Köstliche Vierfrucht-Marmelade: Rezepte und Tipps für selbstgemachte Aufstriche

Konfitüren und Gelees aus Beeren, Früchten, Kräutern und Blüten sind farbenfrohe Delikatessen für den kulinarischen Start in den Tag. Die süssen Köstlichkeiten begleiten uns das ganze Jahr. Verpasse deshalb nicht, die Schätze des Sommers reichlich in Gläser abzufüllen - die Einmachsaison hat begonnen, Konfi & Co. sind voll im Trend, einfach und unkompliziert!

Viele verbinden Marmelade mit frischen Früchten, aber wussten Sie, dass sich auch aus Konservenobst und Dörrobst leckere Marmeladen zaubern lassen? Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie mit einfachen Zutaten und ein wenig Kreativität aus Ihrem Vorratsschrank köstliche Aufstriche und Füllungen herstellen können.

Oft werden die Wörter Konfitüre, Marmelade oder auch Gelee synonym verwendet. Das ist so nicht korrekt. Denn es gibt sowohl Unterschiede in der Zubereitung, als auch im Resultat. Gemeinsam haben die drei Dinge, dass es sich bei allen um Aufstriche handelt, die mit Früchten und Zucker hergestellt werden und daraus ausgerichtet sind, dass sie lange haltbar sind.

Konfitüre herstellen ist nicht schwierig. Und es lohnt sich! Denn selbstgemachte Marmelade zum Frühstück sorgt schon frühmorgens für gute Laune und macht auch ein bisschen stolz.

Egal, ob Erdbeer-, Himbeer- oder Aprikosenkonfitüre - es braucht dazu nur wenig: gesunde, reife Früchte, Zucker, sterile Gläser mit Schraubdeckel oder intakter Gummidichtung - fertig.

Verarbeite die Früchte immer in ihrer Hochsaison, dann wird deine Marmelade am besten schmecken. Die Saisontabelle von Betty Bossi zeigt dir, welche Frucht wann Saison hat.

Konfitüre selber machen: So geht's

Früchte und Zucker gemäss Rezept unter ständigem Rühren bis zum so genannten Gelierpunkt sprudelnd einkochen.

Gelierprobe machen: Wenig heisse Konfitüre auf einen Teller geben und auskühlen lassen. Fliesst sie nicht mehr und bildet sich nach kurzer Zeit eine feine Haut, ist die richtige Konsistenz erreicht. Andernfalls musst du die Konfitüre kurz weiterkochen und erneut testen.

Konfitüre siedend heiss bis knapp unter den Rand mithilfe eines Trichters in die sauberen, vorgewärmten Gläser füllen, sofort verschliessen.

Pflaumenmarmelade wie Oma es machte, wenig Zucker, ohne Zusatzstoffe! Fruchtig & lecker #144

Wenn es Früchte und Beeren in Hülle und Fülle gibt, ist es Zeit für kulinarische Geschenke in in Form von Konfitüre - zum Beispiel diese feine Konfitüre aus blauen Sommerfrüchten.

Konfitüre aus blauen Sommerfrüchten

Zutaten:

  • 1 kg Früchte (z.B. Brombeeren, Blaubeeren, Zwetschgen, entsteint, in Schnitzchen)
  • 600 g Gelierzucker (Coop)
  • Nach Belieben 1 Zimtstange oder Vanillesamen

Zubereitung:

  1. Früchte mit Gelierzucker und nach Belieben Zimtstange oder Vanillesamen in einer Pfanne mischen, aufkochen.
  2. 4 Min. sprudelnd kochen.
  3. Konfitüre durch ein Sieb streichen, nochmals aufkochen und siedend heiss bis knapp unter den Rand in vier saubere, vorgewärmte Gläser von je ca. 2 dl füllen, sofort verschliessen.
  4. Gläser mit Schraubdeckel kurz auf den Kopf stellen, auf isolierender Unterlage auskühlen.

Haltbarkeit: Kühl und dunkel ca. 6 Monate. Einmal geöffnet, das Glas im Kühlschrank aufbewahren, Konfitüre rasch konsumieren.

Nach dem Verschliessen Gläser mit Schraubdeckel (nicht aber solche mit Cellophan und Gummiring) etwa 1 Minute auf den Kopf stellen, dadurch werden allfällige Bakterien und Schimmelpilzsporen abgetötet. Gläser wieder umdrehen und auf isolierender Unterlage auskühlen lassen. Beschriften nicht vergessen!

Wichtig: Nur die in den Rezepten angegebene Menge auf einmal zubereiten. Wird Konfitüre oder Gelee in grösseren Mengen auf einmal zubereitet, kann das einen negativen Einfluss auf das Gelieren haben.

Ebenso wichtig fürs Gelingen der Konfitüre ist - neben den Früchten - der Zucker. Diese werden immer zusätzlich zu mehr oder weniger Kristallzucker verwendet. Wichtig: Immer die Angaben auf der Packung beachten.

Der Pektingehalt der Früchte spielt eine entscheidende Rolle. Pektin ist ein natürlicher Bestandteil in Pflanzen, sein Gehalt ist in knapp reifen, säuerlichen Früchten am höchsten und baut sich mit zunehmender Reife ab. Pektine entwickeln ihre Gelierfähigkeit in Verbindung mit Zucker und Säure.

Enthalten Früchte für die Herstellung von Konfitüre und Gelee zu wenig Pektin oder möchte man die Zuckermenge reduzieren, wird Gelierzucker oder ein Geliermittel zur Unterstützung verwendet.

Wichtig: Die Gelierkraft von Gelierzucker ist je nach Marke unterschiedlich, deshalb wird in den Rezepten das zu verwendende Produkt angegeben.

Wer morgens schlaftrunken nicht auf einen Beerenkern beissen möchte, greift statt zur Konfitüre zum edlen Gelee. Anders als bei Konfitüren filtert man die eingekochte Masse durch ein Sieb und erhält so das kernenfreie Produkt mit der einzigartig feinen Gelee-Konsistenz.

Verarbeite auch hier Quitten, Johannisbeeren oder Äpfel immer in ihrer Hochsaison.

Gelee selber machen: So geht's

Gelees selber machen ist keine Hexerei. Im Unterschied zum Konfitürekochen benötigt man jedoch einen Gelee-Sack oder ein Sieb, das mit einem feinen Passiertuch ausgelegt ist. Dadurch giesst man die eingekochte Fruchtmasse und befreit sie von allen festen Partikeln.

Wichtig: Die Fruchtmasse nicht ausdrücken, das Gelee wird sonst trüb!

Erst nach dem Absieben wird der Fruchtsaft mit Zucker zu Gelee verarbeitet. Es braucht je nach Rezept Kristallzucker oder Gelierzucker.

Geliermittel (z.B. Confi-vite) werden immer zusätzlich zu mehr oder weniger Kristallzucker verwendet. Wichtig: Unbedingt die Angaben auf der Verpackung beachten. Da nicht alle Früchte dieselben Geliereigenschaften haben, ist vor dem Einfüllen eine Gelierprobe empfehlenswert (siehe oben unter Konfitüre).

Tipps rund ums Einmachen

Beim Einkochen von Konfitüre und Gelee bildet sich auf der Oberfläche gerne ein weisslicher Schaum. Dieser kann zwar problemlos gegessen werden, aber wir empfehlen dir trotzdem, ihn abzuschöpfen.

Erstens sieht dieser Schaum nicht gerade appetitlich aus, zweitens kann er die Haltbarkeit der Marmelade beeinträchtigen. Auf seiner Oberfläche kann sich Schimmelpilz bilden. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser kaum vom weisslichen Schaum zu unterscheiden ist.

Also schöpfst du den Schaum am besten mit einem Schaumlöffel ab, bevor du deine Konfitüre oder dein Gelee in Gläser füllst.

Wichtig: Hat sich auf der Marmelade Schimmel gebildet, darfst du sie nicht mehr essen. Das Schimmelpilzgift befindet sich nämlich nicht nur im sichtbaren Teil, sondern in der ganzen Konfitüre.

Welche Früchte miteinander kombinieren?

Früchte und Beeren kann man sehr unterschiedlich miteinander kombinieren. Zu beachten ist dabei die Gelierfähigkeit. Weniger gut gelierende Früchte (z.B. Erdbeeren) sollte man mit gut gelierenden (z.B. Johannisbeeren, Rhabarber) kombinieren.

Gut Mittel Schlecht
Äpfel Aprikosen Ananas
Cranberry Brombeeren Birnen
Feigen Heidelbeeren Erdbeeren
Johannisbeeren Himbeeren Holunder
Graipfruit Kirschen Hagebutten
Kiwi Mirabellen Mango
Orangen Melonen Pflaumen
Nekatrinen Quitten Pfirsiche
Rhabarber Trauben
Stachelbeeren Zitronen
Zwetschgen

Konfitürengläser auf die herkömmliche Art zu sterilisieren, ist ja etwas umständlich. Nicht nur, dass die Pfannen meist viel Platz auf dem Herd einnehmen. Das Hantieren mit den Gefässen birgt eine gewisse Gefahr, sich die Hände zu verbrennen. Insbesondere das Herausnehmen der Gläser aus dem kochenden Wasser ist tückisch.

Einfacher geht das Sterilisieren der Konfigläser im Ofen! Lege oder stelle die sauberen Gefässe inklusive Gummidichtungen ca. 10 Minuten bei 100 Grad auf das Ofengitter. Herausnehmen, ein paar Minuten auskühlen lassen.

Was wären Sacher- oder Linzer Torten ohne Konfitüre oder Gelee? Für die klassische Linzer Torte wird Himbeerkonfitüre oder Johannisbeergelee verwendet.

Weitere traditionelle Gebäcke mit Konfi sind Berliner, Spitzbuben und Vogelnestli.

In einen Berliner gehört Himbeer- oder Johannisbeergelee. Bei den Spitzbuben hat man die Wahl zwischen Johannisbeer- und Quittengelee oder Aprikosenkonfitüre.

Wenn's mal eilt: Schnelle Konfitüren aus rohen Früchten

Du hast es verpasst, Konfitüren einzukochen, oder schlicht keine Zeit dazu? Dann probiere unsere Blitzkonfitüre oder unsere schnelle Konfitüre mit rohen Erdbeeren aus! Die frischen Früchte werden nicht eingekocht, sondern ganz einfach mit Gelierzucker bzw. Honig püriert.

Der Nachteil ist allerdings, dass Konfitüren aus rohen Früchten nicht lange haltbarsind. Sie sind für den sofortigen Verzehr gedacht. Aber das ist ja bei einem Brunch kein Problem, oder?

Schnelle rohe Erdbeerkonfitüre

Diese Konfitüre aus rohen Erdbeeren ist schnell gemacht.

So gehts: 500 g Erdbeeren halbieren, mit 250 g Gelierzucker in einem Messbecher mischen, ca. 20 Min. ziehen lassen. Ca. 3 Min. pürieren, ca. 1 Min. ruhen lassen, nochmals ca. 3 Min. pürieren, kühl stellen. Ergibt ca. 7½ dl.

Haltbarkeit: Im Kühlschrank aufbewahren. Konfitüre rasch konsumieren.

Blitzkonfitüre

Diese Blitzkonfi aus Aprikosen, Zitronensaft und Honig ist in nur 5 Min. zubereitet!

Tipp: Funktioniert auch mit Kirschen, Pfirsichen oder Mango.

Haltbarkeit: Zugedeckt im Kühlschrank ca. 4 Tage.

Dieser Brotaufstrich schmeckt mit den Scones zum Frühstück sehr gut.

Dörrobstmarmelade: Eine aromatische Alternative

Wenn Sie, wie viele andere, einen Vorratskeller mit einer Fülle an Dörrobst haben, ist dieses Rezept ideal, um diese Schätze zu verwerten. Statt frischer Früchte verwenden wir getrocknete Aprikosen, Pflaumen, Rosinen oder Kirschen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Mischen Sie verschiedene Sorten oder verwenden Sie nur eine. Gewürze wie Ingwer, Zimt, Nelken oder frische Kräuter wie Thymian verleihen Ihrer Marmelade eine besondere Note.

Zutaten und Zubereitung

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

  1. Früchte einweichen: Das Dörrobst über Nacht in Wasser einweichen.
  2. Abtropfen und Flüssigkeit auffangen: Am nächsten Tag die Früchte abtropfen lassen und die Flüssigkeit in einem Topf auffangen.
  3. Wiegen und Flüssigkeit ergänzen: Die abgetropften Früchte wiegen und mit der aufgefangenen Flüssigkeit auffüllen, bis Sie 1,2 kg erreicht haben. Dies ist wichtig, da getrocknete Früchte viel Trockensubstanz enthalten, die ausgeglichen werden muss.
  4. Kochen mit Gelierzucker: Die Früchte mit Gelierzucker (am besten 3:1, da Dörrobst von Natur aus sehr süß ist) nach Packungsanweisung kochen.
  5. Abfüllen: Die fertige Marmelade heiß in sterilisierte Gläser füllen.

Tipps und Variationen

  • Weniger Zucker: Da Dörrobst bereits viel Zucker enthält, empfiehlt es sich, Gelierzucker 3:1 zu verwenden, um die Süße zu reduzieren.
  • Gewürze: Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen, um Ihrer Marmelade eine individuelle Note zu verleihen.
  • Verwendung: Dörrobstmarmelade eignet sich hervorragend als Brotaufstrich, Kuchen- oder Keksfüllung, als aromatischer Begleiter zu Käse oder als fruchtige Würzpaste für Soßen.

Marmelade aus Konservenobst: Eine schnelle Lösung

Auch Konservenobst kann eine gute Basis für Marmelade sein. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn frisches Obst nicht in Hülle und Fülle verfügbar ist, ist dies eine praktische Alternative.

Allgemeine Hinweise

  • Abtropfen lassen: Konservenobst sollte vor der Verarbeitung gut abgetropft werden, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.
  • Zuckergehalt beachten: Da Konservenobst oft bereits gezuckert ist, sollte die Zuckermenge im Rezept entsprechend angepasst werden. Verwenden Sie idealerweise Gelierzucker 3:1 oder 4:1, um die Süße zu kontrollieren.
  • Kombinationen: Auch hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Vierfrucht-Marmelade aus Konservenobst

Zutaten:

  • Fruchtstücke aus der Dose (z.B. Ananas)
  • Geschmackszutaten nach Wahl (z.B. Vanille, Kokosraspeln, Sherry)
  • Gelierzucker (Menge je nach Packungsanweisung und Süße des Obstes)
  • Etwas Wasser (falls nötig)

Zubereitung:

  1. Früchte zerkleinern: Die Ananasstücke mit einem Mixer zerkleinern.
  2. Zutaten vermischen: Die zerkleinerten Früchte mit den Geschmackszutaten und dem Wasser (falls nötig) vermischen.
  3. Kochen: Alles mit der angegebenen Gelierzuckermenge vermischen und nach Marmeladen-Anleitung weiterverarbeiten.
  4. Verfeinern: Nach dem Kochen eventuell Vanillestangen entfernen und Sherry hinzufügen.
  5. Abfüllen: Sofort in sterilisierte Gläser füllen.

Weitere Ideen und Inspirationen

  • Apfelmus: Aus Apfelmus lässt sich ebenfalls schnell und einfach Marmelade herstellen. Einfach mit Gelierzucker aufkochen und nach Belieben mit Zimt oder anderen Gewürzen verfeinern.
  • Sauerkirschen: Gezuckerte Sauerkirschen aus dem Glas eignen sich hervorragend für eine würzige Marmelade. Den Saft mit Gewürzen (z.B. Yogi-Tee) aufkochen, die Kirschen hinzufügen und mit Agar-Agar gelieren.
  • Vierfrucht-Marmelade: Mischen Sie verschiedene Konservenobstsorten, um eine bunte und geschmacklich vielseitige Marmelade zu kreieren.

Die richtigen Gläser für Ihre Marmelade

Die Wahl der richtigen Gläser ist entscheidend für die Haltbarkeit und Präsentation Ihrer selbstgemachten Marmelade.

Sturzgläser: Vielseitig und praktisch

Sturzgläser sind ideal für Marmelade, Chutney und andere Aufstriche. Ihre große Mündung ermöglicht ein leichtes Einfüllen und Entnehmen des Inhalts. Dank der speziellen Sturzform können Sie den Inhalt auch problemlos auf einen Teller stürzen, was besonders bei kleinen Kuchen, Panna Cotta oder Pasteten effektvoll aussieht.

Es gibt verschiedene Varianten von Sturzgläsern:

  • Rundgläser: Klassische Rundgläser mit breiter Mündung sind ideal für Marmelade, Apfelmus und kleine Mengen Eingelegtes.
  • Flache Sturzgläser: Diese Gläser eignen sich besonders gut für Aspik, Pasteten, Cremes und flache Kuchen im Glas.
  • Gläser mit Facetten: Hübsche Einmachgläser mit Facettenverzierung sind nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Hingucker.

Weitere Glasvarianten

  • Einmachgläser mit TO 82-Mündung: Diese Gläser sind super für Marmelade, Apfelmus und kleine Mengen Eingelegtes.
  • Zylindrische Gläser: Diese Gläser sind ideal für delikate Speisen wie Marmelade, Chutney, Honig und Pudding.

Tipps zur Glasauswahl

  • Größe: Wählen Sie die Größe der Gläser entsprechend der Menge an Marmelade, die Sie herstellen möchten.
  • Mündung: Achten Sie auf eine ausreichend große Mündung, um das Einfüllen und Entnehmen des Inhalts zu erleichtern.
  • Form: Wählen Sie die Form der Gläser je nach Verwendungszweck und persönlichem Geschmack.

Hygiene und Haltbarkeit: So gelingt die Konservierung

Die hausgemachte Zubereitung von Konserven und Marmeladen birgt gewisse Risiken, da in einer häuslichen Umgebung nicht immer die gleichen Sicherheitsstandards wie in der industriellen Produktion gewährleistet werden können. Daher ist es wichtig, einige grundlegende Hygieneregeln zu beachten, um die Haltbarkeit Ihrer Marmelade zu gewährleisten und gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Sterilisation der Gläser

Die Sterilisation der Gläser und Deckel ist ein entscheidender Schritt, um die Marmelade vor Schimmel und Bakterien zu schützen.

  • Auskochen: Die Gläser und Deckel in einem großen Topf mit Wasser vollständig bedecken und mindestens 10 Minuten kochen lassen.
  • Backofen: Die Gläser (ohne Deckel) bei 120°C für 10 Minuten im Backofen sterilisieren. Die Deckel separat in kochendem Wasser sterilisieren.
  • Spülmaschine: Die Gläser und Deckel im heißesten Programm der Spülmaschine reinigen und anschließend sofort verwenden.

Abfüllen und Vakuum ziehen

  • Heiß abfüllen: Die Marmelade sollte direkt nach dem Kochen heiß in die sterilisierten Gläser gefüllt werden.
  • Rand frei lassen: Achten Sie darauf, mindestens 1 Zentimeter Freiraum vom Rand des Glases zu lassen.
  • Deckel fest verschließen: Die Deckel gut zuschrauben, aber nicht zu fest.
  • Auf den Kopf stellen: Die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen, um ein Vakuum zu erzeugen.
  • Vakuum überprüfen: Nach dem Abkühlen überprüfen, ob das Vakuum korrekt entstanden ist. Sie können in die Mitte des Deckels drücken, und wenn Sie kein "Klick-Klack" hören, ist das Vakuum entstanden.

Lagerung

Die Marmelade sollte an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert werden. Bei korrekter Sterilisation und Lagerung ist die Marmelade mehrere Monate haltbar.

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