Schon mal ein Tomahawk-Steak vom Schwein probiert? Dieses beeindruckende Kotelett wird aus dem Rippenstück des Schweins geschnitten und zeichnet sich durch seinen langen Stielknochen aus, der dem Steak ein spektakuläres Aussehen verleiht.
Das Tomahawk ist ein starkes Stück Ribeye Steak mit der Rippe dran. Dieser Cut lässt jedes Herz höherschlagen.
Beim Tomahawk vom Schwein handelt es sich um das gleiche Stück Fleisch wie bei einem Schweinekotelett. Den Unterschied macht der Knochen. Beim Tomahawk wird die komplette Rippe dran gelassen. Da macht vor allem optisch einen tollen Eindruck.

Die richtige Vorbereitung für ein perfektes Tomahawk Steak
Die Grundlage für ein perfektes Tomahawk-Steak beginnt bei der Auswahl des Fleisches. Für dieses Rezept verwenden wir doppelte Tomahawk-Steaks, die durch ihr grösseres Volumen beim Grillieren auf dem Big Green Egg intensivere Röstaromen entwickeln. Das Ergebnis ist ein saftiges und geschmacklich hervorragendes Stück Fleisch.
Nimm das Steak mindestens eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Dies ermöglicht dem Fleisch, Zimmertemperatur zu erreichen, wodurch es gleichmässiger gart. Tupfe das Steak gründlich mit Küchenpapier trocken, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Anschliessend wird das Fleisch grosszügig mit grobem Meersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer eingerieben. Diese einfache Würzung betont den natürlichen Geschmack des Fleisches.
Die Tomahawks aus dem Kühlschrank nehmen. Die Blättchen vom Thymian und die Nadeln vom Rosmarin streifen und fein hacken. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die holzigen Enden des grünen Spargels abschneiden.
Tipp: Damit du die richtige Kerntemperatur für Schweinekotelett bzw. Sojasauce, Sonnenblumenöl und Zitronensaft in eine Schüssel geben, Chilis entkernen und kleinschneiden, Zwiebeln in feine Ringe schneiden, Knoblauch pressen und alles gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Cayenne Pfeffer würzen.
Die Zubereitung
Für das perfekte Tomahawk-Steak ist die Wahl des richtigen Grills ebenso wichtig wie die des Fleisches. Ein Holzkohlegrill verleiht dem Fleisch ein rauchiges Aroma, während ein Gasgrill eine präzise Temperaturkontrolle ermöglicht. Unabhängig vom Grilltyp ist es entscheidend, sowohl direkte als auch indirekte Hitze zu verwenden.
Das Big Green Egg ist ideal zum Grillieren von Tomahawk Steaks, da der Keramikgrill durch seine gleichmässige Hitzeverteilung und seine Fähigkeit, hohe Temperaturen konstant zu halten, die besten Ergebnisse erzielt. Die direkte Hitze auf dem gusseisernen Rost sorgt für eine knusprige, aromatische Kruste, während das Fleisch im Inneren saftig bleibt.
Beginne mit der direkten Hitze. Heize den Grill auf etwa 250 Grad Celsius vor. Lege das Steak direkt über die heissen Kohlen oder Brenner und grille es etwa 2-3 Minuten pro Seite.
Tomahawks Grillieren:
- Die Tomahawks mit Pfeffer und Salz würzen und mit den Spitzpeperoni auf den Rost legen.
- Die Tomahawks etwa 3 Minuten grillieren, dann um 90° drehen und nochmals 3 Minuten grillieren.
- Das Fleisch nochmals wenden und wiederum zwei Mal 3 Minuten grillieren.
- Die Peperoni etwa 6-8 Minuten grillieren und dabei regelmässig wenden, damit sich die Haut rundherum schwarz verfärbt.
Nach der anfänglichen Anbratphase wird das Steak auf den indirekten Bereich des Grills verlagert. Senke die Temperatur auf etwa 120-150 Grad Celsius ab und grille das Steak weiter, bis es die gewünschte Kerntemperatur erreicht. Für ein medium-rare Steak sollte die Kerntemperatur etwa 54-57 Grad Celsius betragen.
Die Kerntemperatur der Tomahawks kontrollieren, diese muss 70 °C betragen. Diese kannst du mithilfe des Instant Read Thermometers messen. Wenn diese Kerntemperatur noch nicht erreicht ist, die Tomahawks weiter garen lassen. Falls notwendig, ab und zu wenden.
Den grünen Spargel und die Zwiebelscheiben auf den Rost legen. Den Spargel und die Zwiebel etwa 5 Minuten grillieren, nach der halben Zeit wenden.
Die Tomahawks scharf angrillieren und indirekt weitergrillieren bis zu einer Kerntemperatur von ca.
Tomahawk Steak perfekt grillen! [Alles Wissenswerte]
Die Ruhephase und das Servieren
Die Ruhephase ist ein oft übersehener, aber entscheidender Teil der Zubereitung eines Steaks. Nachdem das Tomahawk-Steak vom Grill genommen wurde, sollte es mindestens 10 Minuten ruhen. Dies ermöglicht es den Fleischsäften, sich im Fleisch gleichmässig zu verteilen, wodurch das Steak zarter und saftiger wird.
Nach dem Grillieren solltest du die Tomahawks 5-10 Minuten ruhen lassen, bevor du sie anschneidest.
Ein Tomahawk-Steak ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für das Auge. Schneide das Fleisch entlang des Knochens ab und schneide es in dicke, saftige Scheiben. Das Steak kann pur genossen werden, aber eine hausgemachte Kräuterbutter oder eine frische Chimichurri-Sauce sind perfekte Begleiter, die die Aromen des Fleisches ergänzen.
Das Steak quer zur Faser von aussen bis zum Knochen in 1 cm breite Streifen aufschneiden. Danach mit etwas Murray River Salz bestreuen.
Saucen für das Tomahawk-Steak
Corporate Culinary Director Mike Wehrle verrät sein Geheimnis für das perfekte Tomahawk-Steak inklusive seiner Lieblingssauce. Als besonderes Extra findest du in diesem Rezept ausserdem drei weitere aromatische Saucen, die hervorragend zu deinem liebsten Grillfleisch passen. Ein Fest für echte Genussmenschen!
Adobo Sauce (Louisiana Style):
Zutaten:
- 3 EL (ca. 60 g) Tomatenmark
- 2 EL Olivenöl zum Anbraten
- 2-3 Knoblauch, fein gehackt
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1/2 TL Cayennepfeffer (je nach gewünschter Schärfe)
- 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1/4 TL grüner oder schwarzer Pfeffer, grob gemörsert
- 1/4 TL Koriandersaat, gemahlen
- 1 TL Optional: Ahornsirup (für mehr Süsse)
- 1 TL Optional: Sojasauce oder Ketjap Manis (für mehr Umami)
Zubereitung:
- Cumin, Piment, Koriandersaat und Pfeffer in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten, bis sie duften. Anschliessend im Mörser oder einer Mühle fein mahlen.
- Olivenöl in einem Topf erhitzen. Den fein gehackten Knoblauch darin bei mittlerer Hitze ca. 1-2 Minuten glasig dünsten - nicht bräunen.
- Die gemahlenen Gewürze und Paprikapulver dazugeben und kurz mitrösten (20-30 Sekunden).
- Mit Orangensaft ablöschen, dann Wasser, Tomatenmark, Zucker, Salz, Oregano und Apfelessig einrühren. Optional: Ahornsirup und Sojasauce für Tiefe und Süsse hinzufügen.
- Die Sauce ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, bis sie leicht eindickt.
- Die Mischung mit einem Stabmixer oder im Standmixer fein pürieren, bis sie eine glatte, ketchupartige Konsistenz hat.
- Nach Geschmack nachwürzen - mehr Schärfe (Cayenne), Süsse (Sirup), Säure (Essig) oder Salz hinzufügen.
BBQ Sauce:
Zutaten:
- 2 EL Sesamöl (ca. 20 g)
- 50 g Räucherspeck, gewürfelt
- 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 15 g), in Scheiben
- 2-3 Knoblauchzehen (ca. 10 g), grob gehackt
- 1,5 TL Currypulver (ca. 10 g)
- 50 ml Apfelsaft
- 1 EL starker Espresso oder Kaffee (ca. 15 ml)
- 50 ml Sojasauce
- 1 EL Reisessig (ca. 10 ml)
- 3 EL brauner Zucker (ca. 30 g)
- ½ Flasche Ketchup (ca. 500 g)
- Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer nach Geschmack
- Optional: 1-2 Tropfen Liquid Smoke (Raucharoma)
Zubereitung:
- Ingwer in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch grob hacken (muss nicht fein sein, wird später passiert). Espresso oder Kaffee zubereiten.
- Sesamöl in einem grossen Topf erhitzen. Speck, Ingwer und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten anbraten, bis es schön duftet.
- Currypulver hinzufügen und 1-2 Minuten mitrösten - Achtung: nicht verbrennen lassen!
- Mit Apfelsaft ablöschen. Alle weiteren Zutaten (Espresso, Sojasauce, Reisessig, Zucker, Ketchup) in den Topf geben. Optional: ein paar Tropfen Liquid-Smoke für Raucharoma hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
- Die Sauce bei niedriger Hitze etwa 1 Stunde köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
- Die Sauce mit einem Pürierstab fein mixen (oder durch ein Sieb passieren, wenn eine glatte Konsistenz gewünscht ist).
- Noch einmal final abschmecken. Heiss in saubere Flaschen oder Gläser füllen und verschliessen.
Chimichurri OAK:
Zutaten:
- 1 Bund Petersilie (glatt, ca. 30 g)
- 1 kleine Handvoll frische Minze (ca. 5-10 g)
- 1 kleine Handvoll frisches Basilikum (ca. 10 g)
- 1-2 Frühlingszwiebeln
- 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
- 1 rote Chilischote (entkernt), fein gewürfelt
- 1 TL getrockneter Oregano oder etwas frischer
- 1 Zweig Rosmarin (Blättchen grob gehackt)
- 1 TL fein gehackte Schale von Salzzitrone (optional, oder Abrieb von normaler Zitrone mit etwas Salz vermengen)
- 100 ml Olivenöl (extra vergine)
- 50 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
- Salz, Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung:
- 50 ml Olivenöl in einem kleinen Topf leicht erhitzen (nicht kochen!). Den fein gewürfelten Knoblauch darin ca. 15-20 Minuten bei niedriger Hitze weich garen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Petersilie, Minze, Basilikum zupfen. Rosmarinnadeln grob hacken. Falls frischer Oregano verwendet wird, auch zupfen. Alles zusammen grob hacken oder in einem Mixer kurz (!) mixen - es soll keine Paste, sondern eine grobe Sauce sein.
- Chili entkernen und fein würfeln. Frühlingszwiebel ebenfalls fein schneiden.
- Kräutermischung, konfierten Knoblauch samt Öl, restliches Olivenöl und Sonnenblumenöl, Chili, Frühlingszwiebel und Salzzitronenschale in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen - gerne auch über Nacht.
Chipotle Aioli:
Zutaten:
- 200 g Mayonnaise
- 2 EL Adobo-Sauce (ca. 30-40 g) (aus der Dose mit Chipotle-Chilis in Adobo, gibt’s im Supermarkt oder online)
- 2 EL BBQ-Sauce (ca. 30-40 g)
- 1 EL Knoblauchconfit oder 1-2 Zehen gerösteter Knoblauch
- ¼ TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 1 EL Whiskey (z. B. Southern Comfort oder Bourbon)
- 1 TL Agavensirup (oder Honig)
Zubereitung:
- Falls du kein Knoblauchconfit hast: 1-2 Knoblauchzehen in etwas Öl bei niedriger Hitze weich garen, bis sie goldgelb sind.
- Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren, bis eine glatte Sauce entsteht.
- Nach Belieben etwas mehr Schärfe (Adobo), Süsse (Sirup) oder Säure (ein Spritzer Zitronensaft) hinzufügen.
- Im Kühlschrank mindestens 30 Minuten durchziehen lassen, dann schmeckt sie noch besser.
Weitere Tipps für das perfekte Tomahawk-Steak
- Richtige Würze: Weniger ist oft mehr.
- Geduld beim Grillen: Geduld ist der Schlüssel.
Tomahawk Steak vom Irish Rind
Der Geschmack des Fleisches ist intensiv und fest im Biss. Jetzt online bei meat4you bestellen! "Das Irish Beef ist die grüne Insel für Fleischfans. Das saftige Gras Irlands und die besten genetischen Voraussetzungen der Rinder spiegeln sich im Fleisch wieder. Das Fleisch ist superzart und saftig.
Die Rinder erzeugen eine hohe Marmorierung bei reiner Grasfütterung. Die idealen klimatischen Verhältnisse Irlands ermöglichen es, dass die Rinder von März bis Oktober im Freien gehalten werden. Hohe Luftfeuchtigkeit hält das Gras saftig und grün und bildet somit eine ideale Futtergrundlage.
Vorteile von Irischem Rindfleisch:
- Natürliche Aufzucht
- Strenge Qualitätskontrollen
- Vorzüglicher Fleischgeschmack
- Nachhaltigkeit
- Geringer CO2 Verbrauch, da die Ware ausschliesslich per Strassenverkehr und nicht per Flugfracht transportiert wird in die Schweiz
Lagerung: Tiefkühlprodukt: bei -18 °C oder kälter aufbewahren.
Nährwerte
1 Portion enthält ca.:
- 321 kcal
- 46 g Eiweiss
- 0 g Kohlenhydrate
- 15 g Fett
- Glutenfrei
- Laktosefrei
Das Grillen eines Tomahawk-Steaks erfordert Sorgfalt und Liebe zum Detail, doch das Ergebnis ist ein unvergleichliches kulinarisches Erlebnis. Mit der richtigen Vorbereitung, Grilltechnik und etwas Geduld kannst du ein Steak zubereiten, das nicht nur beeindruckend aussieht, sondern auch hervorragend schmeckt.