus verwendet er nur vegetarische Zutaten. Wer dennoch nicht auf Fleisch oder Fisch verzichten will, kann dies zu den einzelnen Gängen separat dazu bestellen. Zurzeit schreiben Vater und Sohn gemeinsam ein vegetarisches Kinderkochbuch.
Mein Sohn und ich schreiben zusammen ein vegetarisches Kinderkochbuch. Tobias Buholzer Auch Heiko Nieder kocht gerne gemeinsam mit den Töchtern. «Sie helfen meistens mit beim Kochen. Sei es beim Schälen, Rühren oder ab und zu etwas Schneiden. Aber sie verlieren schnell die Geduld und möchten plötzlich lieber was anderes machen. Trotzdem kommen sie dann aber immer mal wieder vorbei zum Helfen.» Bei ihnen zu Hause im Zürcher Oberland kommt grundsätzlich alles auf den Tisch.
Egal, ob sie lieber ihre Lieblingsspeisen möchten oder nicht, gewünscht werden darf nur an Geburtstagen. Bei Familie Caminada sind es einfache und frische Gerichte, die täglich aufgetischt werden. «Am Wochenende essen wir gerne auch mal mit dem Team zusammen im Schloss. Unsere Regel ist, dass die beiden Jungs alles wenigstens probieren müssen - auch mal thailändisch, indisch oder auf Reisen zum Beispiel die kolumbianische Küche», erklärt der Bündner Koch seine Philosophie. Gemeinsam würden sie eher backen als kochen, vor allem Kuchen und Kekse.
Familien-Menüs der Spitzenköche
Gibt es denn bei den Caminadas einen Klassiker, der schon seit Generationen weitergegeben wird? «Es gibt ein Geheimrezept für unsere Lasagne, aber das darf ich natürlich nicht verraten. Die Kids lieben auch Bündner Maluns oder Capuns, am liebsten bei der Tata», sagt der Koch, der im Frühjahr mit dem Sharing-Restaurant «Igniv» in Zürich an den Start gehen wird.
Auch die Nieders haben ein Familien-Menü bzw. deren zwei: das Backhendl mit dem Kartoffel-Gurken-Salat sowie der Fried Rice. «Sofern es um die Kinder geht. Ansonsten gibt es noch ganz viel anderes, was wir immer wieder gerne kochen», sagt Nieder.
Ein Rezept-Klassiker der anderen Art, kommt bei den Buholzers auf den Tisch. «Da kommen am ehesten die Crêpes in Frage. Die habe ich als Kind schon mit meiner Mutter zubereitet und es ist auch jetzt noch ein Gericht, dass wir immer mal wieder kochen. Sei es bei Besuch, an einem besonderen Anlass oder auch einfach so, wenn wir Lust dazu haben.»
Und was die besonderen Anlässe betrifft, da darf der Menüplan auch mal auf den Kopf gestellt werden. «Wenn mein Sohn Geburtstag hat, darf er sich selbstverständlich sein Wunsch-Essen auswählen.
Der grösste Wunsch ist aktuell ein Sandwich vor dem Fernseher zu essen und dazu einen coolen Kinderfilm anschauen zu dürfen. Andreas Caminada Noch keine Idee fürs Weihnachtsmenu Auch die Mädchen von Heiko Nieder dürfen an ihrem Geburtstag wünschen, was gekocht werden soll. «Meistens kommen da dann die eher ungesunden Dinge auf den Tisch. Aber das ist auch ok. So viele Tage gibt es davon ja nicht. Und wenn sie auch noch den dazu gereichten Salat oder das Gemüse essen, ist das schlechte Gewissen um die ungesunde Mahlzeit doch nur noch halb so gross», so Nieder.
Bei den Söhnen von Andreas Caminada, Finn, 6, und Cla steht nicht das WAS, sondern vor allem das WO gegessen wird im Vordergrund. «Der grösste Wunsch ist aktuell ein Sandwich vor dem Fernseher zu essen und dazu einen coolen Kinderfilm anschauen zu dürfen», erzählt der Vater.
Gemeinsam ist den drei Köchen, dass aktuell keiner von ihnen weiss, was an Weihnachten gewünscht wird. «Für dieses Jahr haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Aber in der Vergangenheit gab es des öfteren Ente, Forelle, Fondue Chinoise - und viele, viele leckere Sachen drumherum», sagt Nieder.
Und der Weihnachts-Klassiker könnte auch in Fürstenau aufgetischt werden, wie Caminada verrät: «An Weihnachten gibt es gerne Fondue Chinoise und Raclette, weil die Kinder dies lieben und es so schön vielseitig ist. Daran haben wir alle Freude.» Und bei Familie Buholzer? «Das ist eine sehr gute Frage, welche ich unbedingt noch bis Weihnachten klären muss.»
Nani's Kochbuch: Traditionelle Rezepte für die junge Generation
Elsi Ragaz-Hemmi ist für ihre Enkelin Lea Hürlimann einfach die Nani. Kochen ist eine grosse Leidenschaft der aufgeweckten Grossmutter. Nani hatte einen Traum und Lea half ihr, diesen zu verwirklichen. Elsi Ragaz-Hemmi ist Nani, wie man in Graubünden der Grossmutter sagt. 30 Jahre lang führte die 87-Jährige zusammen mit ihrem Ehemann einen Bauernhof in Domat/Ems. Heute lebt sie in Felsberg und pflanzt immer noch gerne Gemüse und Früchte in ihrem eigenen Garten an. Die vitale und aufgeweckte Grossmutter träumte schon lange von einem Kochbuch mit Rezepten aus der eigenen Küche. Ihre Enkelin Lea Hürlimann half ihr dabei, diesen Traum zu erfüllen.
«Nani - zwei Generationen kochen durchs Jahr» heisst das Kochbuch, welches Elsi Ragaz zusammen mit ihrer Enkelin und einer Kollegin kreiert hat. Es enthält Rezepte für 80 klassische Schweizer oder Bündner Gerichte wie Birnenbrot, Kohlwickel, Maluns, Sauerbraten oder Rötali. Leas Lieblingsrezept Maluns stellen sie uns freundlicherweise als Download zur Verfügung.
Die Idee zum Kochbuchprojekt kam von Enkelin Lea Hürlimann. Die damalige Studentin und Hobbyfotografin wollte ihr letztes Studienjahr in der Nähe ihres Nani noch in vollen Zügen geniessen. So haben Sie und ihre Freundin Katharina sich jede Woche einmal zum Kochen bei der Grossmutter in Felsberg getroffen. Nani Elsi strahlt, als sie am Stubentisch vom Jahr mit den «Mädchen» und ihren Kochsessions erzählt. Das Buch sei wunderschön geworden, findet sie. Jung und Alt sind Nachhaltigkeit und Regionalität wichtig. Elsi Ragaz hat Zeit ihres Lebens das gekocht, was es gerade im Garten und vom eigenen Bauernhof gab. Saisongerecht zu kochen ist auch den beiden jungen Frauen wichtig. Das Kochbuch ist deshalb auch nach Jahreszeiten aufgebaut. Dadurch sollen auch junge Leute Ideen erhalten, was man zum Beispiel gerade jetzt im Winter aus der Region kochen kann. «Vielleicht wird so eine Tomate oder Gurke weniger importiert», hofft Lea.
Das Nani-Kochbuch enthält auch einige Fleischrezepte, obwohl Enkelin Lea vor dem Kochbuchprojekt vegetarisch gelebt hat. «Das geht natürlich nicht mehr, wenn man mit dem Nani ein Kochbuch macht», sagt sie. Aber sie habe in dieser Zeit einen anderen, sorgsameren Umgang mit Fleisch kennengelernt. «Als Jugendliche hat Nani erfahren, was es heisst, wenn Essen rationiert wird und man sparsam leben muss». Das Miteinander war für alle Seiten bereichernd und inspirierend. Nani gab ihr Wissen mit grosser Freude an die jüngere Generation weiter. Lea und Kathrina konnten ihre Begeisterung für Fotografie und Kulinarik voll ausleben und vertiefen. Ausserdem hat das eingespielte Team viele positive Reaktionen auf das «köstliche» Produkt dieser tollen Zusammenarbeit erhalten.
Marmeladen- und Konfitüren-Kreationen von "Die Jungs kochen und backen"
Mit den leckersten Konfitüren, Gelees und Curds der Blogger von 'Die Jungs kochen und backen'. Mit liebevoll handgeletterten Etiketten für jede Sorte zum DownloadBuchGebundenCHF21.90FermentierenAnleitungen und Bücher zum Fermentieren und Einmachen ProduktinformationenJetzt gibt's was auf Brot - und zwar nicht nur süße Marmelade, sondern auch fruchtige Gelees, cremige Curds und selbstgemachte Aufstriche. Die Blogger von Die Jungs kochen und backen interpretieren Marmeladen und Konfitüren völlig neu, indem sie sie mit ungewöhnlichen Akzenten versehen.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Erdbeergelee mit Stangenpfeffer oder einem Birnen-Marzipan-Aufstrich? Auch Liebhaber von Nuss-Nougat-Creme kommen hier auf ihre Kosten, genauso wie alle Marmeladenfans, die nach einer tollen Ergänzung zur Käseplatte suchen. Handgeletterte Etiketten zum Download machen die farbintensiven Marmeladen nach dem Einkochen schnell zum perfekten Geschenk.
Sascha & Torsten Wett leben gemeinsam in ihrer Wahlheimat Köln. Torsten Wett ist in einem Unternehmen für Medizinprodukte als Vorstandsassistent tätig und Sascha Wett ist selbstständiger Blogger und Food-Fotograf. Gemeinsam sind sie Mitgründer einer Foodblog-Event-Reihe. Das Kochen und Backen ist für beide vor allem Familientradition und daher begeistern sie ihr Leser gerne mit Rezepten von ihren Müttern oder Großeltern. Der Blog (www.diejungskochenundbacken.de) ist als Nebenprodukt entstanden, um das Weitergeben der Rezepte an Freunde und Familie zu erleichtern. Mittlerweile ist daraus ein erfolgreicher Foodblog geworden, den das Paar seit 2012 betreibt. Sascha & Torsten Wett zeigen ihre Leidenschaft für das Kochen derzeit vermehrt im Fernsehen, auf Messen und Veranstaltungen.
Kochen lernen mit Jugendlichen: Tipps für einen entspannten Kochabend
Gemeinsam kocht es sich leichter! It's Dinnertime! Zum Erwachsenwerden gehört auch das Kochenlernen. Eine richtig gute Gelegenheit bietet das gemeinsame Kochen mit Freunden. Damit der Koch-Abend sowohl für dein Kind als auch für dich selber ein entspannter Anlass wird, solltet ihr euch gemeinsam darauf vorbereiten. Bevor sich die Jugendlichen vornehmen, gleich beim ersten Koch-Abend ein perfektes 5-Gang-Menu zu zaubern: Gib zu bedenken, dass es mehr Spass macht, einfache Gerichte zu kochen, die dafür auch sicher gelingen. Wie wäre es, wenn du zusammen mit dem Sohn oder der Tochter Rezepte ausprobierst, bevor der Nachwuchs Freunde einlädt?
Zu viele Köche verderben den Brei: Mehr als drei bis vier Leute sollten nicht in der Küche stehen. Eine gute Wahl für Anfänger sind mit Sicherheit Pastagerichte oder Pizzas. Diese sind schnell zubereitet, schmecken lecker und lassen sich je nach persönlichem Geschmack der jungen Köchinnen und Köche schnell variieren. Saisonal und regional: Rate deinem Teenie, auf saisonales Gemüse zu setzen, um lokale Produzenten zu unterstützen und weite Transportwege zu meiden. Nachspeise nicht vergessen: Natürlich darf das Hauptgericht um eine Vorspeise und um ein Dessert ergänzt werden. Als Vorspeise eignet sich dazu für Anfänger besonders gut ein knackiger Salat mit italienischer Sauce.
Egal, ob du die jungen Chefköchinnen und Chefköche auf ihrer Einkaufstour begleitest oder nicht: Eine Einkaufsliste zu erstellen macht in jedem Fall Sinn. So stellen die Teenies einerseits sicher, dass sie keine Zutaten vergessen. Vielleicht kannst du deinen Teenie beim Erstellen der Liste unterstützen. Damit es nicht zu Foodwaste kommt, solltest du besonders die Frage nach den benötigten Mengen und der Verwertung von Resten mit deinem Teenie im Vorfeld klären. Möchtest du etwas zur Vermeidung von Foodwaste beitragen? Dann lohnt sich ein Blick auf Too Good To Go.
Jugendliche sind gerne unter sich, daher solltest du ihnen erlauben, die Küche für sich zu haben. Ansonsten nimm dir einfach kurz Zeit, um dies vor dem Koch-Abend nachzuholen. Und keine Angst: Die Teenies wissen sich bestimmt zu helfen und können Wissenslücken untereinander abdecken. Um Konflikte nach dem Kochabend zu vermeiden, ist es wichtig, dass du gemeinsam mit deinem Teenie die Küchenregeln festlegst.
Weisskohl, Chabis, oder Kabis… wie auch immer man ihn nennt, hat jetzt im Winter Saison. Ich gehöre persönlich gar nicht zum «Team Kabis». Kohl in jeglicher Form war mir bisher zuwider, die Winterzeit gemüsetechnisch deprimierend. Denn ich wurde bekehrt. Mit diesem Rezept! Es geht doch nichts über eine gute alte Kabis-Wähe!
Hallo Benjamin! Rezept für Eierkuchen - mit Kindern kochen einfache Rezepte
Etwas Wasser (ca. Einen knappen TL Kümmel in etwas Butter andünsten, dann den Kabis dazu und einige Minuten auf mittlerer Hitze mitdünsten. Würzen, mit dem Rahm ablöschen und etwas köcheln lassen, bis der Kohl schön zusammengefallen ist. Dann kommt der Teig: Mehl abwiegen und mit einer kräftigen Prise Salz mischen. Dann 70 Gramm kalte Butter in kleinen Stückchen einstreuen und mit dem Mehl «verkrümeln». Ca. 10 EL kaltes Wasser dazugeben und den Teig zusammenfügen, nicht gross kneten, auswallen und auf ein rundes Blech geben. Tipp: Sollte der Teig zu klebrig sein, nochmal kurz kühlstellen. Das wird generell empfohlen bei Wähenteig. Jetzt zwei Eier verquirlen (geht gut mit der Gabel) und unter die abgekühlte Kabis-Masse ziehen. Dieses Gemisch kommt nun direkt auf den Wähenboden. Dann für ca. Noch nicht genug Kabis gehabt?
| Rezept | Zutaten | Zubereitungszeit |
|---|---|---|
| One-Pot-Pasta | Pasta, Gemüse, Wasser, Parmesan | 20 Minuten |
| Sellerie-Apfelsuppe | Sellerie, Äpfel, Bouillon, Rahm | 30 Minuten |
| Fajitas | Fladen, Bohnen, Mais, Avocado, Hackfleisch | 40 Minuten |