Basische Rezepte mit Kartoffeln: Vielfalt und Gesundheit

Die Kartoffel, oft als "tolle Knolle" bezeichnet, ist nicht nur eines der beliebtesten, sondern auch der vielseitigsten Nahrungsmittel, die in der Erde wachsen. Der Konsum von Kartoffeln sinkt kontinuierlich - zu Unrecht. Sie punktet mit einer Vielfalt an Sorten, Farben, Formen, Grössen und ist in der Alltagsküche quasi unverzichtbar als «Gschwellti», Gnocchi, Gratin, Chips, Frites, Püree, Klösse, Kroketten, Puffer, Brat-, Salz-, Pell- oder Schneekartoffeln.

Mit der Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten und der Züchtung neuer Sorten kam man dann allerdings immer mehr auf den Kartoffel-Geschmack. Inzwischen zählt man über 130 Sorten mit fröhlichen Namen wie: Agata, Blaue St. Galler, Frühgold, Nicola oder Fontane.

Verschiedene Kartoffelsorten

Die Kartoffel und ihre Inhaltsstoffe

Bezüglich ihrer Inhaltsstoffe gehören Kartoffeln zu den kohlenhydratreichen Lebensmitteln; daher gelten sie manchen Leuten als Dickmacher. Welche Inhaltsstoffe eine Knolle besitzt, und ob ein Kartoffelgericht wirklich dick macht, hängt neben Faktoren wie Sorte und Standort im Wesentlichen von der Art der Zubereitung ab, sagt die Ernährungsexpertin Stéphanie Bieler von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). «Wird die Kartoffel geschält oder nicht, frittiert oder gedämpft?» Beim Frittieren und Braten nehme der Wassergehalt ab und der Energiegehalt erhöhe sich.

Es sei wichtig zu wissen, dass Kohlenhydrate wichtige Energielieferanten für Muskeln, Gehirn und andere Organe sind und daher essenziell für den Körper, betont Stéphanie Bieler. «100 Gramm Kartoffeln enthalten zum Beispiel rund 19 Milligramm Vitamin C - das ist im Vergleich zu einer Orange nicht sonderlich viel, denn 100 Gramm Orange enthalten rund 50 Milligramm davon. Da jedoch mengenmässig relativ viel Kartoffeln konsumiert werden, tragen sie wesentlich zur Vitamin-C-Deckung bei», so Bieler.

Kartoffeldiät und ihre Risiken

Die einen meiden Kartoffeln wegen ihrer Kohlenhydrate, andere wollen mithilfe einer Kartoffeldiät, bei der vor allem Kartoffeln konsumiert werden, sogar abnehmen. Von solch einseitigen, radikalen Diäten halte die SGE jedoch nichts, sagt Stéphanie Bieler. Denn die Gewichtsreduktion lasse sich u.a. auf den Verlust von Körperwasser und Muskulatur zurückführen; die Erfolge seien darum nicht von Dauer und würden im Anschluss durch den berüchtigten Jo-Jo-Effekt wieder zunichte gemacht.

Die basische Wirkung der Kartoffel

Entgegen einem alten Vorurteil schwemmen Kartoffeln nicht auf, machen also keineswegs dick. Das Gegenteil trifft zu: Kartoffeln bringen den Körper in Schwung. Denn sie enthalten wertvolles Kalium in einer hohen Dosis: Im Durchschnitt 4,45 Gramm je Kilogramm Kartoffel. Da der Tagesbedarf von Jugendlichen und Erwachsenen bei zwei Gramm Kalium pro Tag liegt, wird die tägliche Ration dieses lebenswichtigen Mineralstoffs schon mit 450 Gramm Kartoffeln gedeckt.

Aber die Kartoffel kann noch mehr als uns von lästigen Kilos zu befreien. Weil sie im Magen Säure bindet und das Kartoffeleiweiss (genauer, das darin enthaltene Ferment) die Magenschleimhaut vor Reizungen schützt, wird sie auch bei Beschwerden wie Sodbrennen, übermässiger Produktion von Magensäure, Magenschleimhautentzündungen oder Magengeschwüren als diätetisches Lebensmittel empfohlen. Bei diesen Beschwerden hilft auch das Trinken von rohem Kartoffelsaft, der aus Geschmacksgründen mit warmem Wasser oder Karottensaft verdünnt werden darf (einige Wochen lang morgens nüchtern den Saft einer mittleren Kartoffel).

Die wohltuend basische Wirkung der Kartoffel kommt dem gesamten Organismus zugute.

Kartoffelvielfalt und alte Sorten

Laut dem International Potato Center (CIP) in Lima soll es über 4000 essbare Kartoffelsorten geben. Zwar streiten sich Chile und Peru darüber, wo genau die Knolle ihren Ursprung hat, als gesichert gilt jedoch, dass sie in der Andenregion vor Tausenden von Jahren erstmals kultiviert wurde. Heute ist sie die drittwichtigste Nahrungspflanze nach Reis und Weizen. So stammt die heutige südamerikanische Bezeichnung für die Kartoffel, papa, aus dem Inkareich. Die spanisch-europäische Bezeichnung für die Knolle lautet patata.

Vielfältiger an Kocheigenschaften, Form, Farbe und Geschmack als die Sorten im Handel sind die rund 60 alten Kartoffelsorten, um die sich die Schweizerische Stiftung ProSpecieRara im Rahmen ihrer Sortenerhaltung kümmert, sagt Philipp Holzherr, Bereichsleiter Garten- und Ackerpflanzen bei ProSpecieRara. Nicht zuletzt biete Vielfalt auch Sicherheit für die Produzenten. Andere Sorten seien wegen ihrer Anfälligkeit auf bestimmte Pflanzenkrankheiten und Schädlinge oder einer tieferen Ertragserwartung nicht mehr auf dem Markt. Das müsse aber nicht generell gelten, denn es gebe durchaus auch robuste Sorten unter den vernachlässigten Kartoffeln.

Etwa die Sorte Weltwunder: Sie bringe zwar keine Spitzenerträge, komme aber in der Höhe auf die gleiche Ernte wie im Unterland und werde darum für das Berggebiet empfohlen. Zu den besonderen Sorten gehören laut Philipp Holzherr auch Parli, die älteste Kartoffelsorte der Schweiz, «eine der am geschmacksreichsten», sowie Röseler, die als eine der besten Teigkartoffeln gelte.

Tipps für den Umgang mit Kartoffeln

Die meisten Kartoffelgeniesser glauben, dass die wertvollsten Bestandteile in der Schale stecken und ärgern sich, dass diese beim Schälen dann verloren gehen. Diese alte «Kartoffelweisheit» stimmt nicht ganz. Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe sind in der ganzen Kartoffel verteilt, durch das Schälen geht also weniger verloren als man denkt. Je nach Anbau (Düngung, Schädlingsbekämpfung), ist das Schälen vielleicht sogar gesund. Wer seine Öko-Kartoffeln (gebürstet) mit der Schale verzehrt, bringt allerdings den Darm in Schwung.

Als Delikatesse gelten die kleinen «neuen» Härdöpfel/Erdäpfel, die ab Mai aus einheimischer Ernte (z.T. unter Folie angebaut), oft aber schon früher aus wärmeren Gefilden auf dem Markt sind. Sie sind entweder vor der vollständigen Reife geerntet oder gehören zu den-«sehr frühen» Sorten wie Christa, Gloria, Rosara u.a., die alle festkochend und zum sofortigen Verbrauch bestimmt sind. Ja, aber sie verfügen über weniger Nährstoffe.

Sie bilden sich, wenn die Kartoffeln zu viel Tageslicht bekommen und enthalten tatsächlich einen giftigen Stoff, das Solanin. Drei Worte genügen: kühl, luftig, dunkel. Keinesfalls im Kühlschrank, nicht in der warmen Wohnung, nicht im feuchten Keller, sondern am besten in einem Lagerraum mit einer Temperatur zwischen 4 und 6 °C. Unter minus 4 °C gelagert, verwandelt sich die natürliche Kartoffelstärke in Zucker, und dann schmecken die Knollen süss. Da geeignete Lagermöglichkeiten selten sind, ist es ratsam, kleinere Mengen zu kaufen (Kartoffeln aber aus dem Plastiksäckchen raus!).

Kartoffeln erst kurz vor dem Zubereiten schälen und nicht im Wasser aufbewahren. Rohe Kartoffeln nicht unnötig früh zerkleinern und nach der Zubereitung nicht unnötig lange warmhalten. Ertränken Sie die Kartoffeln beim Kochen nicht im Wasser. Sie werden auch weich, wenn der Topfboden nur zwei Finger hoch mit Wasser bedeckt ist.

Zur innerlichen Anwendung wird der Saft der rohen Kartoffel als natürlicher Säurehemmer genutzt, wirksam bei Magen- und Verdauungsbeschwerden sowie bei Sodbrennen. Auch Alfred Vogel beschrieb in seinem Buch «Der kleine Doktor» die Segnungen der Kartoffel und insbesondere die des frischen Saftes. Zur Herstellung werde die Knolle auf feinster Raffel gerieben und ausgepresst. Der Saft werde mit zwei- bis dreimal so viel Wasser verdünnt und regelmässig morgens nüchtern, mittags vor dem Essen und abends vor dem Zubettgehen zubereitet und frisch eingenommen.

Die Kartoffeln sind verschrumpelt oder keimen bereits? Nicht wegwerfen, sondern zum Putzen verwenden! Dazu die rohe Kartoffel zur Hälfte schälen und die Rundung abschneiden, so dass eine gerade Fläche entsteht. Damit z.B. verschmutzte Pfannen ausreiben. Abgekühltes, ungesalzenes Kartoffelkochwasser ist vielseitig einsetzbar, etwa um Plastikflächen (z.B. In heisses (nicht mehr kochendes), ungesalzenes Kartoffelwasser kann man angelaufenes Silberbesteck einlegen.

Basische Rezepte mit Kartoffeln

Basische Ernährung ist ein immer populärer werdender Trend in der modernen Küche, der sich auf die Wirkung von Nahrungsmitteln auf den pH-Wert des Körpers konzentriert. Rote Linsen, als eine der reichhaltigsten pflanzlichen Proteinquellen, spielen hierbei eine zentrale Rolle. Sie enthalten nicht nur wertvolle Mineralstoffe, sondern auch Ballaststoffe und Antioxidantien, die den Körper stärken und entlasten können.

Rote Linsen sind eine der ältesten Hülsenfrüchte und haben sich in der kochen und Ernährungswissenschaft als besonders nützlich erwiesen. Sie enthalten mehr pflanzliches Eiweiß als jede andere Hülsenfrucht, was sie zu einer hervorragenden Alternative zu tierischen Proteinen macht. Die Farbe der Linsen spielt bei der Wirkung auf den Körper keine Rolle, da alle Linsenarten ähnliche Nährwerte aufweisen. Besonders bei einer basischen Ernährung eignen sich rote Linsen aufgrund ihrer kurzen Garzeit und ihrer leichten Verdaulichkeit.

Rote Linsen sind eine nahrhafte und vielseitige Zutat in der basischen Ernährung. Sie enthalten reichlich pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralstoffe, die den Körper entlasten und stärken. Die vorgestellten Rezepte demonstrieren, wie einfach und vielseitig rote Linsen in der Küche eingesetzt werden können. Sie eignen sich sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage oder Brotaufstrich. Rote Linsen sind also nicht nur nahrhaft, sondern auch ideal für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Sie eignen sich besonders gut für Menschen, die sich bewusst ernähren oder eine basische Ernährung ausprobieren möchten.

Basische Lebensmittel – Die 8 besten Nahrungsmittel einer basischen Ernährung

Rezept 1: Rote Linsen Eintopf mit frischen Zutaten

Dieses Gericht ist eine wohltuende Mahlzeit, die durch die Kombination aus Gemüse und Linsen nicht nur nahrhaft, sondern auch basisch wirkt.

  1. Vorbereitung des Gemüses: Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in Rapsöl anrösten.
  2. 1 großes Bund Suppengemüse (z. B.

Rezept 2: Kartoffel-Linsen-Eintopf

Dieses Rezept ist besonders für eine basische Ernährung geeignet, da es durch die Kombination aus Linsen, Gemüse und Kräutern eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung bietet.

  1. Vorbereitung des Gemüses: Zwiebel und Ingwer schälen und fein würfeln.
  2. Andünsten: In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel, Ingwer und Möhre darin andünsten.
  3. Linsen kochen: Linsen in einem Sieb waschen, abtropfen lassen und zum Gemüse geben. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze ca.

Rezept 3: Champignon-Kartoffel-Pfanne

Dieses Rezept ist durch die Verwendung von Ingwer, Dill und Zitrone besonders aromatisch und gleichzeitig basisch wirksam.

  1. Champignons braten: Die Champignons putzen und würfeln. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze zugedeckt ca.
  2. Linsen kochen: Mit 250 ml Wasser aufgießen, die Linsen dazu geben, aufkochen und ca.

Rezept 4: Linsen-Kartoffel-Möhren-Eintopf

Dieses Rezept ist besonders gut für eine basische Ernährung, da es durch die Kombination aus Linsen, Kartoffeln und Möhren eine ausgewogene Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Mineralstoffen bietet.

  1. Gemüse hinzufügen: Nach 30 Minuten die Kartoffeln und Möhren zum Eintopf geben, mit Wasser aufgießen und ca.
  2. Wasser hinzufügen: 280 ml Wasser angießen und alles ca.

Rezept 5: Süßkartoffel-Linsen-Curry

Dieses Gericht ist besonders eignet sich für eine basische Mahlzeit, da es durch die Kombination aus Gemüse, Linsen und Gewürzen eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung bietet.

  1. Gewürze hinzufügen: Ingwer, Kurkuma und Salz untermischen und ca.

Rezept 6: Karotten-Linsen-Suppe mit Zitrone

Dieses Rezept ist besonders für eine basische Ernährung geeignet, da es durch die Kombination aus Süßkartoffeln, Karotten und Zitronensaft eine basische Wirkung hat.

  1. Gewürze hinzufügen: Tomatenmark, Garam Masala, Kurkuma, Salz und Pfeffer untermischen und ca.

Rezept 7: Schnelle Kartoffelsuppe mit Gemüse

Wenn es mal schnell gehen soll, dann dient dieses schnelle Kartoffelsuppenrezept mit viel gesundem Gemüse als perfekte Lösung.

Kartoffelsuppe mit Gemüse

Den Weisskohl putzen, die äusseren Blätter entfernen und in feine Streifen schneiden. Den Lauch waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Rüebli und Kartoffeln schälen und ebenso in dünne Scheiben schneiden. Das vorbereitete Gemüse wird in einem grossen Topf mit ca. 2 Liter Wasser aufgekocht. Dann alle Gewürze mit Salz einrühren. Das Ganze bei mittlerer Hitze für ca. Unterdessen die Zwiebeln schälen, fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl für einige Minuten andünsten. Das Ganze nochmals für ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Weitere Rezeptideen:

  • Eine feine, sättigende Pfanne mit Kürbis, Kartoffeln und Poulet. Das einfache Rezept für ein tolles Gericht, dass allen schmecken wird.
  • Feine Schupfnudeln die mit feinem Mohn ummantelt und mit Puderzucker bestreut sind.
  • Ein mageres Gulasch mit frischen grünen Bohnen und Kartoffeln, dass kalorienarm ist und köstlich schmeckt.
  • Kräuterkartoffeln werden manchmal auch als Ofenkartoffeln bezeichnet.
  • Ein genussvoller Kartoffelsalat an Radieschen, Frühlingszwiebeln und Sprossen. Das Kartoffelsalat-Rezept, dass einfach nachzukochen ist.
  • Die herzhafte Beilage - Kartoffelscheiben an würzigem Speck und im Ofen mit Rahm und Käse überbacken.
  • Diese Zucchettisuppe hat es in sich.
  • Sehr delikat im Geschmack ist die Siedfleischsuppe.
  • Die Kürbiscremesuppe aus der Schweiz schmeckt einfach köstlich.

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